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Artikel-Schlagworte: „Immunsystem“

Grasallergie – Juckreiz beim Hund

Heute mal ein kurzes Update zur Behandlung und zum allgemeinen Stand der Allergie bei meiner Lara.

Wir hatten nachdem die Diagnose Grasallergie feststand, zum einen Cardiospermum gegeben und zum anderen ein Homöopathisches Mittel gegen allergische Reaktionen der Haut sowie gegen Heuschnupfen. Da das Cardiospermum zeitversetzt früher verabreicht wurde, konnte ich eine relativ minimale, aber merkliche Besserung bzw. Erleichterung feststellen. Leider konnte ich dies bzgl. des Heuschnupfen- und Hautallergie-Mittels nicht erkennen. Als sich nach mehr als 4 Wochen nichts tat, habe ich es abgesetzt, mit der ernüchternden Feststellung – das wars wohl leider nicht.

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Was nun? Generell Wiese meiden geht nunmal hier vorort nicht und das kann ich diesem Hundel auch auf keinen Fall antun, denn ich denke, ohne auf der Wiese toben zu dürfen, wäre für sie das Leben genauso besch……..wie mit der Allergie zu leben. Da die Sache jedoch in keinem Fall so bleiben kann, haben wir nun einen umfangreichen Therapieplan erstellt.

Lara bekommt nun eine ganze Reihe Unterstützung, das Immunsystem wieder in die richtige Richtung zu schicken, die Hautfunktionen zu stärken und um den Juckreiz einzudämmen.

Dies bedeutet: Sie bekommt Terrakraft, ein Zinkpräparat, weiterhin Cistus Icanus, Apis und Sulfur sowie chinesische Kräuter die allgemein gegen jede Art von Allergien eingesetzt werden. Das für Lara das Schlimmste ist aber ihre tägliche Dusche mit Meersalz.

Ja, das ist eine lange Liste, aber irgendwie muß ihr ja geholfen werden und ich werde ganz sicher nicht zulassen, dass mit Kortison die Allergie bekämpft und gleichzeitig die Organe geschädigt werden.

Nun das Meersalz zeigt dahingehend, dass die Haut weniger gereizt und gerötet ist,  auf jeden Fall einen Erfolg. Der Juckreiz ist jedoch nach wie vor da. Die anderen Medikamente und Nahrungszusätze erhält sie jedoch erst seit wenigen Tagen……….wir werden abwarten müssen wie sich das Ganze entwickelt.

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Abwarten und hoffen…….

Das kann ich mir nicht leisten….!!!!!

Oft werde ich beim Spaziergang mit meinen Hunden von Leuten angesprochen:

  • “Deine Hunde haben so ein tolles Fell….”
  • “der Hund glänzt ja wie eine Speckschwarte…..”
  • “bürstest Du die jeden Tag oder warum haben die so ein tolles Fell?”
  • “die haben aber schöne weiße Zähne…..”

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Wenn ich dann sage, ich füttere frisch (ich barfe) dreht man sich weg und sagt “das ist mir zu teuer….” oder “na die Zeit hab ich ja nun wirklich nicht….”

………..das muß man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen……. – zu Deutsch: “man” hat weder Zeit noch Geld für seinen Hund!

Wie lautet mein Spruch dazu immer?

“DER HUND WÜRDE SEIN LEBEN FÜR SEINEN MENSCHEN GEBEN UND WAS SIND VIELE MENSCHEN BEREIT ZU GEBEN?”

Wow, ich bin da immer total schockiert, wenn ich so was höre – zumal die Rechnung meist nicht wirklich aufgeht.

Wenn man nur mal bedenkt, was ein Tierarztbesuch für eine Lappalie kostet, sollte eine gute Vorsorge doch schon mal ein paar Euros wert sein. Nicht nur beim Tier sondern auch beim Menschen dürfte hinlänglich bekannt sein, daß ein gutes Immunsystem den Grundstein für eine stabile und gute Gesundheit darstellt. Das Immunsystem, der Dreh- und Angelpunkt in jedem Lebewesen, sorgt dafür, dass alles glatt läuft und alles so funktioniert wie es soll.

Der Grundstock für ein intaktes Immunsystem ist wiederum die Ernährung – also das A & O und der wichtigste Baustein überhaupt. Wie kann man dafür weder Zeit noch Geld haben?

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Was, wenn das Immunsystem versagt? Woher nimmt man dann das Geld für den Tierarzt und die Zeit für die Fahrten dorthin? Hat man dann auch weder Geld noch Zeit? Was passiert dann mit dem Tier? Irgendwie mag ich darüber gar nicht so recht nachdenken, denn da bekomme ich eine Gänsehaut…….

Futter – Grundlage für die Gesundheit

Warum ist die Qualität des Futters ausschlaggebend für die Gesundheit unserer Hunde?

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Weil die Stärke des Immunsystems, seine Widerstandskraft gegenüber Krankheiten und dadurch auch die Lebensqualität von der Qualität des Futters abhängig ist. Unsere Hunde werden immer kränker und sterben immer früher. Heute ist bei speziellen Rassen eine Lebenserwartung von 6-8 Jahren normal.

Die Deklaration von Fertigfuttern sind ebenfalls sehr wenig aussagekräftig. 22% Protein, 10% Fett, 25% Kohlehydrate und 40% Feuchtigkeit. Eine Schuhsohle und Motorenöl ergeben einen ähnlichen Prozentsatz von Protein und Fett. Achten Sie also auf detaillierte Inhaltsangaben beim Futter!

Oftmals wurde kommerziell hergestelltes Fertigfutter nicht entworfen, um die Bedürfnisse unserer Haustiere in optimaler Art und Weise zu decken, sondern schlicht und einfach, um die Reste der Menschlichen Nahrungsmittelindustrie gewinnbringend zu verwerten. Es ist wohl kein Zufall, dass nahezu alle großen Haustierfutterfabrikanten Tochterfirmen von Nahrungsmittelindustriefirmen sind. Es geht hier um Profit.

Hauptbestandteil von Fertigfutter ist Getreide, manchmal bis zu 90%. Hunde und Katzen brauchen gar kein Getreide, es kommt in der Natur nicht (oder zumindest nur in minimalster Menge) vor, dass Getreide aufgenommen wird. Gemäss Studien sind Getreide krebserregend für den Hund. In Amerika, die seit 60 Jahren Fertigfutter kennen, ist Krebs die Todesursache Nr. 1 bei Hunden.

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Bei der Ernährung unserer Hunde dürfen wir nicht von unserer Ernährung ausgehen, sondern müssen verstehen, dass der Hund (Canis lupus familaris) und die Katze Fleischfresser bzw. Beutefresser sind und keine angepassten Vegetarier!!

Juhuuuu – Schnee!

Was dem Einen Freud, ist dem Anderen Leid – oder wie war das?

Naja, ich gebs ja zu, ich mag das weiße Zeug nicht so wirklich, zumindest nicht bei 15 Grad Minus Icon Sad in oder noch mehr.

Natürlich aber sieht es schön aus und es ist ja schließlich Winter Icon Wink in

Meine Wuffels hingegen lieben den Schnee – naja an der Leine nicht unbedingt so sehr, aber durch den Schnee toben auf der Wiese, das macht irre Spaß. Ball suchen im Schnee ist auch toll…! Am Abend hab ich dann total platte Hunde, da zumindest die beiden Dobis keine „natürliche“ Bremse haben  *lach

Allerdings sollte gerade bei dieser Witterung daran gedacht werden, dass nicht nur wir uns in Wintermäntel, Schals und Handschuhe packen, sondern auch unsere Hunde gegebenenfalls besondere Pflege benötigen.

Viele Hunde haben, gerade bei diesen extremen Witterungen, Probleme mit den Pfoten-Ballen. Die Feuchtigkeit vom Schnee und die Kälte trocknen die Ballen aus und machen sie spröde und rissig. Sehr schnell ist da mal ein Ballen leicht eingerissen und das tut natürlich durch die Nässe richtig weh. Noch schlimmer wird’s wenn der Hund dann noch über gesalzene Wege oder Straßen gehen muss….streuen wir uns doch mal Salz in eine offene Wunde – da macht dann Schnee keinen Spaß mehr.

Hier sollte der Hund mit einer guten Pfotenpflege-Salbe so gut wie möglich unterstützt und versorgt werden.

Langfeller, bei denen die Fellhaare zwischen den Ballen hervorstehen haben zusätzlich noch das Problem, dass der Schnee und das Eis sich in den Haaren festsetzen und sich Eisklümpchen bilden. Dies bedeutet, der Hund muss immer auf diese Eisklumpen treten, auch das ist nicht schön und tut dem Hund weh. Hier sollte man dem Hund diese Härchen ein wenig schneiden, damit das Problem nicht mehr so sehr auftritt.

Bei Hunden mit extrem kurzem Fell (Dalmatiner, Dobermann, Boxer etc.), die dazu noch keine Unterwolle aufbauen, sollte unbedingt beachtet werden, dass sie bei extremen Temperaturen nur durch Bewegung Körperwärme aufbauen können. Sitz- und Platzübungen sollten unbedingt auf ein absolutes Minimum reduziert werden und auf keinen Fall im Bleib trainiert werden – dies kann man nachholen wenn es wärmer ist. Auch ist längeres Stehen bei der Kälte nicht ratsam.

Hunde, die sehr aktiv sind, benötigen bei extremer Kälte gehaltvolleres Futter, denn der Körper muss die Kälte ausgleichen und bereits dafür ist Energie von Nöten. Der Hund zieht sich ja nicht so an wie wir Menschen, also müssen Temperaturunterschiede anderweitig kompensiert werden. Natürlich kann dies ein gesunder Hund – aber die Energie muss freigesetzt werden, also auch vorhanden sein. Beispielsweise sind meine Kurzfeller im Moment fast bei der 1,5 fachen Futtermenge wie im Sommer. Sie leben mit im Haus, sind aber pro Tag rund 5 bis 6 Stunden draußen.

Vorsicht ist geboten, wenn die Hunde sehr gerne Schnee fressen – meine lieben das alle. Wenn es jedoch zuviel wird kann es zu Bauchschmerzen und Durchfällen kommen. Man sollte dies deshalb unterbinden wenn man es mitbekommt. Leichte Durchfallerscheinungen bekommt man meist mit roh geraspelten Karotten im Futter in den Griff. Wirds aber massiv und geht über mehr als zwei Tage, sollte man einen Tierheilpraktiker oder Tierarzt konsultieren. Gefahr ist, dass der Körper dadurch geschwächt wird, das Immunsystem darunter leidet und der Wasserhaushalt in Schieflage gerät.

Hunde, die nur draußen leben, müssen zusätzlich unbedingt die Möglichkeit haben, sich in eine Ecke zurückziehen zu können, die trocken ist und vom Hund durch dessen Körperwärme aufwärmbar ist (also nicht zu groß und isoliert (!). Auch benötigt der Hund IMMER Wasser, das nicht gefroren ist. Einem Kurzfeller würde ich persönlich das Leben im Freien bei diesen Witterungen nie zumuten, denn mit diesen Temperaturen (teilweise unter Minus 15 Grad) kommt er auf Dauer nicht klar. Nierenschäden und Blasenkrankheiten zeigen sich meist nicht sofort, sondern erst ab einem gewissen Alter und sind überwiegend nicht mehr reparabel.

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Ballspiele, Laufspiele, Suchspiele und ähnliches sind für alle Hunde bei dieser Witterung natürlich herrlich, denn sie sind schön beschäftigt, in Bewegung um nicht zu frieren und es macht natürlich irre Spaß durch das weiche weiße Zeug zu flitzen…..!

VIEL SPAß im Schnee!!!

Allergie – Immunsystem – Verdauung beim Hund

Erschreckend hoch ist die Zunahme von allergischen Erkrankungen bei Hund und Katze.

Wie reagiert ein gesundes Immunsystem, welche Fehlfunktionen des Immunsystems bei einer Allergie und welche Möglichkeiten von Allergenauschaltung und Desensibilisierung sind über die Fütterung und Pflege gegeben?

Wie reagiert ein gesundes Immunsystem?

Unterscheidung zwischen „körpereigen“ und „körperfremd“

Grundsätzlich unterscheidet das Immunsystem zwischen körpereigenen und körperfremden Substanzen.

Körperfremde Substanzen – Antigene

Tagtäglich wird das Immunsystem ganz natürlicherweise mit körperfremden Substanzen, den Antigenen, konfrontiert z.B. über die Nahrung, die Luft etc..Antigene kommen über verschiedene Wege mit dem Immunsystem in Kontakt z.B. über die Schleimhäute der Atemwege, über die Haut oder durch die Nahrungsaufnahme über die Darmschleimhaut.

Ein intaktes Immunsystem hat ohne Probleme viele verschiedene Möglichkeiten auf Antigene angemessen zu reagieren.

„körperfremd harmlos-nützlich“ und „körperfremd gefährlich“

Hierbei unterscheidet das Immunsystem grundsätzlich in „körperfremd harmlos-nützliche Antigene“ wie z.B. Nahrungsbestandteile und „körperfremd gefährliche Antigene“ wie z.B. Viren oder giftige Substanzen.

„körperfremd harmlos-nützlich“

Die vom Immunsystem als harmlos und/oder nützlich erkannten Substanzen werden innerhalb des regulären Stoffwechsels produktiv verarbeitet und ihrer Verwertung zugeführt.

„körperfremd gefährlich“

Auf die als gefährlich eingestuften Antigene reagiert ein gesundes Immunsystem zunächst mit einer gesteigerter Abwehraktivität. Die gesteigerte Aktivität kann durchaus ausreichend sein, um den Organismus vor grösseren Schädigungen zu schützen.

Angriff durch Viren

Wird der Organismus durch Viren angegriffen, so reagiert das gesunde Immunsystem beginnend mit der unspezifischen Abwehrreaktion (Fieber, Schwellung der Schleimhäute etc.) baldmöglichst mit der Herstellung von spezifischen Antikörpern. Diese verbinden sich mit dem Virus und bilden einen sogenannten Immunkomplex (Antigen-Antikörper-Verbindung). Durch die Bildung des Immunkomplexes wird der Virus inaktiviert und kann anschliessend problemlos zerlegt werden.

Angriff durch Toxine

Bei der Aufnahme toxinhaltiger Substanzen wie z.B. Kadaver kann durch einen vom Immunsystem befohlenen kurzfristigen Durchfall eine tiefere Schädigung des Organismus verhindert werden. Dies wäre als eine gesunde und erfolgreiche Reaktion des Abwehrsystems auf „körperfremde gefährliche“ Antigene anzusehen.

Chemische Gifte

Synthetische Zusätze wie z.B. BHA, BHT oder Ethoxyquine können bei einer gesunden immunologischen Reaktionslage ebenfalls Abwehrmassnahmen wie Durchfall, Erbrechen etc. auslösen. In der Regel versucht das Immunsystem aber über unspezifische Abwehrmassnahmen unter Beteiligung des Stoffwechsels eine Verarbeitung und/oder Ausscheidung der Toxine, was aber nicht in jedem Fall gelingt.

Wie reagiert ein „allergisches“ Immunsystem?

Was ist überhaupt eine Allergie?

Eine Allergie ist die krankhafte Reaktion des Immunsystems auf körperfremde Antigene unter Ausbildung von bestimmten Abwehrreaktionen.

Auftreten einer Allergie

Ob Allergieerscheinungen wirklich auftreten, hängt von dem Grad der Allergiedisposition, der Toxidität, der Menge der „körperfremd gefährlichen“ Substanzen sowie von sonstigen belastenden Umweltfaktoren (Allergendruck) des Hundes ab. Dies sind entscheidende Gründe dafür, dass Allergieerscheinungen beim Hund durch kluges Management und Allergenminimierung verhindert bzw. möglichst gering gehalten werden.

Unterscheidung zwischen sofortiger, verzögerter und durch Akkumulation verursachter Allergie

Bei den Vorgehensweisen des allergisch reagierenden Immunssystems sollte man grundsätzlich zwischen der Sofortreaktion, der verzögerten und der durch Akkumulation verursachten Reaktion unterscheiden.

Sofortreaktion – anaphylaktische Reaktion

Bei Kontakt mit dem betreffenden Allergen treten unmittelbar, oder innerhalb von wenigen Minuten, allergische Reaktionen auf. Anaphylaktische Schocks mit akutem Kreislaufversagen, Schwellungen der Schleimhäute, Atemnot etc. sowie hochakute Hautsymptome mit oder ohne Juckreiz sind typische Merkmale dieses Allergietyps. Konkrete Beispiele für diese Reaktionsart sind Allergien gegen Insektenstiche (Wespen), chemische Antizeckenmittel oder Penicillin.

verzögerte Reaktion

Stellt sich die Ausbildung von Symptomen relativ spät (ca. 24h – 14 Tage nach einem Allergenkontakt) ein, spricht man von einer verzögerten Reaktionsweise. In der Regel kommt es bei der verzögerten Reaktion im Gegensatz zur Sofortreaktion seltener zur Ausbildung von heftigen, lebensbedrohlichen Symptomen. Typische Beispiele für eine verzögerte Reaktion sind allergische Reaktionen an der Haut, die ca. 1-2 Tage nach dem Baden in belastenden Gewässern oder auch nach Impfungen auftreten können.

Durch Akkumulation verursachte Reaktion

Eine AVA (Akkumulationsverursachte Allergie) bedeutet, dass ein ehemals intaktes Immunsystem plötzlich Fehlreaktionen aufweist, weil es mit Antigenen konfrontiert wird, für die es sozusagen keine erfolgreichen Reaktionsmuster hat. Auslöser für diese Art der Fehlreaktionen sind nicht (oder nur sehr schwer) abbaubare – in der Regel synthetische – Substanzen, die sowohl das Immunsystem als auch die Stoffwechselorgane auf Dauer überfordern.

Zur Erinnerung: Das normale Reaktionsmuster nämlich

  1. Bekämpfung mit der körpereigenen unspezifischen Abwehr (Unschädlichmachung und Zerlegung bzw. Vernichtung der Substanzen ) und
  2. gleichzeitig der Tätigkeit der Stoffwechselorgane (Leber, Nieren etc.), um schädliche Substanzen zu verarbeiten oder soweit möglich aus dem Organismus zu transportieren
  3. das Eingreifen der spezifischen Abwehr, d. i. die spezifische Antikörperbildung gegen Mikroorganismen

Beispiel:

Beinhaltet ein Hundefutter zu viele oder zu hoch dosierte  schwer oder nicht abbaubare synthetische Substanzen wie z.B. BHA, BHT oder Ethoxyquin, so wird das Immunsystem mit vollkommen unbekannten Antigenen konfrontiert, für die es sozusagen kein natürliches, erfolgreiches Reaktionsmuster hat.

Beginn einer AVA

Anfangs versucht der Organismus unter Zuhilfenahme der unspezifischen Abwehr und der Stoffwechselorgane diese synthetischen Substanzen auf dem regulären Wege unschädlich zu machen, indem er sie zerlegt, vernichtet und/oder aus dem Körper unter grossen Stoffwechselanstrengungen abtransportiert bzw. was aus Mangel an Abbaukapazitäten passiert, an nicht dafür vorgesehenen Stellen im Körper akkumuliert (anhäuft/speichert).

Dieses Verfahren findet im Verborgenen statt und bleibt vom Besitzer unerkannt.

Abhängig von der jeweiligen Konstitution des Hundes und der Hochgradigkeit der Belastung mit diesen synthetischen Substanzen kann der Organismus einige Wochen oder auch einige Jahre das Problem tolerieren. Kommt es aber zu einer Überlastung der unspezifischen Abwehr und des Stoffwechsels, schaltet sich die spezifische Abwehr ein und versucht mit der Bildung von Antikörpern gegen die Substanzen vorzugehen.

Da die Bildung von Antikörpern innerhalb eines gesunden Immunssystems nur gegen Mirkroorganismen wie Viren etc. stattfindet, ist dies quasi der Beginn der Fehlreaktion, die in ihrer Folge zu mehr oder weniger hochgradigen Allergieerscheinungen führt. Wenn die eingeleiteten immunologischen Massnahmen nicht zu dem angestrebten Erfolg, nämlich der Beseitigung des Problems führen, weitet das Immunsystem seine Aktivitäten auf andere als „körperfremd gefährlich“ erkannte und schliesslich auch auf „körperfremd harmlos-nützliche“ Antigene wie Nahrungsbestandteile aus und intensiviert gleichzeitig seine Aktivität gegenüber dem ursächlichen Antigen. Die Art der Antikörperbildung ist dann abhängig von den im Umfeld des Hundes am meisten vorhandenen Antigenen. So kommt es z.B. dazu, dass ein Hund, der mit einer durch synthetische Zusatzstoffe ausgelösten AVA behaftet ist und mit einem weizenhaltigen Futter gefüttert wird, plötzlich auch Antikörper gegen Weizen ausbildet, obwohl der Weizen an sich ursächlich nichts mit der Allergie zu tun hat.

Beginnt das Immunsystem erst einmal mit der fehlerhaften Bildung von Antikörpern gegen Substanzen, gegen die ein gesundes Immunsystem niemals Antikörper ausbilden würde, dehnt sich diese Fehlreaktion immer weiter auf im Umfeld des Hundes zufällig vorhandene Antigene aus. Dabei werden leider in zunehmendem Masse die „körperfremd harmlos-nützlichen“ Antigene als durch Antikörper zu bekämpfende Antigene eingestuft.

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Erst zu dem Zeitpunkt, wenn das Immunsystem gegen verschiedenste Substanzen, die zufällig im Umfeld des Hunds vermehrt auftreten mit Antikörperbildung reagiert, treten die ersten sichtbaren Probleme auf. Wird zu diesem Zeitpunkt dann ein Allergietest gemacht, schlagen mittlerweile viele verschiedene Parameter wie z.B. Weizen, Mais, Rindfleisch, Gräser, Kräuter, Pollen, Milben etc. etc. an. Die Parameter, die beim Allergietest anschlagen, geben aber nur Auskunft darüber, auf welche Antigene das Immunsystem seine Fehlreaktion schon ausgeweitet hat. Da aber auf die ursächlich auslösenden synthetischen Substanzen nie bzw. selten getestet wird, bleibt die wahre Ursache im Dunkeln.

Das erklärt auch die vielen Fälle der sogenannten „Futtermittelallergie“ gegen die am meisten verwendeten Futterkomponeten wie Weizen, Mais oder Rindfleisch, die eigentlich als „Allergien auf synthetische Substanzen“ bezeichnet werden müssten. Glaubt man aber nun mit der Fütterung von einem Zweikomponentenfutter (das zufällig keine der bislang im Futter enthaltenen Komponenten enthält), das Problem langfristig in den Griff zu bekommen, täuscht man sich und bekämpft den falschen „Feind“ auf dem falschen Weg.

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Zusätzlich wird ein Teufelkreislauf infolge der kompletten Verarmung der Darmflora in Gang gesetzt. Dadurch kommt es zu einer weiteren Schwächung des Immunsystems und damit zu einer Verschlimmerung der Allergie.

An dieser Stelle sollte einmal folgendes ganz klar und deutlich gesagt werden:

Nicht die „harmlos-nützlichen“Antigene , nämlich Futterkomponenten wie Weizen, Mais, Rindleisch, Geflügel, Hafer etc. sind für unsere Hunde eine Gefahr. Diese Futterkomponenten, in hochwertiger Qualität eingesetzt, bilden seit Jahrhunderten eine Grundlage für die langfristige Gesunderhaltung der Hunde. Die Verteufelung der notwendigen, häufig eingesetzten Futterkomponenten und das Ausweichen auf „exotische“ Futtermitttel führt geradewegs in eine Verstärkung der Erkrankung, auch wenn es oft kurzfristig zu einem Symptomverstummen kommt.

Die wirklich krankmachenden hohen Zugaben von synthetischen Substanzen, darunter auch die synthetisch zugesetzten Konservierungsmittel, kommen dabei leider immer zu gut weg. Sie werden zwar auch erwähnt, aber leider viel zu selten als der wirkliche Feind erkannt und bekämpft.

Massnahmen zur Allergiebekämpfung

Allergenausschaltung bei allergischen Hunden

Die Allergenausschaltung bzw. -minimierung ist Grundvoraussetzung, damit eine Besserung bzw. Heilung überhaupt möglich wird. So ist es vollkommen unsinnig, einen allergischen Hund einer Kortisontherapie zu unterziehen, wenn Fütterungs- und Haltungsmässig weiterhin eine Allergenüberflutung stattfindet. Vermeiden Sie grundsätzlich bei jedem allergischen Hund sowohl fütterungsbedingte als auch sonstige Allergenüberflutung.

  • Verzichten Sie auf Futtersorten, die unnötige synthetische Substanzen oder belastete Futter-komponenten enthalten.
  • Verzichten Sie auf Pflegemittel, die synthetische Substanzen enthalten.
  • Verzichten Sie auf chemische Präparate wie chem. Antiparasitika oder chem. Umgebungssprays.
  • Wenden Sie nur im äussersten Notfall chem. Medikamente und Impfungen an.
  • Achten Sie auch bei der Ausrüstung und den Liegeflächen des Hundes auf das Vermeiden synthetischer Substanzen.

Bedenken Sie, dass das Immunsystem nur wieder zu einer relativ normalen Verhaltensweise zurückfinden kann, wenn die Überflutung mit „körperfremd-gefährlichen“ Allergenen insgesamt gestoppt wird.

Erst dadurch, dass der Teufelskreislauf unterbrochen wird, d.h. dass die Reizüberflutung aufhört, ist überhaupt die Möglichkeit für eine Besserung gegeben. Erst die Vielfalt verschiedener hochwertiger Futterzutaten trainiert das Immunsystem dementsprechend.

Desensibilisierung durch angemessene Fütterung

Eine wirksame Desensibilisierung nach Ausschaltung bzw. Minimierung der wahren Allergene kann nur über die Regenerierung des Darmmilieus stattfinden. Nur über diesen Weg kann das Immunsystem über mehrere Monate lernen mit „körperfremd harmlosen-nützlichen“ Antigenen auf gesunde Weise umzugehen. Obwohl die Regenerierung der Darmflora monatelang in Anspruch nehmen kann, kommt es unter der Voraussetzung, dass die „körperfremd gefährlichen“ Antigene nicht mehr mit „körperfremd harmlosen“ Antigenen im Futter gemischt sind, recht bald wieder zu einer Differenzierungsfähigkeit zwischen gefährlichen Antigenen und nützlichen Antigenen.

Daraus erklärt sich die, bei vielen Allergikern zu beobachtende, zügige Besserung der Symptome nach Ausschaltung der pathogenen Ursachen und der natürlichen Unterstützung der Stoffwechselfunktionen.

…….dies ist übrigens beim Menschen nicht viel anders……


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Zecken werden immer mehr, was kann man tun?

Jeder Hundebesitzer kennt sie, die kleinen Krabbeltierchen, die sich in die Haut beißen und teilweise in rasanter Geschwindigkeit zu dicken, fetten und ekligen Monstern entwickeln. ABER – diese Tierchen sind nicht nur eklig sondern sogar gefährlich und werden immer gefährlicher, denn sie können schwere Krankheiten übertragen. Tiere sind gleichermaßen gefährdet wie Menschen.

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Die wichtigsten Krankheiten sind hier: FSME, Borreliose und Babesiose.

Jeder Hundehalter weiß wie schwer es ist, seinen Hund Zeckenfrei zu halten beziehungsweise ihn vor den Parasiten zu schützen. Es gibt im chemischen Bereich eigentlich nur diverse Nervengiftarten, die eine Zecke „relativ“ zuverlässig töten. Nur dürfte inzwischen hinlänglich bekannt sein, dass diese Gifte nicht nur Zecken abtöten sondern, dass diese auch für Mensch und Tier hoch giftig sind. Glücklicherweise gibt es inzwischen viele Hundehalter, die ihrem Tier kein „Nervengift“ zumuten wollen. Natürlich auch sich selbst nicht und den Kindern schon gar nicht, denn die möchten ja auch mal mit dem Hund unbeschwert schmusen.

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Doch was soll und kann man tun?


Inzwischen ist es relativ bekannt, dass der Zeckenbefall sowie auch der Befall von anderen Parasiten vom Immunsystem abhängig ist.  Ein junges und gesundes Tier wird immer weniger Parasitenbefall zeigen wie ein älterer und womöglich noch kranker Hund.

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Was man zur Stärkung des Immunsystems und damit gleichzeitig zur Zeckenabwehr tun kann, können Sie HIER lesen.

Schweinegrippe – ein fetter Braten für die Pharmaindustrie???

Diese Schweinegrippe betrifft nicht direkt unsere Hunde, jedoch jeden Hundehalter. Auf Haustiere soll dieser Virus nicht übertragbar sein – heißt es……aber dennoch möchte ich an dieser Stelle dieses aktuell viel diskutierte Thema aufgreifen und eine sehr interessante Information, die mich per Mail erreichte. veröffentlichen.

Ich bin sicher, dass die meisten Menschen nicht über dieses Hintergrundwissen verfügen und auch nicht aufgeklärt werden:

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Nachstehend die erhaltene eMail:

Das Thema Schweinegrippe ist schon zu sehr in Aller Munde und einige von uns sehen darin eine Imfpropaganda und Paniktreiberei der Pharmaindustrie, einige von uns sind noch unentschlossen ob sie sich impfen lassen, und einige wenige (hoffentlich) haben diese Körperverletzung der Pharmaindustrie über sich ergehen lassen.

Impfen oder nicht Impfen?

Für alle Unentschlossen haben wir einige Informationen gesammelt und auf unserer Homepage bereitgestellt.

Diese finden Sie direkt auf der Startseite unseres Onlineportals “Hannespharma-Shop“.

Bevor Sie diesen Schritt machen lesen Sie sich diese Informationen durch und entscheiden selbst.

Bitte überdenken Sie diesen Schritt genau, denn anhand der ganzen Todesfälle und der dubiosen Inhaltsstoffe ist der beste Schutz gegen Viruserkrankungen ein intaktes Immunsystem:

Cistus incanus und Lapacho können dazu einen erheblichen Beitrag leisten, das Immunsystem zu stärken und einen körpereigenen Schutz aufzubauen.

Ich hoffe, dass Ihnen diese Informationen weitergeholfen haben, und helfen Sie uns bitte die Informationen weiterzuverbreiten.

Mit besten Grüßen

Markus Hannes

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P.S. Und hier noch ein paar nützliche Links:

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Und noch ein Schreiben einer Fachärztin für Allgemeinmedizin, Frau Sacher:

> Betreff: Ärztin informiert – Risiko durch Schweinegrippeimpfung

> …..Wer es noch nicht weiß:

>

Die beiden Impfstoffe gegen die so genannte “SchweinegrippePandemrix® und Focetria®, enthalten als Adjuvans (Wirkverstärker) Squalen. Beim Menschen ist Squalen bei den US-Soldaten des ersten Golfkriegs als Impfverstärker eingesetzt worden. 23-27%, also jeder Vierte von ihnen und auch solche, die zu Hause blieben(!), bekamen die sog. Golfkriegskrankheit, mit chronischer Müdigkeit, Fibromyalgie (Muskelrheuma), neben Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen, persistierenden Kopfschmerzen, Erschöpfung und ausgedehnten Schmerzen charakterisiert. Die Krankheit kann auch chronische Verdauungsprobleme und Hautausschlag einschließen.
Die Erkrankung hat sich seit 1991 also seit 18 Jahren nicht gebessert. Bei 95% der Geimpften mit Golfkriegssyndrom wurden Squalen-Antikörper gefunden, bei den Geimpften aber nicht Erkrankten bei 0%. Erst nach mehr als 10 Jahren wurden die Schäden vom US-Verteidigungsministerium anerkannt.
Wenn die Bundesregierung ihren Willen durchsetzt und 35 Millionen Menschen geimpft werden, ist damit zu rechnen, dass 8-9 Millionen Bundesbürger für die nächsten Jahrzehnte unter chronischer Müdigkeit und Fibromyalgie etc. leiden werden.

Geben Sie dieses Email bitte an möglichst viele ihrer Bekannten weiter.

> Juliane Sacher
> Fachärztin für Allgemeinmedizin
> Bergerstr. 175
> 60385 Frankfurt
> T: 069 – 921 89 90
>
> F: 069 – 921 89 990

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