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Archiv für August 2010

Unser Pflegehund – Boy

Seit Samstag haben wir nun einen Pflege-Wuff hier bei uns. Naja, meine Wuffelbande weiß noch nicht so recht, wie sie das werten sollen. Die fragenden Blicke “Frauchen, bleibt der jetzt für immer hier?” – ich muß so lachen – Gott sind die neugierig *lach

Erste Eindrücke von Boy (ehemals Butch):

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Das ist Boy - ein totaler Kindskopf, der noch nicht viel in seinem Leben lernen durfte und schon viel mieses erleben mußte. Dennoch geht er freundlich auf alles zu und ist noch total verspielt.

Mehr zu ihm, wenn wir uns ein wenig besser kennen………

28.08.2010

BOY macht sich schon richtig gut, er hat seine Angst vor der Leine verloren und freut sich schon riesig auf seienn täglichen Spaziergang. Wenn er etwas sehr interessantes sieht, zieht er noch an der Leine, sonst kann er schon gut an der Leine gehen. Menschen gegenüber zeigt er sich rundum neugierig und freundlich.

Jagdtrieb scheint in ihm zu stecken, denn wenn eine der vielen Dorfkatzen in Sichtweite kommt, möchte er gerne hinterher, dies kann allerdings auch noch reiner Spieltrieb sein. BOY zeigt sich noch sehr welpenhaft und verspielt trotz seiner Größe. Er liebt Bälle und schießt denen hinterher ohne die Qualität seiner Bremsen richtig einzuschätzen Icon Wink in Unser Pflegehund - Boy

Fortsetzung folgt……….

Immer mehr Probleme im Tierschutz – Nachtrag

Im Hauptartikel betreffend einiger der unzähligen Probleme im Tierschutz hatte ich  bereits über den aktuellen Stand im Tierheim in Villagarcia berichtet.

Wir wollen für die Tiere dort auf dem “Berg der Hunde” kämpfen, wir wollen sie nicht im Stich lassen, auch wenn wir dafür leider oft genug angegriffen werden, uns Steine und sogar Felsbrocken in den Weg geworfen werden. Auch wenn diverse Menschen meinen, Auslandstierschutz sei total daneben. Auch wenn manche Leute meinen, sie müßten stochern und wühlen um eventuell einen Fehler in unserer Arbeit zu finden um uns einen Strick draus drehen zu können. Ganz sicher sind wir nicht fehlerfrei – wir sind Menschen!

Sorry, aber wir kämpfen für die Tiere und die Tiere geben uns die Kraft um weiterzumachen – diese ehrliche Dankbarkeit hält uns aufrecht – genau wie die Hundebesitzer, die uns schreiben oder anrufen um uns zu sagen, wie glücklich sie mit dem Tier sind. Das sind echte Highlights und gleichzeitig unsere Motivation!

Im Hauptartikel hatte ich beschrieben woran es vorort in Spanien im Tierheim am meisten fehlt – eine Sache hatte ich vergessen und vielleicht findet sich auf diesem Weg dafür eine Lösung:

Wir suchen gaaaaaaanz dringend ein paar tierliebe Menschen, die uns  oder besser den Hunden, eventuell ein wenig ihrer Zeit schenken könnten. Wir sind einfach zu wenig Leute und die Tage sind viiiiiieeeeel zu kurz – leider.

Wir suchen, wie schon gesagt, ein paar tierliebe Menschen, die uns helfen einfache Inserate für die Hunde, die zu vermitteln sind, im Internet schalten. Es wäre ganz riesig toll, wenn sich ein paar engagierte Menschen dafür finden würden. Auch wenn es nur 2 oder 3 Stunden in der Woche sind, die eingebracht werden können – das würde uns schon riesig viel helfen und die Vermittlungschancen für die Hunde erhöhen.

Also, wer den Hunden im Tierheim Villagarcia “Berg der Hunde” helfen möchte und ein klein wenig übrige Zeit hat…….bitte um Kontaktaufnahme unter:

hund@pfotenservice.de

VORSICHT – Hunde-Mafia!!

Wieder ein neuer, mehr als trauriger,  Fall – mit Todesfolge im Burgenlandkreis!

Junge Leute, gerade mal in der Ausbildung hatten den Wunsch, einem kleinen Wuff ein Zuhause zu geben.  Ein kleiner Hundebub sollte es sein und einen Beagle fanden die jungen Menschen auch gut.

Im Internet fand man nun ein Inserat (DeineTierwelt.de) in dem ein Hundekind ganz in der Nähe angeboten wurde. Eine Handynummer, Fotos und der Aufenthaltsort war im Inserat angegeben. Der Preis war akzeptabel für einen reinrassigen Hund ohne Papiere.

Kurzerhand vereinbarte man über die angegebene Handynummer einen Termin vorort. Die Anschrift gab es auch. Es war ein kleiner Hof mit Grundstück in einem kleineren Ort. Die Leute waren jedoch nicht die, mit denen man am Handy gesprochen hatte. Den Namen, den sie zu dem Zeitpunkt nannten, gibt es überhaupt nicht, wie sich später herausstellte. Die Zustände auf dem Hof waren katastrophal.

Die Welpen, die die jungen Leute zu sehen bekamen, machten keinen guten Eindruck und der Kauf des kleinen Kerlchens war eigentlich ein Kauf aus Mitleid, denn man wollte das kleine Hundchen retten. Einen Vertrag oder eine Quittung für die bezahlten 250 Euro gab es natürlich nicht.

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Bereits am nächsten Tag war mehr als klar, das der kleine Beagle-Mann richtig krank war. Durchfall, Erbrechen (er erbrach auch so was wie kleine Plastikstücke), Apathie und und und. Der Tierarzt, dem er dann gleich vorgestellt wurde, vermutete sofort, dass der Hund irgendwo aus dem Ausland stammt und nur für Geschäftemacherei nach Deutschland geholt wurde. Definitiv sei er weder geimpft noch entwurmt worden, war sich der Tierarzt sicher. Eine eindeutige Diagnose war dann jedoch erst in der Tierklinik möglich – Hirnhautentzündung – das war wohl der größte Schock. Dazu noch die anderen Krankheiten, die festgestellt wurden.

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Die Jungen Hundebesitzer wollten dennoch für den kleinen Hund kämpfen und ihm doch noch die Chance auf ein schönes Leben geben. Obgleich die beiden Azubis bereits zu diesem Zeitpunkt total Pleite waren, gingen sie zur Polizei und ließen gleichzeitig den kleinen Wuffel in der Klinik behandeln.

Bei der Polizei erfuhren sie, dass ihr Fall kein Einzelfall ist. Im gesamten Burgenlandkreis seien wohl schon mehrere Fälle zur Anzeige gekommen. Anscheinend immer dasselbe Schema – eine Handynummer und beim Treffen hat man es mit anderen Personen zu tun, die die Tiere vorort verkaufen. Keine Quittung, kein Vertrag: Bargeld gegen Hund und fertig!

Gestern nun erhielt ich die traurige Nachricht, dass der kleine Hundebub zur einer Notoperation wieder in die Klinik mußte. Und das, nachdem es ihm eigentlich nur ganze 3 Tage ein klein wenig besser ging und alle hofften und die Daumen ganz fest hielten. Die niederschmetternde Nachricht kam sofort nach der OP – die Milz mußte entfernt werden und die Leber hatte Risse…….dennoch gaben ihm die Ärzte eine geringe Chance. Doch er schaffte es leider nicht, starb am späten Abend nach der Operation.

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Der junge Papa des Kleinen rief in seiner Wut und Trauer bei dem Verkäufer des Hundchens an und wurde eiskalt mit dummen Sprüchen abgefertigt. Als er fragte ob dem das alles egal sei, wurde der Hörer einfach aufgeknallt – Klar, das Geld war ja verdient! Was zählt da schon ein Hundeleben???

Die beiden jungen Leute bleiben zurück, mit ihrer Wut, mit ihrer Trauer und sie sind total Pleite, denn sie wollten dem kleinen Kerl einfach nur das Leben retten. Beide sind sich einig, sie wollen zum Rechtsanwalt, sie wollen nun alles tun um den Verbrechern das Handwerk legen. Angst haben sie keine – schon als sie zur Polizei gingen, erhielten sie bereits erste Drohanrufe. Sie möchten dennoch alles was geschehen ist publik machen – es kann nicht sein, dass solche Verbrechen ungesühnt bleiben!

Aber: die jungen Leute brauchen dringend Hilfe in jeglicher Form!

Die Tierarztkosten inkl. der Tierklinik liegen bei gut 2.500 Euro und müssen irgendwie bezahlt werden – trotz Allem! Vielleicht kann der Eine oder der Andere den jungen Leuten mit ein paar Euros helfen aus der Misere wieder herauszukommen? Jeder Euro hilft!

Spenden bitte direkt an:

Jenny Huse
Konto  3690340720
bei der Sparkasse Mansfeld-Südharz
BLZ  800 550 08


Es werden weitere Opfer gesucht, die in derselben Form Welpen gekauft haben, eventuell auch im Burgenlandkreis, im südlichen Sachsen-Anhalt oder in Thüringen, eventuell auch im angrenzenden Sachsen!

Wer kann den jungen Leuten weitere Tipps geben wie gegen solche Verbrecher vorgegangen werden kann?

Wer hat Kontakte zur Presse um den Fall zu veröffentlichen?

BITTEEEE – wer helfen kann, in welcher Form auch immer – meldet Euch beim Pfotenservice-Team. Wir stellen den Kontakt zu den jungen Leuten her.

Sendet uns eine Mail unter hotline@pfotenservice.de

Warum engagiert sich der Pfotenservice für die Spanier vom “Berg der Hunde”?

Die Frage wird mir oft gestellt – warum gerade diese Hunde? Warum gerade dieses Tierheim im Nordwesten Spaniens?

Protectora-300x112 in Warum engagiert sich der Pfotenservice für die Spanier vom Berg der Hunde?

Gegenfrage: warum nicht?

Nein, ganz so einfach ist die Frage nicht zu beantworten bzw. ganz so einfach habe ich es mir im Vorfeld nicht gemacht.

Vorrangig sehe ich noch immer, und daran wird sich sicher nie etwas ändern, die deutschen Notfälle.  Wobei diese meist viel schwieriger zu vermitteln sind als die spanischen Hunde. warum das so ist, werde ich versuchen kurz zu erläutern:

Offensichtlich sind die Spanier oder auch viele andere Südländer von ihrer Mentalität sehr viel anders als wir Deutschen. So auch die Hunde. Oftmals sind in den deutschen Tierheimen Hunde zu finden, die nicht gerade leicht zu vermitteln sind, denn entweder sind sie charakterlich schwierig oder schon älter. Leider lassen sich ältere Hunde generell recht schwer vermitteln. Jüngere Hunde mit ausgeprägtem Fehlverhalten möchte sich gleich gar Keiner mehr antun.

Sind wir mal ehrlich – ein süßer Welpe, wird doch sehr leicht einfach in den Himmel gehoben, verhätschelt und vertätschelt. Dies ist ja auch schön, wenn es in einem gewissen Rahmen bleibt. Aber leider ist das sehr häufig nicht der Fall. Dadurch werden dem Hund in der sogenannten Prägephase Ansprüche anerzogen, die er in der Folge stellen wird. Er wurde ja zum Rudelchef in der Familie gemacht, nicht geboren. Dann kommt der Tag an dem die Halter mit dem Tier nicht mehr klar kommen. Dazu kommt noch, dass viele Hunde ohne Artgenossenkontakte aufwachsen müssen, vieles nicht kennenlernen und später damit nicht umgehen können. Kann dann der Besitzer mit seinem Hund auch nicht umgehen, kommt es unweigerlich zu schwerwiegenden Problemen im Zusammenleben. Was passiert? der Hund wird abgegeben. Endstation Tierheim, denn wer adoptiert heute noch einen erwachsenen Problemhund?

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Einem unerfahrenen Menschen, einer Familie mit Kindern oder gar einem Hundeanfänger würde ich ein solches Tier bei aller Liebe nicht empfehlen. Natürlich gönne ich auch diesen Tieren, die ganz sicher nichts für ihre missliche Situation können, ein wundervolles Zuhause, aber die Voraussetzungen müssen dafür gegen sein – viel Hundeverstand und Kenntnis.

Den Südländischen Hunden, gerade auch den Spaniern, geht es da doch ganz anders. Leider werden sie oftmals schon als Welpe wie der letzte Dreck behandelt, sich selbst überlassen oder einfach ausgesetzt. Natürlich ist das mehr als mies – der positive Effekt dabei ist jedoch, diese Hunde erlernen keine Ansprüche, sie lernen mit allem und mit jedem klar zu kommen um überhaupt zu überleben. Natürlich sind diese Hunde später für alles dankbar. Sie bemühen sich alles richtig zu machen um ihr neues tolles Zuhause nicht wieder zu verlieren, denn sie wissen es zu schätzen. Die Verträglichkeit mit Artgenossen haben sie ebenfalls von klein auf gelernt, denn auch mit diesen mußten sie sich häufig auf der Straße arrangieren um zu überleben.

Nun denke ich, es ist doch besser einen spanischen Hund zu einem Hundeneuling zu vermitteln als keinem Tier helfen zu können oder? Allen kann man ohnehin nicht helfen – also irgendeinen ob er nun aus Deutschland, aus Bulgarien oder aus Spanien stammt. Ein Tier gerettet – bedeutet, ein Tier glücklich gemacht zu haben. Eigentlich ist es doch egal woher es kommt oder?

Da ich den Peter vom Peulihof vor knapp 3 Jahren kennenlernen durfte oder mußte Icon Wink in Warum engagiert sich der Pfotenservice für die Spanier vom Berg der Hunde? war auch der Bezug zu Spanien irgendwie da. Er war damals gerade nach Spanien umgesiedelt. Gut, man hat ihn mir gegenüber schlecht gemacht, ihm üble Dinge nachgesagt, von denen ich inzwischen auch weiß woher sie kommen ……… naja, ich denke Jeder, der schon mal mit Tierschutz zu tun hatte, weiß, dass einige Tierschützer weit mehr Zeit dafür verwenden ihren Neid und ihre Dummheit an den Tag zu tragen als etwas für Tiere zu tun. (Über diese traurige Tatsache habe ich schon einige Artikel geschrieben)

Nun, ich habe den Peter inzwischen doch sehr gut kennengelernt und ich denke, ich darf ihn zwischenzeitlich als sehr guten Freund bezeichnen. Okay, wir sind sicherlich nicht immer einer Meinung, aber wir finden immer einen Weg für die Tiere.  Die Tatsache, dass bei jedem Schritt, der gemacht wird, der Hund im Vordergrund steht, hat mich persönlich überzeugt. Okay, vielleicht wird nicht alles immer so pünktlich und 200%ig abgewickelt wie ein Bürokrat sich das vorstellt, aber ich denke, man muß auch mal berücksichtigen, dass dort vorort täglich für das Leben von mehr als 180 erwachsenen Hunden gekämpft wird, dass in den Hauptzeiten häufig mal schnell 10 oder noch mehr Welpen pro Tag auf der Straße und aus Müllcontainern eingesammelt werden, verletzte und tote Hunde von der Straße gekratzt werden. Ich denke, jeder der zu kritisieren hat, sollte darüber nachdenken ob er dieser schweren Arbeit gewachsen wäre?????

Arme Maus2 03101-300x225 in Warum engagiert sich der Pfotenservice für die Spanier vom Berg der Hunde?

Ich freue mich jedesmal, wenn ich ein kleines Häppchen einbringen kann, das bei der schwierigen Arbeit vorort helfen kann!!!!

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