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Archiv für März 2011

Luci & Boy – Alles auf einen Blick

Für Alle, die mit Interesse die beiden Not-Wuffels Luci & Boy verfolgen, habe ich eine seperate Seite für die beiden Wuffels angelegt.

Hier sind alle Artikel noch einmal übersichtlich nach Datum aufgelistet, damit die Artikel und Berichte leichter zu finden sind.

Außerden werde ich dort noch eine Linksammlung zusammenstellen, die einige Informationen rund um diesen Tierschutzfall eventuell klarer werden lassen. Und…..so wie ich es zeitlich schaffe, werde ich kleine Fotogalerie mit den Fotos der beiden Fellnäschen einfügen.

Direkt zu der Seite geht es hier: Luci & Boy

Es kommt noch besser………

Wie im letzten Artikel erwähnt, möchte ich mich zu den Fragen von Tanja im Sinne der Hunde nicht äußern ….. jedoch möchte ich den gesamten Schriftverkehr einer “Hundevermittlung” (Es geht augenscheinlich um die Vermittlung von Boy, der hier im Blog ja schon ziemlich bekannt ist) nicht vorenthalten – diesen habe ich am Sonntag so erhalten:

******************************************

In Kürze:

Boy, ein Hund mit einseitiger hochgradiger HD + Kreuzbandriß sollte in eine Ausbildung für Hütehunde vermittelt werden……

Fragen zum Tierschutz – Vorgehensweisen, Zusammenhänge etc.

Mich hat heute eine eMail erreicht, die ich zum einen Teil nicht beantworten kann und zum zweiten Teil derzeit nicht beantworten möchte.

Nicht kann, da ich vieles nicht weiß und deshalb keine Auskunft dazu geben kann – nicht möchte, da ich zu manchen Fragen zu viel weiß und damit eventuell den Hunden schaden könnte.

Aus diesem Grund stelle ich diese eMail hier ein (natürlich nach Rücksprache mit der Verfasserin, die mir inzwischen namentlich bekannt ist) damit Jeder, der Fragen beantworten möchte oder weitere Fragen hat mit diskutieren kann! Den Namen der Verfasserin werde ich hier aus Datenschutzrechtlichen  Gründen nicht veröffentlichen – die Erlaubnis, die eMail-Adresse zu veröffenlichen liegt mir vor.

Toll wäre es jedoch, wenn jeder Interessierte an der Diskussion teilnehmen könnte und sie in Form von Kommentaren hier geführt würde, damit Jeder von etwaigen Informationen profitieren kann……..

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—– Original Message —–

Sent: Monday, March 27, 2011 9:08 AM
Subject: Fragen zum Tierschutz
Hallo!
Jetzt muß ich Sie doch mal anschreiben. Seit einiger Zeit verfolge ich auf dem Pfotenservice-Blog das Thema Luci & Boy. Dazu muß ich sagen, ich bin auch ein wenig im Tierschutz aktiv. Eher in der direkten Umgebung als mit Tieren aus dem Ausland. Was mir nur selbst bei uns auffällt ist, daß immer mehr Hunde ausländischer Abstammung in unserem Tierheim landen. Die Tierschutz-Rundmails beinhalten auch fast nur noch Hunde aus dem Ausland.
Vieles verstehe ich da nicht, auch die ganze Sache mit Luci & Boy verstehe ich nicht. Nach den ersten Informationen zu den beiden Hunden habe ich natürlich mal ein wenig in Google rumgeschmökert und dabei sehr interessante Dinge gefunden. Gerade dieser Herr Peter sowieso ist ja kein unbeschriebenes Blatt oder?
Mit welcher Berechtigung darf der sich eigentlich noch Tierschützer nennen? Oder darf das Jeder?
War oder ist er nicht der beste Freund und Vertraute der berühmt berüchtigten Frau A.J. aus dem Emsland? Hat er da nicht jahrelang mit der zusammen sein Unwesen getrieben? Wieviele Hunde sind da eigentlich irgendwohin verschwunden wo keiner weiß wohin genau? Ist er dann nicht deshalb abgehauen weil das VetAmt ihm im Nacken saß? Gabs da nicht auch eine Gerichtsverhandlung wegen mehrfacher Tierquälerei???
Von was leben solche Tierschützer eigentlich? Damals hat er doch irgendwie von dem Hof, also zu deutsch von den Tieren gelebt oder? Gearbeitet hat der doch nie oder täusche ich mich da? Wie macht der das jetzt in Spanien? Spanisch kann der doch sicher nicht oder? Von was lebt man da? Von den Hunden? Von den vielen Welpen, die produziert oder gefunden werden?
Wenn ich richtig recherchiert habe, haben Sie doch mindestens 1 oder 2 Jahre mit dem bzw. dem Verein zusammengearbeitet oder? Sind denn in dem Tierheim die Hunde alle kastriert oder wie funktioniert das? Auf den Fotos von dem Tierheim sieht man ja, daß die in großen Rudeln zusammen sind. Ich lese immer wieder von Kastrationsprojekten und gleichzeitig von immer mehr Welpen. Kam nicht letzten Sommer die Hilferuf-Mail von diesem Peter durch den Verteiler mit der Welpenschwemme? mit wievielen? um die 60 Welpen? Die hat der doch nicht alle auf der Straße eingesammelt oder?
Wenn ich mich recht erinnere, ging auch im letzten Jahr eine Mail von einem Ludgar durch den Verteiler, der behauptete, der werte Tierschützer würde selbst züchten? Das müßten Sie doch wissen oder? Wer ist der Typ eigentlich? Eine Bekannte von mir meinte, der lebt auch da unten in Spanien? Ein Freund mit dem er sich verkracht hat oder so was? In einem Forum hatte ich auch was gelesen, daß da Leute eine Hündin adoptiert haben, die erst kurz vor der Fahrt kastriert wurde und noch total vergrößerte Zitzen hatte. Der Tierarzt hätte gesagt, die Hündin sei ganz sicher vor kurzem erst Mami geworden. Ihnen sei aber gesagt worden, die Hündin sei schon seit mehr als 2 Jahren irgendwie in einer Pflegestelle gewesen. Wohl bei diesem Peter oder wie? Wie kann es denn da sein, dass die Hündin erst Mami wurde? Das klingt ja danach als ob die ihren eigenen Nachwuchs züchten?
Und ja, wie ist das eigentlich mit den Spenden? Ich hatte bei dem ersten Notruf, der durch den Verteiler ging für Luci und Boy eine kleine Spende per PayPal geschickt. Dabei fiel mir eigentlich auf, daß da nichts von Tierheim oder so stand, sondern irgendwas mit peterle oder so. Nun war ich auf Ihrem Blogartikel mit der Überschrift “Danke an Euch Alle” oder so ähnlich, da stehen ein paar Spender, muß man dazu eine bestimmte Höhe gespendet haben? Angekommen ist die Spende doch sicherlich? Ich hatte vermerkt, daß die Spende für Luci und Boy ist, wie es ja auf der Rundmail stand.
Ich weiß ja wie es ist, Tierschutz kostet einfach immer ne Menge Geld und wenn ich nicht arbeiten würde und mein Mann natürlich auch, könnte ich die aufgenommenen Tiere nicht versorgen.
Deshalb verstehe ich Sie auch sehr gut, daß sie mächtige Probleme haben mit den beiden kranken Hunden. Mit so was rechnet man ja auch nicht wirklich. Man macht sich ja Gedanken um die eigenen Tiere, aber wenn da so was kommt. Ich muß sagen, daß würde auch mich von den Schuhsohlen reißen.
Deshalb wundert es mich ja so sehr, wie das dieser Herr da in Spanien macht. Wie heißt der denn nun eigentlich? Wagner oder Plattes? Mal nennt er sich so und mal so – hat das einen bestimmten Grund?
Oh weh, ich hab ja noch mindestens 10- tausend Fragen aber dann sitze ich morgen noch am Rechner *ggg
Nun bin ich gespannt ob Sie mir meine vielen Fragen beantworten oder ob Sie denken, was will denn die blöde Kuh von mir…
Ich würde mich in jedem Fall über eine Antwort auf meine Mail freuen
Viele tierfreundliche Grüße
Tanja
PS: und toi toi toi für Luci und Boy

Endlich wird es langsam Frühling……

Nicht nur wir Menschen freuen uns über die Sonnenstrahlen, auf die wir nun einen ganzen Winter lang gewartet haben.

Auch die Tiere freuen sich über die wärmende Sonne und genießen ihr Leben, sofern ihnen das möglich ist. Gerade in dieser Zeit denke ich, wenn ich meine Wuffels so glücklich sehe, an die armen Kreaturen, die das wohl nie erleben dürfen………

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Es macht mich glücklich den Frühling mit meinen Hunden zu genießen und stimmt mich gleichzeitig sehr traurig wegen all der anderen Fellnasen, die in Tierheimen, kleinen Zwingern, an einer Kette oder sonst wo in Gefahr leben müssen, Hunger leiden oder in den kalten Wintern erfrieren.

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Neuigkeiten von Luci & Boy

Es sind schon wieder einige Tage verstrichen seit dem letzten Update zu Luci & Boy.

Keine wirklichen Hiobsbotschaften – das ist ja irgendwie schon ein sehr gutes Zeichen.

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Bei Boy geht es langsam aber sicher aufwärts. Sein Doc sagt “Geduld, Geduld, es sieht alles sehr gut aus! Natürlich hat Boy längst keine Geduld mehr, aber leider muß er da jetzt weiterhin durch. Verständlicherweise ist es für einen jungen Hund wie Boy mehr als unerträglich den überwiegenden Teil des Tages in seiner Hundebox zu verbringen, doch dürfen die Spaziergänge nach und nach ein klein wenig länger werden. Zumindest ist das ein kleiner Lichtblick für ihn.

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Wie soll man ihm erklären, daß es von diesen Wochen abhängt ob und wie er in Zukunft wieder laufen und rennen kann?

Luci geht es ….naja – die Lymphknoten sind weiterhin geschwollen, der Bauch macht uns viele Sorgen, denn er ist weiter dick und gespannt. Die Tendenz zeigt seit 2 Tagen leider eher eine Verschlechterung.

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Was uns hier alle noch positiv stimmt ist, daß  sich Luci nach wie vor wie ein Kind auf ihren Spaziergang freut, unterwegs neugierig und aktiv ist und ihr das Essen mehr als gut schmeckt. Unsere Tierheilpraktikerin sieht das als ein recht gutes Zeichen.

Der Stand ist momentan der, daß Luci solange sie Spaß an den Spaziergängen hat und der Appetit stimmt, der Krankheit entsprechend gut drauf ist.

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Wir setzen nun natürlich alle Hoffnung weiter auf die Alternativheilkunde, was sich ja bisher als richtig erwiesen hat. Vielleicht geschieht ja wirklich noch ein Wunder.

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Ich halte Euch auf jeden Fall weiter auf dem Laufenden.

Tierschutz immer im Sinne der Tiere?

Nicht nur aus gegebenem Anlaß sondern um mal allgemein ein wenig Einblick in die Thematik “Tierschutz” zu geben, habe ich bereits vor einiger Zeit den Artikel

Ist Tierschutz immer Tierschutz? Wo liegen die Unterschiede?”

hier veröffentlicht. Auch in weiteren Artikeln hatte ich in der Vergangenheit das Thema immer wieder mal aufgegriffen.

Natürlich gibt es immer die verschiedensten Einstellungen eine Sache gut oder nicht gut zu machen – klar, aber sollte nicht in jedem Falle das Wort so interprätiert werden wie es lautet?

TIER und SCHUTZ ????

Ich habe mich irrsinnig gefreut, als ich dieser Tage über den Tierschutzverteiler sehr sehr interessante Ausführungen zu diesem Thema erhalten habe. Nach Rücksprache mit den jeweiligen Verfasserinnen, darf ich die Ausführungen hier für Jeden, der Interesse an der Thematik hat, veröffentlichen – lieben DANK!

Auch wenn es viel zu lesen ist – es lohnt sich!

Lieben Dank an die Verfasserinnen für diese wertvollen und wichtigen Artikel!!


Verfasserin: Carine Rüegg [mailto:carine.ruegg@hispeed.ch]


Liebe Tierschützer!

Es gibt unglaublich viele Happyends für viele Hunde aus allen möglichen misslichen Verhältnissen.

Aber es gibt ganz viele Hunde mit schlechtem Hintergrund, die von Tierliebhabern aus Mitleid aufgenommen werden!

Und viele dieser Hunde müssen wieder abgegeben werden; im Tierheim oder mit Glück auf einem neuen Pflegeplatz oder vermeintlichem Endplatz,

weil die armen Leute mit dem Auslandhund, der leider oft falsch beschrieben, keinen Platz im Alltag der Neuhalter finden kann.

Das ist kein Vorwurf an die Neuhalter.

Den tierliebenden Tierschützern möchte ich mal sagen, dass es nichts bringt einen Hund, der Jahre an der Kette lag, schnell mal zu retten. Klasse man hat ja schon einen Endplatz in Deutschland, Oesterreich oder in der Schweiz für ihn.

Ob Kettenhund,  oder ein geschlagener,  misshandelter, missbrauchter Hund kann nur in Hände mit viel Erfahrung, noch besser erst mal über eine sehr erfahrene Pflegstelle oder mit Hundetrainer, erst dann kann man sagen, welche Defizite der Hund mitbringt und dann richtig vermitteln. Viele Hunde werden als ach so lieb und verträglich angepriesen. Mit welchen Kenntnissen?  In den Tierauffanglagern, wo die Hunde unter schlechten Umständen vor sich hinvegetieren, kann man sich kaum ein wahres Bild über einen Hund machen. Hunde sind Rudeltiere und passen sich gerne den Umständen an. In den Hunde-KZ geht es oft um das Ueberleben und Hund passt sich an, damit er nicht unter die Räder kommt. Mensch ist meist nur Futtergeber, also ein Dienstleister, ein Mensch, der mal nicht schlägt und Futter bringt. So weit so nett, aber  diese Hunde sind oft entsprechend ihrer Geschichte kaum oder lange nicht Bindungsfähig. Das ist harte Arbeit und das wird nicht immer so verkauft.

Viele dieser Hunde zeigen ihre Aengste und ihre Defizite erst wenn sie in einer Familie angekommen sind.

Viele aus Mitleid oder Hunde unerfahrene Leute können nicht wissen, was sie sich ausgesucht und ins Haus geholt haben und so werden diese Hunde zu Wanderpokalen oder landen in unseren eh schon überfüllten Tierheimen. Eine schöne Aussicht!  Sie laufen dann sehr schnell unter schwer oder nicht vermittelbar.

Ist dies Tierschutz?

Ich glaube nicht!

Kann es sein, dass diese Form von Tierhilfe vielen Tieren in keiner Weise dienlich ist?

All den Tierschützern, die nicht so arbeiten ein grosses Dankeschön und all den andern, die sich so gerne auf die Fahne schreiben: „Ich rette Tiere, um jeden Preis!“, denen wünsche ich ein paar schlaflose Nächte!

Wahrscheinlich bekomme ich jetzt ganz böse Mails! Sei es drum.

Und in diesem Sinne

Carine

Eine prompte Antwort folgte von Frau Wida Pfeuffer

Liebe Carine,
DANKE, für deine offene Meinunng und ehrliche Zeilen. Es ist nur schade, dass viele TS org.und Vereine, sich mit der Tierretung abgeben, aber an diese -deine wahre worte in der tat -nicht bedenken.
Seit über 20 Jahre betreibe ich den TS. Ich habe noch NIE einen hund abgegeben, für den ich nicht 100% sein verhalten und sein karakter erkannt und auch mit wahrheit beschrieben habe. Ich habe sehr viele hunde die bei mir auch 2 jahre bleiben, denn es gibt keinen perfekten hund der aus eine TS gerettet wird-auser die welpen. Für ausgewachsene Hunde, soll man nie davon ausgehen-hauptsache gerettet und jetzt weg.
Leider kenne ich persönnlich solsche Org. und Vereine, die um jeden preiss die Hunde vermitteln oder PS abgeben oder die Deutsche und Österreichiche TH fühlen, mit dem motto-hauptsachen gerettet. Das die herum angeben können, wie die es geschaft haben innerhalb einiegen Monaten 2500 Hunde gerettet zu haben. Solchen vereinen, müsste jegliche Tierrettung untersagt werden, ich bin voll und ganz deine Meinunng.
Denke nicht an die briefe die du bekommen wirst-drohungen oder beschimpfungen-es ist nicht wert sich darüber aufzuregen. Das sind im wahren Sinne keine Tierretter.
DANKE FÜR DEINE OFFENE MEINUNNG, die sollen alles lesen die sich dem Tierschutz angetan haben.
Hochachtung von deinem Brief.
Ganz liebe Grüsse, und schaue dir meine HP an, unter www.tierhilfe-istrien.org
Tierschützerin und Vorsitzende
Wida Pfeuffer

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Dies einfach mal als kleiner Blick hinter die Kulissen und Denkanstoß.

Eine weitere super tolle Ausführung hat Frau Maria Bader für den Verteiler verfaßt, mit der ausdrücklichen Bitte um Veröffentlichung.

Auch dieser Bericht ist absolut lesenswert!!!!!

Bezüglich der entlaufenen Hunde und der scheuen Hunde und so…….

Es gibt da in Deutschland viele viele Tierschutzvereine, die sich alle den “Tierschutz” auf die Fahne schrieben

und dann gibt es die Tierschutzvereine, die sich zusätzlich noch “Hund” auf die Fahne schrieben.

Im Prinzip ist dagegen schier überhaupt nichts einzuwenden, wenn es denn tatsächlich so wäre, nämlich

das Tier – in diesem Fall Hund

Schutz – man eben diese schützt.

Dies beinhaltet das Wort so generell für mich. Hab ich dieser Tage schon mal irgendwo geschrieben.

Da gibt es Vereine, die vielleicht wirklich im besten Glauben die Hunde importieren und auf Pflegestellen setzen. Soweit so gut.

Leider sind da mitunter auch schon mal scheue Hunde bei. Scheu beinhaltet ja erstmal nur, dass diese Hunde zurückhaltend und vorsichtig, ggfs. ängstlich bis panisch sind – allem Neuen gegenüber. Scheu hat nicht zwingend etwas mit ihrem Verhältnis zum Menschen zu tun, dies kommt aber meist ja noch erschwerend oben drauf.

Nun gut, so ein scheuer Hund hat ja trotzdem seine Ansichten und Erfahrungen gemacht und wird er nun durch die Gegend geschaukelt, ist sein Weltbild arg zerstört und zerrüttelt. Nun kommt er auf die Pflegestelle und anstatt sich dort aufzuführen nach dem Motto: “Hey ihr, hier bin ich, was gibt’s hier in der Wohnung, wer seit ihr usw.?” zieht er sich zurück und nähert man sich ihm sagt er ganz klar so auf seine hundische Art: “Knurr, Knurr, etwas tiefer KNURR, KNURR, noch etwas tiefer und grollender KNUUUUUR, KNUUUUUR”. Da ja nun Mensch meint, er habe das Sagen so in seiner Wohnung, missachtet er die Kundgebung des Hundes und nähert sich so richtig “bauernmäßig”, so frontal von vorne, von oben nach unten über den Hund beugend, so dass dem Hund nichts anderes bleibt, als nach vorne zu schnappen, da sich hinter ihm und seitlich von ihm nun mal Wände befinden und er so gar keine Rückzugs-/Fluchtmöglichkeit hat. (Manchmal wünschte ich mir, die Menschen die sich so benehmen, säßen mal selber in so einer Ecke!).

Nun sollte man annehmen, die Pflegestelle wäre so clever zu erkennen, dass Hund aus seiner Sicht alles richtig machte, aber nein, Pflegestelle geht davon aus, dass sie alles richtig machte und sagt zu den anderen Menschen: “Der Hund ist aggressiv – der muss sofort weg hier”.

Nun, der Verein versucht einen neuen Platz zu finden, findet auch einen, Hund landet irgendwo – dort das gleiche Vorgehen – sowohl von Mensch als auch von Hund – und schon soll Hund wieder weitergehen. Nun landet Hund innerhalb von 7 Wochen auf der 3. Stelle in einem ihm fremden Gebiet – denn die Gerüche sind ja alle anders als das, was er bisher kannte – und auch dort, weil natürlich durch Transport, 2maliges Umsetzen usw.pp. ist er restlos verstört - schnappt er jetzt nicht nur in Richtung der Leute, sondern auch in Richtung der gerade anwesenden Hunden oder wie auch immer, angeblich biss er wohl die anderen Hunde!!!!!!

Ende der Geschichte und Mittelung: Hund wurde zurück ins Land gebracht und lebt nun angeblich in einem großen Hunderudel.

Anderes Ende der Geschichte: Hund wurde auf einen Stapelhof gebracht und landet dann irgendwann in der Beschlagnahmung.

Anderes Ende der Geschichte: Hund wird noch mal auf eine andere Pflegestelle gesetzt usw. pp.

Und morgen ist dann auch Weihnachten – denn wir alle kennen ja so Tierschutz auch seit Jahren und kennen auch alle Gute-Nacht-Geschichten.

Anderes Ende der Geschichte: Hund entlief – es wird unter den Tisch gekehrt…..

Anderes Ende der Geschichte: Hund wird aufgrund seiner Aggressivität eingeschläfert – wird ebenfalls unter den Tisch gekehrt.

Hallo Leute, versucht doch mal Euer viel gelobtes Gehirn einzuschalten und denkt bei den Hunden mal daran, wenn Ihr einen neuen Job beginnt, seit Ihr auch nicht direkt mit den Angestellten und der ganzen Firma vertraut, zumal wenn Ihr innerhalb von 7 Wochen die 3. nagelneue Stelle antreten würdet, weil die anderen Stellen nicht ein oder zwei Fehlerschen in der Anfangszeit von Euch akzeptieren konnten. Nun, das Vertrauen der Arbeitskollegen und der Firma, das müsst Ihr Euch arbeiten. Genauso müsst Ihr Euch das Vertrauen des Hundes erarbeiten, der Hund tut dies im Übrigen auch. Er studiert Euch 24 Stunden am Tag und kennt nach einem halben Tag mehr von Euch, als Ihr in 3 Monaten von Eurem Hund wisst – vergesst das nie.

Tija, tija, der Tierschutz und die Vereine, Pflegestellen und Endstellen

Dann gibt es ja so scheue Hunde die entlaufen tatsächlich. Man weiß zwar, dass der scheue Hund die letzten Monate so richtig Stress hatte, zig mal die Stellen wechselte, von einem Großrudel ins nächste Großrudel zog, irgendwann hier in der BRD ankam und ja, da staunt Ihr nur – er wurde direkt vermittelt und schwups, kaum war er da, war er auch schon weg. Er suchte das Weite, dieses hin- und hergesetzt werden, die ganze Fahrererei, wieder hin- und hersetzen, es war ihm zuviel, seine Grenze des zu Ertragenden war erreicht und er kann nur noch flüchten.

Man (Verein/Endstelle/Pflegestelle) schickt nen Hilferuf durch das Internet, bekommt Rückmails und pöbelt dann mal einfach die Leute an. Ja, ja, man “schrie” zwar um Hilfe, aber eigentlich möchte man diese Hilfe NUR auf eine ganz bestimmte Art und Weise, nämlich, dass die Helfenden ihre ganze Zeit opfern und man selber ruhig so in seinem Alltag weitermachen kann als sei nichts gewesen. Hakt man dann nach, ach ja, man kann ja so nette Emails schicken, ist nett und höflich und zwischen den Zeilen liest derjenige sehr genau was dran an der Sache und den Aktivitäten vor Ort ist und

irgendwann einmal verschwindet der Hund dann von der HP des entsprechenden Vereines, der oftmals noch nicht mal auf seiner HP eingestellt hatte, dass Hund entlaufen sei. Es kommt sogar noch besser, der Hund steht weiterhin zur Vermittlung. Bei Tasso wurde er dann doch schon als verlustig eingestellt – immerhin und ne große Anzeige in der Zeitung soll es auch gegeben haben. Nun da kann man sich ja jetzt ruhig zurücklehnen. Tasso ist informiert und wenn es keine Sichtungsmeldungen gibt, dann ist Hund eben selber schuld. Weshalb läuft er auch weg und weshalb versteckt der sich bloß? Der muss doch ne Leuchtrakete anzünden, damit man sehen kann wo er hockt. Kann nicht sein, dass man da Futterstellen ohne Ende anlegen muss und so.. nö ne, Hund weg, natürlich auch Schuld vom Hund, er hätte ja nicht weglaufen brauchen.

Da könnt ich echt die Wut kriegen über so viel Armut.

In diesem Sinne, vielleicht ändert sich ja doch mal was

Aber auch was Schönes, es gibt sogar Leute, die holen sich einen scheuen Hund, der Hund entläuft echt irrtümlich, unglückliche Umstände, die Leute setzen 4 Wochen ihre ganze Energie darin, den Hund wiederzufinden was auch funktioniert und dann bringen sie ihn erst mal ins Tierheim zurück und bauen eine Beziehung auf, damit es nicht noch einmal passiert. Nun fahren sie jeden Tag ins Tierheim lernen mit Hund und Hund lernt mit seinen Menschen und in ein paar Wochen zieht Hund erneut Zuhause ein. Sowas lässt mein Herz doch hüpfen.

© Maria Bader

www.find-mich-fix.de

www.hundelebendfalle.de

www.m-arki.de

www.bunny-suchhund.de

Lesenswert für jeden Hundehalter!!!

Einige Artikel habe ich hier bereits zum Thema “Tierarzt” geschrieben.

Ja, es gibt immer und überall solche und solche auch bei den Tierärzten – das hat ganz sicher schon jeder Tierbesitzer live erlebt. Natürlich sind sie nicht wegzudenken, denn wir brauchen sie dringend um unseren Tieren im Krankheitsfall oder nach einem Unfall helfen zu können.

Um eine Diagnose zu erstellen ist ein guter Tierarzt nicht wegzudenken – dies sollte im Bedarfsfall auch immer dringlichst gemacht werden. Die Behandlungsweise ist dann für die Gesundung des jeweiligen Tieres der nächste sehr wichtige Schritt…….

aber lesen Sie unbedingt das Buch der Tierärztin Dr. Jutta Ziegler, denn sie als Fachfrau weiß wovon sie schreibt:

“Schwarzbuch Tierarzt”

117 1 in Lesenswert für jeden Hundehalter!!!

Totgeimpft, Fehlernährt, Medikamentenvergiftet eine Insiderin packt aus!

Sie können das Buch direkt bei Frau Dr. Ziegler bestellen:

http://www.naturfutterlaedchen.at/Dr-Jutta-Ziegler-Schwarzbuch-Tierarzt

Luci & Boy – Neuigkeiten!

Was gibt es Neues bei Luci und Boy?

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Wenig und doch recht viel:

Boy´s Tierarzt ist guter Dinge und meint “Alles super – aber Geduld, Geduld, Geduld……. genau das, was Boy natürlich immer schwerer fällt.

3 Mal am Tag 15 Minuten in den Garten an der Leine mit Achten und Kreise laufen und einmal am Tag eine halbe Stunde an der kurzen Leine Spaziergang – das ist natürlich nicht das was sich ein junger Hund vom Leben verspricht.

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Und wie soll man ihm erklären, daß dies sein muß? Dennoch erträgt er es mit Fassung und ist einfach nur lieb.

Luci geht es im Moment den Umständen entsprechend sehr gut. Sie gibt richtig Gas auf den Spaziergängen, freut sich ein Loch in Bauch, wenn Jemand zum Schmusen kommt. Sie liebt ihr lecker Futter, am allermeisten, wenn sie einen Knochen bekommt.  Die Lymphknoten sind ein wenig kleiner geworden, was sicherlich mit  dem Cortison zusammenhängt, das sie bekommt. Vielleicht haben wir auch Glück und die alternativen Medikamente schlagen langsam an.

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Ich bin guter Dinge, wenn ich sie im Moment so sehe. Ich wünsche ihr noch viele viele Monate oder sogar Jahre so wie es ihr jetzt im Moment geht.

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Haltet bitte weiterhin alle Daumen für die Mäuse!!!!

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