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Archiv für Februar 2010

Verantwortung dem eigenen Hund gegenüber!

Leider werde ich immer wieder mit dem Satz konfrontiert: “Naja, der Tierarzt muß es ja wissen, schließlich hat er ja studiert…………

Ich bin wohl kein Hund, aber stellt es selbst mir die Nackenhaare auf!!

Ein Malermeister hat auch gelernt und macht oft nicht so wirklich das was man erwartet oder? Politiker haben auch fast alle eine Ausbildung genossen und erfüllen wohl kaum die Erwartungen ihrer Steuerzahler (also praktisch ihrer Brötchengeber) – oder?

Da ich mich bereits auf der Hauptseite detailiert mit dem Thema befaßt habe, möchte ich dies hier nicht nochmal tun, sondern jeden Hundehalter, der Fragen zum Thema “Gesundheit des Tieres” oder “Problematik Tierarzt” hat, bitten

HIER

weiterzulesen!

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Ich, ein Hund aus dem Süden

Babys-1-300x195 in Ich, ein Hund aus dem Süden

Ich war einmal ein kleiner Welpe und wurde in irgendeinem europäischen Land geboren. Irgendwie hatte ich mir ganz blöde Leute ausgesucht, die mich dann auf einem Feld in der prallen Sonne anbanden und weggingen. Es vergingen einige Tage, ich saß in der sengenden Hitze, hatte nichts zu fressen und schon mal gar nichts zu trinken. Da ich vorher immer an einer Kette angebunden war und gelernt hatte, dass es keinen Sinn macht, Leinen anzuknabbern kam ich gar nicht auf die Idee, es dieses mal zu versuchen. Ich wurde immer schwächer, die Hitze machte mir enorm zu schaffen, es gab keinen Schatten, kein bisschen Wasser. Mir wurde schwindelig und schwarz vor den Augen. Irgendwann hörte ich in der Ferne leise Stimmen und so langsam erwachte ich aus meiner Bewusstlosigkeit und fand mich zu meinem Erstaunen in einem weiß gekachelten Raum wieder. Ich war pitschnass, hatte eine Infusion an meinem Hinterbein, Menschen standen um mich herum und einer dieser Tierschutztanten liefen dicke Freudentränen über’s Gesicht da ich meine Augen geöffnet hatte.

Es dauerte einige Tage bis dass es mir besser ging, ich war bis zum Skelett abgemagert und vollkommen ausgetrocknet gewesen. Es wurde langsam besser und besser und nach ein paar Tagen konnte ich zu den anderen Hunden in ein Gehege. Ich erholte mich prächtig und zeigte doch eine gewisse Scheu allen Dingen gegenüber.

Irgendwann, 3 oder 4 Monate später, hat sich so eine Pflegestelle aus Deutschland angeboten, mich bis zur Adoption aufzunehmen. Alle waren einverstanden und ich flog nach Deutschland. Die Pflegestelle gab sich große Mühe, zog mir Halsband und Geschirr an, sicherte mich mit zwei Leinen und ich lernte, dass Menschen richtig nett sein können und hatte auch großes Vertrauen zu meiner Pflegestelle.

So gingen die Tage dahin und irgendwann kam ein junges Mädel von knapp 20 Jahren. Sie wollte unbedingt so einen Hund wie mich haben und nachdem eine Vorkontrolle durchgeführt worden war sollte ich dann in mein eigenes Heim umziehen.

Sonntag abends zog ich um und ich verbrachte die erste Nacht in meinem neuen Zuhause. Die paar Stunden waren nett, mir geschah nichts, ich verfolgte dieses junge Mädchen, damit sie mir nicht auch noch Abhanden kam, wie gerade zuvor die Pflegestelle, wo ich begonnen hatte, mich heimisch zu fühlen. Wir gingen auch zusammen spazieren, ich zuckte aber bei allem zusammen und zog auch manchmal rückwärts oder vorwärts um manch bösen Dingen, wie Autos, Mülltüten, anderen Menschen usw. zu entkommen. Einige wenige Hundekumpels trafen wir auch, da fühlte ich mich immer direkt besser.

Angsthund-300x237 in Ich, ein Hund aus dem Süden

Am nächsten Morgen wurde ich zur Mama meines neuen Frauchens gebracht, die sich nun wohl tagsüber um mich kümmern sollte. Ich merkte allerdings direkt, dass sie mir gegenüber unsicher war und sie strömte auch diesen Geruch von Angst aus. Das verunsicherte mich enorm. Es kann nicht gut sein, wenn einer ständig den Angstgeruch ausströmt und ich bekam auch immer ein bisschen Angst, wenn ich zu ihr hin musste. Sie war nämlich weiterhin mir gegenüber unsicher und hatte auch weiterhin ständig diesen Angstgeruch an sich. Das ging ein zwei Tage gut und am zweiten Tag passierte dann das folgenschwere Unglück. Die Mama meines neuen Frauchens, welche also diese Unsicherheit und Angst verbreitete, ging mit mir morgens zum Bäcker. Es war kalt und glatt und die Mama von meinem Frauchen glitt auf dem Eisboden aus, weil ich auch so einen kleinen Sprung gemacht hatte, weil ihr Angst- und Unsicherheitsgeruch verstärkte natürlich meine Angst und Unsicherheit. Es kam, wie es in dem Fall des Ausrutschens kommen musste: ihr fiel meine Leine aus der Hand. Über den Sturz war ich so schockiert und entsetzt, dass ich das Weite suchte, denn ich sah ja nur einen Menschen, der sich auf mich stürzen wollte. Ich floh und floh und lief so einige Kilometer. Ich trug also mein Geschirr und die Leine an mir dran, die irgendwie ständig hinter mir her flatterte und ich floh vor dem ständig flatternden Ding da hinter mir. An einer Wiese sah ich andere Hunde, ich hatte kaum noch Puste und ich ging zu denen. Dort waren auch Menschen, die hatten noch keinen Sprung (Sturz der Frau) auf mich gemacht. Ich vertraute also und spielte ein bisschen mit den anderen Hunden. Ja, ja, die Leine war noch immer an mir dran und irgend so ein Mensch ging dann recht groß auf mich zu in der Annahme ich sei ein „normaler“ Hund – was immer das auch heißen mochte. Dieses groß aufgerichtet sein, machte mir aber neue Angst und ich floh wieder und wurde wieder von dem flatternden Ding hinter mehr verfolgt. Ich floh über Felder und Straßen, immer weiter, immer weiter. Auf irgendeiner Hauptstraße brachte ich die Autos zum Stehen und lief verstört zwischen den Autos hin und her. Einige hupten, andere sprangen aus dem Auto, jeder war irgendwie schnell und hektisch und so floh ich weiter. Wieder über Felder und dazwischen überquerte ich die Autobahnen, Autobahndreiecke und floh und floh. Es hupte, es war laut, alles schien sich gegen mich verschworen zu haben. Alles machte Jagd auf mich und hin und wieder tauchte auch noch der Geruch dieser auf mich stürzenden Frau auf, vor dem ich weiter floh, das wollte ich ja nun schier gar nicht wieder erleben.

Hin und wieder gingen mal Sichtungsmeldungen durchs Internet, aber es waren immer nur ganz vage Angaben und somit konnte auch keiner mir helfen. Es wurden Suchhunde eingesetzt, aber geschickter Weise hatten einige Leute meine Decke zerteilt und den Geruch durch die Gegend gezogen, sodass es durch die Witterungsverhältnisse und vor allem durch diese frischer gelegten Spuren für die Suchhunde unmöglich wurde, meine Spur zu verfolgen. Sie fanden zwar die meisten Deckenstücke aber wie hätten sie meine so geringe Spur, da ich ja in größter Eile floh, nach 3 Tagen (Schnee, Frost und Regen) noch verfolgen können, zumal es nur vage Hinweise gab, wo ich zuletzt gesehen worden war und dort besonders intensiv der Deckengeruch verstreut wurde.

Also konnten die ganzen Suchhunde einpacken, sie hatten ihre Arbeit, die die wirklich echt anstrengt, umsonst getan.

Dann, nach einigen Tagen gab es eine Sichtungsmeldung von mir in einer großen Firma. Das ganze Gelände war echt gut eingezäunt und es gab nur einen Ausgang. Aber auch, nachdem man meinen neuen Menschen gesagt hatte, keinesfalls dürfe die Frau, die sich aus meiner Sicht auf mich stürzte, dort auftauchen, genau diese Frau fuhr also dorthin und ich sah sie und flüchtete wieder um mein Leben. Ja, ja, mein Frauchen, welches ja Urlaub gehabt haben sollte, 14 Tage lang damit ich mich erst einmal eingewöhnen könnte – musste da arbeiten – ja, ja, 14 Tage waren noch nicht mal rum gewesen bei dieser Sichtung. Also ich floh wieder, floh so weit mich meine Beine tragen konnten… ich wurde noch 2mal gesehen, danach nicht mehr.

Was ist aus mir geworden??

Bin ich mit meiner Leine irgendwo hängen geblieben und habe mich natürlich immer noch nicht getraut, diese durchzubeißen und bin dann langsam verhungert und verdurstet?

Bin ich unter einen Zug gekommen und in 1000 kleine Teile zerteilt worden?

Bin ich einem Auto vor die Räder gelaufen?

Hatte ich irgendwann keine Kraft mehr, mich zu erheben und bin armselig verhungert?

Ich, ein Hund aus dem Süden, der mit viel Liebe und Hingabe gesund gepflegt worden war,

Ich, ein Hund aus dem Süden, der das Glück hatte, eine tolle Pflegestelle zu erhalten, die es schaffte, dass ich ein bisschen Vertrauen aufbauen konnte,

Ich, ein Hund aus dem Süden, dessen neues Frauchen nicht direkt 14 Tage Urlaub hatte und nicht noch 2 Tage auf mich warten konnte, damit ich Zeit zum Eingewöhnen hatte,

Ich, ein Hund aus dem Süden, deren Vorkontrolleurin diese nur halbherzig durchführte und nicht die Eltern von meinem neuen Frauchen aufsuchte um auch dort die Sachen zu prüfen,

Ich, ein Hund aus dem Süden, der diese Leichtherzigkeiten mit seinem Leben bezahlte.

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Autor: Ich, ein Hund aus dem Süden – Übersetzung/Copyright: Maria Bader, Mönchengladbach, Ähnlichkeiten mit irgendwelchen tatsächlichen Ereignissen sind natürlich aufgrund des Themas vorhanden. Und irgendeine Passage wird sicherlich irgendeinem Leser bekannt vorkommen. Es ist eine Aneinanderreihung der Geschichten einiger entlaufener Hunde.

Mir fehlen einfach die Worte…….

Übernommen aus dem Tierschutzverteiler von heute:

(Pasewalk) Hund am Ufer der Uecker stranguliert

http://www.nordkurier.de/lokal.php?objekt=nk.lokales.ueckermuende&id=634229

Artikel vom 18.02.2010

Hund am Ufer der Uecker stranguliert

Pasewalk. Peter Lübkow, Betreiber der Tierpension “Peter und der Wolf” in Pasewalk/Franzfelde hat schon einiges an geschundenen Tieren gesehen. Dies aber auch noch nicht: Ein mit großer Wahrscheinlichkeit strangulierter Schäferhund-Mischling, aufgehangen an einem Metall-Würger-Halsband an einem Betonpfahl der Kanu-Anlegestation an der Uecker in Pasewalk. Peter Lübkow war mit zu dem grausigen Fundort gerufen worden, weil er viele Tiere und deren Halter in Pasewalk und Umgebung kennt.

“Ein Spaziergänger hat uns den Fund am Nachmittag gemeldet”, sagt Hartmut Braun, Erster Polizeihauptkommissar und Leiter des Reviers in Pasewalk, der mit seiner Kollegin Oberkommissarin Doreen Regling vor Ort war. Vermutlich habe es zwischen dem Hundeführer und dem Tier vor dessen Tod noch einen Kampf gegeben. Darauf würden Blutspuren etwa 100 Meter entfernt nahe der Brücke an der Umgehungsstraße schließen lassen. Am Tatort zurückgelassen wurden Halsband und Leine. “Wahrscheinlich starb der Hund am späten Vormittag oder frühen Nachmittag”, meinte Dr. Monika Szymkowiak, Amtstierärztin für Tierschutz im Landratsamt, die ebenfalls vor Ort war. Sie und auch Lübkow schätzen das Alter des Tieres auf etwa zwei Jahre. Der Hund mache einen gepflegten Eindruck und lasse auch keine Defizite in der Ernährung erkennen. “Sonst wären hier an der Hinterhand die Knochen zu erkennen”, sagte Lübkow.

Da es sich höchst wahrscheinlich um eine Straftat handelt, ermittelt nun die Polizei. “Wir vom Tierschutz im Landratsamt können auch ermitteln und beispielsweise Zeugen vorladen”, sagt Monika Szymkowiak. Sie wie die anderen Anwesenden am Tatort gehen davon aus, dass das Tier auf brutale Weise umgebracht wurde und sich nicht selbst durch ein Versehen tötete. Polizeihauptkommissar Hartmut Braun hofft bei den Ermittlungen neben den Zeitungslesern vor allem auf Tierärzte, die den Hund in der Vergangenheit möglicherweise behandelt haben. So müsse sich der Halter vielleicht feststellen lassen. Womöglich könnten die Gartenbesitzer an der Uecker Aussagen machen. Das tote Tier wurde vorerst in die Praxis von Tierärztin Irma Herntrich gebracht

Futter – Grundlage für die Gesundheit

Warum ist die Qualität des Futters ausschlaggebend für die Gesundheit unserer Hunde?

Brutos-sein-Abendessen-300x235 in Futter - Grundlage für die Gesundheit

Weil die Stärke des Immunsystems, seine Widerstandskraft gegenüber Krankheiten und dadurch auch die Lebensqualität von der Qualität des Futters abhängig ist. Unsere Hunde werden immer kränker und sterben immer früher. Heute ist bei speziellen Rassen eine Lebenserwartung von 6-8 Jahren normal.

Die Deklaration von Fertigfuttern sind ebenfalls sehr wenig aussagekräftig. 22% Protein, 10% Fett, 25% Kohlehydrate und 40% Feuchtigkeit. Eine Schuhsohle und Motorenöl ergeben einen ähnlichen Prozentsatz von Protein und Fett. Achten Sie also auf detaillierte Inhaltsangaben beim Futter!

Oftmals wurde kommerziell hergestelltes Fertigfutter nicht entworfen, um die Bedürfnisse unserer Haustiere in optimaler Art und Weise zu decken, sondern schlicht und einfach, um die Reste der Menschlichen Nahrungsmittelindustrie gewinnbringend zu verwerten. Es ist wohl kein Zufall, dass nahezu alle großen Haustierfutterfabrikanten Tochterfirmen von Nahrungsmittelindustriefirmen sind. Es geht hier um Profit.

Hauptbestandteil von Fertigfutter ist Getreide, manchmal bis zu 90%. Hunde und Katzen brauchen gar kein Getreide, es kommt in der Natur nicht (oder zumindest nur in minimalster Menge) vor, dass Getreide aufgenommen wird. Gemäss Studien sind Getreide krebserregend für den Hund. In Amerika, die seit 60 Jahren Fertigfutter kennen, ist Krebs die Todesursache Nr. 1 bei Hunden.

Schneehunde-300x224 in Futter - Grundlage für die Gesundheit

Bei der Ernährung unserer Hunde dürfen wir nicht von unserer Ernährung ausgehen, sondern müssen verstehen, dass der Hund (Canis lupus familaris) und die Katze Fleischfresser bzw. Beutefresser sind und keine angepassten Vegetarier!!

WOW – die Sonne lebt noch ;-)

 in WOW - die Sonne lebt noch ;-)

Es fühlte sich schon fast an wie ein Hauch vom Frühling – vielleicht schon ein kleiner Vorbote? Zumindest können wir sicher sein, die Sonne lebt noch Icon Wink in WOW - die Sonne lebt noch ;-)

 in WOW - die Sonne lebt noch ;-)

 in WOW - die Sonne lebt noch ;-)

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