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Artikel-Schlagworte: „Allergie“

Es tut sich was – unser Shop ist online!

Es hat alles länger gedauert als angedacht und gewünscht, aber die Hundels haben einfach immer erstmal Vorrang – meine eigenen 4 Schnuffs, die beiden Pflegies, Arbeit, Haushalt und und und, da ist der Platz und die Zeit für Dinge, die man so nebenbei noch  als Hobby betreibt ziemlich eingeschränkt.

Der Gedanke an einen Tiershop (vorrangig für Hunde durch meine persönliche Nähe zu den Tieren – und für Pferde und Katzen, da eine sehr gute Freundin sich mit diesen Tieren sehr gut auskennt und auch selbst Pferde- und Katzenbesitzerin ist) schwirrte mir schon eine ganze Weile durch den Kopf.

Mit und durch die eigenen Hunde habe ich Schritt für Schritt meine Erfahrungen gerade im Bereich Ernährung gemacht und machen müssen.  Gleich meine erste Hündin, die ich aus einem Tierheim übernommen hatte, war hochgradige Allergikerin. Nach und nach merkte ich am deutlichsten an dieser Hündin welche Unterschiede die Ernährung hervorrufen konnte. Ich lernte dabei auch, daß in diesem Bereich so wahnsinnig viel Schindluder getrieben wird aus reinem Kommerzdenken heraus (wie ja fast überall im heutigen Leben) zu Lasten der Tiere. Im laufe der Jahre wurde das Thema Ernährung immer mehr mein Steckenpferd.

Die letzten 4 bis 5 Jahre habe ich mich ziemlich intensiv mit dem Thema Futter und Ernährung beschäftigt und ich bin überzeugt, daß ich den Weg für mein Rudel gefunden habe. Seitdem kenne ich glücklicherweise und sicherlich auch begründetermaßen keine Krankheiten wie Durchfall, Erkältung, Stoffwechselstörungen, Hautprobleme,  oder ähnliches mehr bei meinen eigenen Hunden – gegen mal Schrammen, Kratzer etc. wirkts natürlich nicht – ist aber ein Zeichen dafür, daß sie Power haben und sich in ihrer Haut wohl fühlen oder? Icon Wink in )

Nun hat sich die Fertigstellung des Pfotenservice-SHOP´s natürlich durch die Krankheit meiner Pflegehunde Luci und Boy ziemlich verzögert.

Aber – zumindest wird der SHOP am Montag den 24. Januar 2011 schon mal mit den ersten Produkten eröffnet. Auch die Beratung wird ab diesem Zeitpunkt aktiv angeboten.

Und keine Sorge – der Shop ist nicht dazu da reich zu werden Icon Wink in   – hier soll Geld in die Kasse kommen um möglichst vielen Tierschutz-Tieren ebenfalls eine artgerechte, qualitativ hochwertige Ernährung ermöglichen zu können.

Der Wunschtraum wär natürlich, daß in absehbarer Zeit ein paar Säcke Futter für die ganz armen Wuffels irgendwo in den Tierheimen, natürlich auf jeden Fall auch für die Wuffels auf dem “Berg der Hunde” in Vilagarcia rausspringt Icon Wink in , mit denen wir sehr eng zusammenarbeiten.

Ich persönlich sehe eine gute und artgerechte  Ernährung und Pflege falls wichtige Grundlage für Gesundheit und Lebensfreude für die Tiere.

Tierschutz beginnt für mich bei artgerechter Haltung, Ernährung und Pflege!

Übrigens, der neue Pfotenservice-SHOP ist zu finden unter:

www.Pfotenservice-SHOP.de

Einfach mal reinzusehen – es gibt auch einen Eröffnungs-Rabatt und ab Februar werden immer wieder neue Gewinnspiele auf Euch warten!

Ernährung unserer Hunde – tausend Futtersorten, tausend Meinungen

Ein Milliardenmarkt – Tiernahrung: Katzenfutter und Hundefutter!

Es gibt zig Möglichkeiten heutzutage Tiernahrung zu kaufen, genau wie es zig Preisklassen gibt. Wo liegen denn nun die Unterschiede? Unterschiede muß es ja geben, denn die Preisspannen sind ja nicht gerade unerheblich.

Bezahlt man nun 10 Euro für 15 Kilogramm Futter oder 69 Euro für dieselbe Menge? Das kann doch eigentlich gar nicht sein oder? Tja, das ist wohl in etwa so ähnlich wie wenn wir uns ein Fertiggericht für 69 Cent im Supermarkt holen oder ein lecker Menü mit Gemüse und Salat im Gourmetrestaurant für 35 Euro essen. Was schmeckt besser und was ist gesünder?

Okay, diese Aussage ist natürlich nicht immer 1 zu 1 übertragbar, denn Futtermittel, die sehr weit transportiert werden müssen, werden auch schon dadurch teuer. Beispielsweise gibt es ein sehr bekanntes amerikanisches Futter, daß in den USA für wenige Dollars im Supermarkt angeboten wird, bei uns in Deutschland jedoch in der eher oberen Preisklasse liegt.

Die einzige Möglichkeit ist also: genau die Deklaration und Beschreibung zu lesen und zu analysieren, sonst weiß man wirklich nicht, was man seinem Tier in den Rachen schiebt. Ist die Deklaration ungenau und/oder unvollständig, ist dies für mich schon ein Zeichen, daß ich ganz sicher die Finger davon lassen werde.

Ja stimmt, Hunde essen das billige Zeug auch gern und warum soll man dann mehr Geld ausgeben? Gute Frage, die eigentlich leicht zu beantworten ist…………würden sie Ihr Kind auch nur mit Schokolade und Pommes ernähren? Schmeckt doch auch gut und ist relativ billig oder?

Ich weiß, ich wiederhole mich – hier im Blog habe ich mich schon öfters zum Thema Ernährung ausgelassen. Leider werde ich aber immer wieder mit denselben Problemen konfrontiert. Die Hunde kratzen sich, haben sogenannte Allergien, die eigentlich gar keine sind und und und. Den Unterschied kann man einfach sehen und bei einem Griff ins Fell deutlich spüren.

Gestern erst hatte ich ein längeres Telefonat mit einem ehemaligen Adoptanten eines Wuffs aus Spanien. Die erste Reaktion damals als ich zur Futterumstellung angeraten hatte, war ein Schlucken wegen des Preises…….gestern jedoch wurde mir wieder von ihm bestätigt, daß das Futter umgerechnet nicht teurer ist, denn der Bedarf ist niedriger wegen der besseren Verwertung. Der Fellzustand und das gesamte Aussehen wurde mir gestern ebenfalls als super toll und spitze beschrieben.

Auf die Frage hin, ob denn das Futter immer noch zu “teuer” sei, erhielt ich die Antwort: “Aber nein, so wie der Hund jetzt aussieht ist es das auf alle Fälle wert und ich muß ja nicht mehr zum Tierarzt rennen, denn er hat ja die ganzen Haut- und Fellprobleme nicht mehr. Was meinst Du was ich da wieder spare…..”

Ich denke, das spricht für sich……..

In den nächsten Tagen werde ich mich an dieser Stelle noch weiter über das Thema auslassen….

Grasallergie – Juckreiz beim Hund

Heute mal ein kurzes Update zur Behandlung und zum allgemeinen Stand der Allergie bei meiner Lara.

Wir hatten nachdem die Diagnose Grasallergie feststand, zum einen Cardiospermum gegeben und zum anderen ein Homöopathisches Mittel gegen allergische Reaktionen der Haut sowie gegen Heuschnupfen. Da das Cardiospermum zeitversetzt früher verabreicht wurde, konnte ich eine relativ minimale, aber merkliche Besserung bzw. Erleichterung feststellen. Leider konnte ich dies bzgl. des Heuschnupfen- und Hautallergie-Mittels nicht erkennen. Als sich nach mehr als 4 Wochen nichts tat, habe ich es abgesetzt, mit der ernüchternden Feststellung – das wars wohl leider nicht.

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Was nun? Generell Wiese meiden geht nunmal hier vorort nicht und das kann ich diesem Hundel auch auf keinen Fall antun, denn ich denke, ohne auf der Wiese toben zu dürfen, wäre für sie das Leben genauso besch……..wie mit der Allergie zu leben. Da die Sache jedoch in keinem Fall so bleiben kann, haben wir nun einen umfangreichen Therapieplan erstellt.

Lara bekommt nun eine ganze Reihe Unterstützung, das Immunsystem wieder in die richtige Richtung zu schicken, die Hautfunktionen zu stärken und um den Juckreiz einzudämmen.

Dies bedeutet: Sie bekommt Terrakraft, ein Zinkpräparat, weiterhin Cistus Icanus, Apis und Sulfur sowie chinesische Kräuter die allgemein gegen jede Art von Allergien eingesetzt werden. Das für Lara das Schlimmste ist aber ihre tägliche Dusche mit Meersalz.

Ja, das ist eine lange Liste, aber irgendwie muß ihr ja geholfen werden und ich werde ganz sicher nicht zulassen, dass mit Kortison die Allergie bekämpft und gleichzeitig die Organe geschädigt werden.

Nun das Meersalz zeigt dahingehend, dass die Haut weniger gereizt und gerötet ist,  auf jeden Fall einen Erfolg. Der Juckreiz ist jedoch nach wie vor da. Die anderen Medikamente und Nahrungszusätze erhält sie jedoch erst seit wenigen Tagen……….wir werden abwarten müssen wie sich das Ganze entwickelt.

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Abwarten und hoffen…….

Allergie auf Gräser bei meiner Lara

Wie ich bereits im vorletzten Artikel beschrieben hatte, leidet meine Lara unter Juckreiz, der laut TIERHAARANALYSE von einer Ruchgras-Allergie herrührt.

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Da ich ja nun ein sehr kritischer Mensch bin und immer alles so genau wie möglich wissen möchte Icon Wink in habe ich nun alles ausprobiert. Übungsrunden in der Stadt ohne jegliche Berührung von Grasflächen, dann auf die noch ungemähte Wiese auf der Ruchgras in Massen steht – so sahen die Spaziergänge der letzten Tage aus.

Was soll ich sagen? Es ist eindeutig. Auch habe ich unser gesamtes Grundstück zu Hause so kurz wie nur möglich abgemäht und siehe da, selbst da geht es Lara im Moment besser. Sie kratzt sich auch da noch leicht, aber nicht mehr so schlimm. Auf der ungemähten Wiese geht gar nichts mehr. Sie steht oder sitzt nur noch und kratzt und beißt sich wie eine Wahnsinnige.

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Für mich ist es nun eindeutig – das Ruchgras ist der Übeltäter. Nun bleibt nur noch die Frage offen, wie das Problem in den Griff zu bekommen ist. Natürlich lehne ich es kategorisch ab, meiner Hündin Kortison zu  verabreichen, denn was hat das Tier davon, wenn der Juckreiz eventuell nachläßt aber dafür die Nebenwirkungen die Organe schädigen. Wir suchen nun nach den passenden Homöopatischen Mitteln um ihr die Auswirkungen der Allergie zu ersparen bzw. erträglicher zu machen.

Der erste Ansatz mit Cardiospermum greift schon ein wenig, d.h. es ist eine Besserung erkennbar, jedoch ist der Erfolg noch nicht so zufriedenstellend, dass die Hündin wieder unbeschwert über die Wiesen toben kann.

Über die weitere Entwicklung, Behandlung und hoffentlich weitere Erfolge werde ich noch berichten.

Juckreiz beim Hund – Erfahrungen

Man hört und liest es oft: Juckreiz beim Hund, Allergien, Hautprobleme – es scheint ein immer mehr verbreitetes Problem zu sein. Man könnte es schon als Zivilisationskrankheit beim Hund sehen.

Glücklicherweise hatte ich lange Zeit keine Probleme mit solchen Dingen.

Nun kam meine kleine Bulgarin, Lara, Ende 2007 zu mir. Anfangs war nichts festzustellen, dass Sie Probleme mit Juckreiz oder Allergien oder ähnlichem hat oder haben könnte. Das erste Mal zeigte sie ein Problem als sie in die Hitze im Frühjahr kam. Lara kratzte sich während der Läufigkeit relativ viel und wurde danach auch Scheinträchtig. Alles sprach für ein hormonelles Problem. Ich gab ihr das Homöopathische Mittel Hormeel und es schien zu wirken, denn das Kratzen ließ nach und hörte dann nach und nach auf und alles war gut.

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Im letzten Jahr nun war unser Ömchen Fritzi sehr krank und musste uns kurz vor der Zeit der Läufigkeit von Lara für immer verlassen. Dieser Verlust war für Lara eine mittlere Katastrophe, da sie Fritzi ab dem ersten Tag als Ersatzmutti sah. Sie liebte sie und fühlte sich bei ihr sicher. Das Alles konnte ich ihr noch lange nicht geben, da Lara in ihrem Vorleben nie gelernt hatte, dass man Menschen vertrauen kann.

Sie kam dann also wieder in die Läufigkeit und sie kratzte sich ganz schlimm und biss sich teilweise wund. Ich ließ eine Blutprobe entnehmen um eventuell den Grund herauszufinden.  Dies funktionierte leider nicht – das Blutbild war ohne jeden Befund. Auch eine Allergie konnte hier nicht diagnostiziert werden. Die Eosinophile  waren im Normalbereich.

Lara wurde dann auf Milben, Hautpilz etc. untersucht – ebenfalls ohne Befund. Ein Schilddrüsen-Screening wurde gemacht – ebenfalls kein Befund.

Es kam wie es kommen musste – die Tierärztin kam mit der Kortisonspritze!

Ich lehnte diese kategorisch ab, worauf ich mir den Vorwurf anhören musste, dass ich doch den Hund nicht so quälen könne und mit ansehen wolle, wie sie sich die Haut vom Leib kratzt. Das nicht, aber ich war mir sicher, dass in meinen Hund ohne notwendigen Grund kein Kortison reinkommt.

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Unterschwellig war mein Gedanke immer noch der, sie könnte ein hormonelles Problem haben. Ich verabreichte ihr also nochmals Hormeel nachdem man mir mehrfach bestätigt hatte, es hätte keine Nebenwirkungen und würde „nur“ regulieren wo eine Schieflage ist. Die Enttäuschung war groß – es half nicht!

Inzwischen war der Sommer fast vorbei und Lara kam in die zweite Hitze Ende September. Wie die Läufigkeit begann ließ das Kratzen nach und alles war gut.

Nach einem entspannten Winter kam aber wieder das Frühjahr. Die Läufigkeit fing in diesem Jahr wieder Mitte März an und es ging wieder los mit der Kratzerei. Ich war am verzweifeln……

Ich sprach mit einem befreundeten Tierheilpraktiker über das Problem und er bot mir an eine umfangreiche TIERHAARANALYSE zu machen. Er meinte, auf diesem Wege müssten wir das Problem herausfinden. Er hatte das Gerät neu in seiner Praxis und war zu dem Zeitpunkt noch in der Testphase, wobei er bis dahin sehr gute Ergebnisse erzielen konnte.

Gut, ein paar Fellhaare abzuschneiden und nach NRW zu schicken war ja nun wirklich nicht der Akt und ich nahm das Angebot natürlich dankend an.

Nur 2 Tage später rief er mich an und schickte mir gleichzeitig per Mail die Ergebnisse.

Er fand es bemerkenswert, dass Lara im Bereich Mineralstoffe und Spurenelemente keinerlei Mängel zeigte, hier war nicht einmal das allerkleinste Problem ersichtlich, was eigentlich nur mit der Ernährung zusammenhängen konnte. Der einzige kleine Makel war eine eigentlich minimale Allergieneigung bzgl. „Ruchgras“. Diese Allergieneigung wurde allerdings so gering angezeigt, dass sie sich noch nicht auf die Eosinophile auswirkte, also im Blutbild nicht als Allergie erkannt werden konnte. Erklärbar wäre die heftige Reaktion nur dadurch, dass Lara, sicherlich mitbegründet durch ihr Vorleben, ein sehr sensibler Hund ist.

Ich versuchte also irgendwie Ruchgras zu meiden – gut war, dass ich ohnehin gerade dabei war unsere Wiese im Garten abzumähen. Außerdem waren wir dann zwei Tage vorrangig im Dorf am üben und nicht auf der Wiese am Bach – der Juckreiz war nicht verschwunden, aber besser.

Ich denke, die ist die Bestätigung, dass dieses Ruchgras eindeutig der Übeltäter und der Juckreiz-Auslöser bei Lara ist. Da dieses Ruchgras eigentlich auf jeder Wiese zu finden ist und ich ihr ganz sicher nicht die Tobeinheiten auf der Wiese entziehen kann, wird sie nun Homöopathisch behandelt.

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Fazit:

Ich finde es toll, dass sich heutzutage solche Möglichkeiten bieten. Sicherlich hätte ich bei Lara noch lange Zeit das Problem gesucht ohne fündig zu werden, denn die Schulmedizin konnte diese minimale Allergieneigung mit den doch so sehr lästigen Auswirkungen nicht ermitteln.

Meine Begeisterung ist so groß, dass ich nun meine anderen Wuffels auch testen lasse, denn ich denke, ab und an eine BESTANDSAUFNAHME machen zu lassen ist kein Fehler. Wenn ich merken sollte, dass ein Mineralstoff- oder ein Organproblem erkennbar wird, kann ich bereits im Anfangsstadium eingreifen bevor ein größeres Problem vorliegt. Das Ergebnis hat mir gezeigt, dass dieser Test sogar feinfühliger ist als ein Blutbild. Vorteilhaft finde ich auch, dass dem Hund nur ein paar Haare abgeschnitten werden müssen und man nicht zum Tierarzt fahren muss um Blut abzunehmen. Dies kommt natürlich eventuellen Angst-Hunden, wie es meine Bulgaren sind, sehr entgegen. Toll finde ich auch, dass mit der TIERHAARANALYSE ein komplettes Bild bezüglich Organe, eventuelle Allergien, Nährstoffe etc. erstellt wird.

Natürlich bin ich persönlich dennoch der Meinung, man sollte ggf. wenn ein größeres Problem erkennbar ist, dieses anhand eines Bluttests gegenprüfen. Kleinere Probleme und eventuelle Schieflagen kann man aber anhand des Tests schon im Vorfeld erkennen und darauf reagieren. Sei es bei der Ernährung oder mit eventuellen Futterzusätzen oder ähnlichem.

Allergie – Immunsystem – Verdauung beim Hund

Erschreckend hoch ist die Zunahme von allergischen Erkrankungen bei Hund und Katze.

Wie reagiert ein gesundes Immunsystem, welche Fehlfunktionen des Immunsystems bei einer Allergie und welche Möglichkeiten von Allergenauschaltung und Desensibilisierung sind über die Fütterung und Pflege gegeben?

Wie reagiert ein gesundes Immunsystem?

Unterscheidung zwischen „körpereigen“ und „körperfremd“

Grundsätzlich unterscheidet das Immunsystem zwischen körpereigenen und körperfremden Substanzen.

Körperfremde Substanzen – Antigene

Tagtäglich wird das Immunsystem ganz natürlicherweise mit körperfremden Substanzen, den Antigenen, konfrontiert z.B. über die Nahrung, die Luft etc..Antigene kommen über verschiedene Wege mit dem Immunsystem in Kontakt z.B. über die Schleimhäute der Atemwege, über die Haut oder durch die Nahrungsaufnahme über die Darmschleimhaut.

Ein intaktes Immunsystem hat ohne Probleme viele verschiedene Möglichkeiten auf Antigene angemessen zu reagieren.

„körperfremd harmlos-nützlich“ und „körperfremd gefährlich“

Hierbei unterscheidet das Immunsystem grundsätzlich in „körperfremd harmlos-nützliche Antigene“ wie z.B. Nahrungsbestandteile und „körperfremd gefährliche Antigene“ wie z.B. Viren oder giftige Substanzen.

„körperfremd harmlos-nützlich“

Die vom Immunsystem als harmlos und/oder nützlich erkannten Substanzen werden innerhalb des regulären Stoffwechsels produktiv verarbeitet und ihrer Verwertung zugeführt.

„körperfremd gefährlich“

Auf die als gefährlich eingestuften Antigene reagiert ein gesundes Immunsystem zunächst mit einer gesteigerter Abwehraktivität. Die gesteigerte Aktivität kann durchaus ausreichend sein, um den Organismus vor grösseren Schädigungen zu schützen.

Angriff durch Viren

Wird der Organismus durch Viren angegriffen, so reagiert das gesunde Immunsystem beginnend mit der unspezifischen Abwehrreaktion (Fieber, Schwellung der Schleimhäute etc.) baldmöglichst mit der Herstellung von spezifischen Antikörpern. Diese verbinden sich mit dem Virus und bilden einen sogenannten Immunkomplex (Antigen-Antikörper-Verbindung). Durch die Bildung des Immunkomplexes wird der Virus inaktiviert und kann anschliessend problemlos zerlegt werden.

Angriff durch Toxine

Bei der Aufnahme toxinhaltiger Substanzen wie z.B. Kadaver kann durch einen vom Immunsystem befohlenen kurzfristigen Durchfall eine tiefere Schädigung des Organismus verhindert werden. Dies wäre als eine gesunde und erfolgreiche Reaktion des Abwehrsystems auf „körperfremde gefährliche“ Antigene anzusehen.

Chemische Gifte

Synthetische Zusätze wie z.B. BHA, BHT oder Ethoxyquine können bei einer gesunden immunologischen Reaktionslage ebenfalls Abwehrmassnahmen wie Durchfall, Erbrechen etc. auslösen. In der Regel versucht das Immunsystem aber über unspezifische Abwehrmassnahmen unter Beteiligung des Stoffwechsels eine Verarbeitung und/oder Ausscheidung der Toxine, was aber nicht in jedem Fall gelingt.

Wie reagiert ein „allergisches“ Immunsystem?

Was ist überhaupt eine Allergie?

Eine Allergie ist die krankhafte Reaktion des Immunsystems auf körperfremde Antigene unter Ausbildung von bestimmten Abwehrreaktionen.

Auftreten einer Allergie

Ob Allergieerscheinungen wirklich auftreten, hängt von dem Grad der Allergiedisposition, der Toxidität, der Menge der „körperfremd gefährlichen“ Substanzen sowie von sonstigen belastenden Umweltfaktoren (Allergendruck) des Hundes ab. Dies sind entscheidende Gründe dafür, dass Allergieerscheinungen beim Hund durch kluges Management und Allergenminimierung verhindert bzw. möglichst gering gehalten werden.

Unterscheidung zwischen sofortiger, verzögerter und durch Akkumulation verursachter Allergie

Bei den Vorgehensweisen des allergisch reagierenden Immunssystems sollte man grundsätzlich zwischen der Sofortreaktion, der verzögerten und der durch Akkumulation verursachten Reaktion unterscheiden.

Sofortreaktion – anaphylaktische Reaktion

Bei Kontakt mit dem betreffenden Allergen treten unmittelbar, oder innerhalb von wenigen Minuten, allergische Reaktionen auf. Anaphylaktische Schocks mit akutem Kreislaufversagen, Schwellungen der Schleimhäute, Atemnot etc. sowie hochakute Hautsymptome mit oder ohne Juckreiz sind typische Merkmale dieses Allergietyps. Konkrete Beispiele für diese Reaktionsart sind Allergien gegen Insektenstiche (Wespen), chemische Antizeckenmittel oder Penicillin.

verzögerte Reaktion

Stellt sich die Ausbildung von Symptomen relativ spät (ca. 24h – 14 Tage nach einem Allergenkontakt) ein, spricht man von einer verzögerten Reaktionsweise. In der Regel kommt es bei der verzögerten Reaktion im Gegensatz zur Sofortreaktion seltener zur Ausbildung von heftigen, lebensbedrohlichen Symptomen. Typische Beispiele für eine verzögerte Reaktion sind allergische Reaktionen an der Haut, die ca. 1-2 Tage nach dem Baden in belastenden Gewässern oder auch nach Impfungen auftreten können.

Durch Akkumulation verursachte Reaktion

Eine AVA (Akkumulationsverursachte Allergie) bedeutet, dass ein ehemals intaktes Immunsystem plötzlich Fehlreaktionen aufweist, weil es mit Antigenen konfrontiert wird, für die es sozusagen keine erfolgreichen Reaktionsmuster hat. Auslöser für diese Art der Fehlreaktionen sind nicht (oder nur sehr schwer) abbaubare – in der Regel synthetische – Substanzen, die sowohl das Immunsystem als auch die Stoffwechselorgane auf Dauer überfordern.

Zur Erinnerung: Das normale Reaktionsmuster nämlich

  1. Bekämpfung mit der körpereigenen unspezifischen Abwehr (Unschädlichmachung und Zerlegung bzw. Vernichtung der Substanzen ) und
  2. gleichzeitig der Tätigkeit der Stoffwechselorgane (Leber, Nieren etc.), um schädliche Substanzen zu verarbeiten oder soweit möglich aus dem Organismus zu transportieren
  3. das Eingreifen der spezifischen Abwehr, d. i. die spezifische Antikörperbildung gegen Mikroorganismen

Beispiel:

Beinhaltet ein Hundefutter zu viele oder zu hoch dosierte  schwer oder nicht abbaubare synthetische Substanzen wie z.B. BHA, BHT oder Ethoxyquin, so wird das Immunsystem mit vollkommen unbekannten Antigenen konfrontiert, für die es sozusagen kein natürliches, erfolgreiches Reaktionsmuster hat.

Beginn einer AVA

Anfangs versucht der Organismus unter Zuhilfenahme der unspezifischen Abwehr und der Stoffwechselorgane diese synthetischen Substanzen auf dem regulären Wege unschädlich zu machen, indem er sie zerlegt, vernichtet und/oder aus dem Körper unter grossen Stoffwechselanstrengungen abtransportiert bzw. was aus Mangel an Abbaukapazitäten passiert, an nicht dafür vorgesehenen Stellen im Körper akkumuliert (anhäuft/speichert).

Dieses Verfahren findet im Verborgenen statt und bleibt vom Besitzer unerkannt.

Abhängig von der jeweiligen Konstitution des Hundes und der Hochgradigkeit der Belastung mit diesen synthetischen Substanzen kann der Organismus einige Wochen oder auch einige Jahre das Problem tolerieren. Kommt es aber zu einer Überlastung der unspezifischen Abwehr und des Stoffwechsels, schaltet sich die spezifische Abwehr ein und versucht mit der Bildung von Antikörpern gegen die Substanzen vorzugehen.

Da die Bildung von Antikörpern innerhalb eines gesunden Immunssystems nur gegen Mirkroorganismen wie Viren etc. stattfindet, ist dies quasi der Beginn der Fehlreaktion, die in ihrer Folge zu mehr oder weniger hochgradigen Allergieerscheinungen führt. Wenn die eingeleiteten immunologischen Massnahmen nicht zu dem angestrebten Erfolg, nämlich der Beseitigung des Problems führen, weitet das Immunsystem seine Aktivitäten auf andere als „körperfremd gefährlich“ erkannte und schliesslich auch auf „körperfremd harmlos-nützliche“ Antigene wie Nahrungsbestandteile aus und intensiviert gleichzeitig seine Aktivität gegenüber dem ursächlichen Antigen. Die Art der Antikörperbildung ist dann abhängig von den im Umfeld des Hundes am meisten vorhandenen Antigenen. So kommt es z.B. dazu, dass ein Hund, der mit einer durch synthetische Zusatzstoffe ausgelösten AVA behaftet ist und mit einem weizenhaltigen Futter gefüttert wird, plötzlich auch Antikörper gegen Weizen ausbildet, obwohl der Weizen an sich ursächlich nichts mit der Allergie zu tun hat.

Beginnt das Immunsystem erst einmal mit der fehlerhaften Bildung von Antikörpern gegen Substanzen, gegen die ein gesundes Immunsystem niemals Antikörper ausbilden würde, dehnt sich diese Fehlreaktion immer weiter auf im Umfeld des Hundes zufällig vorhandene Antigene aus. Dabei werden leider in zunehmendem Masse die „körperfremd harmlos-nützlichen“ Antigene als durch Antikörper zu bekämpfende Antigene eingestuft.

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Erst zu dem Zeitpunkt, wenn das Immunsystem gegen verschiedenste Substanzen, die zufällig im Umfeld des Hunds vermehrt auftreten mit Antikörperbildung reagiert, treten die ersten sichtbaren Probleme auf. Wird zu diesem Zeitpunkt dann ein Allergietest gemacht, schlagen mittlerweile viele verschiedene Parameter wie z.B. Weizen, Mais, Rindfleisch, Gräser, Kräuter, Pollen, Milben etc. etc. an. Die Parameter, die beim Allergietest anschlagen, geben aber nur Auskunft darüber, auf welche Antigene das Immunsystem seine Fehlreaktion schon ausgeweitet hat. Da aber auf die ursächlich auslösenden synthetischen Substanzen nie bzw. selten getestet wird, bleibt die wahre Ursache im Dunkeln.

Das erklärt auch die vielen Fälle der sogenannten „Futtermittelallergie“ gegen die am meisten verwendeten Futterkomponeten wie Weizen, Mais oder Rindfleisch, die eigentlich als „Allergien auf synthetische Substanzen“ bezeichnet werden müssten. Glaubt man aber nun mit der Fütterung von einem Zweikomponentenfutter (das zufällig keine der bislang im Futter enthaltenen Komponenten enthält), das Problem langfristig in den Griff zu bekommen, täuscht man sich und bekämpft den falschen „Feind“ auf dem falschen Weg.

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Zusätzlich wird ein Teufelkreislauf infolge der kompletten Verarmung der Darmflora in Gang gesetzt. Dadurch kommt es zu einer weiteren Schwächung des Immunsystems und damit zu einer Verschlimmerung der Allergie.

An dieser Stelle sollte einmal folgendes ganz klar und deutlich gesagt werden:

Nicht die „harmlos-nützlichen“Antigene , nämlich Futterkomponenten wie Weizen, Mais, Rindleisch, Geflügel, Hafer etc. sind für unsere Hunde eine Gefahr. Diese Futterkomponenten, in hochwertiger Qualität eingesetzt, bilden seit Jahrhunderten eine Grundlage für die langfristige Gesunderhaltung der Hunde. Die Verteufelung der notwendigen, häufig eingesetzten Futterkomponenten und das Ausweichen auf „exotische“ Futtermitttel führt geradewegs in eine Verstärkung der Erkrankung, auch wenn es oft kurzfristig zu einem Symptomverstummen kommt.

Die wirklich krankmachenden hohen Zugaben von synthetischen Substanzen, darunter auch die synthetisch zugesetzten Konservierungsmittel, kommen dabei leider immer zu gut weg. Sie werden zwar auch erwähnt, aber leider viel zu selten als der wirkliche Feind erkannt und bekämpft.

Massnahmen zur Allergiebekämpfung

Allergenausschaltung bei allergischen Hunden

Die Allergenausschaltung bzw. -minimierung ist Grundvoraussetzung, damit eine Besserung bzw. Heilung überhaupt möglich wird. So ist es vollkommen unsinnig, einen allergischen Hund einer Kortisontherapie zu unterziehen, wenn Fütterungs- und Haltungsmässig weiterhin eine Allergenüberflutung stattfindet. Vermeiden Sie grundsätzlich bei jedem allergischen Hund sowohl fütterungsbedingte als auch sonstige Allergenüberflutung.

  • Verzichten Sie auf Futtersorten, die unnötige synthetische Substanzen oder belastete Futter-komponenten enthalten.
  • Verzichten Sie auf Pflegemittel, die synthetische Substanzen enthalten.
  • Verzichten Sie auf chemische Präparate wie chem. Antiparasitika oder chem. Umgebungssprays.
  • Wenden Sie nur im äussersten Notfall chem. Medikamente und Impfungen an.
  • Achten Sie auch bei der Ausrüstung und den Liegeflächen des Hundes auf das Vermeiden synthetischer Substanzen.

Bedenken Sie, dass das Immunsystem nur wieder zu einer relativ normalen Verhaltensweise zurückfinden kann, wenn die Überflutung mit „körperfremd-gefährlichen“ Allergenen insgesamt gestoppt wird.

Erst dadurch, dass der Teufelskreislauf unterbrochen wird, d.h. dass die Reizüberflutung aufhört, ist überhaupt die Möglichkeit für eine Besserung gegeben. Erst die Vielfalt verschiedener hochwertiger Futterzutaten trainiert das Immunsystem dementsprechend.

Desensibilisierung durch angemessene Fütterung

Eine wirksame Desensibilisierung nach Ausschaltung bzw. Minimierung der wahren Allergene kann nur über die Regenerierung des Darmmilieus stattfinden. Nur über diesen Weg kann das Immunsystem über mehrere Monate lernen mit „körperfremd harmlosen-nützlichen“ Antigenen auf gesunde Weise umzugehen. Obwohl die Regenerierung der Darmflora monatelang in Anspruch nehmen kann, kommt es unter der Voraussetzung, dass die „körperfremd gefährlichen“ Antigene nicht mehr mit „körperfremd harmlosen“ Antigenen im Futter gemischt sind, recht bald wieder zu einer Differenzierungsfähigkeit zwischen gefährlichen Antigenen und nützlichen Antigenen.

Daraus erklärt sich die, bei vielen Allergikern zu beobachtende, zügige Besserung der Symptome nach Ausschaltung der pathogenen Ursachen und der natürlichen Unterstützung der Stoffwechselfunktionen.

…….dies ist übrigens beim Menschen nicht viel anders……


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Muss das wirklich alles sein?

Unser Leben ist von chemischen und sonst wie künstlich hergestellten Dingen beeinflusst, die mehr oder weniger unseren Organismus belasten. Oftmals bemerken wir das schon nicht mehr oder wissen es nicht beziehungsweise beachten es nicht.

Konservierungsmittel, Farbstoffe, Geschmacksverstärker ….wer achtet schon darauf? Und wenn – gibt’s denn noch was ohne das Zeug? Ja, vielleicht diverse Bioprodukte eventuell, aber wer kann sich die auf Dauer leisten?

Bei vielen Menschen muss heutzutage ohnehin alles schnell gehen und man greift oftmals zu Fertigprodukten, die mit dem Zeug vollgepumpt sind. Propagandiert wird ja heute immer mehr, man sollte sich gesünder ernähren……..

Bei unseren Hunden ist das Ganze nun noch schlimmer!


Viele erhalten zeitlebens nur Fertigfutter und das oftmals mit unvollständigen  miesen Deklarationen der jeweiligen Zusammensetzung. Das bedeutet, sie erhalten häufig nur konserviertes Futter, in dem man oft nicht einmal so genau weiß was drin ist. Dazu kommt, dass Vitamine, Mineralstoffe usw. überwiegend synthetisch hergestellt und zugegeben werden müssen, da die natürlichen Inhaltsstoffe bei der Verarbeitung zerstört werden.

Ergo: viele wichtige Nahrungsbestandteile für den Hund stammen somit aus künstlichen Quellen – und dies tagtäglich.

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Das ist ja aber noch lange nicht Alles!


Die meisten Hunde werden jährlich geimpft, bis zu 4 mal im Jahr entwurmt, mit Floh- und Zeckenmittel beschmiert, mit diversen Shampoos bearbeitet und und und……..

Wenn man sich dann vor Augen hält, dass ein Tier, das eigentlich noch sehr viel naturnaher „tickt“ als der Mensch….dann sollte man sich doch mal Gedanken machen ob das alles richtig sein kann, oder?

Fragen Sie doch mal einen älteren Tierarzt nach der Entwicklung von Krebs und Allergien beim Hund. Er wird Ihnen sicher bestätigen, dass die Zahlen explosionsartig nach oben geschnellt sind. Ich habe erst vor Kurzem im Internet einen Bericht gelesen, in dem stand, dass in USA inzwischen über 90% der Haustiere verfrüht an Krebs sterben.

Da die Fertigfutterproduktion in den USA ihre Ursprünge hatte und danach  nach Mitteleuropa und dementsprechend auch nach Deutschland kam, wissen wir ja was da so auf uns zukommt.

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  • Fortsetzung folgt…………..
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