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Artikel-Schlagworte: „Adoption“

Hundekind sucht Traumplatz!

Socke hats geschafft – seine neue Mutti ist soooooo glücklich “…endlich wieder richtig Leben in der Bude….;-) Alles Liebe dem Bub und seiner neuen Familie!

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Leider wurde der junge Bub vollkommen unüberlegt angeschafft und seine Menschen haben schnell festgestellt, daß sie eigentlich keine Zeit für einen Hund haben Icon Sad in

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Socke ist ein, augenscheinlich reinrassiger Labbi. Papiere hat er nicht, die braucht er auch nicht, denn er ist auch ohne ein toller Hund. Geboren wurde Socke Mitte Oktober 2011 und natürlich muß er noch einiges lernen. Andere Hunde findet er total klasse zum Spielen, die Katzen, die in der Unterkunft mit leben wo er im Moment untergebracht ist, leben auch alle noch Icon Wink in Kinder mag Socke ebenfalls total gerne, weil die fast immer mit mit ihm spielen Icon Wink in

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Rundum ist Socke ein Energiebündel, wie es sich in seinem Alter gehört. Er zeigt sich sehr lernwillig und intelligent. Wer Socke adoptieren möchte und sich Zeit für ihn und seine Erziehung nimmt, wird sehr schnell einen Traumhund an seiner Seite haben.

Socke wird gegen Vorkontrolle, Schutzvertrag und Schutzgebühr vermittelt.

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Fragen oder Interesse an einer Adoption? Denn nehmen Sie bitte Kontakt auf:  hund@pfotenservice.de am Besten Telefonnummer mitsenden und wir melden uns kurzfristig bei Ihnen.

BOY – zum Pechvogel geboren?

Nicht daß ihn nur kein Mensch adoptieren will – keine einzige Anfrage bei all den Vermittlungsbemühungen – NEIN, sein Bein will einfach auch nicht so werden wie wir uns das erhofft und gewünscht hatten.

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Das Knie ist das ganz große Problem. Die Hüfte ist super, damit zeigt er keinerlei Probleme mehr.

Nachdem er die schlimme Zeit der Ruhigstellung in der Hundebox, mit nur kurzen Spaziergängen an der Leine, gut überstanden hatte, sah das Ganze richtig gut aus. Boy hat wirklich alles sehr geduldig über sich ergehen lassen. Ich hatte hier im Blog über diese Zeit mehrfach berichtet. Alles sah sehr gut aus und ich war guter Hoffnung, genau wie der Tierarzt.

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Leider verschlechterte sich sein Gang nach und nach wieder. Das Knie wird immer wieder dick obwohl ich ihn noch immer “bremse”.

Natürlich ist Boy ein junger Kerl, der auch mal spielen und toben will. Man kann nur staunen mit welch guter Laune und mit wieviel Geduld er das Alles meistert.

Nun waren wir gestern wieder in Leipzig beim Tierarzt und das Knie wurde wieder geröntgt. Hier zeigt sich nun ganz deutlich, daß das Gelenk wohl durch den längerfristig unbehandelten Kreuzbandriss sehr gelitten hat. Der Gelenkkopf und der Knorpel sind sehr zerschlissen. Was das bedeuted muß sicherlich nicht genauer erläutert werden.

Gestern wurde nun das Knie punktiert und die Entzündung im Gelenk behandelt. Wie es sich weiterentwickeln wird, bleibt erstmal abzuwarten.

Tja, das waren dann Gestern mal wieder inkl. Benzin für die Fahrt gute 200 Euro und ich werde mich wohl an den Gedanken gewöhnen müssen, daß Boy hierbleibt, da augenscheinlich kein Mensch Interesse an ihm hat. Nichts dagegen, denn er ist ein wundervoller Hund……

Dagegen steht jedoch, daß ich das Alles alleine finanziell auf Dauer kaum stemmen kann. Außerdem würde ich dem Kerlchen von ganzem Herzen ganz tolle liebe Menschen gönnen, wo er mehr sein darf und kann als nur das fünfte Rad am Wagen.

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Vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder? Natürlich werde ich, egal was passiert, ihm immer zur Seite stehen und gegebenenfalls auch den Adoptanten, die ihn übernehmen würden.

Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Nicht zu fassen!!!

So wird nun mit Adoptanten umgesprungen, die Ihre Hündin aus dem Tierheim adoptiert haben, die schon wegen ihrer Größe als “schwer vermittelbar” galt. Adoptanten, die den Weg aus der Nähe Winterthur bis nach Frankfurt am Main nicht gescheut haben um ihr Wuffel dort abzuholen.

So wird mit Menschen umgegangen, die einer kranken Hündin den Himmel auf Erden bieten – jeder Tierschützer wäre glücklich über jeden solchen Platz und über solche Menschen. Ich für meinen Teil bin überglücklich, Pastora bei Katrin zu wissen!

Ja, die Spenden hat man freudenstrahlend eingesteckt, Kritik kann man nicht ertragen – lieber lügt man so einiges zusammen um das eigene Verhalten irgendwie zu legitimieren?

An dieser Stelle sag ich einfach nur – es ekelt mich an! Ich schäme mich dafür, mit so etwas zusammen gearbeitet zu haben!!!!

Aber lest einfach selbst – Jeder sollte sich selbst eine Meinung bilden:

Der Mail-Verkehr ist offensichtlich auf Grund des Kommentars hier auf dem Blog entstanden (die Genehmigung zur Veröffentlichung ist im Mailverkehr enthalten) – also sollte die Antwort auch hier stehen. Solche Dinge sollten der Öffentlichkeit einfach nicht enthalten werden:

*************************************

Hallo Katrin,
jetzt glaub ichs vollends!!!!!
So etwas habe ich niemals, aber auch niemals gesagt! Ich weiß nicht einmal ob ich überhaupt ihm gegenüber erwähnt habe, daß Ihr  eine Firma habt!
Der hat wirklich den Knall nicht gehört, aber er schreibt im Moment überall Lügengeschichten über mich, was ich gesagt und behauptet haben soll. Ich könnte einfach nur noch………naja, das sag ich jetzt nicht.
Man hat sich dritten gegenüber über Luci auch nur lapidar so geäußert: “na, wenn die Hündin so krank ist, warum lebt sie dann noch?”
Außerdem ist er ja derjenige, der von den Spenden und den Hunden lebt – er muß nicht arbeiten! Den Laden, den er im Moment aufbaut füllt er mit Sachspenden, die für die Hunde gegeben wurden!
Stimmt, ich habe einen Telefonkostenanteil erhalten gerechnet auf die Hunde, die durch mich vermittelt wurden – da ich wie ich offen zugebe, keine Geldbäumchen im Garten habe, im Monat 200 Stunden arbeiten muß um alles klar zu kriegen etc. hatte ich damals gesagt, ich kann das alles wegen der hohen Kosten nicht machen. Da hatte mir genau dieser Peter die Übernahme der Kosten selbst angetragen.
Noch was zur Aufklärung: diese Maria Recio Iglesias ist ehrenamtliche Mitarbeiterin des Tierheims – nicht mehr und nicht weniger. Ich denke das sollte mal gesagt sein, da sie doch irgendwie dargestellt wird wie die oberste Chefin.
Wenn Du einverstanden bist, stelle ich den Schriftverkehr einschließlich meiner Antwort auf den Pfotenservice-Blog?
Liebe Grüße
Ursula  &  die gesamte Wuffelbande
—– Original Message —–
Sent: Friday, April 08, 2011 10:23 AM
Subject: Re: schweiz
—– Original Message —–
Sent: Friday, April 08, 2011 9:16 AM
Subject: Fw: schweiz
Hoi ursula
was zum lesen, melde mich ausführlicher, wenn ich mehr Zeit habe. Bei uns gehts im Moment drunter und drüber. Habe die Firma übrigens nicht geerbt, sondern mit harter Arbeit mit meinem Mann selbst aufgebaut in . Der Hundetransport ist nicht Samstag angekommen, sondern Sonntag Nacht gegen 23.00 Uhr wie wir alle wissen, die auf die Hunde gewartet haben. Dass ich erst nur mit Dir Kontakt hatte, war keine Kritik an Herrn Plattes sondern eine Feststellung. Diese Mail darf gern veröffentlicht werden.
Liebe Grüsse Katrin
Sent: Thursday, April 07, 2011 5:17 PM
Subject: AW: schweiz
hallo frau schlunegger
melde mich heute weil ich gesehen habe auf der seite von frau abt wie sie über mich reden.
tut mir leid das sich meine kollegin nicht bei ihnen gemeldet hat. ich hatte die mail weitergeleitet zum beantworten aber leider ist sie untergegangen. keine ahnung warum.
wir sind auch nur menschen und sind leider nicht so in der glücklichen situation wie sie und müßen nebenbei noch arbeiten gehen und das tierheim wird noch so als never ending job bewerkstelligt.
um gottes willen das soll jetzt nicht heißen das sie nichts tun, nein, so wie frau abt erzählt hat brauchen sie nichts tun weil sie die firma geerbt haben. aber egal. wollte nur damit richtig stellen das wir noch nebenbei neben dem tierheim unsere stunden abreisen müßen. und somit nicht immer gleich attock stehen können wenn eine mail rein kommt. danke.
sie brauchen keinen von santiago rüber schicken damit man mich auskundschaftet.
bitteschön hier ist die telefon nummer vom tierheim 0034 627 644 810.
oben habe ich ihnen auch die mailadresse von frau iglesias und die des tierheims eingefügt.
frau iglesias antwortet ihnen gerne auf deutsch,englisch oder spanisch.. unter der tierheim mail kann leider nur spanisch oder englisch geantwortet werden.
sie sehen ich habe NICHTS aber absolut NICHTS zu verbergen.
des weiteren wollte ich sie nur mal aufklären warum frau abt und nicht ich sie damals kontaktiert haben.
es ist nun mal die arbeit gewesen von frau abt sich mit ihnen in verbindung zu setzen und ihnen ihre fragen zu beantworten. sie hat sich für dieses amt damals beworben und hat auch für jeden hund den sie vermittelt hat eine vermittlungprovision kassiert. sie sehen so einfach aus jux und dollerei hat sie es nicht gemacht.
das erst mal zum thema warum sie mit mir nicht kontakt hatten.
über den gesundheitlichen zustand wird ihnen gerne meine kollegin antworten.
zum transport nur so viel. ich habe die pausen eingehalten von denen ich ihnen berichtet habe und wenn ich freitags mittags oder nachmittags los fahre und samstag abend oder nacht in frankfurt gewesen bin so kann ich nicht länger unterwegs gewesen sein als wie man schon wieder spekuliert das es gewesen sein könnte.
freue mich aber trotzdem immer wieder und wieder zu erfahren wie nett und vor allem wie hellseherisch die menschen veranlagt sind.
bedanke mich für das gespräch und möchte sie doch bitten in zukunft das tierheim an zu schreiben und nicht mehr meine e-mail adresse.
bedanke mich
und verbleibe
mfg
peter wagner
ein hallo aus der schweiz von Katrin und Pastora. für die, die es nicht wissen, Pastora ist eine Mastina vom peulihof, gekommen mit der gleichen “sendung” wie luci. ich möchte euch gern meine erfahrung zu dem thema mitteilen. ich hatte mich vorher nie mit tiermafia in tierschutzgemeinschaften etc. auseinander gesetzt. ursula hat mir netterweise die pastora vermittelt, weil andere organisationen die hunde lieber in käfigen lassen als sie zu vermitteln. ich hatte nach ein paar mails und telefonaten auch gleich vertrauen zu ursula (das übrigens nie enttäuscht wurde) und habe mich auf das wagnis unbekannte, ältere hündin eingelassen. mit diesem “peterle” hatte ich bis zur übergabe des hundes nie etwas zu tun. und genau bei der übergabe wurde ich erstmals stutzig.er wirkt übrigens mitten in der nacht, wenn man übermüdet und glücklich ist, endlich den hund zu haben äusserst smart. der lieferwagen war voll mit hundeboxen. aufgrund schlechten wetters hatte sich die ankunft in Frankfurt auch um stunden verzögert, die hunde waren wohl mehr als zwei tage im auto unterwegs. es wurde behauptet, dass er alle paar stunden mal rast machen würde und die hunde raus lässt. wie wohl? die tiere hatten nicht mal halsbänder um…. zuhause angekommen nahrungsverweigerung ab zum tierarzt schwere nierenentzündung.. die knoten der unteren hautnaht von der kastration sind noch deutlich fühlbar, also wurde auch pastora erst kastriert als sie verkauft war. impfung? 1 mal. aufgrund der nierenentzündung (vom transport? sie sass in einer trockenen box und pinkelte einen halben see als sie raus konnte)können wir die grundimunisierung nicht abschliessen, und beginnen im januar von neuem. aufgrund der kastration ist die sphinktermuskulatur so geschädigt, dass pastora nicht tröpfelt sondern schwallweise urin verliert. selbst hormone helfen nicht viel. in der neuzeit haben wir nun unter dem zungengrund einen riesigen Abszess gefunden und die aktuellen Nierenwerte sind so schlecht, dass man weinen könnte. grad heute habe ich einen grossen knubbel zwischen den schulterblättern entdeckt. ich hoffe es ist nichts schlimmes. im endeffekt bin ich ursula dankbar, dass sie mir ein so fantastisches, wenn auch krankes geschöpf vermittelt hat. pasti ist jetzt seit ca. 4 monaten bei mir und hat mich nur an tierarztkosten etwas über sFr. 2000.00 gekostet. eine familie oder so könnte das gar nicht stemmen. und ich bin eigentlich sicher, dass die nierenbefunde schon in spanien bekannt waren. es erklärt auch das viele schlafen von meiner süssen. wie gesagt ursula ist jederzeit unterstützungswürdig, eine freundin hat ursula besucht weil sie sich eigentlich luci ausgeguckt hatte (bevor man wusste wie krank sie ist) und sie hat bestätigt, dass ursula wirklich alles für die tiere tut und die hunde es bei ihr auch gut haben. ich habe die spende für luci und boy direkt an ursula geschickt deshalb bin ich wohl auch aufgeführt die spenden über “peterle” werden sie wohl nie erreichen. dieser herr antwortet auch mir nicht mehr, denn ich hätte gern noch einiges über die vita meines hundes erfahren. irgend etwas ist schon nicht ganz wie es sollte mit diesem herrn. ich werde mal unsere spanischen freunde in santiago bitten das tierheim zu besuchen und die spanische leitung zu befragen.
liebe grüsse katrin

— katrin schlunegger <kaschlunegger@bluewin.ch> schrieb am Fr, 25.2.2011:

Von: katrin schlunegger <kaschlunegger@bluewin..ch>
Betreff: schweiz
An: espeterle1963@yahoo.de
Datum: Freitag, 25. Februar, 2011 11:55 Uhr

Hallo hier sind Katrin und Pastora
uns gehts soweit gut.

” Fotos wegen fehlender Orginale weggelassen”

Wieso seit ihr nicht mehr im Internet zu finden?
Hätte wenn es möglich wäre gern etwas über die Geschichte von meiner Schmuserin erfahren. Wurde sie gefunden oder abgegeben etc. Würde mich freuen etwas zu hören.
Grüsse aus der wieder verschneiten Schweiz

Es kommt noch besser………

Wie im letzten Artikel erwähnt, möchte ich mich zu den Fragen von Tanja im Sinne der Hunde nicht äußern ….. jedoch möchte ich den gesamten Schriftverkehr einer “Hundevermittlung” (Es geht augenscheinlich um die Vermittlung von Boy, der hier im Blog ja schon ziemlich bekannt ist) nicht vorenthalten – diesen habe ich am Sonntag so erhalten:

******************************************

In Kürze:

Boy, ein Hund mit einseitiger hochgradiger HD + Kreuzbandriß sollte in eine Ausbildung für Hütehunde vermittelt werden……

Tierschutz immer im Sinne der Tiere?

Nicht nur aus gegebenem Anlaß sondern um mal allgemein ein wenig Einblick in die Thematik “Tierschutz” zu geben, habe ich bereits vor einiger Zeit den Artikel

Ist Tierschutz immer Tierschutz? Wo liegen die Unterschiede?”

hier veröffentlicht. Auch in weiteren Artikeln hatte ich in der Vergangenheit das Thema immer wieder mal aufgegriffen.

Natürlich gibt es immer die verschiedensten Einstellungen eine Sache gut oder nicht gut zu machen – klar, aber sollte nicht in jedem Falle das Wort so interprätiert werden wie es lautet?

TIER und SCHUTZ ????

Ich habe mich irrsinnig gefreut, als ich dieser Tage über den Tierschutzverteiler sehr sehr interessante Ausführungen zu diesem Thema erhalten habe. Nach Rücksprache mit den jeweiligen Verfasserinnen, darf ich die Ausführungen hier für Jeden, der Interesse an der Thematik hat, veröffentlichen – lieben DANK!

Auch wenn es viel zu lesen ist – es lohnt sich!

Lieben Dank an die Verfasserinnen für diese wertvollen und wichtigen Artikel!!


Verfasserin: Carine Rüegg [mailto:carine.ruegg@hispeed.ch]


Liebe Tierschützer!

Es gibt unglaublich viele Happyends für viele Hunde aus allen möglichen misslichen Verhältnissen.

Aber es gibt ganz viele Hunde mit schlechtem Hintergrund, die von Tierliebhabern aus Mitleid aufgenommen werden!

Und viele dieser Hunde müssen wieder abgegeben werden; im Tierheim oder mit Glück auf einem neuen Pflegeplatz oder vermeintlichem Endplatz,

weil die armen Leute mit dem Auslandhund, der leider oft falsch beschrieben, keinen Platz im Alltag der Neuhalter finden kann.

Das ist kein Vorwurf an die Neuhalter.

Den tierliebenden Tierschützern möchte ich mal sagen, dass es nichts bringt einen Hund, der Jahre an der Kette lag, schnell mal zu retten. Klasse man hat ja schon einen Endplatz in Deutschland, Oesterreich oder in der Schweiz für ihn.

Ob Kettenhund,  oder ein geschlagener,  misshandelter, missbrauchter Hund kann nur in Hände mit viel Erfahrung, noch besser erst mal über eine sehr erfahrene Pflegstelle oder mit Hundetrainer, erst dann kann man sagen, welche Defizite der Hund mitbringt und dann richtig vermitteln. Viele Hunde werden als ach so lieb und verträglich angepriesen. Mit welchen Kenntnissen?  In den Tierauffanglagern, wo die Hunde unter schlechten Umständen vor sich hinvegetieren, kann man sich kaum ein wahres Bild über einen Hund machen. Hunde sind Rudeltiere und passen sich gerne den Umständen an. In den Hunde-KZ geht es oft um das Ueberleben und Hund passt sich an, damit er nicht unter die Räder kommt. Mensch ist meist nur Futtergeber, also ein Dienstleister, ein Mensch, der mal nicht schlägt und Futter bringt. So weit so nett, aber  diese Hunde sind oft entsprechend ihrer Geschichte kaum oder lange nicht Bindungsfähig. Das ist harte Arbeit und das wird nicht immer so verkauft.

Viele dieser Hunde zeigen ihre Aengste und ihre Defizite erst wenn sie in einer Familie angekommen sind.

Viele aus Mitleid oder Hunde unerfahrene Leute können nicht wissen, was sie sich ausgesucht und ins Haus geholt haben und so werden diese Hunde zu Wanderpokalen oder landen in unseren eh schon überfüllten Tierheimen. Eine schöne Aussicht!  Sie laufen dann sehr schnell unter schwer oder nicht vermittelbar.

Ist dies Tierschutz?

Ich glaube nicht!

Kann es sein, dass diese Form von Tierhilfe vielen Tieren in keiner Weise dienlich ist?

All den Tierschützern, die nicht so arbeiten ein grosses Dankeschön und all den andern, die sich so gerne auf die Fahne schreiben: „Ich rette Tiere, um jeden Preis!“, denen wünsche ich ein paar schlaflose Nächte!

Wahrscheinlich bekomme ich jetzt ganz böse Mails! Sei es drum.

Und in diesem Sinne

Carine

Eine prompte Antwort folgte von Frau Wida Pfeuffer

Liebe Carine,
DANKE, für deine offene Meinunng und ehrliche Zeilen. Es ist nur schade, dass viele TS org.und Vereine, sich mit der Tierretung abgeben, aber an diese -deine wahre worte in der tat -nicht bedenken.
Seit über 20 Jahre betreibe ich den TS. Ich habe noch NIE einen hund abgegeben, für den ich nicht 100% sein verhalten und sein karakter erkannt und auch mit wahrheit beschrieben habe. Ich habe sehr viele hunde die bei mir auch 2 jahre bleiben, denn es gibt keinen perfekten hund der aus eine TS gerettet wird-auser die welpen. Für ausgewachsene Hunde, soll man nie davon ausgehen-hauptsache gerettet und jetzt weg.
Leider kenne ich persönnlich solsche Org. und Vereine, die um jeden preiss die Hunde vermitteln oder PS abgeben oder die Deutsche und Österreichiche TH fühlen, mit dem motto-hauptsachen gerettet. Das die herum angeben können, wie die es geschaft haben innerhalb einiegen Monaten 2500 Hunde gerettet zu haben. Solchen vereinen, müsste jegliche Tierrettung untersagt werden, ich bin voll und ganz deine Meinunng.
Denke nicht an die briefe die du bekommen wirst-drohungen oder beschimpfungen-es ist nicht wert sich darüber aufzuregen. Das sind im wahren Sinne keine Tierretter.
DANKE FÜR DEINE OFFENE MEINUNNG, die sollen alles lesen die sich dem Tierschutz angetan haben.
Hochachtung von deinem Brief.
Ganz liebe Grüsse, und schaue dir meine HP an, unter www.tierhilfe-istrien.org
Tierschützerin und Vorsitzende
Wida Pfeuffer

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Dies einfach mal als kleiner Blick hinter die Kulissen und Denkanstoß.

Eine weitere super tolle Ausführung hat Frau Maria Bader für den Verteiler verfaßt, mit der ausdrücklichen Bitte um Veröffentlichung.

Auch dieser Bericht ist absolut lesenswert!!!!!

Bezüglich der entlaufenen Hunde und der scheuen Hunde und so…….

Es gibt da in Deutschland viele viele Tierschutzvereine, die sich alle den “Tierschutz” auf die Fahne schrieben

und dann gibt es die Tierschutzvereine, die sich zusätzlich noch “Hund” auf die Fahne schrieben.

Im Prinzip ist dagegen schier überhaupt nichts einzuwenden, wenn es denn tatsächlich so wäre, nämlich

das Tier – in diesem Fall Hund

Schutz – man eben diese schützt.

Dies beinhaltet das Wort so generell für mich. Hab ich dieser Tage schon mal irgendwo geschrieben.

Da gibt es Vereine, die vielleicht wirklich im besten Glauben die Hunde importieren und auf Pflegestellen setzen. Soweit so gut.

Leider sind da mitunter auch schon mal scheue Hunde bei. Scheu beinhaltet ja erstmal nur, dass diese Hunde zurückhaltend und vorsichtig, ggfs. ängstlich bis panisch sind – allem Neuen gegenüber. Scheu hat nicht zwingend etwas mit ihrem Verhältnis zum Menschen zu tun, dies kommt aber meist ja noch erschwerend oben drauf.

Nun gut, so ein scheuer Hund hat ja trotzdem seine Ansichten und Erfahrungen gemacht und wird er nun durch die Gegend geschaukelt, ist sein Weltbild arg zerstört und zerrüttelt. Nun kommt er auf die Pflegestelle und anstatt sich dort aufzuführen nach dem Motto: “Hey ihr, hier bin ich, was gibt’s hier in der Wohnung, wer seit ihr usw.?” zieht er sich zurück und nähert man sich ihm sagt er ganz klar so auf seine hundische Art: “Knurr, Knurr, etwas tiefer KNURR, KNURR, noch etwas tiefer und grollender KNUUUUUR, KNUUUUUR”. Da ja nun Mensch meint, er habe das Sagen so in seiner Wohnung, missachtet er die Kundgebung des Hundes und nähert sich so richtig “bauernmäßig”, so frontal von vorne, von oben nach unten über den Hund beugend, so dass dem Hund nichts anderes bleibt, als nach vorne zu schnappen, da sich hinter ihm und seitlich von ihm nun mal Wände befinden und er so gar keine Rückzugs-/Fluchtmöglichkeit hat. (Manchmal wünschte ich mir, die Menschen die sich so benehmen, säßen mal selber in so einer Ecke!).

Nun sollte man annehmen, die Pflegestelle wäre so clever zu erkennen, dass Hund aus seiner Sicht alles richtig machte, aber nein, Pflegestelle geht davon aus, dass sie alles richtig machte und sagt zu den anderen Menschen: “Der Hund ist aggressiv – der muss sofort weg hier”.

Nun, der Verein versucht einen neuen Platz zu finden, findet auch einen, Hund landet irgendwo – dort das gleiche Vorgehen – sowohl von Mensch als auch von Hund – und schon soll Hund wieder weitergehen. Nun landet Hund innerhalb von 7 Wochen auf der 3. Stelle in einem ihm fremden Gebiet – denn die Gerüche sind ja alle anders als das, was er bisher kannte – und auch dort, weil natürlich durch Transport, 2maliges Umsetzen usw.pp. ist er restlos verstört - schnappt er jetzt nicht nur in Richtung der Leute, sondern auch in Richtung der gerade anwesenden Hunden oder wie auch immer, angeblich biss er wohl die anderen Hunde!!!!!!

Ende der Geschichte und Mittelung: Hund wurde zurück ins Land gebracht und lebt nun angeblich in einem großen Hunderudel.

Anderes Ende der Geschichte: Hund wurde auf einen Stapelhof gebracht und landet dann irgendwann in der Beschlagnahmung.

Anderes Ende der Geschichte: Hund wird noch mal auf eine andere Pflegestelle gesetzt usw. pp.

Und morgen ist dann auch Weihnachten – denn wir alle kennen ja so Tierschutz auch seit Jahren und kennen auch alle Gute-Nacht-Geschichten.

Anderes Ende der Geschichte: Hund entlief – es wird unter den Tisch gekehrt…..

Anderes Ende der Geschichte: Hund wird aufgrund seiner Aggressivität eingeschläfert – wird ebenfalls unter den Tisch gekehrt.

Hallo Leute, versucht doch mal Euer viel gelobtes Gehirn einzuschalten und denkt bei den Hunden mal daran, wenn Ihr einen neuen Job beginnt, seit Ihr auch nicht direkt mit den Angestellten und der ganzen Firma vertraut, zumal wenn Ihr innerhalb von 7 Wochen die 3. nagelneue Stelle antreten würdet, weil die anderen Stellen nicht ein oder zwei Fehlerschen in der Anfangszeit von Euch akzeptieren konnten. Nun, das Vertrauen der Arbeitskollegen und der Firma, das müsst Ihr Euch arbeiten. Genauso müsst Ihr Euch das Vertrauen des Hundes erarbeiten, der Hund tut dies im Übrigen auch. Er studiert Euch 24 Stunden am Tag und kennt nach einem halben Tag mehr von Euch, als Ihr in 3 Monaten von Eurem Hund wisst – vergesst das nie.

Tija, tija, der Tierschutz und die Vereine, Pflegestellen und Endstellen

Dann gibt es ja so scheue Hunde die entlaufen tatsächlich. Man weiß zwar, dass der scheue Hund die letzten Monate so richtig Stress hatte, zig mal die Stellen wechselte, von einem Großrudel ins nächste Großrudel zog, irgendwann hier in der BRD ankam und ja, da staunt Ihr nur – er wurde direkt vermittelt und schwups, kaum war er da, war er auch schon weg. Er suchte das Weite, dieses hin- und hergesetzt werden, die ganze Fahrererei, wieder hin- und hersetzen, es war ihm zuviel, seine Grenze des zu Ertragenden war erreicht und er kann nur noch flüchten.

Man (Verein/Endstelle/Pflegestelle) schickt nen Hilferuf durch das Internet, bekommt Rückmails und pöbelt dann mal einfach die Leute an. Ja, ja, man “schrie” zwar um Hilfe, aber eigentlich möchte man diese Hilfe NUR auf eine ganz bestimmte Art und Weise, nämlich, dass die Helfenden ihre ganze Zeit opfern und man selber ruhig so in seinem Alltag weitermachen kann als sei nichts gewesen. Hakt man dann nach, ach ja, man kann ja so nette Emails schicken, ist nett und höflich und zwischen den Zeilen liest derjenige sehr genau was dran an der Sache und den Aktivitäten vor Ort ist und

irgendwann einmal verschwindet der Hund dann von der HP des entsprechenden Vereines, der oftmals noch nicht mal auf seiner HP eingestellt hatte, dass Hund entlaufen sei. Es kommt sogar noch besser, der Hund steht weiterhin zur Vermittlung. Bei Tasso wurde er dann doch schon als verlustig eingestellt – immerhin und ne große Anzeige in der Zeitung soll es auch gegeben haben. Nun da kann man sich ja jetzt ruhig zurücklehnen. Tasso ist informiert und wenn es keine Sichtungsmeldungen gibt, dann ist Hund eben selber schuld. Weshalb läuft er auch weg und weshalb versteckt der sich bloß? Der muss doch ne Leuchtrakete anzünden, damit man sehen kann wo er hockt. Kann nicht sein, dass man da Futterstellen ohne Ende anlegen muss und so.. nö ne, Hund weg, natürlich auch Schuld vom Hund, er hätte ja nicht weglaufen brauchen.

Da könnt ich echt die Wut kriegen über so viel Armut.

In diesem Sinne, vielleicht ändert sich ja doch mal was

Aber auch was Schönes, es gibt sogar Leute, die holen sich einen scheuen Hund, der Hund entläuft echt irrtümlich, unglückliche Umstände, die Leute setzen 4 Wochen ihre ganze Energie darin, den Hund wiederzufinden was auch funktioniert und dann bringen sie ihn erst mal ins Tierheim zurück und bauen eine Beziehung auf, damit es nicht noch einmal passiert. Nun fahren sie jeden Tag ins Tierheim lernen mit Hund und Hund lernt mit seinen Menschen und in ein paar Wochen zieht Hund erneut Zuhause ein. Sowas lässt mein Herz doch hüpfen.

© Maria Bader

www.find-mich-fix.de

www.hundelebendfalle.de

www.m-arki.de

www.bunny-suchhund.de

Tobi, der Dobi ist umgezogen

Ihr erinnert Euch sicher alle an Tobi, den Dobi.

Er ist nun zu seinem neuen “Frauchen” oder Pflegefrauchen oder wie man das nun nennt – bzw. zur Vorsitzenden des Vereins, der ihn vor der Einschläferung übernommen hat, umgezogen.

Ich möchte ITZE Riemeyer an dieser Stelle nochmal meinen herzlichen Dank aussprechen für alles was er für Tobi getan hat. Ohne ihn wär die Rettung des hübschen Buben kaum oder nicht möglich gewesen.

Tobi wünsche ich alles erdenklich Liebe und ein neues besseres Leben. Vielleicht findet sich ja auch noch DAS Zuhause für ihn wo er für immer glücklich sein kann und darf.

Für weitere Fragen zu Tobi bzw. bei Interesse an einer Adoption, wendet Euch bitte an Andrea Wachsmann – Ihr findet den Verein unter:

http://www.hortusanimalis.de/

Tierschutz – mal richtig schön!!!!! DANKE!!!

Ja, ich bin ganz ehrlich – ich habe ein paar Tränen der Freude vergossen am letzten Wochenende.

Was war passiert?

Eigentlich nichts Schlimmes und nichts soooo Besonderes…….oder doch?

Wir konnten für ein paar (natürlich wie immer ein winziger Tropfen auf den heißen Stein – aber immerhin) arme vierbeinige Seelen ein neues Zuhause in Deutschland finden. Das war schon mal ein toller Erfolg, aber das, was mich an diesem letzten April-Wochenende so bewegt hat, war die Tatsache wie alles ablief.

Bereits im Vorfeld gab es keinerlei Probleme bezüglich der Übergabetermine, wie das leider oft der Fall ist. Alle konnten sich terminlich irgendwie einrichten. Nun kam noch erschwerend dazu, dass die Termine witterungs- und verkehrsbedingt 3 mal geändert werden mußten. Eine Adoptantin mußte mitten in der Nacht gute 2 Stunden Autobahnfahrt in Kauf nehmen.

Kein Problem für keinen der Beteiligten. Es war auch kein Problem 2 Hunde ein Stück mitzunehmen obgleich man weder die Hunde noch die Leute vorher kannte, obwohl einer der beiden Wuffels nicht gerade wirklich klein und einfach war.

Da müsse ich doch nicht fragen, das sei doch selbstverständlich, sagte man mir am Telefon!!!! Hallo? Selbstverständlich? Ich konnte überhaupt nichts mehr sagen, so platt war ich……….

Ein altes Hundemädel war bei den vermittelten Hunden dabei – eine ganz arme Socke, die über Jahre keiner wollte………ich hatte mich so sehr gefreut, daß sie nun ein Zuhause bekommt und ich habe es aus der Ferne verfolgen dürfen mit welcher Liebe sie erwartet und aufgenommen wurde. Ich gebe die Gänsehaut zu, die ich vor Freude mehrfach gespürt habe.

Auch die Adoptanten, die gute 2 Stunden Autobahnfahrt (eine Strecke) zu fahren hatten, sahen kein Problem darin, ihr neues Familienmitglied gegen Mitternacht zu übernehmen. Kein Akt – man freut sich doch so auf den großen Buben Icon Wink in

Ich war einfach fassungslos – man erlebt ja so häufig genau das  Gegenteil. Hund muß geschenkt sein, muß ins Haus gebracht werden, sollte schon erzogen sein und jede Abweichung vom gewohnten Ablauf ist eine mittelschwere Katastrophe……

Und es kam noch besser – alle Hunde müssen es gespürt haben, denn nach den Aussagen der neuen Besitzer haben sich die Hunde innerhalb weniger Stunden so gezeigt als wären sie schon Wochen oder Monate da. Klar, wenn man so empfangen wird – gerade so sensible Tiere wie Hunde spüren die positive Stimmung sofort.

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Okay, die alte Hundelady war die ersten Tage erstmal müde und mußte sich alles genau ansehen bevor sie Freundschaft schloss, aber das ist doch irgendwie auch normal oder? Wenn ich bedenke wie lange ein Mensch dazu brachen würde……. Ihr neues Frauchen ist so eine liebe Hundemami, sie tut alles für sie und ist glücklich, dass die große Maus da ist. Ja, man kann auch einen alten, nichtperfekten Hund lieben – ich finde es immer wieder wunderschön, solche Menschen kennenlernen zu dürfen!!!! Nur passiert so etwas leider viel zu selten, wie ich finde.

Auch unser bildhübscher Halbstarker Icon Wink in ist gut bei seiner Pflegemutti angekommen, die sich riesig auf den Burschen gefreut hat. Ja, er hält sie gut auf Trab, aber das muß ja ein rund 8 Monate alter Kerl mit spanischem Blut auch oder? *lach Austoben kann er sich nun erstmal mit seinen 11 Kumpels und Kumpelinen – zusammen mit seiner Pflegemami lernt er  nun auch das 1 mal 1 des Lebens um dann eine Lebensstellung zu suchen.

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Fazit:

Leute, es war einfach klasse! Ich werde ganz sicher noch lange an das letzte April-Wochenende 2010 denken, denn es hat richtig Mut gemacht.

Ich danke Euch für diese vielen positiven Eindrücke und ich freue mich für die Wuffels, daß sie so ein tolles Zuhause bekommen haben.

Dieser Dank geht speziell an Jutta, Gabi, Peter, Maria, Silvia, Frau K. und Sylvia!

Danke daß ich so tolle Menschen wie Euch kennenlernen durfte!

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