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Artikel-Schlagworte: „Hüfte“

BOY – zum Pechvogel geboren?

Nicht daß ihn nur kein Mensch adoptieren will – keine einzige Anfrage bei all den Vermittlungsbemühungen – NEIN, sein Bein will einfach auch nicht so werden wie wir uns das erhofft und gewünscht hatten.

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Das Knie ist das ganz große Problem. Die Hüfte ist super, damit zeigt er keinerlei Probleme mehr.

Nachdem er die schlimme Zeit der Ruhigstellung in der Hundebox, mit nur kurzen Spaziergängen an der Leine, gut überstanden hatte, sah das Ganze richtig gut aus. Boy hat wirklich alles sehr geduldig über sich ergehen lassen. Ich hatte hier im Blog über diese Zeit mehrfach berichtet. Alles sah sehr gut aus und ich war guter Hoffnung, genau wie der Tierarzt.

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Leider verschlechterte sich sein Gang nach und nach wieder. Das Knie wird immer wieder dick obwohl ich ihn noch immer “bremse”.

Natürlich ist Boy ein junger Kerl, der auch mal spielen und toben will. Man kann nur staunen mit welch guter Laune und mit wieviel Geduld er das Alles meistert.

Nun waren wir gestern wieder in Leipzig beim Tierarzt und das Knie wurde wieder geröntgt. Hier zeigt sich nun ganz deutlich, daß das Gelenk wohl durch den längerfristig unbehandelten Kreuzbandriss sehr gelitten hat. Der Gelenkkopf und der Knorpel sind sehr zerschlissen. Was das bedeuted muß sicherlich nicht genauer erläutert werden.

Gestern wurde nun das Knie punktiert und die Entzündung im Gelenk behandelt. Wie es sich weiterentwickeln wird, bleibt erstmal abzuwarten.

Tja, das waren dann Gestern mal wieder inkl. Benzin für die Fahrt gute 200 Euro und ich werde mich wohl an den Gedanken gewöhnen müssen, daß Boy hierbleibt, da augenscheinlich kein Mensch Interesse an ihm hat. Nichts dagegen, denn er ist ein wundervoller Hund……

Dagegen steht jedoch, daß ich das Alles alleine finanziell auf Dauer kaum stemmen kann. Außerdem würde ich dem Kerlchen von ganzem Herzen ganz tolle liebe Menschen gönnen, wo er mehr sein darf und kann als nur das fünfte Rad am Wagen.

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Vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder? Natürlich werde ich, egal was passiert, ihm immer zur Seite stehen und gegebenenfalls auch den Adoptanten, die ihn übernehmen würden.

Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Neuigkeiten von Boy

Boy hat es so gut wie geschafft!

Wir hatten gestern den Abschlußtermin in Leipzig in der Praxis von Herrn Dr. Jähnig, der ihn im Februar operiert hatte.

Alles im grünen BereichBoy darf endlich wieder ohne Hundebox leben – das ist wie Weihnachten und Ostern gleichzeitig. Nach dem sehr anstrengenden Tag gestern, hat Boy wohl auch weitestgehend die Suche nach Luci aufgegeben und genießt die wiedererlangte (fast-) Freiheit.

Boy sollte natürlich noch nicht pausenlos toben und springen, aber er darf soweit wieder rennen und ohne Leine flitzen. Jetzt heißt der nächste Schritt, wieder ordentlich Muskeln aufbauen, die den Rest erledigen müssen. Sicherlich wird Boy einen etwas “unsauberen” Gang zurückbehalten, aber er wird wieder toben und rennen können wie ein ganz “normaler” Hund und das Wichtigste: er hat keine Schmerzen dabei.  Er setzt das Bein auch voll ein und entlastet es nicht, was ein sehr gutes Zeichen ist.

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Ergo: Der Tierarzt ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis – Boy und ich natürlich mindestens genauso. Boy ist erstmal froh, nicht mehr in der Hundebox leben zu müssen!

Nun kann Boy auch wieder Sitz und Platz machen, was wir jetzt auf Hochtouren üben, genau wie Situationen mit Ablenkung. Außerdem suchen wir nun, nachdem gesundheitlich alles getan wurde, den Traumplatz für ihn.

Ein Tag der Katastrophen – der 17.02.11!!

Eigentlich sollte es ein Tag zum Freuen werden – naja, als Nachtarbeiter freut man sich eigentlich nicht wirklich, wenn man vor 6 Uhr schon wieder aufstehen muß, aber Boy´s Knie und seine Hüfte sollte kontrolliert werden und die Fäden sollte er los bekommen.

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Heißt also – ein Schritt nach vorne, zumal mir das Bein ganz gut gefiel. Er setzte es ja auch schon wieder ein wenig ein.

Der Tag begann toll: nicht verschlafen, der angesagte Schneefall blieb aus, die Straßen waren trocken und der gemeldete Stau vor Leipzig existierte nur noch in der Gegenrichtung – wir waren überpünktlich in der Tierarztpraxis.

Super, dachte ich, dann kann sich eventuell der Tierarzt meinem Brutos noch die Beule an der Vorderpfoten ansehen. Diese Beule direkt vorne unterhalb des Ellbogens wurde bei uns hier vorort als Abszess behandelt und es stellte sich leider immer nur vorübergehend eine leichte Besserung ein. Seit einigen Tagen humpelte er auch nach längerer Bewegung.

Noch war alles im grünen Bereich……….

Bei Boy sah alles gut aus: der Doc war begeistert vom Knie – alles super! Die
Naht an der Hüfte suppte etwas und es wurde etwas Wundflüssigkeit abgezogen. Da beide Nähte sonst sehr gut aussahen, wurden die Fäden gezogen.

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Nun kam mein Großer dran – schnell erkannt, egal was da drin ist, es muß raus, denn es reibt am Knochen und ruft Entzündungen hervor.

Es gab eine Stunde “Pause” für mich. Okay, eine kleine Runde mit Boy in der Stadt und dann mit Nelly in den Schloßpark. Sie war ebenfalls mitgefahren.

Dann kam der erste Hammer des Tages!

Die Beule war kein Abszess - es war ein Tumor. Ich durfte ihn sehen und er sag beim besten Willen nicht besonders lecker aus Icon Sad in Er sollte eingeschickt werden um sicher festzustellen ob er gut- oder bösartig ist und um weitere Informationen zu erhalten.

Ich war erstmal fix und alle – hört es denn gar nicht mehr auf? Das kann doch alles nur nicht sein oder?

Erstmal nur noch nach Hause, dachte ich. Okay ich mußte noch Medikamente für Luci holen und dann weiter nach Hause. Wie ich mich fühlte, kann ich nicht mehr so genau erklären.

Endlich waren wir angekommen und glücklicherweise hatte mein Großer sich seinen Verband noch nicht abgemacht, denn der sollte mindestens bis Samstag am Abend dran bleiben – wo er doch Verbände so haßt. Also wenigstens mal das gut gegangen.

Ich erstmal Brutos am Ausladen, der noch ein wenig im Narkose-Dämmer war, dann Boy……..ich will mit ihm Pippi machen gehen und denke ich falle gleich tot um – die Naht an der Hüfte war aufgegangen – komplett offen. Das war die Naht, die etwas suppte, klasse! Keine Ahnung ob er während der Fahrt rumgeknaupelt hatte oder ob das so passiert ist, ich hatte ihn hinten in der Box im Auto und konnte es nicht sehen. Die Strecke fahre ich ja knapp 2 Stunden, also eine ganze Zeit in der eine Menge passieren kann – keine Ahnung wie das ging.

Okay, wieder ins Auto nebenbei die Tierärztin anrufen und dort in die Praxis im Tiefflug. Nochmal Narkose, Wunde reinigen und tackern. Schnell zurück um zu sehen was mein frisch operierter Großer macht. In der Hoffnung, daß er seinen Verband in der Zwischenzeit noch immer in Ruhe gelassen hat.

Inzwischen war es Abend gegen 17 Uhr. Ich konnte kaum noch aus den Augen gucken und war fix und alle.

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Als ich alles soweit sortiert hatte, sah mich dann Luci an mit den Worten in den Augen “für mich hast Du heute gar keine Zeit? *schnief”………”Doch”, sagte ich, “Du kannst so viel Ruhe und Liebe ausstrahlen, das kann mir jetzt nur helfen und Dir kann eine kleine Runde durch den Wald auch nicht schaden”. Also ging ich mit Luci noch fast eine Stunde durch den Wald – nicht zu glauben, diese feinfühlige Hündin ließ mich keine Sekunde aus den Augen und bettelte so sehr um Schnuseeinheiten, daß sie mir wieder ein wenig innere Ruhe gab. Ich hoffe, sie hat noch ganz ganz lange Zeit…..

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Zurück zu Hause gabs erstmal Raubtierfütterung für die Wuffs. Boy schlief noch, er fiel beim Futtern aus. Mein Großer hatte schon wieder Hunger, wenn auch nicht ganz so wie sonst.

So, es war inzwischen 19:50 Uhr – die Arbeit ruft bis 3 Uhr – ein unvergesslicher Tag von deren Sorte ich nie wieder einen erleben möchte!!!

Boy hat seine OP hinter sich…

Ein stressiger Tag für Alle. Die doch recht weite Fahrt, das Hoffen und Bangen…..Auch der Tierarzt, Herr Dr. Jähnig war nach der OP sichtlich geschafft. Wie sich nun herausstellte, war die Denervation an der Hüfte noch das kleinere Übel.

Die eindeutige Diagnose bzgl. des Knies war: “alter Kreuzbandriss”. Beides seperat zu operieren macht natürlich wenig Sinn, also Knie und Hüfte in einer OP. Das war schon ein ganz ordentlicher Packen. Ich bin froh, daß Herr Dr. Jähnig das alles gemacht hat, denn ich habe wieder gemerkt, wie viel Kompetenz bei ihm hinter seiner Arbeit steckt. Die Diagnosen sind klar und eindeutig, nicht wie ich es leider von vielen Tierärzten kenne ein “vielleicht” oder ein “vielleicht auch nicht”.

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Nun muß Boy leider erstmal einige Zeit in der Box leben, denn die Nachsorge einer Kreuzbandoperation ist nicht gerade von Pappe. Ich habe eine ausführliche Anleitung bezüglich der Nachsorge gleich mitbekommen – das wird ein sattes Stück Arbeit mit so einem Flummiball, wie Boy einer ist.  Und dann hopsen hier ja noch mehr Hunde rum, das muß er jetzt erstmal alles irgendwie erdulden – armer Kerl. Aber da müssen wir jetzt alle durch und hoffen, daß alles gut wird.

Tja, 3-4 Monate Leinenzwang, nicht hopsen, nicht toben, nicht spielen – das wird hart. Aber wenn er danach noch mindestens 13 schöne Jahre leben darf ist es ganz sicher ein riesiger Erfolg oder?

Traurig nur, daß der Verein, dem er eigentlich gehört oder gehörte nicht einmal nach ihm fragt…..schade. Aber für die persönliche Lernfähigkeit sehr förderlich.

Update: Luci und Boy

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Zuerst das positivere der beiden Updates: Luci ist relativ fit, rennt über die Wiese und freut sich des Lebens, wobei die Bronchitis noch nicht ausgestanden ist und sie hustet immer noch ab und an. Die Lymphknoten sind ein ganzes Stück abgeschwollen, aber dennoch vom Normalzustand einiges entfernt. Ich weiß, Jeder sagt mir, das kann eine ganze Zeit dauern, aber mich beunruhigt es einfach noch. Haltet bitte mit die Daumen, daß es weiter aufwärts geht!

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Nun, bei Boy wird das Ganze wesentlich komplizierter. Je mehr Meinungen ich mir einhole, desto unsicherer wurde ich anfangs bezüglich dessen was ich machen sollte oder könnte. Geschehen muß schnellstmöglich etwas, denn solange er auf drei Beinen hüpft, werden die anderen Gelenke überbelastet und das kann auf Dauer so nicht gehen. Außerdem geht es ohne Schmerzmittel auch nicht und auch diese möchte ich ihm nicht auf Dauer zumuten.

Ich bin nun irgendwie nach dem Ausschlußverfahren vorgegangen:

1) Eine künstliche Hüfte einsetzen lassen ist nicht nur die teuerste und risikoreichste Variante, natürlich auch mit den besten Ergebnissen, wenn die OP klappt……diese fällt jedoch aus, da Boy noch zu jung ist. Zum momentanen Stand können wir nicht wirklich zu 100% davon ausgehen, daß er schon komplett ausgewachsen ist.

2) eine Gelenkkopfabnahme, eine sogenannte Femurkopfresektion, fällt deshalb aus, da Boy zu groß, zu schwer und eigentlich auch noch zu jung ist. Die Meinungen, die ich mir eingeholt haben, sehen die Grenze für diese Methode bereits bei einem Gewicht von max. 20 kg. Also muß ich darüber nicht weiter nachdenken, da Boy knapp 36 kg auf die Waage bringt.

Ansich bleiben dann noch genau 2 Möglichkeiten – beide Varianten klingen für mich erstmal gangbar, wobei beide wohl ihre Vor- und Nachteile bringen. Die Entscheidung ist  mir nicht gerade leicht gefallen. Ich finde es schon nicht einfach, wenn man sie für den eigenen Hund treffen müßte – noch schwerer für einen Wuff, der einem nicht gehört.

Die eine der beiden verbleibenden Möglichkeiten lautet: Goldimplantat bzw. Goldakkupunktur, die andere Möglichkeit ist die Denervation.

Unter anderen habe ich mit der Tierarztpraxis in Leipzig Schönefeld in Verbindung gesetzt. Vor einigen Jahren wurde dort meine Dobi-Hündin Li sehr erfolgreich operiert obgleich im Vorfeld jeder andere Tierarzt sagte, das sei nicht operabel. Bei ihr hatte sich die Achyllessehne vom Fersenbein gelöst gehabt. Sie hatte damals eine alte chronische Gelenkentzündung mitbegracht. Li konnte nach der OP noch bis an ihr Lebensende (gute 4 Jahre) mit dem Beinchen rennen und springen wie ein Reh.

Auch an dieser Stelle, lieben Dank an Herrn Dr. Jähnig, der sich viel Zeit genommen hat und mir, auch für den Laien verständlich, die Vorgehensweisen und Wirkungsweisen der verbleibenden Möglichkeiten erklärt hat. Er hat mir die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten sehr gut nachvollziehbar dargestellt.

Überzeugt hat mich letztenendes die Aussage aus seiner Mail (Zitat):

********************************

“……….Die Denervierung läst die Chance, auch mit anderen OPs (Hüftgelenkersatz, Goldimplantation, Femurkopfresektion, Pectineusschnitt) später noch zu Helfen. Es ist also noch alles möglich.
Die großen Erfolge der Denervierung in den letzten Jahren bestärkten uns aber darin, diese Methode auch bei jüngeren Hunden häufiger einzusetzen……”

*************************************

Was mit dem Knie von Boy geschehen sollte oder muß, kann erst nach einer weiteren Untersuchung, das heißt, nach einer sogenannten Kniespiegelung, entschieden werden.

Ich habe nun für Dienstag, den 08.02. einen Termin mit Boy in Leipzig und hoffe, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Eine weitere Bestätigung dieser Entscheidung erhielt ich gestern noch von dem bekannten Tierarzt Dr. Gerald Krakauer aus der Fernsehsendung “Hundkatzemaus” , der sich die Zeit nahm, sich mit dem Fall “BOY” außeinander zu setzen – VIELEN DANK!!!!!

Zitat:

Sehr geehrte Frau Abt,

Ihre Einschätzung ist schon sehr präzise und gut recherchiert, ich kann das alles nur bestätigen. Sicher ist eine künstliche Hüfte – wenn sie im richtigen Alter eingesetzt wird und die OP erfolgreich verläuft – die beste Lösung, aber es ist schon klar – und das hat jetzt nichts mit der Tatsache zu tun, dass es sich um einem Tierschutzhund handelt – dass hier die enormen Kosten bedacht werden müssen.  Aus meiner Sicht würde ich auch zur Denervation raten, ein einfacher Eingriff, der zwar u.U. nach drei, vier Jahren erneut vorgenommen werden muss,  bei dem aber jede andere Behandlungsoption – wie eben auch eine künstliche Hüfte – bestehen bleibt. Alternativ käme sicher auch eine Goldakupunktur in Frage, es gibt da nur sehr unterschiedliche Rückmeldungen was den Erfolg angeht. Vom doch recht destruktiven Entfernen der Oberschenkelköpfe würde ich bei einem so jungen Hund abraten, wenn er damit nicht zurecht kommt und Schmerzmittel nicht ausreichen, bleibt oft nur noch das Einschläfern.

Mit freundlichen Grüßen

________________________________

Dr. Gerald Krakauer

DOCMA TV Produktion GmbH
Studio und Redaktion
Poccistraße 10
80336 München

Wie schon gesagt hoffe ich, daß ich für Boy die richtige Entscheidung getroffen habe und ich werde ihn Herrn Dr. Jähnig anvertrauen - ich weiß auf jeden Fall, daß er alles menschenmögliche für ihn tun wird. Bei ihm macht es auch keinen Unterschied ob der Hund reinrassig, Leistungshund oder Tierschutzhund ist. Herr Dr. Jähnig setzt sich auch im Leipziger Tierheim für die Tiere ein und er hatte damals keinerlei Probleme meine Li zu behandeln, wie zig andere Tierärzte. (Erklärung: Li war kein einfacher Hund, ihre Vorerlebnisse hatten sie nicht wirklich zu jedem Menschen freundlich sein lassen ………).

Haltet bitte mit die Daumen für Boy, daß er alles gut übersteht – ich halte Euch auf dem Laufenden!


UPDATE und NACHTRAG: Luci & Boy

Damit einige eventuellen Unklarheiten aus der Welt geschaffen werden bzw. erst gar nicht aufkommen – hier eine kurze Erklärung zu den beiden Wuffs LUCI und BOY. Auch wenn manche Leute irgendetwas anderes behaupten – ist ja nun wohl mal so im Tierschutz, keine Ahnung warum das so ist – das Prinzip werde ich wohl nie verstehen und auch nicht wollen:

BOY habe ich bei mir als dringenden Notfall aufgenommen, als er in NRW aus seiner alten Stelle so schnell wie möglich raus mußte. Er ist ein Hund vom “Peulihof” und ich habe ihn in der Funktion als Pflegestelle aufgenommen.

LUCI ist ebenfalls ein Pflegehund vom “Peulihof“, sie sollte bis zur Vermittlung bei mir bleiben, genau wie BOY. Dies ist mittels Pflegeverträge nachweisbar.

Nun wird mir ja wohl vorgeworfen, ich hätte meine private Kontonummer in dem Spendenaufruf angegeben – ja das ist richtig!

Warum? Beide Hunde sind ohne mein Verschulden krank und müssen behandelt werden. Ich selbst habe 4 eigene Hunde (die selbst aus dem Tierschutz stammen) zu versorgen und bin Alleinverdiener. Um die Futterkosten für BOY und LUCI habe ich nie aufhebens gemacht, aber ich kann die Tierarztkosten nicht alleine tragen, egal wie ich es drehe. Daß ich finanziell nicht sehr gut bestückt bin, war von Anfang an jedem Beteiligten bekannt.

Ich weiß nicht wie das in anderen Regionen Deutschlands gehandhabt wird, bei uns ist es so, daß Tierarztrechnungen sofort fällig sind. Bei Nichtzahlung droht die Einbehaltung des Tieres – darauf kann und will ich mich nicht einlassen.

Okay, was bleibt mir also? Zusehen wie die Hunde leiden? Sie so wie sie sind zurückschicken nach Spanien? Okay, das hab ich nicht drauf. Zu Peter sagen: hol die Hunde ab und nach mir die Sintflut? Auch das hab ich nicht drauf!

LUCI muß weiter behandelt werden, damit es keinen Rückfall gibt und BOY müßte so schnell wie möglich operiert werden, damit nicht das (restliche) Gelenk und die anderen Gelenke noch mehr Schaden nehmen. (die Stellungnahme des Tierarztes kann gerne eingesehen werden, diese habe ich vorliegen) Alleine die veranschlagten OP Kosten für die Hüfte von BOY liegen bei 500 – 700 Euro, das Knie muß erst noch weiter untersucht werden. Nachsorge etc. ist hier noch nicht berücksichtigt……… Je länger der Zustand so bleibt wie er jetzt ist, können die noch gesunden Gelenke Schaden nehmen. Dann könnte es passieren, daß nur noch Einschläfern als Alternative bleibt.

Ergo: ich persönlich sehe mich in der Pflicht zu handeln. Dies kann ich ohne Hilfe aber leider nicht. Wer mich persönlich kennt, weiß, daß ich jeden Cent den Hunden gebe, den ich habe. Aber egal wie ich es drehe und wende, ich kann es alleine nicht. Ich werde am Montag versuchen eine Ratenzahlung zu vereinbaren und hoffe, daß dies wenigstens gelingt.

Falls Jemand eine andere Idee hat, bitte ich dringend um Kontaktaufnahme.

Ich weiß, daß ich, sollte die OP nicht den gewünschten Erfolg bringen, auch wieder die Dumme bin, aber das bin ich ja eh, also kann ich für meinen Teil nur so handeln, außer es kommt noch kurzfristig irgendwoher eine bessere Idee.

Und – nochmal zur Information: die im Spendenaufruf angegebene Kontonummer ist meine private Kontonummer von der auch die Tierarztrechnungen bezahlt werden. Das PayPal-Konto wird in Spanien geführt. Zum jetzigen Stand der Dinge kann ich nicht sagen ob für Spenden, die bei mir eingehen, auch wenn ich diese nach Spanien melde, eine Spendenquittung erstellt wird. Angedacht war es wohl so, daß ich Meldungen weitergebe und diese über den Verein verrechnet werden. Dies kann ich nun nicht mehr gewährleisten – ich kann nur gewährleisten, daß ALLES direkt den beiden Hunden zugute kommt.

Natürlich suche ich für LUCI und für BOY dann auch ein tolles Zuhause für die Zukunft. Für LUCI sobald sie vom Tierarzt für GESUND erklärt wird und für BOY nach der Operation. Natürlich können beide Wuffs erstmal hier bleiben, aber da sie sozusagen Hund Nummer 5 und Hund Nummer 6 neben meinen 4 eigenen Wuffs sind, wäre für sie ein Platz in einer eigenen Familie zukünftig das Beste. BOY sollte dabei auf jeden Fall zu seiner Familie mit ins Haus oder in die Wohnung dürfen (ohne Treppen!), da er mit seiner Hüfte nicht ausschließlich draußen leben sollte und möglichst keine Stufen laufen sollte.

Endstellen werden auf jeden Fall vorkontrolliert und ein gegenseitiges Kennenlernen ist ein absolutes muß bei beiden Hunden!!!!!!!

Bei Interesse oder Fragen bitte  einfach melden bei  hund@pfotenservice.de

BOY – Diagnose und Röntgenbild

Es war nicht ganz einfach das Röntgenbild von BOY zu scannen, aber ich werde versuchen die Qualität noch besser hinzubekommen – ich denke aber, man kann schon einiges darauf erkennen.

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Ein ausführliches Update wird es am Abend geben……

Update Luci & Boy

Heute nur ein kurzes Update zu unseren beiden Pflegewuffels:

mit LUCI war der Tierarzt recht zufrieden heute. Die Lymphknoten sind ein wenig kleiner geworden. Als Entwarnung sieht er das aber noch nicht wirklich. Eine leichte Verschleimung der Bronchien hat er noch festgestellt und das eine Ohr ist noch immer leicht entzündet. Ohrmilben sind es nicht, das wurde schon gecheckt. Wir hoffen nun erstmal, daß die Lymphknoten weiter abschwellen und die Bronchien mit Hilfe der Medikamente wieder in Ordnung kommen.

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BOY wurde heute geröngt – das Ergebnis ist leider mehr als niederschmetternd. Das Bild der linken Hüfte erklärt warum er nicht mehr auf das Bein auftritt, wobei auch das Kniegelenk nicht in Ordnung ist, was jedoch eventuell eine Folgeerscheinung sein könnte. Vermutlich hat er das Ganze so lange kompensiert und hat darüber einiges ausgeglichen.

Ich werde versuchen das Röntgenbild die Tage einzuscannen und hier zu veröffentlichen. Unglaublich erscheint, daß das rechte Hüftgelenk absolut in Ordnung ist im Gegensatz zum linken.

Was nun werden soll, kann ich im Moment nicht sagen, denn BOY ist noch nicht einmal ausgewachsen mit seinen ca. 16 Monaten. Ich muß mir erst einige Meinungen von Fachleuten einholen.

Ich könnte heulen, wenn ich mir das Röntgenbild ansehe……armer Kerl!

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