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Artikel-Schlagworte: „Futter“

Stellungnahme – Richtigstellung!

Lieben Dank an Tanja für den Hinweis in ihrem Kommentar:

Der Artikel wurde inzwischen auf dem Berg der Hunde gelöscht – war wohl irgendwie ein Eigentor gewesen??

ich hab mir das Ganze durchgelesen und möchte so kurz wie möglich dazu Stellung nehmen bzw. ein paar Punkte richtigstellen:

1) Werden hier auf dem Pfotenservice-Blog keine Lügen verbreitet, denn alles kann lückenlos belegt werden. Was nicht zu 100% belegbar ist, erscheint hier nicht.

2) befand sich der totgebissene Hund augenscheinlich im Verantwortungsbereich des Tierheims und es ist schwer nachvollziehbar wie man aus einer Entfernung von gut 2.500 km für das verantwortungslose Vorgehen im Tierhiem beschuldigt wird. Auf derselben Seite kann man deutlich erkennen, daß es sich nicht um einen Einzelfall (in Bezug auf Beissereien im Tierheim) handelt:

und hier wird eine Interessentin an der Hündin ebenfalls beschuldigt:

Ergo: man hat also nie selbst die Schuld – man findet immer wen……

3) Zu den Vorwürfen, daß ich wegen der hohen Telefonkosten einen Ausgleich erhalten habe, ist richtig, daraus habe ich nie einen Hehl gemacht und dies bereits in einem vorherigen Artikel geschrieben. Ich hatte anfänglich die Fahrt koordiniert, die Interessenten vor und nach der Adoption angerufen und betreut und hatte ganz schnell eine Telefonrechnung von über 200 Euro. Als Alleinverdiener mit 4 eigenen großen Hunden nicht machbar. Ich wollte den Einsatz reduzieren – worauf mir angetragen wurde, weiterzumachen und eine finanzielle Lösung zu suchen. Um den Hunden nichts wegzunehmen wurde daraufhin die Schutzgebühr für die Hunde erhöht, da sie einiges unter dem Durchschnitt lag. Mit den 30 Euro wurden die Telefonkosten weitestgehend abgedeckt. Andere Pflegestellen erhalten sogar Futterkosten und Tierarztkosten für die Pflegehunde ersetzt oder? Manche “Tierschützer” leben sogar von dem “Geschäft” oder seh ich da was falsch? Mir ging es einzig darum, daß ich die Existenz meiner eigenen Hunde nicht aufs Spiel setze.

4) Zu der Homepage (peulihof.de) die ich angeblich geklaut habe (dies wurde mir nicht nur in besagtem Artikel vorgeworfen) kann ich nur sagen, daß ich bereits seit 1 Jahr Eigentümerin der Domain bin. Diese habe ich von einem Herrn Uli (Ulrich) Plattes übernommen. Herr Wagner selbst bat mich darum, da er begründet durch seinen Wohnsitz in Spanien angeblich keine .de-Domain besitzen könne, so sagte er mir.
Ich habe letztendlich die Inhalte von der Seite genommen, nachdem “private” Spendenkonten darauf beworben wurden, Spender keine Spendenquittungen erhielten, wie im Vorfeld zugesichert wurde. Die Löschung der Inhalte erfolgte um vor weiterem Mißbrauch zu schützen.

In der Folge wollte Herr Wagner die Domain wiederum nicht selbst übernehmen sondern forderte mich auf, die Domain (also mein Eigentum) an eine dritte Person zu überschreiben. Ich wollte dahingehend einzigst eine Erklärung von Herrn Gunter H., daß er sich bewußt ist, als Domaineigentümer auch die Haftung für die Inhalte zu übernehmen.

Diese Erklärung habe ich bis dato nicht erhalten – stattdessen werde ich beschimpft, die Domain GEKLAUT zu haben.

Schriftverkehr, Unterlagen etc können jederzeit bei Interesse angefordert werden – für Fragen stehe ich natürlich auch jederzeit zur Verfügung.

Es tut sich was – unser Shop ist online!

Es hat alles länger gedauert als angedacht und gewünscht, aber die Hundels haben einfach immer erstmal Vorrang – meine eigenen 4 Schnuffs, die beiden Pflegies, Arbeit, Haushalt und und und, da ist der Platz und die Zeit für Dinge, die man so nebenbei noch  als Hobby betreibt ziemlich eingeschränkt.

Der Gedanke an einen Tiershop (vorrangig für Hunde durch meine persönliche Nähe zu den Tieren – und für Pferde und Katzen, da eine sehr gute Freundin sich mit diesen Tieren sehr gut auskennt und auch selbst Pferde- und Katzenbesitzerin ist) schwirrte mir schon eine ganze Weile durch den Kopf.

Mit und durch die eigenen Hunde habe ich Schritt für Schritt meine Erfahrungen gerade im Bereich Ernährung gemacht und machen müssen.  Gleich meine erste Hündin, die ich aus einem Tierheim übernommen hatte, war hochgradige Allergikerin. Nach und nach merkte ich am deutlichsten an dieser Hündin welche Unterschiede die Ernährung hervorrufen konnte. Ich lernte dabei auch, daß in diesem Bereich so wahnsinnig viel Schindluder getrieben wird aus reinem Kommerzdenken heraus (wie ja fast überall im heutigen Leben) zu Lasten der Tiere. Im laufe der Jahre wurde das Thema Ernährung immer mehr mein Steckenpferd.

Die letzten 4 bis 5 Jahre habe ich mich ziemlich intensiv mit dem Thema Futter und Ernährung beschäftigt und ich bin überzeugt, daß ich den Weg für mein Rudel gefunden habe. Seitdem kenne ich glücklicherweise und sicherlich auch begründetermaßen keine Krankheiten wie Durchfall, Erkältung, Stoffwechselstörungen, Hautprobleme,  oder ähnliches mehr bei meinen eigenen Hunden – gegen mal Schrammen, Kratzer etc. wirkts natürlich nicht – ist aber ein Zeichen dafür, daß sie Power haben und sich in ihrer Haut wohl fühlen oder? Icon Wink in )

Nun hat sich die Fertigstellung des Pfotenservice-SHOP´s natürlich durch die Krankheit meiner Pflegehunde Luci und Boy ziemlich verzögert.

Aber – zumindest wird der SHOP am Montag den 24. Januar 2011 schon mal mit den ersten Produkten eröffnet. Auch die Beratung wird ab diesem Zeitpunkt aktiv angeboten.

Und keine Sorge – der Shop ist nicht dazu da reich zu werden Icon Wink in   – hier soll Geld in die Kasse kommen um möglichst vielen Tierschutz-Tieren ebenfalls eine artgerechte, qualitativ hochwertige Ernährung ermöglichen zu können.

Der Wunschtraum wär natürlich, daß in absehbarer Zeit ein paar Säcke Futter für die ganz armen Wuffels irgendwo in den Tierheimen, natürlich auf jeden Fall auch für die Wuffels auf dem “Berg der Hunde” in Vilagarcia rausspringt Icon Wink in , mit denen wir sehr eng zusammenarbeiten.

Ich persönlich sehe eine gute und artgerechte  Ernährung und Pflege falls wichtige Grundlage für Gesundheit und Lebensfreude für die Tiere.

Tierschutz beginnt für mich bei artgerechter Haltung, Ernährung und Pflege!

Übrigens, der neue Pfotenservice-SHOP ist zu finden unter:

www.Pfotenservice-SHOP.de

Einfach mal reinzusehen – es gibt auch einen Eröffnungs-Rabatt und ab Februar werden immer wieder neue Gewinnspiele auf Euch warten!

Ernährung unserer Hunde – tausend Futtersorten, tausend Meinungen

Ein Milliardenmarkt – Tiernahrung: Katzenfutter und Hundefutter!

Es gibt zig Möglichkeiten heutzutage Tiernahrung zu kaufen, genau wie es zig Preisklassen gibt. Wo liegen denn nun die Unterschiede? Unterschiede muß es ja geben, denn die Preisspannen sind ja nicht gerade unerheblich.

Bezahlt man nun 10 Euro für 15 Kilogramm Futter oder 69 Euro für dieselbe Menge? Das kann doch eigentlich gar nicht sein oder? Tja, das ist wohl in etwa so ähnlich wie wenn wir uns ein Fertiggericht für 69 Cent im Supermarkt holen oder ein lecker Menü mit Gemüse und Salat im Gourmetrestaurant für 35 Euro essen. Was schmeckt besser und was ist gesünder?

Okay, diese Aussage ist natürlich nicht immer 1 zu 1 übertragbar, denn Futtermittel, die sehr weit transportiert werden müssen, werden auch schon dadurch teuer. Beispielsweise gibt es ein sehr bekanntes amerikanisches Futter, daß in den USA für wenige Dollars im Supermarkt angeboten wird, bei uns in Deutschland jedoch in der eher oberen Preisklasse liegt.

Die einzige Möglichkeit ist also: genau die Deklaration und Beschreibung zu lesen und zu analysieren, sonst weiß man wirklich nicht, was man seinem Tier in den Rachen schiebt. Ist die Deklaration ungenau und/oder unvollständig, ist dies für mich schon ein Zeichen, daß ich ganz sicher die Finger davon lassen werde.

Ja stimmt, Hunde essen das billige Zeug auch gern und warum soll man dann mehr Geld ausgeben? Gute Frage, die eigentlich leicht zu beantworten ist…………würden sie Ihr Kind auch nur mit Schokolade und Pommes ernähren? Schmeckt doch auch gut und ist relativ billig oder?

Ich weiß, ich wiederhole mich – hier im Blog habe ich mich schon öfters zum Thema Ernährung ausgelassen. Leider werde ich aber immer wieder mit denselben Problemen konfrontiert. Die Hunde kratzen sich, haben sogenannte Allergien, die eigentlich gar keine sind und und und. Den Unterschied kann man einfach sehen und bei einem Griff ins Fell deutlich spüren.

Gestern erst hatte ich ein längeres Telefonat mit einem ehemaligen Adoptanten eines Wuffs aus Spanien. Die erste Reaktion damals als ich zur Futterumstellung angeraten hatte, war ein Schlucken wegen des Preises…….gestern jedoch wurde mir wieder von ihm bestätigt, daß das Futter umgerechnet nicht teurer ist, denn der Bedarf ist niedriger wegen der besseren Verwertung. Der Fellzustand und das gesamte Aussehen wurde mir gestern ebenfalls als super toll und spitze beschrieben.

Auf die Frage hin, ob denn das Futter immer noch zu “teuer” sei, erhielt ich die Antwort: “Aber nein, so wie der Hund jetzt aussieht ist es das auf alle Fälle wert und ich muß ja nicht mehr zum Tierarzt rennen, denn er hat ja die ganzen Haut- und Fellprobleme nicht mehr. Was meinst Du was ich da wieder spare…..”

Ich denke, das spricht für sich……..

In den nächsten Tagen werde ich mich an dieser Stelle noch weiter über das Thema auslassen….

Tierschutz (Hilfe aus Liebe zum Tier) oder Tierhandel (ein skrupelloses Geschäft)?

Nicht immer ist Tierschutz auch das was es verspricht – aber wo liegen wirklich die Unterschiede? Wie kann man erkennen was was ist? Tötungsstationen? Gibt es die wirklich? Was ist der Unterschied zwischen einem Tierheim und einer Tötungsstation und warum gibt es das Eine und das Andere?

Die Unterscheidung ist für Außenstehende, tierliebe Menschen, die ein Tier aus dem Tierschutz adoptieren möchten oder für Menschen, die durch Spenden in Not geratenen Tieren helfen möchten, nicht wirklich einfach. Selbst eingefleischte Tierschützer erkennen nicht immer sofort bei neuen Kontakten was dahinter steckt – oftmals zeigt erst eine derbe Erfahrung in der Zusammenarbeit wo der Hase langläuft.

Ich selbst habe aus meinen langjährigen Erfahrungen heraus lange Zeit das Thema Auslandstierschutz fast gänzlich abgelehnt, da hier teilweise sehr undurchsichtige Dinge laufen.  Beispielsweise gibt es definitiv deutsche “Tierschützer”, die ihre Notwelpen sehr einfach auf dem Polenmarkt kaufen und in Deutschland als Tierschutz-Notfälle verhökern. Natürlich sind die Tiere unter katastrophalen Umständen zur Welt gekommen und sind arme Würmchen – doch der Handel wird dadurch skrupellos unterstützt und gefördert. Die meisten Hunde werden kein Jahr alt bevor sie erbärmlich sterben…. Jeder Cent, der über den Tisch geht, fördert jedoch die Produktion und somit das Leid der Tiere.

“Tierschützer”, die gut von den erhaltenen Spendengeldern leben, sind ebenfalls nicht so rar wie man denken mag.  Klar, oftmals handelt es sich um arme Länder in denen die Menschen wenig haben – sehen wir doch mal weite Teile von Polen, Russland, Serbien…..um nur einige wenige zu nennen. Glauben wir wirklich, dort würden die meisten Menschen lieber Hundefutter kaufen als endlich mal wieder ein Stück Fleisch für die eigene Familie?

Dazu kommt, dass der Mensch doch ziemlich Geld versaut ist oder sieht das Jemand anders? Vom ersten Hunderter nimmt man nur 10 Euro weg und keiner hackt einem die Finger dafür ab. Naja, dann halt vielleicht mal 15 Euro? Oder doch 20 weil das Auto kaputt gegangen ist? Das merkt doch so schnell Niemand! Natürlich ist Jedem die Jacke näher als das Hemd! Nur wo ist die Grenze?

Inzwischen hat mich die Erfahrung gelehrt, dass es in Deutschland keinen Deut besser ist als im Ausland. Ja traurig – aber wahr! Klar, auch hier kann Jeder Geld gebrauchen. Und man glaubt es kaum was unter dem Deckmantel des Tierschutzes so alles geht….denken wir nur mal an Arche2000, an Poggendorf und viele viele andere.

Einzigstes Plus für die Tiere – wir haben in Deutschland noch keine sogenannten Tötungsstationen,  hier würde sowas ohnehin nicht so sehr an die große Glocke gehangen. Wenn eingeschläfert wird, dann geschieht das in den Tierheimen. Man findet dazu doch immer irgendwie eine Begründung und es geht eher still und heimlich dabei zu. Die Auslandstierschützer haben im Gegenteil dazu doch recht häufig gemerkt, dass man auf diese Weise viele Tiere gut vermitteln kann. Was drückt schon mehr auf die Tränendrüse als “ein armer lieber junger Hund in der Tötungsstation”?Jeder Deutsche würde am heimischen Tierheim vorbeilaufen, es hinnehmen, dass dort gerade Hunde eingeschläfert werden und würde den armen Hund aus der Tötungsstation retten!

Komisch nur, diese Hunde sind oft schon gechipt, geimpft und kastriert – Hahahahaha – welche Tötungsstation investiert solche Dinge in ein Tier, das eh getötet wird? Das klingt doch eher nach Ausreisefertig machen oder? Aber egal, das merkt doch der tierliebe Adoptant nicht, der dann häufig noch total überzogene Schutzgebühren bezahlt, weil er ja einen Hund RETTEN will. Danach läßt man sich bewundern….man hat einen Hund vor dem sicheren Tod gerettet!!! Mit wirklich tierlieben Menschen kann man ja so vieles machen…..LEIDER! Und schade für viele arme Tiere, die wirklich Hilfe bräuchten. Nicht dass ich es DEM Tier nicht gönnen würde – doch, von ganzem Herzen! Nicht gönne ich es den Menschen, die unter Vortäuschung falscher Tatsachen tierliebe Menschen verarscht haben.

Und wehe, der Hund ist dann mal einige Wochen in der neuen Stelle und es gibt Probleme egal welcher Art……von den Tierschützern, die das Tier vermittelt haben ist nicht selten keiner mehr erreichbar und schon gar nicht zuständig. Naja, dann muß der Hund im schlimmsten Fall wieder weg – dann kommt die Endstation im deutschen Tierheim!

Wo hat nun wer dem Tier geholfen? Wo ist nun der Sinn des Ganzen?

Ja, so läuft es leider oft genug ab – ich habs zu oft so erleben müssen, leider!

Andererseits muß ich sagen, ziehe ich den Hut vor den “ECHTEN” Tierschützern im Inland und mindestens genauso im Ausland, die oftmals mit widrigsten Bedingungen zu kämpfen haben. Wo es an der Tagesordnung ist kranke und verletzte Tiere von der Straße zu sammeln, wo kein Geld da ist, die Tiere ordentlich zu versorgen. Wo trächtige Mütter ausgesetzt aufgefunden werden (Ein trauriges Beispiel ist “HIER” zu finden). Wo Städte und Gemeinden die Unterstützung verweigern, weil es wohl wichtigere Dinge gibt, die Geld genug verschlingen. Tierschützer, die aufopfernd dort an der Front kämpfen und alles den Tieren geben und teilweise selbst nichts besitzen außer ein paar Klamotten – diese Menschen bewundere ich – und die gibt es wirklich noch!

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Im Moment bekomme ich eine solche Situation hautnah mit. Spanien, ein Land, wo die Rosen schon bunter geblüht haben….nicht für die Tiere denen es in diesem Land noch nie wirklich gut ging, aber für die Menschen. Die Staatskassen sind leer und es wird überall gespart. Natürlich zuerst bei den Tieren und dann bei den Menschen.  Peter, ein guter Freund, der in einem Tierheim im Nordwesten Spaniens arbeitet und sich um Vermittlungen bemüht, erlebt dies im Moment live mit.

Die Stadt hat jegliche Unterstützung des Tierheims rückwirkend und auf unbestimmte Zeit gänzlich eingefroren. Das ist hart, denn rund 180 Hunde zuzüglich all der Katzen, die die Tierschützer vorort versorgen, benötigen Futter und ärztliche Versorgung. Kastrationen sind ohne die Gelder der Stadt nicht mehr bezahlbar, noch weniger die Versorgung verletzter Tiere, die auf der Straße aufgesammelt werden. Im Moment weiß keiner mehr wie es überhaupt weitergehen soll. Der kleine spanische Verein hat nicht annähernd die Mittel, das Alles zu bewerkstelligen. Die Vermittlungen fangen gerade mal einen Teil der Futterkosten ab.

Tja, was nun – das ist die große Frage?

In der Verzweiflung sammeln die wenigen Vereinsmitglieder schon alles was irgendwie und irgendwoher zu kriegen ist und veranstalten alle 4 bis 6 Wochen einen sogenannten Tierheim-Flohmarkt, wo alles so gut wie möglich verkauft wird um Futter für die Tiere zu besorgen. Nur wie lange kann das noch gut gehen?

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Aus gegebenem Anlass habe ich viel über die Sache nachgedacht und ich weiß auch, dass überall das Geld knapp ist und keiner mehr was zu verschenken hat……..aber vielleicht hat man ja noch ein paar Sachen für den Flohmarkt rumliegen oder mal 5 oder 10 Euro die man einem Tierchen schenken kann – vielleicht kann es Leben retten!

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Über den aktuellen Stand vorort in Spanien werde ich hier weiter berichten……

PS:  die Fotos sind jeweils verlinkt!!!

Absicht oder Unwissenheit? Krebs bei Hunden!

Geld regiert die Welt und wir “kleinen” Verbraucher werden seit zig Jahren auf Teufel komm raus von den großen Konzernen und Massenherstellern jeglicher Bereiche “verarscht”.

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Diese Tatsache sollte eigentlich Jeder schon bemerkt haben. Klar – was können wir schon groß dagegen tun….. “Geld regiert die Welt” – was können wir schon groß dagegenstellen? Also leben wir den Trott weiter, schwimmen mit dem Strom mit und machen was die Politiker und “Die Gesellschaft” von uns erwartet (?)……..Wars das wirklich?

Ja klar, jeder selbstdenkende erwachsene Mensch kann ja tun und lassen was er mag und leben wie es ihm Spaß macht, kein Thema.

Nur – ganz ehrlich – ich werde immer ein wenig säuerlich wenn Tiere dadurch massiv geschädigt werden, die von ihrem Menschen auf Gedeih und Verderb abhängig sind und die Menschen an dem sogenennten “Leck-mich-am-Arsch-Syndrom” erkrankt sind.

Sorry, für den harten Ausdruck, aber wie soll man diese Einstellung denn sonst betiteln? Bitte nicht falsch verstehen, denn jeder Mensch macht Fehler, das muß ja auch so sein. Wir alle sind Menschen und machen Fehler aus denen wir eigentlich lernen sollten. Wir werden älter um die Chance zu haben dazuzulernen. Ich sage immer: ein Tag an dem ich nichts lernen durfte, ist ein sehr trauriger Tag!

Auf was ich aber einmal wieder hinaus möchte, ist die Ernährung unserer Hunde!

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Fast täglich höre ich irgendeine traurige Geschichte eines Hundes, der an Krebs erkrankt oder gestorben ist. Krebs – immer wieder Krebs und fast in jedem Fall dieselbe Ernährung – über 90% dieser Hunde haben ihr Leben lang Fertigfutter fressen müssen, oftmals eins der billigsten, die es auf dem Markt gibt. Natürlich hat sich mit der Krebsbehandlung die Ersparnis beim Futter nicht gerechnet…….. – aber was ist dann schon Geld? Das Tier muß leiden – das ist es eigentlich was zählt. Oder zumindest zählen sollte!

Natürlich ist ein gesundes Tier nicht Jedermanns Interesse – Tierärzte leben nunmal von kranken Tieren, die Pharmakonzerne von kranken Tieren und kranken Menschen……Tierfutterhersteller entdecken neue Marktchancen mit speziellen Futtersorten für Allergiker, für übergewichtige Tiere und und und. Ein nicht zu unterschätzendes Marktpotential!

Das Interesse an einem gesunden Tier sollten WIR haben – WIR, die Halter! Wir sollten FÜR unser Tier entscheiden – das nimmt uns kein Anderer ab!

Zurück zu einem sehr brisanten Thema – KREBS! Wie kommt diese Zivilisationskrankheit eigentlich in unsere Tiere? Klar – durch die Zivilisation, durch die fortschreitende Entfernung von der Natur.

Bereits in der Vergangenheit habe ich hier im Blog unter der Kategorie “Ernährung” über dieses Thema einige Artikel geschrieben………als Ergänzung hierzu habe ich einen sehr sehr interessanten Bericht zum Thema

II Getreide in der Hundeernährung II

gefunden. Dass einerseits Getreide keine natürliche Komponente in der Hundeernährung darstellt sollte eigentlich bekannt sein. Dass die meisten Fertigfutter für Hunde überwiegend aus Getreide bestehen ist ebenfalls bekannt. Was Getreide mit Krebserkrankungen zu tun hat, ist in diesem Bericht sehr gut erklärt und dargestellt.

Über diesen Bereicht sollte man sich doch mal Gedanken machen – dies sollte uns unser Hund, der uns kompromisslos sein ganzes Leben schenkt, Wert sein……..

Auf Fragen zu diesem und zu vielen weiteren Themen rund um den Hund erhalten Sie auch  hier umfassende Antworten und Hilfestellungen:

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Das kann ich mir nicht leisten….!!!!!

Oft werde ich beim Spaziergang mit meinen Hunden von Leuten angesprochen:

  • “Deine Hunde haben so ein tolles Fell….”
  • “der Hund glänzt ja wie eine Speckschwarte…..”
  • “bürstest Du die jeden Tag oder warum haben die so ein tolles Fell?”
  • “die haben aber schöne weiße Zähne…..”

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Wenn ich dann sage, ich füttere frisch (ich barfe) dreht man sich weg und sagt “das ist mir zu teuer….” oder “na die Zeit hab ich ja nun wirklich nicht….”

………..das muß man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen……. – zu Deutsch: “man” hat weder Zeit noch Geld für seinen Hund!

Wie lautet mein Spruch dazu immer?

“DER HUND WÜRDE SEIN LEBEN FÜR SEINEN MENSCHEN GEBEN UND WAS SIND VIELE MENSCHEN BEREIT ZU GEBEN?”

Wow, ich bin da immer total schockiert, wenn ich so was höre – zumal die Rechnung meist nicht wirklich aufgeht.

Wenn man nur mal bedenkt, was ein Tierarztbesuch für eine Lappalie kostet, sollte eine gute Vorsorge doch schon mal ein paar Euros wert sein. Nicht nur beim Tier sondern auch beim Menschen dürfte hinlänglich bekannt sein, daß ein gutes Immunsystem den Grundstein für eine stabile und gute Gesundheit darstellt. Das Immunsystem, der Dreh- und Angelpunkt in jedem Lebewesen, sorgt dafür, dass alles glatt läuft und alles so funktioniert wie es soll.

Der Grundstock für ein intaktes Immunsystem ist wiederum die Ernährung – also das A & O und der wichtigste Baustein überhaupt. Wie kann man dafür weder Zeit noch Geld haben?

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Was, wenn das Immunsystem versagt? Woher nimmt man dann das Geld für den Tierarzt und die Zeit für die Fahrten dorthin? Hat man dann auch weder Geld noch Zeit? Was passiert dann mit dem Tier? Irgendwie mag ich darüber gar nicht so recht nachdenken, denn da bekomme ich eine Gänsehaut…….

Futter – Grundlage für die Gesundheit

Warum ist die Qualität des Futters ausschlaggebend für die Gesundheit unserer Hunde?

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Weil die Stärke des Immunsystems, seine Widerstandskraft gegenüber Krankheiten und dadurch auch die Lebensqualität von der Qualität des Futters abhängig ist. Unsere Hunde werden immer kränker und sterben immer früher. Heute ist bei speziellen Rassen eine Lebenserwartung von 6-8 Jahren normal.

Die Deklaration von Fertigfuttern sind ebenfalls sehr wenig aussagekräftig. 22% Protein, 10% Fett, 25% Kohlehydrate und 40% Feuchtigkeit. Eine Schuhsohle und Motorenöl ergeben einen ähnlichen Prozentsatz von Protein und Fett. Achten Sie also auf detaillierte Inhaltsangaben beim Futter!

Oftmals wurde kommerziell hergestelltes Fertigfutter nicht entworfen, um die Bedürfnisse unserer Haustiere in optimaler Art und Weise zu decken, sondern schlicht und einfach, um die Reste der Menschlichen Nahrungsmittelindustrie gewinnbringend zu verwerten. Es ist wohl kein Zufall, dass nahezu alle großen Haustierfutterfabrikanten Tochterfirmen von Nahrungsmittelindustriefirmen sind. Es geht hier um Profit.

Hauptbestandteil von Fertigfutter ist Getreide, manchmal bis zu 90%. Hunde und Katzen brauchen gar kein Getreide, es kommt in der Natur nicht (oder zumindest nur in minimalster Menge) vor, dass Getreide aufgenommen wird. Gemäss Studien sind Getreide krebserregend für den Hund. In Amerika, die seit 60 Jahren Fertigfutter kennen, ist Krebs die Todesursache Nr. 1 bei Hunden.

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Bei der Ernährung unserer Hunde dürfen wir nicht von unserer Ernährung ausgehen, sondern müssen verstehen, dass der Hund (Canis lupus familaris) und die Katze Fleischfresser bzw. Beutefresser sind und keine angepassten Vegetarier!!

Fortsetzung 1 zu: Muß das wirklich Alles sein?

Natürlich ist es beim Hund nicht anders als beim Menschen – große Industriezweige leben nicht von der Gesundheit des Menschen und des Tiers, sondern von den Krankheiten. Man nennt diese nicht umsonst oft “Zivilisationskrankheiten” – auf diese Thematik ging ich im ersten Teil des Artikels bereits ein. Es handelt sich hierbei inzwischen um mehr als nur ein Milliardengeschäft!

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Dies hört sich nun vielleicht erstmal blöd an, aber Jeder, der die Geschehnisse im Laufe der Zeit eingehend verfolgt, dem ist bewusst, dass Krankheiten gewünscht sind um daraus Profit zu schlagen. Genau wie Tierversuche, sie sind längst veraltet und kaum nutzbar, denn es ist bewiesen, dass die meisten Ergebnisse nicht auf den Menschen übertragbar sind bzw. anderweitige Versuche und Tests mindestens genauso anwendbar sind – wozu also werden diese Tierquälereien noch heute millionenfach durchgeführt?

Warum sind einige Tierfutter-Hersteller gerade im Tierversuchsbereich führend? Weil denen das Tier am Herzen liegt?? Naja, ich glaube wohl kaum. Warum verkaufen Tierärzte genau diese Fertigfutterprodukte? Aus Tierliebe sicherlich nicht!! Meinen Sie, ein Tierarzt wird reich, wenn es nur gesunde Tiere gibt? Meinen Sie nicht, er erhält satte Provisionen für die Futterumsätze? Also kann er doppelt verdienen…….STOP(!) sicher nicht jeder Tierarzt, aber sind wir mal ehrlich – „Tierarzt“ ist ein Beruf wie jeder andere Beruf auch. Sicherlich haben einige den Beruf aus Überzeugung gewählt, aber ich denke nicht, dass jeder Finanzbeamte ein Steuerfanatiker ist oder jeder, der in der Landwirtschaft arbeitet ein ausgesprochener Tierfreund. Einflüsse im Laufe des Studiums lasse ich einfach mal an dieser Stelle außen vor….

Hinzu kommt, dass eine Tierarztausbildung nur in einigen wenigen Stunden das Thema „Ernährung“ streift. Darin enthalten ist die Ernährung für Fische, Vögel, Hund, Katze, Maus, Ratte, Pferd………

Ich selbst bin immer wieder fasziniert mit welcher Überzeugung Hundehalter den Anweisungen eines Tierarztes Folge leisten. Der Tierarzt hat gesagt…….ich habe das Gefühl, manche Leute würden ihr Tier noch über den Balkonrand werfen, wenn es DER TIERARZT sagt. Ich bin an dieser Stelle immer mehr als fassungslos. Gut, vielleicht habe ich persönlich schon zu viele schlechte Erfahrungen mit Tierärzten machen müssen um hier eine andere Einstellung zu haben. Auf jeden Fall nehme ich selbst auch keine Tabletten ein, die mir ein Arzt gibt, bevor ich nicht die Packungsbeilage gelesen habe. Ich würde auch niemals meinen Hausarzt fragen was ich essen soll und was nicht (schon gar nicht, wenn das Zeug dort im Regal zum Verkauf steht) – da würde ich bei Bedarf eher einen Spezialisten zu Rate ziehen und zwar einen unabhängigen, der objektiv berät und keinen offensichtlichen Vorteil aus einer einseitigen Beratung zieht.

Das Schlimmste an der Sache finde ich die Tatsache, dass leider sehr viele Tierhalter (nicht nur Hundehalter) blindlings, nach dem Schema „Gott in Weiß“ das Leben Ihres Tieres einem Tierarzt anvertrauen. Es wird blind ohne zu denken, ohne zu überlegen, oftmals ohne das Tier überhaupt zu beobachten, den tierärztlichen Anweisungen Folge geleistet.

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Meine Bitte zum Wohl der Tiere – einfach mal darüber nachdenken:

  • ein Tierarzt ist ein Mensch und dadurch nicht fehlerfrei.
  • eine zweite Meinung kann nie schaden und oftmals dem Tier helfen.
  • ein Tierarzt hat einen schwierigen und vielseitigen Beruf (Zahnarzt, Internist, Chirurg, etc. – für Hund, Katze, Maus, Vogel, Pferd usw.) und kann nicht immer alles wissen.
  • ein Tierarzt hat sicher oft, wie viele Menschen ein Problem damit, zu sagen, er weiß nicht weiter….

Ich denke, jeder Hundehalter, jeder Tierhalter sollte sich seiner Verantwortung im Klaren sein. Nicht ein Tierarzt trägt die Verantwortung für das jeweilige Tier, sondern der Halter – auch wenn das Tier krank wird. Es ist ein Lebewesen, das durchaus mal krank werden kann und dann noch mehr als in gesunden Tagen seinem Halter vertraut und auf diesen angewiesen ist. Das Tier kann sich leider nicht wehren, wenn es falsch oder nicht gut behandelt wird. Es ist uns als Halter schutzlos ausgeliefert – wir sollten uns einfach mal in die Situation hineinversetzen – eventuell würden dann einige Entscheidungen anders aussehen.

Wir sollten an dieser Stelle vielleicht auch mal darüber nachdenken, dass  ein Tierarzt ein reiner Dienstleister für uns ist, der den Auftrag bekommt unserem Tier zu helfen. Geben wir heute unser Auto in die Werkstatt und es fährt danach immer noch nicht richtig oder unser Auftrag wird nicht gewissenhaft erledigt, dann wechseln wir die Werkstatt oder? Bzw. wir holen uns zumindest den Rat eines anderen Mechanikers ein……..ist uns unser Auto mehr Wert als unser Hund?

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Niemals würden wir sagen: “okay”, wenn der KFZ-Meister sagt: Sie können mit dem Auto jetzt eben nur noch 70 km/h fahren….” – würden Sie sich damit einfach begnügen?

Einfach mal zum Nachdenken………..


  • weitere Fortsetzungen  folgen…….

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