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Archiv für Mai 2010

Nachtrag zum Thema – 3jähriges Kind in Thüringen totgebissen

Ich denke, wir sind uns hier an dieser Stelle ziemlich einig darüber, dass ein solcher Vorfall kaum von der Rasse der Hunde abhängig zu machen ist, sondern eher von der Verantwortung des Halters oder der Halterin.

Natürlich wird es immer so sein, dass ein größerer Hund mit einer etwaigen stärkeren Beisskraft mehr Schaden anrichten kann als eventuell ein Rehpinscher, ein Malteser oder ähnliches.

Die Höhe der Reizschwelle des jeweiligen Hundes sehe ich auch nicht wirklich in Zusammenhang mit der Rasse, sondern eher im Zusammenhang der Prägung und der Haltung.  Nicht zu vergessen das prägende Umfeld des Tieres.  Alleine dem Halter, der sein Tier oder seine Tiere sehr gut kennen sollte obliegt die Entscheidung was das Tier verträgt und womit es umgehen kann.

Nachwie vor gebe ich die vollumfängliche Schuld an dem Vorfall der Hundehalterin und in keinster Weise den Hunden. Ob die Hunde falsch erzogen waren oder nicht, bleibt eigentlich dahin gestellt, denn es muss doch bitte auch mit “schlecht” erzogenen Hunden nichts passieren oder?Der Halter muß einschätzen können was die Hunde können und was nicht. Natürliche Instinkte müssen dabei ebenfalls berücksichtigt werden.

Ich habe z.B. genau wie einige Tierschutzkollegen und Kolleginnen Hunde aus dem Tierschutz übernommen, die total daneben waren. Mit diesen Hunden muß doch auch nichts passieren oder? Man kennt sie doch nach einer gewissen Eingewöhnungszeit. Man lernt ihre Stärken und Schwächen kennen, arbeitet daran und sichert die Hunde in bestimmten Situationen so, damit nichts passieren kann oder sehe ich das falsch? Ich persönlich gehe zumindest so damit um und ich kann ganz sicher sagen, dass durch meine Hunde noch nie Jemand zu Schaden kam.

Den andiskutierten Hundeführerschein oder etwas in dieser Art würde ich sehr sehr gut finden, denn dies würde nicht nur Menschen schützen sondern auch die Hunde, die oft ihr Leben lang total unverstanden irgendwo dahinvegetieren müssen und/oder missverstanden und als unerziehbar geltend in Tierheimen landen. Dies würde ich mir für alle Rassen wünschen, egal ob Pitbull, Schäferhund oder ShiTzu.

Außerdem finde ich die angesprochene Zuchtbeschränkung ebenfalls sinnvoll. Warum brauchen wir hunderttausende neue Hunde, solange die Tierheime voll sind mit Hunden, die kein zu Hause haben. Natürlich sind Züchtungen im gewissen Rahmen in Ordnung, denn es werden Hunde für bestimmte Aufgaben benötigt, die bereits als Welpe mit der Ausbildung beginnen sollten, so z.B. Behindertenbegleithunde, Blindenführhunde, Hunde für Schäfereien, Hunde für den Rettungsdienst oder ähnliches. Wozu jedoch muss ein Hund für eine “normale” Familie einen makellosen Stammbaum nachweisen? Sorry, kann ich nicht nachvollziehen.

Außerdem, warum dürfen auch heutzutage noch alle Besitzer einer Hündin wahllos und ziellos Würfe haben um die Welpen dann an jeden x-beliebigen weiterzugeben oder sogar zu verschenken, bevor die Futterkosten zu hoch werden? Wo diese Tiere im Endeffekt landen, kann man an 3 Finger abzählen.

Geschockt bin ich auch immer wieder, wenn ich im Internet ab und an die Hundegesuche durchgehe um eventuell für einen Tierschutzhund ein geeignetes Plätzchen zu finden………..trotz aller Vorfälle lauten bestimmt 60% aller Gesuche wie folgt:

“…..suchen wir einen kleinen Hund für unsere Kinder……”  oder ” unser Kind wünscht sich so sehr einen Hund und wir wollen ihm die Freude machen”. Am Besten noch die: “Ich bin alleinstehend  und mein Kind möchte einen Spielgefährten…….”.

Da läuft doch irgendwie alles falsch oder?

Ein Hund ist und bleibt kein KINDERSPIELZEUG und er wird es auch sicher nie werden!

Übrigens beim Surfen durchs Netz zu dem Thema habe ich einen sehr sehr guten Artikel in einem anderen Blog über Hunde gefunden – wie ich finde ist er für jeden interessierten Hundehalter und noch mehr für Jeden interessant, der darüber nachdenkt sich einen Hund anzuschaffen:

Die natürliche Aggression des Hundes

Gute Nachricht – Unfall mit Waschbär fast vergessen….

Ja, glücklicherweise geht es meinem großen Schönen wieder gut. Die Wunden müssen noch vollends abheilen, aber der Rest ist vergessen.

Nach dem hohen Fieber und seinem Gesamtzustand einige Tage lang nach der Geschichte mit dem Waschbär hatte ich mir doch große Sorgen gemacht. Ich denke aber, man kann sehen, daß er wieder ganz der ALTE ist Icon Wink in Gute Nachricht - Unfall mit Waschbär fast vergessen....

Mein-Sch Ner-300x273 in Gute Nachricht - Unfall mit Waschbär fast vergessen....

Neue Panikmache – Kampfhund-Bestien in Thüringen!

Thüringen, eins der wenigen Bundesländer ohne Kampfhunde-Liste!

Doch nun ist ja endlich der Grundstein gelegt – seit gestern wiederholt sich die Horrormeldung halbstündlich im Radio: 4 Kampfhunde haben ein 3jähriges Mädchen totgebissen!

Nun sollen alle “Kampfhunde” und alle Halter dieser Rassen darunter leiden müssen! Was soll das Ganze eigentlich?

Warum wird nicht die Halterin der Hunde wegen fahrlässiger Tötung  oder sogar vorsätzlichem Mord angeklagt und warum erhält sie nicht gleichzeitig ein Tierhaltungsverbot auf Lebenszeit?

Schließlich hat alleine sie das Leben eines Kindes und das von 4 Hunden auf dem Gewissen!!!!!!

Sind die Hunde Schuld? Kein Hund der Welt, auch kein sogenannter “Kampfhund” fällt aus dem NICHTS ein 3-jähriges Kind an! Die Hunde mußten die Aktion bereits mit dem Leben bezahlen – doch was ist mit der Halterin?

Was ist das überhaupt für eine verantwortungslose, nichtsahnende und unfähige Person, die 4 Hunde offensichtlich unbeaufsichtigt mit einem 3 jährigen Kind alleine läßt? Wie kommt sie mit dieser Unfähigkeit überhaupt dazu 4 Hunde dieser Rasse halten zu dürfen?

Ich habe mal wieder Hassgefühle – Hass gegen Menschen, die unfähig sind verantwortungsbewußt zu handeln. Hass gegen die Behörden in Deutschland, da noch immer nicht begriffen wurde, dass Hunde Tiere sind, die gewisse Instinkte in sich tragen und daraufhin erlerntes (egal ob direkt oder indirekt) umsetzen. Nicht mehr und nicht weniger. – Dies soll heißen: den Halter trifft die Verantwortung, nicht das Tier!

Warum kann und darf sich JEDER, aber auch JEDER einen Hund egal welcher Rasse anschaffen?

Dieser Fall zeigt doch nurmehr wieder einmal die volle Dummheit und Verantwortungslosigkeit der Menschen!

Warum wird es einfach nicht kapiert, dass ein Hund nichts in den Händen von Idioten zu suchen hat?

Warum braucht man eigentlich zum Autofahren einen Führerschein? Warum läßt man hier nicht einfach alles aufeinander los wie es gerade kommt?

Sorry, aber mir läuft gerade mal wieder jede halbe Stunde die Galle über…..und ich werde sicherlich über die Feiertage keine Nachrichten mehr hören oder sehen, denn da macht mir nicht einmal mehr die Sonne und das schöne Wetter Freude Icon Sad in Neue Panikmache - Kampfhund-Bestien in Thüringen!

NACHTRAG:

Wäre das Ganze mit 4 Jack Russels oder 4 Golden Retrievern passiert, würde die Meldung sicherlich nur eine kleine Ecke der Nachrichten einnehmen, sicher würde auch kein Mensch nach einer Rasseliste schreien.

Weiß eigentlich Jemand wie viele Kinder jährlich vom Rücken eines Pferdes fallen und dabei schwer verletzt werden? Warum wird da nicht aussortiert welches Pferd wie besteuert wird und welches Pferd getötet wird?

Irgendwie habe ich das Gefühl, hier geht es mal wieder nur um Steuergelder – um nichts sonst. Schuldig sind die beteiligten Menschen, nicht die Tiere!

Was ist mit der Aufsichtspflicht der Mutter? Warum werden nicht die wirklichen Verursacher bestraft? Wo ist die Verantwortung der Menschen geblieben? Oder sollen so nach und nach alle Lebewesen ausgerottet werden, die nicht zum Verzehr geeignet sind und nur stören?

FAZIT:

Die Verantwortungslosigkeit vieler Bürger wird zu Lasten der Anderen und zu Lasten der Tiere zu Geld gemacht – wo sind wir nur gelandet!!!!!!!

Allergie auf Gräser bei meiner Lara

Wie ich bereits im vorletzten Artikel beschrieben hatte, leidet meine Lara unter Juckreiz, der laut TIERHAARANALYSE von einer Ruchgras-Allergie herrührt.

Lara1-300x224 in Allergie auf Gräser bei meiner Lara

Da ich ja nun ein sehr kritischer Mensch bin und immer alles so genau wie möglich wissen möchte Icon Wink in Allergie auf Gräser bei meiner Lara habe ich nun alles ausprobiert. Übungsrunden in der Stadt ohne jegliche Berührung von Grasflächen, dann auf die noch ungemähte Wiese auf der Ruchgras in Massen steht – so sahen die Spaziergänge der letzten Tage aus.

Was soll ich sagen? Es ist eindeutig. Auch habe ich unser gesamtes Grundstück zu Hause so kurz wie nur möglich abgemäht und siehe da, selbst da geht es Lara im Moment besser. Sie kratzt sich auch da noch leicht, aber nicht mehr so schlimm. Auf der ungemähten Wiese geht gar nichts mehr. Sie steht oder sitzt nur noch und kratzt und beißt sich wie eine Wahnsinnige.

Pfotenknabbern-300x194 in Allergie auf Gräser bei meiner Lara

Für mich ist es nun eindeutig – das Ruchgras ist der Übeltäter. Nun bleibt nur noch die Frage offen, wie das Problem in den Griff zu bekommen ist. Natürlich lehne ich es kategorisch ab, meiner Hündin Kortison zu  verabreichen, denn was hat das Tier davon, wenn der Juckreiz eventuell nachläßt aber dafür die Nebenwirkungen die Organe schädigen. Wir suchen nun nach den passenden Homöopatischen Mitteln um ihr die Auswirkungen der Allergie zu ersparen bzw. erträglicher zu machen.

Der erste Ansatz mit Cardiospermum greift schon ein wenig, d.h. es ist eine Besserung erkennbar, jedoch ist der Erfolg noch nicht so zufriedenstellend, dass die Hündin wieder unbeschwert über die Wiesen toben kann.

Über die weitere Entwicklung, Behandlung und hoffentlich weitere Erfolge werde ich noch berichten.

Vorsicht Waschbären!

Waschbaer-300x215 in Vorsicht Waschbären!

Ja, man erlebt so manches wenn man Hunde hat, an die man im voraus sicher nie denkt.

Da wir sehr ländlich leben, rechne ich immer mit so einigem an Begegnungen beim Spaziergang. Von einem Waschbär angegriffen zu werden, damit rechnete ich bis Montag nicht wirklich.

Was war passiert?

Wir waren, wie fast jeden zweiten Tag am Bach unweit unseres Dorfes und haben Ball gespielt und Kommandos geübt. Auf dem Rückweg nach Hause wollte ich ein paar Wasserpflanzen aus dem Bach mitnehmen für unseren neu gebauten Teich im Garten.

Ich legte die Hunde ins “Platz” und ging die kleine Böschung hinunter zum Bach. Gerade hatte ich ein paar Pflanzen in der Hand als etwas an mir vorbeischoß…..ich dachte, meine Lara kann mal wieder nicht hören und drehte mich um, da ich sie auf ihren Platz zurück schicken wollte…..in diesem Moment knallte es bereits. Meine Hunde lagen wohl noch im Platz bis das Tier ins Rudel sauste.

Alles ging so wahnsinnig schnell – ich hörte meinen Brutos schreien während der Kampf sich in Richtung Bach verlagerte. Ich “brüllte” meine Hunde alle zu mir und sie kamen auch und ließen von dem Tier ab, welches den Bach entlang das Weite suchte. Ich war total geschockt, sah wie meinem Brutos das Blut förmlich aus der Pfote schoß. Das angreifende Tier war in etwa in der Größe meiner Lara, also nicht gerade klein.

Waschb Rbiss-300x173 in Vorsicht Waschbären!

Zu Hause angekommen versorgte ich die Wunden – Brutos hatte eine großen, sehr tiefen Biss an der Pfote und am Knie noch eine weitere Bisswunde, die sehr tief war. Ich erkundigte mich bei unserem örtlichen Jagdvorstand, der mir bestätigte, dass Waschbären so riesig groß werden (Rüden bis zu 30 kg seien nicht die Seltenheit) und dass hier in der Region wohl einige leben. Sicherlich hatte ich den Kerl beim Fressen gestört oder er hat sogar einen Bau an der Stelle.

Nächsten Tag bekam Brutos hohes Fieber, so daß ich mit ihm zur Tierärztin fahren mußte um Antibiotika spritzen zu lassen. Selbst dies genügte nicht, denn bereits den Tag danach schoß das Fieber wieder hoch, obwohl die Wunden sauber aussahen. Inzwischen habe ich noch eine dritte Wunde am Hinterteil meines großen Rüden entdeckt, die unter dem Fell nicht sofort sichtbar war. Außerdem hat er eine riesige Beule am Brustkorb.

Ich möchte mir nicht vorstellen, wie das Ganze ausgegangen wäre, wenn ich nur einen Hund und eventuell einen etwas kleineren Wuff dabei gehabt hätte…………

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Deshalb die Empfehlung – VORSICHT Waschbären!

Laut unserem Jagdvorstand und nach meiner Recherche bei Google gibt es bei uns doch recht viele dieser Tiere und sie gelten als angriffslustig und wenig scheu.

PS: Mist – erst 2 Tage später habe ich gemerkt, dass mein Sammy am Hinterteil unter dem noch dicken Winterpelz ebenfalls eine tiefe Bisswunde mitbekommen hat Icon Sad in Vorsicht Waschbären!

Juckreiz beim Hund – Erfahrungen

Man hört und liest es oft: Juckreiz beim Hund, Allergien, Hautprobleme – es scheint ein immer mehr verbreitetes Problem zu sein. Man könnte es schon als Zivilisationskrankheit beim Hund sehen.

Glücklicherweise hatte ich lange Zeit keine Probleme mit solchen Dingen.

Nun kam meine kleine Bulgarin, Lara, Ende 2007 zu mir. Anfangs war nichts festzustellen, dass Sie Probleme mit Juckreiz oder Allergien oder ähnlichem hat oder haben könnte. Das erste Mal zeigte sie ein Problem als sie in die Hitze im Frühjahr kam. Lara kratzte sich während der Läufigkeit relativ viel und wurde danach auch Scheinträchtig. Alles sprach für ein hormonelles Problem. Ich gab ihr das Homöopathische Mittel Hormeel und es schien zu wirken, denn das Kratzen ließ nach und hörte dann nach und nach auf und alles war gut.

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Im letzten Jahr nun war unser Ömchen Fritzi sehr krank und musste uns kurz vor der Zeit der Läufigkeit von Lara für immer verlassen. Dieser Verlust war für Lara eine mittlere Katastrophe, da sie Fritzi ab dem ersten Tag als Ersatzmutti sah. Sie liebte sie und fühlte sich bei ihr sicher. Das Alles konnte ich ihr noch lange nicht geben, da Lara in ihrem Vorleben nie gelernt hatte, dass man Menschen vertrauen kann.

Sie kam dann also wieder in die Läufigkeit und sie kratzte sich ganz schlimm und biss sich teilweise wund. Ich ließ eine Blutprobe entnehmen um eventuell den Grund herauszufinden.  Dies funktionierte leider nicht – das Blutbild war ohne jeden Befund. Auch eine Allergie konnte hier nicht diagnostiziert werden. Die Eosinophile  waren im Normalbereich.

Lara wurde dann auf Milben, Hautpilz etc. untersucht – ebenfalls ohne Befund. Ein Schilddrüsen-Screening wurde gemacht – ebenfalls kein Befund.

Es kam wie es kommen musste – die Tierärztin kam mit der Kortisonspritze!

Ich lehnte diese kategorisch ab, worauf ich mir den Vorwurf anhören musste, dass ich doch den Hund nicht so quälen könne und mit ansehen wolle, wie sie sich die Haut vom Leib kratzt. Das nicht, aber ich war mir sicher, dass in meinen Hund ohne notwendigen Grund kein Kortison reinkommt.

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Unterschwellig war mein Gedanke immer noch der, sie könnte ein hormonelles Problem haben. Ich verabreichte ihr also nochmals Hormeel nachdem man mir mehrfach bestätigt hatte, es hätte keine Nebenwirkungen und würde „nur“ regulieren wo eine Schieflage ist. Die Enttäuschung war groß – es half nicht!

Inzwischen war der Sommer fast vorbei und Lara kam in die zweite Hitze Ende September. Wie die Läufigkeit begann ließ das Kratzen nach und alles war gut.

Nach einem entspannten Winter kam aber wieder das Frühjahr. Die Läufigkeit fing in diesem Jahr wieder Mitte März an und es ging wieder los mit der Kratzerei. Ich war am verzweifeln……

Ich sprach mit einem befreundeten Tierheilpraktiker über das Problem und er bot mir an eine umfangreiche TIERHAARANALYSE zu machen. Er meinte, auf diesem Wege müssten wir das Problem herausfinden. Er hatte das Gerät neu in seiner Praxis und war zu dem Zeitpunkt noch in der Testphase, wobei er bis dahin sehr gute Ergebnisse erzielen konnte.

Gut, ein paar Fellhaare abzuschneiden und nach NRW zu schicken war ja nun wirklich nicht der Akt und ich nahm das Angebot natürlich dankend an.

Nur 2 Tage später rief er mich an und schickte mir gleichzeitig per Mail die Ergebnisse.

Er fand es bemerkenswert, dass Lara im Bereich Mineralstoffe und Spurenelemente keinerlei Mängel zeigte, hier war nicht einmal das allerkleinste Problem ersichtlich, was eigentlich nur mit der Ernährung zusammenhängen konnte. Der einzige kleine Makel war eine eigentlich minimale Allergieneigung bzgl. „Ruchgras“. Diese Allergieneigung wurde allerdings so gering angezeigt, dass sie sich noch nicht auf die Eosinophile auswirkte, also im Blutbild nicht als Allergie erkannt werden konnte. Erklärbar wäre die heftige Reaktion nur dadurch, dass Lara, sicherlich mitbegründet durch ihr Vorleben, ein sehr sensibler Hund ist.

Ich versuchte also irgendwie Ruchgras zu meiden – gut war, dass ich ohnehin gerade dabei war unsere Wiese im Garten abzumähen. Außerdem waren wir dann zwei Tage vorrangig im Dorf am üben und nicht auf der Wiese am Bach – der Juckreiz war nicht verschwunden, aber besser.

Ich denke, die ist die Bestätigung, dass dieses Ruchgras eindeutig der Übeltäter und der Juckreiz-Auslöser bei Lara ist. Da dieses Ruchgras eigentlich auf jeder Wiese zu finden ist und ich ihr ganz sicher nicht die Tobeinheiten auf der Wiese entziehen kann, wird sie nun Homöopathisch behandelt.

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Fazit:

Ich finde es toll, dass sich heutzutage solche Möglichkeiten bieten. Sicherlich hätte ich bei Lara noch lange Zeit das Problem gesucht ohne fündig zu werden, denn die Schulmedizin konnte diese minimale Allergieneigung mit den doch so sehr lästigen Auswirkungen nicht ermitteln.

Meine Begeisterung ist so groß, dass ich nun meine anderen Wuffels auch testen lasse, denn ich denke, ab und an eine BESTANDSAUFNAHME machen zu lassen ist kein Fehler. Wenn ich merken sollte, dass ein Mineralstoff- oder ein Organproblem erkennbar wird, kann ich bereits im Anfangsstadium eingreifen bevor ein größeres Problem vorliegt. Das Ergebnis hat mir gezeigt, dass dieser Test sogar feinfühliger ist als ein Blutbild. Vorteilhaft finde ich auch, dass dem Hund nur ein paar Haare abgeschnitten werden müssen und man nicht zum Tierarzt fahren muss um Blut abzunehmen. Dies kommt natürlich eventuellen Angst-Hunden, wie es meine Bulgaren sind, sehr entgegen. Toll finde ich auch, dass mit der TIERHAARANALYSE ein komplettes Bild bezüglich Organe, eventuelle Allergien, Nährstoffe etc. erstellt wird.

Natürlich bin ich persönlich dennoch der Meinung, man sollte ggf. wenn ein größeres Problem erkennbar ist, dieses anhand eines Bluttests gegenprüfen. Kleinere Probleme und eventuelle Schieflagen kann man aber anhand des Tests schon im Vorfeld erkennen und darauf reagieren. Sei es bei der Ernährung oder mit eventuellen Futterzusätzen oder ähnlichem.

Tierschutz – mal richtig schön!!!!! DANKE!!!

Ja, ich bin ganz ehrlich – ich habe ein paar Tränen der Freude vergossen am letzten Wochenende.

Was war passiert?

Eigentlich nichts Schlimmes und nichts soooo Besonderes…….oder doch?

Wir konnten für ein paar (natürlich wie immer ein winziger Tropfen auf den heißen Stein – aber immerhin) arme vierbeinige Seelen ein neues Zuhause in Deutschland finden. Das war schon mal ein toller Erfolg, aber das, was mich an diesem letzten April-Wochenende so bewegt hat, war die Tatsache wie alles ablief.

Bereits im Vorfeld gab es keinerlei Probleme bezüglich der Übergabetermine, wie das leider oft der Fall ist. Alle konnten sich terminlich irgendwie einrichten. Nun kam noch erschwerend dazu, dass die Termine witterungs- und verkehrsbedingt 3 mal geändert werden mußten. Eine Adoptantin mußte mitten in der Nacht gute 2 Stunden Autobahnfahrt in Kauf nehmen.

Kein Problem für keinen der Beteiligten. Es war auch kein Problem 2 Hunde ein Stück mitzunehmen obgleich man weder die Hunde noch die Leute vorher kannte, obwohl einer der beiden Wuffels nicht gerade wirklich klein und einfach war.

Da müsse ich doch nicht fragen, das sei doch selbstverständlich, sagte man mir am Telefon!!!! Hallo? Selbstverständlich? Ich konnte überhaupt nichts mehr sagen, so platt war ich……….

Ein altes Hundemädel war bei den vermittelten Hunden dabei – eine ganz arme Socke, die über Jahre keiner wollte………ich hatte mich so sehr gefreut, daß sie nun ein Zuhause bekommt und ich habe es aus der Ferne verfolgen dürfen mit welcher Liebe sie erwartet und aufgenommen wurde. Ich gebe die Gänsehaut zu, die ich vor Freude mehrfach gespürt habe.

Auch die Adoptanten, die gute 2 Stunden Autobahnfahrt (eine Strecke) zu fahren hatten, sahen kein Problem darin, ihr neues Familienmitglied gegen Mitternacht zu übernehmen. Kein Akt – man freut sich doch so auf den großen Buben Icon Wink in Tierschutz - mal richtig schön!!!!! DANKE!!!

Ich war einfach fassungslos – man erlebt ja so häufig genau das  Gegenteil. Hund muß geschenkt sein, muß ins Haus gebracht werden, sollte schon erzogen sein und jede Abweichung vom gewohnten Ablauf ist eine mittelschwere Katastrophe……

Und es kam noch besser – alle Hunde müssen es gespürt haben, denn nach den Aussagen der neuen Besitzer haben sich die Hunde innerhalb weniger Stunden so gezeigt als wären sie schon Wochen oder Monate da. Klar, wenn man so empfangen wird – gerade so sensible Tiere wie Hunde spüren die positive Stimmung sofort.

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Okay, die alte Hundelady war die ersten Tage erstmal müde und mußte sich alles genau ansehen bevor sie Freundschaft schloss, aber das ist doch irgendwie auch normal oder? Wenn ich bedenke wie lange ein Mensch dazu brachen würde……. Ihr neues Frauchen ist so eine liebe Hundemami, sie tut alles für sie und ist glücklich, dass die große Maus da ist. Ja, man kann auch einen alten, nichtperfekten Hund lieben – ich finde es immer wieder wunderschön, solche Menschen kennenlernen zu dürfen!!!! Nur passiert so etwas leider viel zu selten, wie ich finde.

Auch unser bildhübscher Halbstarker Icon Wink in Tierschutz - mal richtig schön!!!!! DANKE!!! ist gut bei seiner Pflegemutti angekommen, die sich riesig auf den Burschen gefreut hat. Ja, er hält sie gut auf Trab, aber das muß ja ein rund 8 Monate alter Kerl mit spanischem Blut auch oder? *lach Austoben kann er sich nun erstmal mit seinen 11 Kumpels und Kumpelinen – zusammen mit seiner Pflegemami lernt er  nun auch das 1 mal 1 des Lebens um dann eine Lebensstellung zu suchen.

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Fazit:

Leute, es war einfach klasse! Ich werde ganz sicher noch lange an das letzte April-Wochenende 2010 denken, denn es hat richtig Mut gemacht.

Ich danke Euch für diese vielen positiven Eindrücke und ich freue mich für die Wuffels, daß sie so ein tolles Zuhause bekommen haben.

Dieser Dank geht speziell an Jutta, Gabi, Peter, Maria, Silvia, Frau K. und Sylvia!

Danke daß ich so tolle Menschen wie Euch kennenlernen durfte!

Achtung: Würmer oder keine Würmer?

Einfache Frage – schwierige Antwort?!?!

Nelly13-300x224 in Achtung: Würmer oder keine Würmer?


Eigentlich kann man es kaum glauben und noch weniger fassen, was uns da vor Kurzem passiert ist. Eigentlich glatter Betrug!!!!! Oder seh ich das falsch?

Was ist passiert?

Ich entwurme meine Hunde eigentlich nur dann, wenn es auch nötig ist. Dies bedeutet, ich bringe die Kotproben zum Tierarzt. Im Labor sollte untersucht werden ob ein Wurmbefall vorliegt oder nicht. Meine Meinung ist die, dass ich meinen Hunden das Gift, welches in jeder Entwurmung steckt nur dann antue, wenn es sein muß. Bekanntlich wirkt ja eine Wurmkur nur bei Wurmbefall und nicht zur Vorbeugung, also, warum sollte ich entwurmen wenn nichts da ist – logisch oder?

Wurm-196x300 in Achtung: Würmer oder keine Würmer?

Ich brachte also die Kotproben zur Tierärztin, nachdem ich vorher angerufen hatte und Bescheid gesagt hatte. Als ich ankam, lagen die Tabletten für die Entwurmung schon bereit……irgendwie machte mich das stutzig.

Wie hier bei uns üblich, wird die Tierarztrechnung immer sofort bezahlt – die Tierärztin rechnete also zusammen, schob mir die Entwurmungstabletten vor die Nase und nannte mir einen Betrag. Ich sah sie erstaunt an und fragte sie, wie sie dazu käme mir Entwurmungstabletten zu verkaufen. Sie sagte, sie wolle mir eine, sicherlich notwendige, zweite Fahrt ersparen indem ich einfach die Entwurmungsmittel gleich mitnehmen sollte. Hm, ist ja wirklich nett gedacht…….ich fragte sie dennoch was ich mit dem Zeug anfangen sollte, wenn meine Hunde keine Würmer hätten. Als Antwort auf meine Frage, sagte sie mir, dass fast alle Hunde, die sie testet, Würmer haben. Meine hätten sicher auch welche (!!!!)…….

Naja, ich sagte ihr dann, ich würde gerne nochmal zu ihr in die Praxis fahren, wenn das Ergebnis positiv ausfällt.  – Oh, das schien ihr nicht sehr gut zu gefallen, aber sie mußte meine Entscheidung wohl schlucken Icon Wink in Achtung: Würmer oder keine Würmer?

Logisch war dann auch der Befund: alle meine Hunde hatten angeblich Würmer!!!!

Irgendwie glaubte ich das Ergebnis nicht. Bei Nelly, Lara und Sammy war ich nicht sicher, aber bei meinem Brutos hatte ich schon mal Würmer vor gut 2 Jahren, da merkte ich, dass am Fell irgendwas nicht stimmte – diesmal jedoch nicht! Daraufhin dachte ich, ich bin schlau und bringe neue Kotproben in eine andere Praxis………

……und ich dachte, ich stehe im Wald – genau dieselbe Vorgehensweise, genau dieselbe Verarschung!!!!!!

Wutentbrannt habe ich die Praxis verlassen, natürlich nicht ohne einige deutliche Worte loszuwerden!

Daraufhin habe ich einen guten Bekannten angerufen, dem ich in solchen Dingen zu 100% vertraue, der jedoch am anderen Ende von Deutschland seine Praxis führt um ihm meine Erlebnisse zu schildern. Kurzerhand habe ich dann, wie mit ihm besprochen, nochmals neue Kotproben per Express-Päckchen in seine Praxis geschickt.

Hammer-Ergebnis: alle 4 Hunde sind absolut WURMFREI !!!!!!

Von einer Wertung des Erlebten möchte ich an dieser Stelle absehen, denn meine Wortwahl wäre hier sicherlich nicht die freundlichste ……………

Bulldogge 0028 in Achtung: Würmer oder keine Würmer?

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