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Artikel-Schlagworte: „Behandlung“

Goldakupunktur bei Nelly und Brutos

Am Donnerstag, den 16. August 2012 war es nun soweit. Um 9 Uhr hatten wir Termin in Falkensee bei Berlin in der Tierarztpraxis Rosin. Gemäss Vorgespräch mit Herrn Dr. Rosin war ich auf einen Zeitrahmen von rund 4 Stunden eingestellt.

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4 Stunden Tierarzttermin klingt wahnsinnig anstrengend – und das war es auch! So viel Input und so viele AHA-Erlebnisse auf einen Schlag hatte ich bislang eher selten.

Nach knapp 2 Stunden Fahrt war zuerst Nelly dran – draussen auf der Strasse wurde sie in den diversen Gangarten “begutachtet”, wobei Herr Dr. Rosin am schreiben und notieren war. Ein umfangreicher Fragenkatalog wurde danach gemeinsam ausgefüllt bevor Nelly im Behandlungsraum abgetastet wurde und sämtliche Gelenke gecheckt wurden. Währendessen wurde mir so gut wie jeder Handgriff erläutert und die Erkenntnisse daraus erklärt.

Nelly erhielt eine Narkose um geröntgt zu werden und um danach die Goldakupunktur vorzunehmen. Mir wurden alle Röntgenbilder genau erklärt, die von anderen Hunden als Vergleich danebengelegt. Schön fand ich, dass mir auf verständliche Art alles detailliert erläutert wurde. Jedes Detail, konnte ich auf den Röntgenbildern exakt nachvollziehen. Es ergaben sich bei der Auswertung der Röntgenaufnahmen diverse Abweichungen zur Erstdiagnose, die durch den Leipziger Tierarzt erstellt wurde. Klar wurde wie wichtig die ausführliche Voruntersuchung für die Goldakupunktur ist, denn stimmt die Diagnose nicht, kann die Behandlung definitiv nicht die gewünschte Wirkung erzielen.

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Ich durfte die ganze Zeit über, ausser die wenigen Minuten während Röntgenaufnahmen gemacht wurden, bei meinem Hund bleiben. Auch bei der Goldakupunktur war ich anwesend und erhielt Schritt für Schritt Erläuterungen was, wie, warum und weshalb gemacht wird.

Nach der Behandlung war Nelly recht schnell wieder ansprechbar und ich durfte sie ins Auto bringen wo sie noch in Ruhe ein wenig weiterdösen konnte solange Brutos an der Reihe war.

Bei Brutos wurde ebenso ausführlich eine “Bestandsaufnahme” gemacht wie bei Nelly zuvor. Meine Bedenken, dass mein grosser Bub mal wieder zum “Kämpfer” wird, sobald er den Geruch der Tierarztpraxis in die Nase bekommt, wurden zerstreut was wohl an den Händen von Herrn Dr. Rosin lag Icon Wink in . Bei Brutos stand nach Erstellung der Röntgenaufnahmen fest, er hat eindeutig HD und Spondylose (lt. Leipzig lag keine HD vor!).

Auch bei Brutos war ich während der gesamten Behandlung anwesend und wurde wie bei Nelly über jedes Detail aufgeklärt. Als alles vorbei war, war Brutos schnell wieder so fit, dass er etwas wackelig schon wieder bis zum Auto gehen konnte.

Am Ende der Behandlungen erhielt ich eine CD-Rom mit sämtlichen Röntgenbildern meiner Hunde mit. Dadurch kann ich alles in Ruhe zuhause nachvollziehen und habe die Bilder für eventuell späteren Bedarf.

Nun fuhr ich mit Nelly und Brutos nach rund 4 Stunden Diagnose und Behandlungszeit nach Hause. Ein “voller” Kopf und ein sehr gutes Gefühl waren mit an Bord. Während der ganzen Zeit in der Praxis wurden all meine Fragen ausführlich und verständlich beantwortet, ich war jeweils die ganze Zeit bei meinen Hunden und durfte jeden Handgriff genau verfolgen. Ich durfte sehr viel lernen in diesen Stunden – dies gab mir sehr viel Zuversicht.

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Nach knapp 2 Stunden waren wir wieder zuhause, meine beiden Kämpfer schauten noch etwas verschlafen drein, waren aber sonst schon wieder fit. Weitere 2 Stunden später standen sie bereit und wollten spazieren gehen – tja, die übliche Zeit war ja schliesslich ran Icon Wink in

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Okay, bis zum Waldrand in Schrittgeschwindigkeit bis Zeitlupe gewährte ich ihnen (gemein!)

Schwierig wird nun bei meinen Rabauken der Part der Nachsorge. Erstmal an der Leine im Schritt gehen, eine Gangart, die zumindest Nelly gänzlich fremd ist. Noch schlimmer im eigenen Heim, denn wehe es geht eine Katze am Grundstück entlang oder ein anderer Hund geht spazieren, das kriegt man auch im Haus mit und muss zumindest durchs Fenster einen Blick erhaschen und dazu auf die Couch  springen. Ist man draussen, flitzt man doch schnell mal ums Hauseck und das viel schneller als Frauchen gucken kann…….

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Von Tag zu Tag kann ich nun merken, dass Nelly und Brutos schwerer zu bändigen sind. Brutos steht nach Ruhephasen wesentlich leichter auf als vorher, Nelly läuft zum Teil schon ohne zu humpeln, manchmal humpelt sie (noch) wie vor der Goldakupunktur. Herr Dr. Rosin erklärte mir, dies sei das typische Muskelkaterzeichen, wie es auch auf der Seite zum Thema Goldakupunktur erklärt ist. Ja, das kann ich nachvollziehen, denn die Schonhaltung zeigte Nelly inzwischen schon länger und sie hatte die Gangart “Schritt” nie so recht auf dem Plan.

Am Donnerstag den 30. August haben wir den ersten Kontrolltermin – ich bin gespannt und sehr sehr zuversichtlich auf das was kommen wird.

Fortsetzung folgt……..

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Luci und Boy – Was gibt’s Neues?

Nicht soo sehr viel Neues gibt es im Moment von den beiden Wuffels zu berichten:

Boy ist kaum mehr zu halten, er fängt langsam aber sicher an seine Hundebox zu hassen und wenn ich ehrlich bin, verstehe ich ihn auch irgendwie.

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Nach Ostern geht es nochmal nach Leipzig in die Tierarztpraxis um das Bein von Herrn Dr. Jähnig kontrollieren zu lassen und danach darf Boy hoffentlich wieder durchs Grundstück und über die Wiesen fegen – also,  alle Daumen und Pfoten halten, bitte! Er hat so toll durchgehalten und hat es sich redlich verdient wieder mal Gas geben zu dürfen.

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Luci entdeckt momentan ihre Leidenschaft für Wasser Icon Wink in In Richtung Bach wird sie immer schneller und dann aber Marsch rein, und reinlegen – das ist soooo toll!

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Sie ist im Moment guter Dinge und freut sich wieder auf jeden Spaziergang. Unterwegs ist sie auch wieder lebhafter, neugierig wird überall herumgeschnüffelt und gestern wollte sie sich sogar mit einem Storch anlegen *lach  Es war einfach zuckersüß, wie sich dieser große Hund an den Storch anschleichen wollte…….;-)

Im Moment macht es den Anschein als verkleinern sich die Lymphdrüsen ein wenig. Luci hat auch weniger Atemprobleme, was natürlich sehr gut ist. Nicht so schön ist, dass der Bauch noch immer so sehr aufgedunsen ist. Hier will es einfach nicht so recht in die Richtung gehen, die wir gerne hätten.

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Dennoch scheint die jetzige Behandlung der richtige Weg zu sein, denn es geht ihr den Umständen entsprechend gut. Sie hat Spaß und Freude an den Spaziergängen, sie paßt wieder auf wie ein Luchs und meldet alles Ungewöhnliche. Auch bewacht sie wieder mit Leidenschaft ihre verbuddelten Leckerbissen, die für schlechte Zeiten aufgehoben werden. Der Apetitt stimmt auch, denn sie freut sich auf ihr Essen mindestens wie ein gesunder Hund.

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Momentan können wir nur hoffen, daß es in dieser Richtung weitergeht!

Lieben Dank an Alle  Unterstützer/-innen und Daumenhalter!

Befund bestätigt :-(

Luci hat laut Befund nekrotisch tumoröses Gewebe in den Lymphknoten, was also Krebs bedeuted. (Ich werde den Befund die Tage noch einscannen und hier Online stellen)
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Eigentlich empfiehlt die Schulmedizin die Chemotherapie ähnlich wie beim Menschen. Dies würde bei Luci bedeuten, einmal wöchentlich in die Uniklinik nach Leipzig (eine Strecke rund 110 Km) + den Stress + die Nebenwirkungen der Chemo.
Die Erwartung sähe so aus: Lebensverlängerung für 6 Monate bis zu 2,5 Jahren. Eine Heilung kann nicht erwartet werden.
Diese Variante habe ich, so hart es klingen mag, abgelehnt – das möchte ich Luci wirklich nicht zumuten.
Die zweite schulmedizinische Variante sieht eine Cortisonbehandlung vor: dies bedeuted, Cortison (Prednisolon)unterdrückt die Schwellung der Lymphdrüsen, unterdrückt allerdings auch das Immunsystem – solange die Wirkung anhält, hat der Hund eine sehr gute Lebensqualität (das kann ich wirklich im Moment sehen, denn sie bekommt es seit Freitag). Nachteil: der Zusammenbruch kann von einem Tag auf den anderen kommen und dann geht einfach nichts mehr. Man kann dann nicht mehr nachsetzen – auch höher dosieren bringt nichts mehr.
Die Erwartung sieht in diesem Fall so aus: Lebensverlängerung für ca.6 Wochen  bis durchschnittlich 1 Jahr. Allerdings kann in Ausnahmefällen wohl auch ein längerer Zautraum gewonnen werden – angeblich sogar  bis zu 2 Jahren bei manchen Hunden.

Die Aussagen der Tierärzte hatten sich hier in diesem Fall nur sehr minimal unterschieden.

Laut meiner Tierheilpraktikerin ist es im jetzigen Stadium eher besser das Kortison, zumindest erstmal,  zu geben, damit Luci sich soweit wohlfühlt und psychisch guter Dinge ist. Gleichzeitig riet sie mir zur alternativheilkundlichen Behandlung. Eine Ernährungsumstellung bei Luci habe ich schon vorgenommen.
Vielleicht ist es nur ein Strohhälmchen, aber wenn ichs nicht versuche, würde ich mich immer fragen, obs nicht zu schaffen gewesen wäre. Solange Luci so über die Wiese tobt wie gestern und heute – solange möchte ich nicht aufgeben.
Ich hoffe es ist richtig……..

Tierarzt, Tierheilpraktiker – wer, wann, warum und welcher?

Ist unser Hund gesund, munter, lustig und fidel, sind wir glücklich. Was aber, wenn er sich sichtlich unwohl fühlt und irgendwie krank erscheint?

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Hunde zeigen, wie prinzipiell alle anderen Tiere, Krankheiten, Unwohlsein oder Schmerzen erst, wenn diese bereits sehr stark beeinträchtigen. Die Natur hat das Lebewesen grundsätzlich so geschaffen. Da das Tier in der Natur täglich ums Überleben kämpfen muss, bleibt keine Möglichkeit zu hadern, zu jammern oder sich hängen zu lassen – dies würde den sicheren Tod bedeuten.

Was nun, wenn wir als Halter merken, es stimmt etwas nicht? Der erste Gedanke ist meist – ab zum Tierarzt, der wirds richten.

Tja, ganz so einfach ist es aber oft nicht. Die häufige Erwartungshaltung - “Spritze rein und gut” ist es doch meist nicht. Wenn ich manche Tierhalter höre, habe ich die Befürchtung, sie verwechseln ihr Tier mit einem Auto, das ab und an in die Werkstatt geschafft wird. Kaputtes Teil raus, neues Teil rein und gut muß es sein. Icon Sad in

Nein, ein Tier ist ein Lebewesen und kann nicht gesund gemacht werden indem man Teile auswechselt oder einfach mal irgendeine Spritze reinhaut!!!

Zum Thema Tierarzt habe ich bereits ausführlich auf der Hauptseite meine Meinung und meine Erlebnisse und Erfahrungen erläutert: siehe PROBLEM TIERARZT

Okay, ich mache kein Geheimnis daraus, dass mir für meine Tiere prinzipiell die Naturheilkunde wesentlich lieber ist als die Chemiekeule. Dies bedeutet in keinem Fall, dass ich Tierärzte generell ablehne. Nein, ich halte es für sehr wichtig einen GUTEN Tierarzt zu haben, der eine ordentliche und detailierte Diagnose stellen kann. Was soll denn bitte behandelt werden, wenn keiner weiß was nun meinem Tier fehlt?

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Nun hatte ich vor einigen Tagen bereits über das Thema “Tierhaaranalyse” geschrieben und es kamen nochmals einige Fragen zu dieser Thematik auf, die teilweise schon dort  beantwortet sind.

Eine weitere sehr interessante Frage kam jedoch zusätzlich auf, die nicht so einfach in zwei Sätzen zu beantworten ist:  Wie finde ich einen GUTEN Tierheilpraktiker? Wo liegen die Unterschiede und was kann ich als Hundehalter erwarten?

Nachstehend möchte ich auf diese Frage näher eingehen:

Leider gibt es ja bekanntlich keinerlei Voraussetzungen dafür, sich Tierheilpraktiker zu nennen. Dies bedeutet im Klartext, es genügt – übrigens genau wie bei Hundeschulen und Hundetrainern – sich einen einfachen Gewerbeschein zu holen – LEIDER!!!

Demnach muß ein Tierheilpraktiker vom Gesetz her maximal eine Bohrmaschine halten können um die Löcher für sein Praxischild bohren zu können – ggf. sollte er es auch noch anschrauben können Icon Wink in

Im Ernst – es ist so! Im Humanbereich sieht es übrigens ähnlich aus.

Wo also liegen die Unterschiede und wie erkennt man diese?

1) Es ist unbedingt anzuraten, den Tierheilpraktiker oder die Tierheilpraktikerin nach Ausbildung, eventuelle Fortbildungen, Spezialgebiete und nicht zuletzt nach der Zugehörigkeit zu einem Berufsverband fragen. Nur so kann man im Vorfeld prüfen, ob überhaupt eine fachliche Grundlage vorhanden ist.

2) Nun sollte sich der/die Tierheilpraktiker/-in Zeit nehmen, sich mit dem Tier eingehend zu beschäftigen und Fragen stellen zu allen möglichen Dingen, wie: Alter des Tieres, Herkunft, Haltungsbedingungen, Ernährung, evtl. Vorerkrankungen, Charakter, Vorlieben und und und. Es muß ein komplettes Bild des Tieres reproduziert werden um eine ganzheitliche Behandlung gewährleisten zu können.

3) Aus Punkt 2) ergibt sich bereits: es ist sehr sehr wichtig, dass sich der/die Tierheilpraktiker/-in sehr viel Zeit nimmt um erstmal eine sogenannte Bestandsaufnahme zu machen.  Auch sollte der/die Tierheilpraktiker/-in ein guter Zuhörer sein, denn auch nur die kleinste Kleinigkeit, die Sie als Halter zu berichten haben, kann Aufschlüsse zur Krankheit geben. Also ist nichts unwichtig, was Sie zu erzählen haben. Der/die Tierheilpraktiker/-in muss nur genau herausfiltern, was auf die jeweilige Krankheit schließen läßt.

4) Bereits bei diesen Vorgesprächen sollte der/die Tierheilpraktiker/-in menschlich sein und bleiben – hier sind “Götter” genauso wenig gefragt wie bei den Tierärzten. Ein guter THP kann sich nur in das Tier und dessen Halter hineinversetzen, wenn er sich auf derselben Ebene bewegt.

5) Ein THP sollte niemals Tierärzte, Tierkliniken oder Berufskollegen schlecht reden, er sollte sich erst eine umfangreiche Meinung bilden. Er oder sie sollte gegenbenenfalls in schwierigen Fällen sogar die Zusammenarbeit suchen um die passende und wirkungsvollste Hilfe für das Tier zu finden.

6) Ist das Problem oder die Krankheit gefunden und erkannt, sollte der/die Tierheilpraktier/-in dem Halter das Problem genau erläutern können. Wichtig ist, dass die Erläuterungen auch für den Laien verständlich sein müssen.

7) Nun sollte ein Therapieplan ausgearbeitet werden, der ebenfalls klar verständlich vermittelt werden sollte. Das bedeutet, der Halter sollte danach genau wissen und verstehen was gemacht wird und warum. Wie wirkt die Therapie und was kann der Halter für sein Tier erwarten? Vorsicht ist unbedingt angesagt, wenn der THP einfach irgendwelche Mittelchen verkaufen will, die er nicht genau und detailiert erklärt.

Icon Cool in Sollte der THP keine exakte Diagnose stellen können, sollte er sich nicht scheuen, sie ggf. mit Ihrem Tier zu einem Tierarzt zu schicken um eventuell ein Blutbild, eine Röntgenaufnahme, einen Ultraschall oder ähnliches erstellen zu lassen. Nur nach einer klaren und eindeutigen Diagnose kann Ihrem Tier geholfen werden – dies sollte immer im Vordergrund stehen.

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Aber warum sollte man denn nun der Tierhalter den/die  Tierheilpraktiker/-in dem Tierarzt vorziehen?

Das Thema mit der Chemie in Unmengen ohne Sinn und Zweck hatte ich hier im Blog schon des öfteren angesprochen. Leider ist es in der Schulmedizin üblich, dass mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird. Desweiteren wird in der Veterinärmedizin genau wie in der Humanmedizin eigentlich immer “nur” das Endprodukt behandelt und nicht die Wurzel des Übels.

Zum Beispiel: betrachten wir nochmal das Thema Juckreiz auf Grund von Allergien. Die Schulmedizin behandelt im Normalfall den Juckreiz mit Kortison. Okay, der Juckreiz läßt nach, aber ich belaste massiv den Stoffwechsel und die Entgiftungsorgane des Tieres. Warum und weshalb die Allergie vorhanden ist, interessiert an dieser Stelle nicht. In der Naturheilkunde wird geforscht woher die Allergie kommt und wie man an der Wurzel des Problems ansetzen kann ohne dem Körper noch mehr Schaden zuzufügen.

Eine tolle Unterstützung bei der Suche nach dem Grundübel ist die, schon beschriebene Tierhaaranalyse. Diese Methode erleichtert die Diagnose-Erstellung wesentlich und zeigt ein breites Spektrum des Gesamtzustandes des Tieres auf.

Ich hoffe, wir konnten hiermit eine kleine Unterstützung bieten, die es  etwas einfacher macht, den oder die richtige gesundheitliche Betreuung für Euer Tier zu finden.

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