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Artikel-Schlagworte: „Diagnose“

Goldakupunktur – erste Erfolge bei Nelly und Brutos

Vorgestern hatten Nelly und Brutos ihren ersten Termin zur Nachuntersuchung in Berlin-Falkensee in der Tierarztpraxis Rosin.

Wieder waren die AHA-Effekte sehr beeindruckend.

Die Tatsache, dass Brutos von Tag zu Tag ein wenig leichter aufsteht nach den Ruhephasen, kann ich als Laie bereits sehen. Auch Nelly humpelt durchschnittlich wesentlich weniger als vor der Goldakupunktur. Teilweise ist das Humpeln schon gänzlich verschwunden. Die Körperhaltung hat sich bei beiden Hunden positiv verändert, was wohl auf die aufgelösten Verspannungen zurückzuführen ist. Beispielsweise fiel mir bei Brutos in letzter Zeit häufig auf, dass er den Kopf gerade nach vorne hielt und nicht nach oben wie es normal wäre. Ich sagte dann oft, er steht da wie eine Kuh *ja gemein. Inzwischen hält er immer häufiger den Kopf aufrecht, er findet also zurück zur “normalen” Haltung. Auch Nelly zeigt eine positive Haltungsveränderung.

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Bei der Nachuntersuchung wurden die Veränderungen durch Prüfung der Schmerzpunkte aller Gelenke verdeutlicht. Ich drücke das mal laienhaft mit meinen Worten aus, wie ich es gesehen und erlebt habe:

Es wurde am Donnerstag im Anschluß der neuerlichen Gangbildbetrachtung eine Liste zur Hand genommen, die ich schon am Tag der Goldakupunktur kennenlernte. In diese Liste wurden während der Voruntersuchung die Schmerzreaktionen aller Gelenke und der Wirbelsäule in die erste Spalte eingetragen. Es gab einen Strich bei “keine Schmerzreaktion” und es gab “halbe +” bis hin zu +++ bei sehr starker Schmerzreaktion. Die Einstufungen wurden mir detailliert erklärt und waren für mich nachvollziehbar. Nun wurde am Donnerstag die zweite Spalte ausgefüllt und das Ergebnis war verblüffend. Bei Nelly wie auch bei Brutos hatten sich alle Werte wesentlich verbessert. Gelenke ohne Röntgenbefund, aber mit Schmerzreaktion, wie mir erklärt wurde durch Überbelastung, waren inzwischen ohne Schmerzreaktion. Gelenke mit Befund, wie Arthrose bzw. HD zeigten noch Schmerzreaktionen, jedoch stark vermindert gegenüber vor der Goldakupunktur.

Diese Entwicklung ist nur 14 Tage nach der Behandlung für mich kaum zu fassen.

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Sehr interessant finde ich die Erkenntnis, dass beide Hunde vor der Goldbehandlung auch in den vorderen Gelenken, wie Schulter, Ellbogen etc. Schmerzreaktionen unterschiedlicher Intensität zeigten, die, außer am rechten Ellbogen von Nelly, inzwischen verschwunden sind. Dies würde heißen, dass die Hunde bedingt durch die HD und/oder die Spondylose eine Überbelastung auf die Vorderbeine brachten und diese Überbelastung bereits einen Dauerschmerz verursacht hat. Dadurch verstärkt sich bei mir der Gedanke, dass dadurch die Arthrose in Nellys Ellbogen entstanden ist. Dies würde heißen, der Hund hat Schmerzen in der Wirbelsäule oder in der Hüfte, entlastet den hinteren Körperbereich und verlagert auf den vorderen Bereich. Somit hilft der Hund sich sozusagen erstmal selbst.

Vor Kurzem sage man zu mir: es gibt keinen Hund, der vorne rechts humpelt, weil er ne Spondylose im Lendenwirbelbereich hat…….sorry, aber diese Meinung kann ich seit Donnerstag nicht mehr mitgehen.

Nun dürfen Nelly und Brutos nach rund 20 Minuten im Schritt “an der Leine einlaufen”, wieder frei laufen und auf der Wiese rennen. Na das war ein Fest, als ich die Leine abmachte und das “Okay” zu vernehmen war……..”wehe wenn sie losgelassen…..”kann man da nur noch sagen Icon Wink in

Außerdem dürfen beide Wuffels eine bis zwei tägliche Massagen geniessen, damit sich die Muskulatur lockert, denn beide haben Muskelkater, wie es auf der Seite der Tierarztpraxis Rosin beschrieben ist. Die, sich normalisierenden, Bewegungsabläufe beanspruchen nun wieder Muskeln, die durch Schonhaltungen abgebaut wurden. Ich finde, diese Entwicklung sehr positiv, da man daran erkennen kann, dass alles in die richtige Richtung geht.

Die nächste und gleichzeitig abschließende Untersuchung steht am 27. September an. Ich bin schon sehr gespannt wie die Entwiklung weitergeht!

Tja, dann werde ich wohl fragen ob man in die Wuffels auch eine Bremse einpflanzen kann *lach

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Nach wie vor kann ich nur sagen: Ich bin vollumfänglich begeistert! – Danke an das gesamte Team der Tierarztpraxis Rosin!

Fortsetzung folgt…….

Goldakupunktur bei Nelly und Brutos

Am Donnerstag, den 16. August 2012 war es nun soweit. Um 9 Uhr hatten wir Termin in Falkensee bei Berlin in der Tierarztpraxis Rosin. Gemäss Vorgespräch mit Herrn Dr. Rosin war ich auf einen Zeitrahmen von rund 4 Stunden eingestellt.

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4 Stunden Tierarzttermin klingt wahnsinnig anstrengend – und das war es auch! So viel Input und so viele AHA-Erlebnisse auf einen Schlag hatte ich bislang eher selten.

Nach knapp 2 Stunden Fahrt war zuerst Nelly dran – draussen auf der Strasse wurde sie in den diversen Gangarten “begutachtet”, wobei Herr Dr. Rosin am schreiben und notieren war. Ein umfangreicher Fragenkatalog wurde danach gemeinsam ausgefüllt bevor Nelly im Behandlungsraum abgetastet wurde und sämtliche Gelenke gecheckt wurden. Währendessen wurde mir so gut wie jeder Handgriff erläutert und die Erkenntnisse daraus erklärt.

Nelly erhielt eine Narkose um geröntgt zu werden und um danach die Goldakupunktur vorzunehmen. Mir wurden alle Röntgenbilder genau erklärt, die von anderen Hunden als Vergleich danebengelegt. Schön fand ich, dass mir auf verständliche Art alles detailliert erläutert wurde. Jedes Detail, konnte ich auf den Röntgenbildern exakt nachvollziehen. Es ergaben sich bei der Auswertung der Röntgenaufnahmen diverse Abweichungen zur Erstdiagnose, die durch den Leipziger Tierarzt erstellt wurde. Klar wurde wie wichtig die ausführliche Voruntersuchung für die Goldakupunktur ist, denn stimmt die Diagnose nicht, kann die Behandlung definitiv nicht die gewünschte Wirkung erzielen.

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Ich durfte die ganze Zeit über, ausser die wenigen Minuten während Röntgenaufnahmen gemacht wurden, bei meinem Hund bleiben. Auch bei der Goldakupunktur war ich anwesend und erhielt Schritt für Schritt Erläuterungen was, wie, warum und weshalb gemacht wird.

Nach der Behandlung war Nelly recht schnell wieder ansprechbar und ich durfte sie ins Auto bringen wo sie noch in Ruhe ein wenig weiterdösen konnte solange Brutos an der Reihe war.

Bei Brutos wurde ebenso ausführlich eine “Bestandsaufnahme” gemacht wie bei Nelly zuvor. Meine Bedenken, dass mein grosser Bub mal wieder zum “Kämpfer” wird, sobald er den Geruch der Tierarztpraxis in die Nase bekommt, wurden zerstreut was wohl an den Händen von Herrn Dr. Rosin lag Icon Wink in . Bei Brutos stand nach Erstellung der Röntgenaufnahmen fest, er hat eindeutig HD und Spondylose (lt. Leipzig lag keine HD vor!).

Auch bei Brutos war ich während der gesamten Behandlung anwesend und wurde wie bei Nelly über jedes Detail aufgeklärt. Als alles vorbei war, war Brutos schnell wieder so fit, dass er etwas wackelig schon wieder bis zum Auto gehen konnte.

Am Ende der Behandlungen erhielt ich eine CD-Rom mit sämtlichen Röntgenbildern meiner Hunde mit. Dadurch kann ich alles in Ruhe zuhause nachvollziehen und habe die Bilder für eventuell späteren Bedarf.

Nun fuhr ich mit Nelly und Brutos nach rund 4 Stunden Diagnose und Behandlungszeit nach Hause. Ein “voller” Kopf und ein sehr gutes Gefühl waren mit an Bord. Während der ganzen Zeit in der Praxis wurden all meine Fragen ausführlich und verständlich beantwortet, ich war jeweils die ganze Zeit bei meinen Hunden und durfte jeden Handgriff genau verfolgen. Ich durfte sehr viel lernen in diesen Stunden – dies gab mir sehr viel Zuversicht.

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Nach knapp 2 Stunden waren wir wieder zuhause, meine beiden Kämpfer schauten noch etwas verschlafen drein, waren aber sonst schon wieder fit. Weitere 2 Stunden später standen sie bereit und wollten spazieren gehen – tja, die übliche Zeit war ja schliesslich ran Icon Wink in

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Okay, bis zum Waldrand in Schrittgeschwindigkeit bis Zeitlupe gewährte ich ihnen (gemein!)

Schwierig wird nun bei meinen Rabauken der Part der Nachsorge. Erstmal an der Leine im Schritt gehen, eine Gangart, die zumindest Nelly gänzlich fremd ist. Noch schlimmer im eigenen Heim, denn wehe es geht eine Katze am Grundstück entlang oder ein anderer Hund geht spazieren, das kriegt man auch im Haus mit und muss zumindest durchs Fenster einen Blick erhaschen und dazu auf die Couch  springen. Ist man draussen, flitzt man doch schnell mal ums Hauseck und das viel schneller als Frauchen gucken kann…….

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Von Tag zu Tag kann ich nun merken, dass Nelly und Brutos schwerer zu bändigen sind. Brutos steht nach Ruhephasen wesentlich leichter auf als vorher, Nelly läuft zum Teil schon ohne zu humpeln, manchmal humpelt sie (noch) wie vor der Goldakupunktur. Herr Dr. Rosin erklärte mir, dies sei das typische Muskelkaterzeichen, wie es auch auf der Seite zum Thema Goldakupunktur erklärt ist. Ja, das kann ich nachvollziehen, denn die Schonhaltung zeigte Nelly inzwischen schon länger und sie hatte die Gangart “Schritt” nie so recht auf dem Plan.

Am Donnerstag den 30. August haben wir den ersten Kontrolltermin – ich bin gespannt und sehr sehr zuversichtlich auf das was kommen wird.

Fortsetzung folgt……..

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Lesenswert für jeden Hundehalter!!!

Einige Artikel habe ich hier bereits zum Thema “Tierarzt” geschrieben.

Ja, es gibt immer und überall solche und solche auch bei den Tierärzten – das hat ganz sicher schon jeder Tierbesitzer live erlebt. Natürlich sind sie nicht wegzudenken, denn wir brauchen sie dringend um unseren Tieren im Krankheitsfall oder nach einem Unfall helfen zu können.

Um eine Diagnose zu erstellen ist ein guter Tierarzt nicht wegzudenken – dies sollte im Bedarfsfall auch immer dringlichst gemacht werden. Die Behandlungsweise ist dann für die Gesundung des jeweiligen Tieres der nächste sehr wichtige Schritt…….

aber lesen Sie unbedingt das Buch der Tierärztin Dr. Jutta Ziegler, denn sie als Fachfrau weiß wovon sie schreibt:

“Schwarzbuch Tierarzt”

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Totgeimpft, Fehlernährt, Medikamentenvergiftet eine Insiderin packt aus!

Sie können das Buch direkt bei Frau Dr. Ziegler bestellen:

http://www.naturfutterlaedchen.at/Dr-Jutta-Ziegler-Schwarzbuch-Tierarzt

Boy hat seine OP hinter sich…

Ein stressiger Tag für Alle. Die doch recht weite Fahrt, das Hoffen und Bangen…..Auch der Tierarzt, Herr Dr. Jähnig war nach der OP sichtlich geschafft. Wie sich nun herausstellte, war die Denervation an der Hüfte noch das kleinere Übel.

Die eindeutige Diagnose bzgl. des Knies war: “alter Kreuzbandriss”. Beides seperat zu operieren macht natürlich wenig Sinn, also Knie und Hüfte in einer OP. Das war schon ein ganz ordentlicher Packen. Ich bin froh, daß Herr Dr. Jähnig das alles gemacht hat, denn ich habe wieder gemerkt, wie viel Kompetenz bei ihm hinter seiner Arbeit steckt. Die Diagnosen sind klar und eindeutig, nicht wie ich es leider von vielen Tierärzten kenne ein “vielleicht” oder ein “vielleicht auch nicht”.

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Nun muß Boy leider erstmal einige Zeit in der Box leben, denn die Nachsorge einer Kreuzbandoperation ist nicht gerade von Pappe. Ich habe eine ausführliche Anleitung bezüglich der Nachsorge gleich mitbekommen – das wird ein sattes Stück Arbeit mit so einem Flummiball, wie Boy einer ist.  Und dann hopsen hier ja noch mehr Hunde rum, das muß er jetzt erstmal alles irgendwie erdulden – armer Kerl. Aber da müssen wir jetzt alle durch und hoffen, daß alles gut wird.

Tja, 3-4 Monate Leinenzwang, nicht hopsen, nicht toben, nicht spielen – das wird hart. Aber wenn er danach noch mindestens 13 schöne Jahre leben darf ist es ganz sicher ein riesiger Erfolg oder?

Traurig nur, daß der Verein, dem er eigentlich gehört oder gehörte nicht einmal nach ihm fragt…..schade. Aber für die persönliche Lernfähigkeit sehr förderlich.

Tierarzt, Tierheilpraktiker – wer, wann, warum und welcher?

Ist unser Hund gesund, munter, lustig und fidel, sind wir glücklich. Was aber, wenn er sich sichtlich unwohl fühlt und irgendwie krank erscheint?

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Hunde zeigen, wie prinzipiell alle anderen Tiere, Krankheiten, Unwohlsein oder Schmerzen erst, wenn diese bereits sehr stark beeinträchtigen. Die Natur hat das Lebewesen grundsätzlich so geschaffen. Da das Tier in der Natur täglich ums Überleben kämpfen muss, bleibt keine Möglichkeit zu hadern, zu jammern oder sich hängen zu lassen – dies würde den sicheren Tod bedeuten.

Was nun, wenn wir als Halter merken, es stimmt etwas nicht? Der erste Gedanke ist meist – ab zum Tierarzt, der wirds richten.

Tja, ganz so einfach ist es aber oft nicht. Die häufige Erwartungshaltung - “Spritze rein und gut” ist es doch meist nicht. Wenn ich manche Tierhalter höre, habe ich die Befürchtung, sie verwechseln ihr Tier mit einem Auto, das ab und an in die Werkstatt geschafft wird. Kaputtes Teil raus, neues Teil rein und gut muß es sein. Icon Sad in

Nein, ein Tier ist ein Lebewesen und kann nicht gesund gemacht werden indem man Teile auswechselt oder einfach mal irgendeine Spritze reinhaut!!!

Zum Thema Tierarzt habe ich bereits ausführlich auf der Hauptseite meine Meinung und meine Erlebnisse und Erfahrungen erläutert: siehe PROBLEM TIERARZT

Okay, ich mache kein Geheimnis daraus, dass mir für meine Tiere prinzipiell die Naturheilkunde wesentlich lieber ist als die Chemiekeule. Dies bedeutet in keinem Fall, dass ich Tierärzte generell ablehne. Nein, ich halte es für sehr wichtig einen GUTEN Tierarzt zu haben, der eine ordentliche und detailierte Diagnose stellen kann. Was soll denn bitte behandelt werden, wenn keiner weiß was nun meinem Tier fehlt?

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Nun hatte ich vor einigen Tagen bereits über das Thema “Tierhaaranalyse” geschrieben und es kamen nochmals einige Fragen zu dieser Thematik auf, die teilweise schon dort  beantwortet sind.

Eine weitere sehr interessante Frage kam jedoch zusätzlich auf, die nicht so einfach in zwei Sätzen zu beantworten ist:  Wie finde ich einen GUTEN Tierheilpraktiker? Wo liegen die Unterschiede und was kann ich als Hundehalter erwarten?

Nachstehend möchte ich auf diese Frage näher eingehen:

Leider gibt es ja bekanntlich keinerlei Voraussetzungen dafür, sich Tierheilpraktiker zu nennen. Dies bedeutet im Klartext, es genügt – übrigens genau wie bei Hundeschulen und Hundetrainern – sich einen einfachen Gewerbeschein zu holen – LEIDER!!!

Demnach muß ein Tierheilpraktiker vom Gesetz her maximal eine Bohrmaschine halten können um die Löcher für sein Praxischild bohren zu können – ggf. sollte er es auch noch anschrauben können Icon Wink in

Im Ernst – es ist so! Im Humanbereich sieht es übrigens ähnlich aus.

Wo also liegen die Unterschiede und wie erkennt man diese?

1) Es ist unbedingt anzuraten, den Tierheilpraktiker oder die Tierheilpraktikerin nach Ausbildung, eventuelle Fortbildungen, Spezialgebiete und nicht zuletzt nach der Zugehörigkeit zu einem Berufsverband fragen. Nur so kann man im Vorfeld prüfen, ob überhaupt eine fachliche Grundlage vorhanden ist.

2) Nun sollte sich der/die Tierheilpraktiker/-in Zeit nehmen, sich mit dem Tier eingehend zu beschäftigen und Fragen stellen zu allen möglichen Dingen, wie: Alter des Tieres, Herkunft, Haltungsbedingungen, Ernährung, evtl. Vorerkrankungen, Charakter, Vorlieben und und und. Es muß ein komplettes Bild des Tieres reproduziert werden um eine ganzheitliche Behandlung gewährleisten zu können.

3) Aus Punkt 2) ergibt sich bereits: es ist sehr sehr wichtig, dass sich der/die Tierheilpraktiker/-in sehr viel Zeit nimmt um erstmal eine sogenannte Bestandsaufnahme zu machen.  Auch sollte der/die Tierheilpraktiker/-in ein guter Zuhörer sein, denn auch nur die kleinste Kleinigkeit, die Sie als Halter zu berichten haben, kann Aufschlüsse zur Krankheit geben. Also ist nichts unwichtig, was Sie zu erzählen haben. Der/die Tierheilpraktiker/-in muss nur genau herausfiltern, was auf die jeweilige Krankheit schließen läßt.

4) Bereits bei diesen Vorgesprächen sollte der/die Tierheilpraktiker/-in menschlich sein und bleiben – hier sind “Götter” genauso wenig gefragt wie bei den Tierärzten. Ein guter THP kann sich nur in das Tier und dessen Halter hineinversetzen, wenn er sich auf derselben Ebene bewegt.

5) Ein THP sollte niemals Tierärzte, Tierkliniken oder Berufskollegen schlecht reden, er sollte sich erst eine umfangreiche Meinung bilden. Er oder sie sollte gegenbenenfalls in schwierigen Fällen sogar die Zusammenarbeit suchen um die passende und wirkungsvollste Hilfe für das Tier zu finden.

6) Ist das Problem oder die Krankheit gefunden und erkannt, sollte der/die Tierheilpraktier/-in dem Halter das Problem genau erläutern können. Wichtig ist, dass die Erläuterungen auch für den Laien verständlich sein müssen.

7) Nun sollte ein Therapieplan ausgearbeitet werden, der ebenfalls klar verständlich vermittelt werden sollte. Das bedeutet, der Halter sollte danach genau wissen und verstehen was gemacht wird und warum. Wie wirkt die Therapie und was kann der Halter für sein Tier erwarten? Vorsicht ist unbedingt angesagt, wenn der THP einfach irgendwelche Mittelchen verkaufen will, die er nicht genau und detailiert erklärt.

Icon Cool in Sollte der THP keine exakte Diagnose stellen können, sollte er sich nicht scheuen, sie ggf. mit Ihrem Tier zu einem Tierarzt zu schicken um eventuell ein Blutbild, eine Röntgenaufnahme, einen Ultraschall oder ähnliches erstellen zu lassen. Nur nach einer klaren und eindeutigen Diagnose kann Ihrem Tier geholfen werden – dies sollte immer im Vordergrund stehen.

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Aber warum sollte man denn nun der Tierhalter den/die  Tierheilpraktiker/-in dem Tierarzt vorziehen?

Das Thema mit der Chemie in Unmengen ohne Sinn und Zweck hatte ich hier im Blog schon des öfteren angesprochen. Leider ist es in der Schulmedizin üblich, dass mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird. Desweiteren wird in der Veterinärmedizin genau wie in der Humanmedizin eigentlich immer “nur” das Endprodukt behandelt und nicht die Wurzel des Übels.

Zum Beispiel: betrachten wir nochmal das Thema Juckreiz auf Grund von Allergien. Die Schulmedizin behandelt im Normalfall den Juckreiz mit Kortison. Okay, der Juckreiz läßt nach, aber ich belaste massiv den Stoffwechsel und die Entgiftungsorgane des Tieres. Warum und weshalb die Allergie vorhanden ist, interessiert an dieser Stelle nicht. In der Naturheilkunde wird geforscht woher die Allergie kommt und wie man an der Wurzel des Problems ansetzen kann ohne dem Körper noch mehr Schaden zuzufügen.

Eine tolle Unterstützung bei der Suche nach dem Grundübel ist die, schon beschriebene Tierhaaranalyse. Diese Methode erleichtert die Diagnose-Erstellung wesentlich und zeigt ein breites Spektrum des Gesamtzustandes des Tieres auf.

Ich hoffe, wir konnten hiermit eine kleine Unterstützung bieten, die es  etwas einfacher macht, den oder die richtige gesundheitliche Betreuung für Euer Tier zu finden.

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