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Archiv für Dezember 2009

Ist Tierschutz immer Tierschutz? Wo liegen die Unterschiede?

Immer häufiger werden wir mit Fragen rundum das Thema „Tierschutz“ konfrontiert. Fragen wie zum Beispiel:

  • Wohin wende ich mich wenn ich einem Tier, das sein zu hause verloren hat, eine Chance geben möchte?
  • Warum eine Schutzgebühr und warum einen Schutzvertrag?
  • Warum ist die Schutzgebühr überhaupt nötig und warum ist sie so hoch?
  • Kann ich der Charakterbeschreibung vertrauen, die ich von dem Tierschutzverein erhalte?
  • Was ist, wenn nach der Vermittlung irgendwelche Probleme mit dem Tier auftreten?
  • Ich kann kein Tier halten, möchte aber gerne einen Beitrag durch Spenden leisten – wie erkenne ich, dass meine Spende wirklich bei den Tieren landet und nicht nur Verwaltungskosten einer Organisation deckt?
  • Und und und…….

Viele Fragen, auf die es noch mehr Antworten gibt!


Xito-296x300 in Ist Tierschutz immer Tierschutz? Wo liegen die Unterschiede?


Nun haben sicherlich einige Hundehalter und Hundefreunde auf der Hauptseite vom PFOTENSERVICE die Abhandlung zum Thema „Problem Tierschutz“ gelesen und bemerkt, dass ich nicht immer ein Freund des „sogenannten Tierschutzes“ bin.

Eigene Erlebnisse und langjährige Erfahrungen haben mich einfach eines Besseren belehrt – LEIDER!

Es ist natürlich sehr schwer bis unmöglich, hier generell ein SCHWARZ oder WEISS zu verteilen. Die Logik sollte aber eigentlich in die Richtung gehen, dass einem „guten“ Tierschützer kein Aufwand zu gross sein sollte, wenn es um seinen Schützling geht. Dies bedeutet, es sollte im Vorfeld eine ausführliche Beratung stattfinden und es sollte auch nach der Vermittlung eine Betreuung stattfinden. Das „Nach mir die Sintflut – Vorgehen“ spricht nicht wirklich für einen guten Tierschutz (dies lässt sich übrigens auch auf Züchter übertragen).

Vorsicht ist schon mal geboten, wenn keine Vorkontrolle und/oder Nachkontrolle des neuen Heims gemacht wird – dies riecht nach „Verkaufen – Geld ran – erledigt!“ Also praktisch eher Hundehandel als Tierschutz – und das gibt es öfter als so mancher wohl denkt!

Natürlich ist eine Schutzgebühr und ein Schutzvertrag dringend nötig. Die Schutzgebühr für ein Tier sichert immer wieder die Hilfe für ein nächstes Tier ab, das in Not gerät. Damit kann Futter und eine medizinische Versorgung abgedeckt werden. Ohne dies ist Tierschutz heutzutage nicht mehr möglich. Der Vertrag sselbst  sichert dem neuen Halter zu, dass es „sein“ Tier wird und es sichert diverse Haltungsbedingungen im Sinne des Tieres ab.

Die Charakterbeschreibung ist nun ganz schwierig, denn erstens wird sie immer so gut oder schlecht sein wie der jeweilige Tierschützer, dazu kommt, dass sich ein Tier in unterschiedlichem Umfeld total unterschiedlich verhalten kann. Ich muss immer über die Beschreibungen schmunzeln, die über Hunde in Tötungsstationen abgegeben werden – die sind alle lieb und umgänglich, manchmal schüchtern…….klar, was sollen sie denn auf einem Raum von maximal 2 auf 2 Metern mit dem Geruch des Todes in der Nase tun???? Ich freue mich für jedes Tier, welches ein zu hause findet und aus den Tötungsstationen im Ausland gerettet werden kann – nur leider landen unweigerlich einige von ihnen wieder in Tierheimen, in denen sie dann oft bis zu ihrem Lebensende sitzen. Haben diese Tiere wirklich etwas gewonnen?

Dies soll aber nicht das Thema sein, auf das ich hier eingehen möchte – darüber werde ich in Kürze noch einen separaten Artikel schreiben.

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Über die Weihnachtstage musste ich irgendwie über die gaaaaanz(!) wenigen Menschen im Tierschutz nachdenken, die sich nicht mit anderen Tierschützern streiten, die still und leise helfen, wenn ein Tier in Not ist – und dies ohne WENN und ABER. Leider habe ich festgestellt, dass ich einerseits sehr viele Tierschützer kenne, aber in diese Kategorie (wenn ich das mal so ausdrücken darf) nur sehr wenige reinpassen – traurig oder?

Noch trauriger, dass gerade diese Menschen, weil sie still und leise helfen, nie beachtet werden. Sie betteln nicht, sie haben oft selbst kaum etwas zum Leben, da sie alles in die Tiere investieren. Sie haben keine Zeit um sich ins Rampenlicht zu stellen, sie haben keine Zeit um nach Spenden zu fragen………

Ich dachte mir einfach, vielleicht sollten wir die Gelegenheit hier einfach mal nutzen und auf diese wenigen Menschen aufmerksam machen – auch bin ich sicher, dass für die Tiere, die sich in der Obhut dieser Menschen befinden, der eine oder andere von uns, auch nach den Weihnachtstagen, noch den einen oder anderen 5-Euro-Schein übrig hat.

Nachstehend einfach mal 2 Beispiele für solche Menschen/Tierschützer:

www.hortusanimalis.de

www.kleinearche-straelen.de

Natürlich gibt es zig Vereine und Einzelkämpfer, die sich aufopfernd für die Tiere einsetzen und sich über jede auch noch so kleine Spende freuen würden (was auch immer gebraucht wird, sind Decken, Hundebetten, Hundezubehör aller Art) – andererseits gibt es aber auch vermeintliche Tierschützer, die in Polen auf dem Markt „billige“ Welpen einkaufen und diese dann für hohe Schutzgebühren als arme Welpen von der Straße ohne Mama an nichtsahnende neue Halter verkaufen. Der Verkauf von Tieren aus dem Tierschutz an Tierversuchslabore ist sogar unter gewissen Voraussetzungen vollkommen legal – sicher nicht deshalb weil er nicht praktiziert wird….

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Vorsicht – Silvester mit Hund!

Silvester-Feuerwerk in Vorsicht - Silvester mit Hund!

Nach Silvester ist nicht nur das Jahr zu Ende – es gibt jedes Jahr nach Silvester so viele vermisste und entlaufene Hunde wie fast das ganze Jahr über nicht.

Man sollte die Mühe nicht scheuen, den auch noch so selbstbewussten Hund an Silvester angeleint zu lassen!!!!

Wie wir wissen, hört ein Hund um ein vielfaches besser als wir Menschen und er weiss ganz sicher nicht, dass die Zweibeiner den Jahreswechsel feiern. Für ihn kommt dieses “furchtbare Knallen” praktisch aus dem Nichts und stellt grundsätzlich eine Gefahr für ihn dar. Sicherlich ist die Schmerzgrenze bei jedem Hund unterschiedlich hoch oder niedrig.

Das-ist-mir-nicht-geheuer-265x300 in Vorsicht - Silvester mit Hund!

Selbst wir Menschen erschrecken uns ja oft wegen den lauten Knallern – wie möge es da erst unseren Hunden gehen? Ein Hund, der im Jagdinstikt wegläuft, findet zumeist alleine wieder zurück – anders ist das, wenn er in Panik und in Todesangst wegläuft.  In diesem Fall rennt er erstmal “um sein Leben” und ist dadurch meist total orientierungslos wenn er wieder zu sich kommt. Das Tier ist gleichzeitig nicht mehr in der Lage anderweitige Gefahren, wie Straßen, Autos etc. wahrzunehmen wodurch solche Panikaktionen leider auch sehr häufig mit dem Tod des Tieres enden.

Weit weniger schlimm ist es, wenn der Hund einfach mal einen Tag Leinenzwang auferlegt bekommt – das tut nicht weh und ist gefahrlos!

Haben Sie einen totalen Panik-Hund an Silvester, der möglichst gar nicht aus dem Haus mag, wenns draußen knallt und nur am Zittern ist, sollten Sie dem Hund zu liebe auch ein paar kleine Dinge beachten:

Stellen Sie dem Hund am Besten eine Ecke zur Verfügung, die klein und überschaubar ist – klingt blöd, aber denken wir an Wölfe, die sich in Höhlen verkriechen um sich vor Gefahren abzusichern. Hier macht sich ein Schreibtisch gut oder ähnliche Möbelstücke unter denen sich der Hund verkriechen kann.  Der Hund weiß, er kann raus, überblickt den Eingang bzgl. eventueller Gefahren, er hat aber feste Wände um sich – eine Ersatzhöhle praktisch.

Was Sie nicht(!!) tun sollten ist, den Hund übermäßig zu betütteln, denn dadurch bestärken Sie ihn in seiner Angst. Verhalten Sie sich einfach ganz “normal”. Damit zeigen sie dem Hund, dass er sich keine Sorgen machen muß.  Bleiben Sie ruhig und gelassen, beachten Sie ihn, damit er weiß,  Sie sind für ihn da, aber nicht mehr als sonst! Auch sollten Sie gerade an einem solchen Tag darauf achten, dass sich keine “gefährlichen Gegenstände” in der Nähe des Hundes befinden, denn wenn er sich erschreckt und in der Panik irgendwohin springt sollte er sich dabei nicht verletzen. Dies sollten Sie auch auf keinen Fall vergessen, wenn Sie Ihren Hund an diesem schwierigen Tag alleine lassen müssen.

Stellen Sie sich einfach vor, Sie wüssten nicht was los ist und laufend knallt irgendwas um Sie herum, als ob einer mit dem Gewehr auf Sie schießt – dann haben Sie in etwa die Situation Ihres Hundes vor Augen…….

Damit wünschen ichwirdass ALLE Vierbeiner zusammen mit Ihren Familien gut und gefahrlos ins Jahr 2010 kommen!

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Für Fragen, nicht nur zu diesem Thema, können Sie sich gerne, nicht nur, aber auch in der Silvesternacht an die Hunde-Service-Hotline wenden.

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Gedanken zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel

Santa Claus Geschenkeliste in Gedanken zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel

Ich bin immer wieder fasziniert, erstaunt, enttäuscht und fassungslos…….

Man liest so oft “Weihnachten – das Fest der Liebe” oder “besinnliches Weihnachtsfest” – nur wo ist das bitte zu finden? Ist es nicht in Wirklichkeit das krasse Gegenteil davon? Konsum ohne Ende, ohne Sinn und ohne Zweck?
Der dicke fette Gänsebraten ohne einen Wimpernschlag der Gedanke an die Haltungsbedingungen der Tiere. Geschenke stapelweise, die keiner braucht und keiner jemals nutzt. Familienstreit weil die Geschenke nicht groß und teuer genug sind. Ich habe manchmal das Gefühl, Weihnachten ist das Fest des Neides geworden – der Tag an dem das Wort Konkurrenz erfunden wurde….
Weihnachtsmann Grossem Sack-150x82 in Gedanken zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel
Die wenigsten Menschen scheinen sich noch Gedanken darüber zu machen, dass in anderen Ländern der Erde Kinder an Hunger sterben, Tiere verhungern und erfrieren, dass Tiere eine Seele und Gefühle haben. Sollten nicht gerade am “Fest der Liebe” mehr Gedanken an unsere Mitgeschöpfe verwendet werden?
Denkt überhaupt noch Jemand darüber nach, eventuell 20% der Festbeleuchtung einzusparen und den Gegenwert an Menschen oder Tiere zu “opfern“, die am Erfrieren oder am Verhungern sind? Den Weihnachtsbraten so zu kalkulieren, dass man nicht die Hälfte nachher einfach wegwirft? Warum muß man sich über die Feiertage Kilo für Kilo anfressen? Die muß man nachher eh nur wieder runterkämpfen……;-)
Schon mal drüber nachgedacht, daß eine Hundedecke, die eine arme Hundeseele vor dem Erfrieren retten könnte gerade mal 4 oder 5 Euros kostet? Also eigentlich eine einzige Packung Lebkuchen????? Oder eine einzige Rakete, die an Silvester in den Himmel fliegt?
Weihnachtsschlitten-rentiere in Gedanken zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel
Das Internet ist auch mal wieder so voll wie nie mit Inseraten “Welpe gesucht für mein Kind – möglichst geschenkt…” und da hebt sich mein Magen wieder in Regionen, in denen mir ohnehin kein Weihnachtsessen mehr schmeckt!!! Warum beschweren sich all die Tierschützer, dass die Gerichte das Tier immer noch als Sache behandeln? Die Bürger, die Menschen tun es doch auch – wie sonst kann man ein Tier als Geschenk behandeln? Sind nicht WIR es, die Staatsbürger, die das Tier zur Sache machen – warum sollte dies nicht von den ausführenden Organen ebenfalls weiterhin so behandelt werden? Auch wenn der Schutz des Tieres im Grundgesetz steht…….. – schon mal darüber nachgedacht?
Bitte, verschenkt keine Tiere (!!!!) – weder Hund, noch Katze, noch andere Haustiere! Es sind Lebewesen und keine Sachen! Sie fühlen und denken, auch wenn ein wenig anders als wir Menschen – ja, sie haben meist mehr Gefühle als wir! Bitte bedenkt, dass es Verantwortung bedeutet, einem Tier ein Heim zu geben, bedenkt, es kostet Geld, Zeit und Geduld – bedenkt aber auch, dass ein Tier viel geben kann – es gibt sein ganzes Leben, bedingungslos ALLES was es hat! Dies sollte zumindest mit Verständnis und ein wenig Liebe gedankt werden!
Vielleicht ist hier ein Punkt an dem wir Menschen von den Tieren lernen könnten oder vielleicht sogar sollten????

Mit diesen Gedanken wünschen wir Euch   -  ALLEN Zwei- und Vierbeinern

ein besinnliches Weihnachtsfest – mit viel Liebe im Herzen!

Das Pfotenservice – Team  & die dazugehörigen Wuffels

PS: Noch ein Anliegen von meiner Seite:

Wer den Film Earthlings noch nicht kennt und vielleicht an oder um die Feiertage ein wenig Zeit hat, sollte sich den Film undbedingt ansehen. Viel zu oft scheint ja die Realität an uns vorbei zu gehen – der Film zeigt uns unvertuscht und unverdeckt was wirklich los ist – auf unserer doch so heilen Welt.

Liebesbeweis meiner Hündin!

Ein wundervolles Erlebnis, wenn der Hund seinem Menschen seine absolute Liebe beweist oder?

Solche Dinge erfolgen jedoch meist auf “Hundisch”, denn das kann der Hund besser – klar. Doch ich denke gerade daran, wie viele Menschen diesen Liebesbeweis eventuell falsch verstehen…….

Die Situation: wir wollten alle schlafen gehen, denn es war schon nach 3 Uhr in der Früh, Frauchen hatte endlich Feierabend gemacht. Wie immer öffnete ich die Haustüre um nochmal durchzulüften und die Wuffels gingen nochmal Pipi. Durch die Türe zu gehen ist ja interessanter als durch die Hundeklappe. Wie immer ging ich ins Bad um mich “Bettfertig” zu machen.

Ich kam zur Türe um sie wieder zu schließen, dabei stand ich direkt vor der Schlafzimmertüre und meine kleine Nelly stand vor mir und sah mich ganz erwartungsvoll an. Ich fragte sie: warst Du schon Pipi machen? Sie ging nicht, wie sonst schnell raus, denn sie vergißt solche Dinge ja oft, da sie anderweitig viel zu beschäftigt ist Icon Wink in Liebesbeweis meiner Hündin! – Nein, sie stand da und sah mir erwartungsvoll tief in die Augen. Ich wußte, sie möchte irgendetwas oder es ist irgendwas um das ich mich kümmern sollte – nur was?

Nelly-pitsch-nass-150x150 in Liebesbeweis meiner Hündin!

Ich schaute nach draußen….falsch(!)  da war nichts und Nelly ging ins Schlafzimmer um mir zu sagen “sieh mal hier nach…” Ja, da sah ichs – mitten in meinem Bett, genau da wo ich immer schlafe hatte sie mir ein Stück Knochen hingelegt. Schön mit Dreck aus dem Grundstück paniert – gerochen hat der Knochen auch schon sehr streng………

Aber das hat mir die Hündin hingelegt, die wahnsinnig fressneidisch ist! Das Hundel, das so übelst ausgesetzt wurde! An einem Baum angebunden und fast verhungert wäre, wenn man sie nicht gerade noch kurz vor knapp gefunden hätte!!! Sie war nun total verunsichert und stand mit hängenden Ohren, dem erwartungsvollen Blick und mit leicht nach unten gebogener Rute vor mir und erwartete meine Reaktion.

DAS WAR SOOOOOOOO SÜÜÜÜSSSSSS!

Auch wenn der Knochen eklig stank, ich wußte, was es bedeutete und freute mich und bedankte mich bei Nelly. Sie spürte, daß ich verstanden hatte, was sie mir sagen wollte und sie schien mir wieder mal der glücklichste Hund der Welt. Sie sprang an mir hoch um mir zig Küsschen zu geben, der ganze Hund wackelte um die Rute herum, da es die Rute alleine nicht mehr schaffte so sehr zu wedeln.

Später dachte ich daran, wie viele Hunde wohl übelst beschimpft werden, wenn sie einen stinkenden Knochen ins Bett ihres Besitzers legen……

Fortsetzung 1 zu: Muß das wirklich Alles sein?

Natürlich ist es beim Hund nicht anders als beim Menschen – große Industriezweige leben nicht von der Gesundheit des Menschen und des Tiers, sondern von den Krankheiten. Man nennt diese nicht umsonst oft “Zivilisationskrankheiten” – auf diese Thematik ging ich im ersten Teil des Artikels bereits ein. Es handelt sich hierbei inzwischen um mehr als nur ein Milliardengeschäft!

Winkehund in Fortsetzung 1 zu: Muß das wirklich Alles sein?

Dies hört sich nun vielleicht erstmal blöd an, aber Jeder, der die Geschehnisse im Laufe der Zeit eingehend verfolgt, dem ist bewusst, dass Krankheiten gewünscht sind um daraus Profit zu schlagen. Genau wie Tierversuche, sie sind längst veraltet und kaum nutzbar, denn es ist bewiesen, dass die meisten Ergebnisse nicht auf den Menschen übertragbar sind bzw. anderweitige Versuche und Tests mindestens genauso anwendbar sind – wozu also werden diese Tierquälereien noch heute millionenfach durchgeführt?

Warum sind einige Tierfutter-Hersteller gerade im Tierversuchsbereich führend? Weil denen das Tier am Herzen liegt?? Naja, ich glaube wohl kaum. Warum verkaufen Tierärzte genau diese Fertigfutterprodukte? Aus Tierliebe sicherlich nicht!! Meinen Sie, ein Tierarzt wird reich, wenn es nur gesunde Tiere gibt? Meinen Sie nicht, er erhält satte Provisionen für die Futterumsätze? Also kann er doppelt verdienen…….STOP(!) sicher nicht jeder Tierarzt, aber sind wir mal ehrlich – „Tierarzt“ ist ein Beruf wie jeder andere Beruf auch. Sicherlich haben einige den Beruf aus Überzeugung gewählt, aber ich denke nicht, dass jeder Finanzbeamte ein Steuerfanatiker ist oder jeder, der in der Landwirtschaft arbeitet ein ausgesprochener Tierfreund. Einflüsse im Laufe des Studiums lasse ich einfach mal an dieser Stelle außen vor….

Hinzu kommt, dass eine Tierarztausbildung nur in einigen wenigen Stunden das Thema „Ernährung“ streift. Darin enthalten ist die Ernährung für Fische, Vögel, Hund, Katze, Maus, Ratte, Pferd………

Ich selbst bin immer wieder fasziniert mit welcher Überzeugung Hundehalter den Anweisungen eines Tierarztes Folge leisten. Der Tierarzt hat gesagt…….ich habe das Gefühl, manche Leute würden ihr Tier noch über den Balkonrand werfen, wenn es DER TIERARZT sagt. Ich bin an dieser Stelle immer mehr als fassungslos. Gut, vielleicht habe ich persönlich schon zu viele schlechte Erfahrungen mit Tierärzten machen müssen um hier eine andere Einstellung zu haben. Auf jeden Fall nehme ich selbst auch keine Tabletten ein, die mir ein Arzt gibt, bevor ich nicht die Packungsbeilage gelesen habe. Ich würde auch niemals meinen Hausarzt fragen was ich essen soll und was nicht (schon gar nicht, wenn das Zeug dort im Regal zum Verkauf steht) – da würde ich bei Bedarf eher einen Spezialisten zu Rate ziehen und zwar einen unabhängigen, der objektiv berät und keinen offensichtlichen Vorteil aus einer einseitigen Beratung zieht.

Das Schlimmste an der Sache finde ich die Tatsache, dass leider sehr viele Tierhalter (nicht nur Hundehalter) blindlings, nach dem Schema „Gott in Weiß“ das Leben Ihres Tieres einem Tierarzt anvertrauen. Es wird blind ohne zu denken, ohne zu überlegen, oftmals ohne das Tier überhaupt zu beobachten, den tierärztlichen Anweisungen Folge geleistet.

Doc in Fortsetzung 1 zu: Muß das wirklich Alles sein?

Meine Bitte zum Wohl der Tiere – einfach mal darüber nachdenken:

  • ein Tierarzt ist ein Mensch und dadurch nicht fehlerfrei.
  • eine zweite Meinung kann nie schaden und oftmals dem Tier helfen.
  • ein Tierarzt hat einen schwierigen und vielseitigen Beruf (Zahnarzt, Internist, Chirurg, etc. – für Hund, Katze, Maus, Vogel, Pferd usw.) und kann nicht immer alles wissen.
  • ein Tierarzt hat sicher oft, wie viele Menschen ein Problem damit, zu sagen, er weiß nicht weiter….

Ich denke, jeder Hundehalter, jeder Tierhalter sollte sich seiner Verantwortung im Klaren sein. Nicht ein Tierarzt trägt die Verantwortung für das jeweilige Tier, sondern der Halter – auch wenn das Tier krank wird. Es ist ein Lebewesen, das durchaus mal krank werden kann und dann noch mehr als in gesunden Tagen seinem Halter vertraut und auf diesen angewiesen ist. Das Tier kann sich leider nicht wehren, wenn es falsch oder nicht gut behandelt wird. Es ist uns als Halter schutzlos ausgeliefert – wir sollten uns einfach mal in die Situation hineinversetzen – eventuell würden dann einige Entscheidungen anders aussehen.

Wir sollten an dieser Stelle vielleicht auch mal darüber nachdenken, dass  ein Tierarzt ein reiner Dienstleister für uns ist, der den Auftrag bekommt unserem Tier zu helfen. Geben wir heute unser Auto in die Werkstatt und es fährt danach immer noch nicht richtig oder unser Auftrag wird nicht gewissenhaft erledigt, dann wechseln wir die Werkstatt oder? Bzw. wir holen uns zumindest den Rat eines anderen Mechanikers ein……..ist uns unser Auto mehr Wert als unser Hund?

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Niemals würden wir sagen: “okay”, wenn der KFZ-Meister sagt: Sie können mit dem Auto jetzt eben nur noch 70 km/h fahren….” – würden Sie sich damit einfach begnügen?

Einfach mal zum Nachdenken………..


  • weitere Fortsetzungen  folgen…….

Allergie – Immunsystem – Verdauung beim Hund

Erschreckend hoch ist die Zunahme von allergischen Erkrankungen bei Hund und Katze.

Wie reagiert ein gesundes Immunsystem, welche Fehlfunktionen des Immunsystems bei einer Allergie und welche Möglichkeiten von Allergenauschaltung und Desensibilisierung sind über die Fütterung und Pflege gegeben?

Wie reagiert ein gesundes Immunsystem?

Unterscheidung zwischen „körpereigen“ und „körperfremd“

Grundsätzlich unterscheidet das Immunsystem zwischen körpereigenen und körperfremden Substanzen.

Körperfremde Substanzen – Antigene

Tagtäglich wird das Immunsystem ganz natürlicherweise mit körperfremden Substanzen, den Antigenen, konfrontiert z.B. über die Nahrung, die Luft etc..Antigene kommen über verschiedene Wege mit dem Immunsystem in Kontakt z.B. über die Schleimhäute der Atemwege, über die Haut oder durch die Nahrungsaufnahme über die Darmschleimhaut.

Ein intaktes Immunsystem hat ohne Probleme viele verschiedene Möglichkeiten auf Antigene angemessen zu reagieren.

„körperfremd harmlos-nützlich“ und „körperfremd gefährlich“

Hierbei unterscheidet das Immunsystem grundsätzlich in „körperfremd harmlos-nützliche Antigene“ wie z.B. Nahrungsbestandteile und „körperfremd gefährliche Antigene“ wie z.B. Viren oder giftige Substanzen.

„körperfremd harmlos-nützlich“

Die vom Immunsystem als harmlos und/oder nützlich erkannten Substanzen werden innerhalb des regulären Stoffwechsels produktiv verarbeitet und ihrer Verwertung zugeführt.

„körperfremd gefährlich“

Auf die als gefährlich eingestuften Antigene reagiert ein gesundes Immunsystem zunächst mit einer gesteigerter Abwehraktivität. Die gesteigerte Aktivität kann durchaus ausreichend sein, um den Organismus vor grösseren Schädigungen zu schützen.

Angriff durch Viren

Wird der Organismus durch Viren angegriffen, so reagiert das gesunde Immunsystem beginnend mit der unspezifischen Abwehrreaktion (Fieber, Schwellung der Schleimhäute etc.) baldmöglichst mit der Herstellung von spezifischen Antikörpern. Diese verbinden sich mit dem Virus und bilden einen sogenannten Immunkomplex (Antigen-Antikörper-Verbindung). Durch die Bildung des Immunkomplexes wird der Virus inaktiviert und kann anschliessend problemlos zerlegt werden.

Angriff durch Toxine

Bei der Aufnahme toxinhaltiger Substanzen wie z.B. Kadaver kann durch einen vom Immunsystem befohlenen kurzfristigen Durchfall eine tiefere Schädigung des Organismus verhindert werden. Dies wäre als eine gesunde und erfolgreiche Reaktion des Abwehrsystems auf „körperfremde gefährliche“ Antigene anzusehen.

Chemische Gifte

Synthetische Zusätze wie z.B. BHA, BHT oder Ethoxyquine können bei einer gesunden immunologischen Reaktionslage ebenfalls Abwehrmassnahmen wie Durchfall, Erbrechen etc. auslösen. In der Regel versucht das Immunsystem aber über unspezifische Abwehrmassnahmen unter Beteiligung des Stoffwechsels eine Verarbeitung und/oder Ausscheidung der Toxine, was aber nicht in jedem Fall gelingt.

Wie reagiert ein „allergisches“ Immunsystem?

Was ist überhaupt eine Allergie?

Eine Allergie ist die krankhafte Reaktion des Immunsystems auf körperfremde Antigene unter Ausbildung von bestimmten Abwehrreaktionen.

Auftreten einer Allergie

Ob Allergieerscheinungen wirklich auftreten, hängt von dem Grad der Allergiedisposition, der Toxidität, der Menge der „körperfremd gefährlichen“ Substanzen sowie von sonstigen belastenden Umweltfaktoren (Allergendruck) des Hundes ab. Dies sind entscheidende Gründe dafür, dass Allergieerscheinungen beim Hund durch kluges Management und Allergenminimierung verhindert bzw. möglichst gering gehalten werden.

Unterscheidung zwischen sofortiger, verzögerter und durch Akkumulation verursachter Allergie

Bei den Vorgehensweisen des allergisch reagierenden Immunssystems sollte man grundsätzlich zwischen der Sofortreaktion, der verzögerten und der durch Akkumulation verursachten Reaktion unterscheiden.

Sofortreaktion – anaphylaktische Reaktion

Bei Kontakt mit dem betreffenden Allergen treten unmittelbar, oder innerhalb von wenigen Minuten, allergische Reaktionen auf. Anaphylaktische Schocks mit akutem Kreislaufversagen, Schwellungen der Schleimhäute, Atemnot etc. sowie hochakute Hautsymptome mit oder ohne Juckreiz sind typische Merkmale dieses Allergietyps. Konkrete Beispiele für diese Reaktionsart sind Allergien gegen Insektenstiche (Wespen), chemische Antizeckenmittel oder Penicillin.

verzögerte Reaktion

Stellt sich die Ausbildung von Symptomen relativ spät (ca. 24h – 14 Tage nach einem Allergenkontakt) ein, spricht man von einer verzögerten Reaktionsweise. In der Regel kommt es bei der verzögerten Reaktion im Gegensatz zur Sofortreaktion seltener zur Ausbildung von heftigen, lebensbedrohlichen Symptomen. Typische Beispiele für eine verzögerte Reaktion sind allergische Reaktionen an der Haut, die ca. 1-2 Tage nach dem Baden in belastenden Gewässern oder auch nach Impfungen auftreten können.

Durch Akkumulation verursachte Reaktion

Eine AVA (Akkumulationsverursachte Allergie) bedeutet, dass ein ehemals intaktes Immunsystem plötzlich Fehlreaktionen aufweist, weil es mit Antigenen konfrontiert wird, für die es sozusagen keine erfolgreichen Reaktionsmuster hat. Auslöser für diese Art der Fehlreaktionen sind nicht (oder nur sehr schwer) abbaubare – in der Regel synthetische – Substanzen, die sowohl das Immunsystem als auch die Stoffwechselorgane auf Dauer überfordern.

Zur Erinnerung: Das normale Reaktionsmuster nämlich

  1. Bekämpfung mit der körpereigenen unspezifischen Abwehr (Unschädlichmachung und Zerlegung bzw. Vernichtung der Substanzen ) und
  2. gleichzeitig der Tätigkeit der Stoffwechselorgane (Leber, Nieren etc.), um schädliche Substanzen zu verarbeiten oder soweit möglich aus dem Organismus zu transportieren
  3. das Eingreifen der spezifischen Abwehr, d. i. die spezifische Antikörperbildung gegen Mikroorganismen

Beispiel:

Beinhaltet ein Hundefutter zu viele oder zu hoch dosierte  schwer oder nicht abbaubare synthetische Substanzen wie z.B. BHA, BHT oder Ethoxyquin, so wird das Immunsystem mit vollkommen unbekannten Antigenen konfrontiert, für die es sozusagen kein natürliches, erfolgreiches Reaktionsmuster hat.

Beginn einer AVA

Anfangs versucht der Organismus unter Zuhilfenahme der unspezifischen Abwehr und der Stoffwechselorgane diese synthetischen Substanzen auf dem regulären Wege unschädlich zu machen, indem er sie zerlegt, vernichtet und/oder aus dem Körper unter grossen Stoffwechselanstrengungen abtransportiert bzw. was aus Mangel an Abbaukapazitäten passiert, an nicht dafür vorgesehenen Stellen im Körper akkumuliert (anhäuft/speichert).

Dieses Verfahren findet im Verborgenen statt und bleibt vom Besitzer unerkannt.

Abhängig von der jeweiligen Konstitution des Hundes und der Hochgradigkeit der Belastung mit diesen synthetischen Substanzen kann der Organismus einige Wochen oder auch einige Jahre das Problem tolerieren. Kommt es aber zu einer Überlastung der unspezifischen Abwehr und des Stoffwechsels, schaltet sich die spezifische Abwehr ein und versucht mit der Bildung von Antikörpern gegen die Substanzen vorzugehen.

Da die Bildung von Antikörpern innerhalb eines gesunden Immunssystems nur gegen Mirkroorganismen wie Viren etc. stattfindet, ist dies quasi der Beginn der Fehlreaktion, die in ihrer Folge zu mehr oder weniger hochgradigen Allergieerscheinungen führt. Wenn die eingeleiteten immunologischen Massnahmen nicht zu dem angestrebten Erfolg, nämlich der Beseitigung des Problems führen, weitet das Immunsystem seine Aktivitäten auf andere als „körperfremd gefährlich“ erkannte und schliesslich auch auf „körperfremd harmlos-nützliche“ Antigene wie Nahrungsbestandteile aus und intensiviert gleichzeitig seine Aktivität gegenüber dem ursächlichen Antigen. Die Art der Antikörperbildung ist dann abhängig von den im Umfeld des Hundes am meisten vorhandenen Antigenen. So kommt es z.B. dazu, dass ein Hund, der mit einer durch synthetische Zusatzstoffe ausgelösten AVA behaftet ist und mit einem weizenhaltigen Futter gefüttert wird, plötzlich auch Antikörper gegen Weizen ausbildet, obwohl der Weizen an sich ursächlich nichts mit der Allergie zu tun hat.

Beginnt das Immunsystem erst einmal mit der fehlerhaften Bildung von Antikörpern gegen Substanzen, gegen die ein gesundes Immunsystem niemals Antikörper ausbilden würde, dehnt sich diese Fehlreaktion immer weiter auf im Umfeld des Hundes zufällig vorhandene Antigene aus. Dabei werden leider in zunehmendem Masse die „körperfremd harmlos-nützlichen“ Antigene als durch Antikörper zu bekämpfende Antigene eingestuft.

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Erst zu dem Zeitpunkt, wenn das Immunsystem gegen verschiedenste Substanzen, die zufällig im Umfeld des Hunds vermehrt auftreten mit Antikörperbildung reagiert, treten die ersten sichtbaren Probleme auf. Wird zu diesem Zeitpunkt dann ein Allergietest gemacht, schlagen mittlerweile viele verschiedene Parameter wie z.B. Weizen, Mais, Rindfleisch, Gräser, Kräuter, Pollen, Milben etc. etc. an. Die Parameter, die beim Allergietest anschlagen, geben aber nur Auskunft darüber, auf welche Antigene das Immunsystem seine Fehlreaktion schon ausgeweitet hat. Da aber auf die ursächlich auslösenden synthetischen Substanzen nie bzw. selten getestet wird, bleibt die wahre Ursache im Dunkeln.

Das erklärt auch die vielen Fälle der sogenannten „Futtermittelallergie“ gegen die am meisten verwendeten Futterkomponeten wie Weizen, Mais oder Rindfleisch, die eigentlich als „Allergien auf synthetische Substanzen“ bezeichnet werden müssten. Glaubt man aber nun mit der Fütterung von einem Zweikomponentenfutter (das zufällig keine der bislang im Futter enthaltenen Komponenten enthält), das Problem langfristig in den Griff zu bekommen, täuscht man sich und bekämpft den falschen „Feind“ auf dem falschen Weg.

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Zusätzlich wird ein Teufelkreislauf infolge der kompletten Verarmung der Darmflora in Gang gesetzt. Dadurch kommt es zu einer weiteren Schwächung des Immunsystems und damit zu einer Verschlimmerung der Allergie.

An dieser Stelle sollte einmal folgendes ganz klar und deutlich gesagt werden:

Nicht die „harmlos-nützlichen“Antigene , nämlich Futterkomponenten wie Weizen, Mais, Rindleisch, Geflügel, Hafer etc. sind für unsere Hunde eine Gefahr. Diese Futterkomponenten, in hochwertiger Qualität eingesetzt, bilden seit Jahrhunderten eine Grundlage für die langfristige Gesunderhaltung der Hunde. Die Verteufelung der notwendigen, häufig eingesetzten Futterkomponenten und das Ausweichen auf „exotische“ Futtermitttel führt geradewegs in eine Verstärkung der Erkrankung, auch wenn es oft kurzfristig zu einem Symptomverstummen kommt.

Die wirklich krankmachenden hohen Zugaben von synthetischen Substanzen, darunter auch die synthetisch zugesetzten Konservierungsmittel, kommen dabei leider immer zu gut weg. Sie werden zwar auch erwähnt, aber leider viel zu selten als der wirkliche Feind erkannt und bekämpft.

Massnahmen zur Allergiebekämpfung

Allergenausschaltung bei allergischen Hunden

Die Allergenausschaltung bzw. -minimierung ist Grundvoraussetzung, damit eine Besserung bzw. Heilung überhaupt möglich wird. So ist es vollkommen unsinnig, einen allergischen Hund einer Kortisontherapie zu unterziehen, wenn Fütterungs- und Haltungsmässig weiterhin eine Allergenüberflutung stattfindet. Vermeiden Sie grundsätzlich bei jedem allergischen Hund sowohl fütterungsbedingte als auch sonstige Allergenüberflutung.

  • Verzichten Sie auf Futtersorten, die unnötige synthetische Substanzen oder belastete Futter-komponenten enthalten.
  • Verzichten Sie auf Pflegemittel, die synthetische Substanzen enthalten.
  • Verzichten Sie auf chemische Präparate wie chem. Antiparasitika oder chem. Umgebungssprays.
  • Wenden Sie nur im äussersten Notfall chem. Medikamente und Impfungen an.
  • Achten Sie auch bei der Ausrüstung und den Liegeflächen des Hundes auf das Vermeiden synthetischer Substanzen.

Bedenken Sie, dass das Immunsystem nur wieder zu einer relativ normalen Verhaltensweise zurückfinden kann, wenn die Überflutung mit „körperfremd-gefährlichen“ Allergenen insgesamt gestoppt wird.

Erst dadurch, dass der Teufelskreislauf unterbrochen wird, d.h. dass die Reizüberflutung aufhört, ist überhaupt die Möglichkeit für eine Besserung gegeben. Erst die Vielfalt verschiedener hochwertiger Futterzutaten trainiert das Immunsystem dementsprechend.

Desensibilisierung durch angemessene Fütterung

Eine wirksame Desensibilisierung nach Ausschaltung bzw. Minimierung der wahren Allergene kann nur über die Regenerierung des Darmmilieus stattfinden. Nur über diesen Weg kann das Immunsystem über mehrere Monate lernen mit „körperfremd harmlosen-nützlichen“ Antigenen auf gesunde Weise umzugehen. Obwohl die Regenerierung der Darmflora monatelang in Anspruch nehmen kann, kommt es unter der Voraussetzung, dass die „körperfremd gefährlichen“ Antigene nicht mehr mit „körperfremd harmlosen“ Antigenen im Futter gemischt sind, recht bald wieder zu einer Differenzierungsfähigkeit zwischen gefährlichen Antigenen und nützlichen Antigenen.

Daraus erklärt sich die, bei vielen Allergikern zu beobachtende, zügige Besserung der Symptome nach Ausschaltung der pathogenen Ursachen und der natürlichen Unterstützung der Stoffwechselfunktionen.

…….dies ist übrigens beim Menschen nicht viel anders……


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Noch Fragen zum Thema Hundeernährung?

Eine absolute Pflichlektüre für jeden verantwortungsbewußten Hundehalter wurde bereits im Jahr 1999 veröffentlicht. Warum dieses Buch bis heute leider nicht den Bekanntheitsgrad erlangt hat, der ihm eigentlich zusteht, können Sie auf der Informationsseite zum Buch nachlesen:

“Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin”

Der Titel verspricht viel – der Inhalt hat dafür gesorgt, dass dieses Buch nicht bekannt wird und nicht zu den Empfängern gelangt, wo es eigentlich hin sollte.

Aber lesen Sie selbst – Sie werden ganz sicher sehr überrascht sein, was hier zu Lasten unserer Tiere so gespielt wird………

Sekrank5-hund Kotzt in Noch Fragen zum Thema Hundeernährung?

Zecken werden immer mehr, was kann man tun?

Jeder Hundebesitzer kennt sie, die kleinen Krabbeltierchen, die sich in die Haut beißen und teilweise in rasanter Geschwindigkeit zu dicken, fetten und ekligen Monstern entwickeln. ABER – diese Tierchen sind nicht nur eklig sondern sogar gefährlich und werden immer gefährlicher, denn sie können schwere Krankheiten übertragen. Tiere sind gleichermaßen gefährdet wie Menschen.

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Die wichtigsten Krankheiten sind hier: FSME, Borreliose und Babesiose.

Jeder Hundehalter weiß wie schwer es ist, seinen Hund Zeckenfrei zu halten beziehungsweise ihn vor den Parasiten zu schützen. Es gibt im chemischen Bereich eigentlich nur diverse Nervengiftarten, die eine Zecke „relativ“ zuverlässig töten. Nur dürfte inzwischen hinlänglich bekannt sein, dass diese Gifte nicht nur Zecken abtöten sondern, dass diese auch für Mensch und Tier hoch giftig sind. Glücklicherweise gibt es inzwischen viele Hundehalter, die ihrem Tier kein „Nervengift“ zumuten wollen. Natürlich auch sich selbst nicht und den Kindern schon gar nicht, denn die möchten ja auch mal mit dem Hund unbeschwert schmusen.

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Doch was soll und kann man tun?


Inzwischen ist es relativ bekannt, dass der Zeckenbefall sowie auch der Befall von anderen Parasiten vom Immunsystem abhängig ist.  Ein junges und gesundes Tier wird immer weniger Parasitenbefall zeigen wie ein älterer und womöglich noch kranker Hund.

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Was man zur Stärkung des Immunsystems und damit gleichzeitig zur Zeckenabwehr tun kann, können Sie HIER lesen.

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