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Artikel-Schlagworte: „Knie“

BOY – viel Geduld und Konsequenz wird belohnt!

Boy läuft von Woche zu Woche besser und benötigt keine Schmerzmittel mehr.

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Seit Boy nun gelernt hat, auch zusammen mit den anderen 4 Wuffels, ordentlich an der Leine zu gehen, kommt er mit auf die großen Spaziergänge. Dies bekommt seinem Bein sehr gut, wie man sieht. Durch die gleichmäßige Bewegung an der Leine über Distanzen von 20 bis 25 km fördert den Muskelaufbau und die Beweglichkeit seines Knies.

An dieser Stelle nochmal ganz ganz lieben Dank an unseren Tierarzt in Leipzig Herrn Dr. Jähnig für alles was er für Boy getan hat und für seine Geduld mit dem Pflegefrauchen – für jede Frage hat er sich immer zwischendurch am Telefon Zeit genommen, er hat mich immer toll beraten, Tipps gegeben und alles ganz toll erklärt. Lieben Dank!

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Es hat sich also gelohnt, allen Wuffs klar zu machen, daß es auch zu funktionieren hat,  wenn alle 5 Wauwies mit Frauchen spazieren gehen. Was für Boy noch sehr schwer ist, ist die Tatsache, daß die anderen Hunde ohne Leine über die Wiesen toben dürfen und er mit Frauchen an der langen Leine zu gehen hat. Da aber klar zu erkennen ist, daß gerade diese übermütigen Spielereien das Bein noch gar nicht abkann, muß Boy da einfach durch.

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Ein bis zweimal die Woche trenne ich das Rudel und gehe mit Boy und Nelly ohne Leine laufen, das geht sehr gut, da Boy gelernt hat, daß Nelly nicht so die Spielmaus ist, sondern lieber mal eine Runde um die Wette mit läuft – damit kommt sein Bein inzwischen ganz gut klar.

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Und noch immer wünscht sich Boy endlich seine eigene Familie – er hat mehr verdient als immer nur das 5. Rad am Wagen zu sein. Traurig aber wahr, daß ein so toller Hund es so schwer hat die passenden Menschen zu finden.

BOY – zum Pechvogel geboren?

Nicht daß ihn nur kein Mensch adoptieren will – keine einzige Anfrage bei all den Vermittlungsbemühungen – NEIN, sein Bein will einfach auch nicht so werden wie wir uns das erhofft und gewünscht hatten.

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Das Knie ist das ganz große Problem. Die Hüfte ist super, damit zeigt er keinerlei Probleme mehr.

Nachdem er die schlimme Zeit der Ruhigstellung in der Hundebox, mit nur kurzen Spaziergängen an der Leine, gut überstanden hatte, sah das Ganze richtig gut aus. Boy hat wirklich alles sehr geduldig über sich ergehen lassen. Ich hatte hier im Blog über diese Zeit mehrfach berichtet. Alles sah sehr gut aus und ich war guter Hoffnung, genau wie der Tierarzt.

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Leider verschlechterte sich sein Gang nach und nach wieder. Das Knie wird immer wieder dick obwohl ich ihn noch immer “bremse”.

Natürlich ist Boy ein junger Kerl, der auch mal spielen und toben will. Man kann nur staunen mit welch guter Laune und mit wieviel Geduld er das Alles meistert.

Nun waren wir gestern wieder in Leipzig beim Tierarzt und das Knie wurde wieder geröntgt. Hier zeigt sich nun ganz deutlich, daß das Gelenk wohl durch den längerfristig unbehandelten Kreuzbandriss sehr gelitten hat. Der Gelenkkopf und der Knorpel sind sehr zerschlissen. Was das bedeuted muß sicherlich nicht genauer erläutert werden.

Gestern wurde nun das Knie punktiert und die Entzündung im Gelenk behandelt. Wie es sich weiterentwickeln wird, bleibt erstmal abzuwarten.

Tja, das waren dann Gestern mal wieder inkl. Benzin für die Fahrt gute 200 Euro und ich werde mich wohl an den Gedanken gewöhnen müssen, daß Boy hierbleibt, da augenscheinlich kein Mensch Interesse an ihm hat. Nichts dagegen, denn er ist ein wundervoller Hund……

Dagegen steht jedoch, daß ich das Alles alleine finanziell auf Dauer kaum stemmen kann. Außerdem würde ich dem Kerlchen von ganzem Herzen ganz tolle liebe Menschen gönnen, wo er mehr sein darf und kann als nur das fünfte Rad am Wagen.

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Vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder? Natürlich werde ich, egal was passiert, ihm immer zur Seite stehen und gegebenenfalls auch den Adoptanten, die ihn übernehmen würden.

Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Neues von BOY

BOY entwickelt sich immer mehr zu einem wundervollen, sehr gelehrigen und liebenswerten Hund. Ich staune immer mehr über seine Auffassungsgabe und über seine Bemühungen alles richtig zu machen.

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An der Leine gehen, Sitz, Platz – das ist kein Thema mehr für ihn. “Bleib” funktioniert ebenfalls von Tag zu Tag besser. Auf der Wiese und durch den Wald geht er problemlos ohne Leine. Sollte mal was interessantes zu erschnuppern sein, folgt er im “Tiefflug” wenn man einfach weitergeht und ihn dann ruft. BOY kann sich auch sehr gut alleine beschäftigen, wenn man mal keine Zeit für ihn hat.

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BOY ist trotz seiner Geschichte ein sehr lebensfroher und lebhafter Hund, den ich hier nur gut gelaunt erlebe.

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Einzigstes Problem stellt momentan wieder sein Knie dar. Es ist leider wieder etwas angeschwollen und bereitet ihm Schmerzen. Nun werden wir nach Pfingsten nochmals nach Leipzig zu seinem Tierarzt fahren und hoffen, daß es nichts Schlimmeres ist.  Der Tierarzt vermutet, es könnte sich etwas Wasser im Knie gebildet haben, was nach solch einer Operation ab und an vorkommen kann.  Wir werden sehen und hoffen das Beste für den jungen Mann.

Es ist ja so herrlich wie er gut gelaunt über die Wiesen und durch den Bach flitzt Icon Wink in

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Neuigkeiten von Boy

Boy hat es so gut wie geschafft!

Wir hatten gestern den Abschlußtermin in Leipzig in der Praxis von Herrn Dr. Jähnig, der ihn im Februar operiert hatte.

Alles im grünen BereichBoy darf endlich wieder ohne Hundebox leben – das ist wie Weihnachten und Ostern gleichzeitig. Nach dem sehr anstrengenden Tag gestern, hat Boy wohl auch weitestgehend die Suche nach Luci aufgegeben und genießt die wiedererlangte (fast-) Freiheit.

Boy sollte natürlich noch nicht pausenlos toben und springen, aber er darf soweit wieder rennen und ohne Leine flitzen. Jetzt heißt der nächste Schritt, wieder ordentlich Muskeln aufbauen, die den Rest erledigen müssen. Sicherlich wird Boy einen etwas “unsauberen” Gang zurückbehalten, aber er wird wieder toben und rennen können wie ein ganz “normaler” Hund und das Wichtigste: er hat keine Schmerzen dabei.  Er setzt das Bein auch voll ein und entlastet es nicht, was ein sehr gutes Zeichen ist.

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Ergo: Der Tierarzt ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis – Boy und ich natürlich mindestens genauso. Boy ist erstmal froh, nicht mehr in der Hundebox leben zu müssen!

Nun kann Boy auch wieder Sitz und Platz machen, was wir jetzt auf Hochtouren üben, genau wie Situationen mit Ablenkung. Außerdem suchen wir nun, nachdem gesundheitlich alles getan wurde, den Traumplatz für ihn.

Ein Tag der Katastrophen – der 17.02.11!!

Eigentlich sollte es ein Tag zum Freuen werden – naja, als Nachtarbeiter freut man sich eigentlich nicht wirklich, wenn man vor 6 Uhr schon wieder aufstehen muß, aber Boy´s Knie und seine Hüfte sollte kontrolliert werden und die Fäden sollte er los bekommen.

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Heißt also – ein Schritt nach vorne, zumal mir das Bein ganz gut gefiel. Er setzte es ja auch schon wieder ein wenig ein.

Der Tag begann toll: nicht verschlafen, der angesagte Schneefall blieb aus, die Straßen waren trocken und der gemeldete Stau vor Leipzig existierte nur noch in der Gegenrichtung – wir waren überpünktlich in der Tierarztpraxis.

Super, dachte ich, dann kann sich eventuell der Tierarzt meinem Brutos noch die Beule an der Vorderpfoten ansehen. Diese Beule direkt vorne unterhalb des Ellbogens wurde bei uns hier vorort als Abszess behandelt und es stellte sich leider immer nur vorübergehend eine leichte Besserung ein. Seit einigen Tagen humpelte er auch nach längerer Bewegung.

Noch war alles im grünen Bereich……….

Bei Boy sah alles gut aus: der Doc war begeistert vom Knie – alles super! Die
Naht an der Hüfte suppte etwas und es wurde etwas Wundflüssigkeit abgezogen. Da beide Nähte sonst sehr gut aussahen, wurden die Fäden gezogen.

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Nun kam mein Großer dran – schnell erkannt, egal was da drin ist, es muß raus, denn es reibt am Knochen und ruft Entzündungen hervor.

Es gab eine Stunde “Pause” für mich. Okay, eine kleine Runde mit Boy in der Stadt und dann mit Nelly in den Schloßpark. Sie war ebenfalls mitgefahren.

Dann kam der erste Hammer des Tages!

Die Beule war kein Abszess - es war ein Tumor. Ich durfte ihn sehen und er sag beim besten Willen nicht besonders lecker aus Icon Sad in Er sollte eingeschickt werden um sicher festzustellen ob er gut- oder bösartig ist und um weitere Informationen zu erhalten.

Ich war erstmal fix und alle – hört es denn gar nicht mehr auf? Das kann doch alles nur nicht sein oder?

Erstmal nur noch nach Hause, dachte ich. Okay ich mußte noch Medikamente für Luci holen und dann weiter nach Hause. Wie ich mich fühlte, kann ich nicht mehr so genau erklären.

Endlich waren wir angekommen und glücklicherweise hatte mein Großer sich seinen Verband noch nicht abgemacht, denn der sollte mindestens bis Samstag am Abend dran bleiben – wo er doch Verbände so haßt. Also wenigstens mal das gut gegangen.

Ich erstmal Brutos am Ausladen, der noch ein wenig im Narkose-Dämmer war, dann Boy……..ich will mit ihm Pippi machen gehen und denke ich falle gleich tot um – die Naht an der Hüfte war aufgegangen – komplett offen. Das war die Naht, die etwas suppte, klasse! Keine Ahnung ob er während der Fahrt rumgeknaupelt hatte oder ob das so passiert ist, ich hatte ihn hinten in der Box im Auto und konnte es nicht sehen. Die Strecke fahre ich ja knapp 2 Stunden, also eine ganze Zeit in der eine Menge passieren kann – keine Ahnung wie das ging.

Okay, wieder ins Auto nebenbei die Tierärztin anrufen und dort in die Praxis im Tiefflug. Nochmal Narkose, Wunde reinigen und tackern. Schnell zurück um zu sehen was mein frisch operierter Großer macht. In der Hoffnung, daß er seinen Verband in der Zwischenzeit noch immer in Ruhe gelassen hat.

Inzwischen war es Abend gegen 17 Uhr. Ich konnte kaum noch aus den Augen gucken und war fix und alle.

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Als ich alles soweit sortiert hatte, sah mich dann Luci an mit den Worten in den Augen “für mich hast Du heute gar keine Zeit? *schnief”………”Doch”, sagte ich, “Du kannst so viel Ruhe und Liebe ausstrahlen, das kann mir jetzt nur helfen und Dir kann eine kleine Runde durch den Wald auch nicht schaden”. Also ging ich mit Luci noch fast eine Stunde durch den Wald – nicht zu glauben, diese feinfühlige Hündin ließ mich keine Sekunde aus den Augen und bettelte so sehr um Schnuseeinheiten, daß sie mir wieder ein wenig innere Ruhe gab. Ich hoffe, sie hat noch ganz ganz lange Zeit…..

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Zurück zu Hause gabs erstmal Raubtierfütterung für die Wuffs. Boy schlief noch, er fiel beim Futtern aus. Mein Großer hatte schon wieder Hunger, wenn auch nicht ganz so wie sonst.

So, es war inzwischen 19:50 Uhr – die Arbeit ruft bis 3 Uhr – ein unvergesslicher Tag von deren Sorte ich nie wieder einen erleben möchte!!!

Boy hat seine OP hinter sich…

Ein stressiger Tag für Alle. Die doch recht weite Fahrt, das Hoffen und Bangen…..Auch der Tierarzt, Herr Dr. Jähnig war nach der OP sichtlich geschafft. Wie sich nun herausstellte, war die Denervation an der Hüfte noch das kleinere Übel.

Die eindeutige Diagnose bzgl. des Knies war: “alter Kreuzbandriss”. Beides seperat zu operieren macht natürlich wenig Sinn, also Knie und Hüfte in einer OP. Das war schon ein ganz ordentlicher Packen. Ich bin froh, daß Herr Dr. Jähnig das alles gemacht hat, denn ich habe wieder gemerkt, wie viel Kompetenz bei ihm hinter seiner Arbeit steckt. Die Diagnosen sind klar und eindeutig, nicht wie ich es leider von vielen Tierärzten kenne ein “vielleicht” oder ein “vielleicht auch nicht”.

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Nun muß Boy leider erstmal einige Zeit in der Box leben, denn die Nachsorge einer Kreuzbandoperation ist nicht gerade von Pappe. Ich habe eine ausführliche Anleitung bezüglich der Nachsorge gleich mitbekommen – das wird ein sattes Stück Arbeit mit so einem Flummiball, wie Boy einer ist.  Und dann hopsen hier ja noch mehr Hunde rum, das muß er jetzt erstmal alles irgendwie erdulden – armer Kerl. Aber da müssen wir jetzt alle durch und hoffen, daß alles gut wird.

Tja, 3-4 Monate Leinenzwang, nicht hopsen, nicht toben, nicht spielen – das wird hart. Aber wenn er danach noch mindestens 13 schöne Jahre leben darf ist es ganz sicher ein riesiger Erfolg oder?

Traurig nur, daß der Verein, dem er eigentlich gehört oder gehörte nicht einmal nach ihm fragt…..schade. Aber für die persönliche Lernfähigkeit sehr förderlich.

Update: Luci und Boy

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Zuerst das positivere der beiden Updates: Luci ist relativ fit, rennt über die Wiese und freut sich des Lebens, wobei die Bronchitis noch nicht ausgestanden ist und sie hustet immer noch ab und an. Die Lymphknoten sind ein ganzes Stück abgeschwollen, aber dennoch vom Normalzustand einiges entfernt. Ich weiß, Jeder sagt mir, das kann eine ganze Zeit dauern, aber mich beunruhigt es einfach noch. Haltet bitte mit die Daumen, daß es weiter aufwärts geht!

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Nun, bei Boy wird das Ganze wesentlich komplizierter. Je mehr Meinungen ich mir einhole, desto unsicherer wurde ich anfangs bezüglich dessen was ich machen sollte oder könnte. Geschehen muß schnellstmöglich etwas, denn solange er auf drei Beinen hüpft, werden die anderen Gelenke überbelastet und das kann auf Dauer so nicht gehen. Außerdem geht es ohne Schmerzmittel auch nicht und auch diese möchte ich ihm nicht auf Dauer zumuten.

Ich bin nun irgendwie nach dem Ausschlußverfahren vorgegangen:

1) Eine künstliche Hüfte einsetzen lassen ist nicht nur die teuerste und risikoreichste Variante, natürlich auch mit den besten Ergebnissen, wenn die OP klappt……diese fällt jedoch aus, da Boy noch zu jung ist. Zum momentanen Stand können wir nicht wirklich zu 100% davon ausgehen, daß er schon komplett ausgewachsen ist.

2) eine Gelenkkopfabnahme, eine sogenannte Femurkopfresektion, fällt deshalb aus, da Boy zu groß, zu schwer und eigentlich auch noch zu jung ist. Die Meinungen, die ich mir eingeholt haben, sehen die Grenze für diese Methode bereits bei einem Gewicht von max. 20 kg. Also muß ich darüber nicht weiter nachdenken, da Boy knapp 36 kg auf die Waage bringt.

Ansich bleiben dann noch genau 2 Möglichkeiten – beide Varianten klingen für mich erstmal gangbar, wobei beide wohl ihre Vor- und Nachteile bringen. Die Entscheidung ist  mir nicht gerade leicht gefallen. Ich finde es schon nicht einfach, wenn man sie für den eigenen Hund treffen müßte – noch schwerer für einen Wuff, der einem nicht gehört.

Die eine der beiden verbleibenden Möglichkeiten lautet: Goldimplantat bzw. Goldakkupunktur, die andere Möglichkeit ist die Denervation.

Unter anderen habe ich mit der Tierarztpraxis in Leipzig Schönefeld in Verbindung gesetzt. Vor einigen Jahren wurde dort meine Dobi-Hündin Li sehr erfolgreich operiert obgleich im Vorfeld jeder andere Tierarzt sagte, das sei nicht operabel. Bei ihr hatte sich die Achyllessehne vom Fersenbein gelöst gehabt. Sie hatte damals eine alte chronische Gelenkentzündung mitbegracht. Li konnte nach der OP noch bis an ihr Lebensende (gute 4 Jahre) mit dem Beinchen rennen und springen wie ein Reh.

Auch an dieser Stelle, lieben Dank an Herrn Dr. Jähnig, der sich viel Zeit genommen hat und mir, auch für den Laien verständlich, die Vorgehensweisen und Wirkungsweisen der verbleibenden Möglichkeiten erklärt hat. Er hat mir die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten sehr gut nachvollziehbar dargestellt.

Überzeugt hat mich letztenendes die Aussage aus seiner Mail (Zitat):

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“……….Die Denervierung läst die Chance, auch mit anderen OPs (Hüftgelenkersatz, Goldimplantation, Femurkopfresektion, Pectineusschnitt) später noch zu Helfen. Es ist also noch alles möglich.
Die großen Erfolge der Denervierung in den letzten Jahren bestärkten uns aber darin, diese Methode auch bei jüngeren Hunden häufiger einzusetzen……”

*************************************

Was mit dem Knie von Boy geschehen sollte oder muß, kann erst nach einer weiteren Untersuchung, das heißt, nach einer sogenannten Kniespiegelung, entschieden werden.

Ich habe nun für Dienstag, den 08.02. einen Termin mit Boy in Leipzig und hoffe, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Eine weitere Bestätigung dieser Entscheidung erhielt ich gestern noch von dem bekannten Tierarzt Dr. Gerald Krakauer aus der Fernsehsendung “Hundkatzemaus” , der sich die Zeit nahm, sich mit dem Fall “BOY” außeinander zu setzen – VIELEN DANK!!!!!

Zitat:

Sehr geehrte Frau Abt,

Ihre Einschätzung ist schon sehr präzise und gut recherchiert, ich kann das alles nur bestätigen. Sicher ist eine künstliche Hüfte – wenn sie im richtigen Alter eingesetzt wird und die OP erfolgreich verläuft – die beste Lösung, aber es ist schon klar – und das hat jetzt nichts mit der Tatsache zu tun, dass es sich um einem Tierschutzhund handelt – dass hier die enormen Kosten bedacht werden müssen.  Aus meiner Sicht würde ich auch zur Denervation raten, ein einfacher Eingriff, der zwar u.U. nach drei, vier Jahren erneut vorgenommen werden muss,  bei dem aber jede andere Behandlungsoption – wie eben auch eine künstliche Hüfte – bestehen bleibt. Alternativ käme sicher auch eine Goldakupunktur in Frage, es gibt da nur sehr unterschiedliche Rückmeldungen was den Erfolg angeht. Vom doch recht destruktiven Entfernen der Oberschenkelköpfe würde ich bei einem so jungen Hund abraten, wenn er damit nicht zurecht kommt und Schmerzmittel nicht ausreichen, bleibt oft nur noch das Einschläfern.

Mit freundlichen Grüßen

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Dr. Gerald Krakauer

DOCMA TV Produktion GmbH
Studio und Redaktion
Poccistraße 10
80336 München

Wie schon gesagt hoffe ich, daß ich für Boy die richtige Entscheidung getroffen habe und ich werde ihn Herrn Dr. Jähnig anvertrauen - ich weiß auf jeden Fall, daß er alles menschenmögliche für ihn tun wird. Bei ihm macht es auch keinen Unterschied ob der Hund reinrassig, Leistungshund oder Tierschutzhund ist. Herr Dr. Jähnig setzt sich auch im Leipziger Tierheim für die Tiere ein und er hatte damals keinerlei Probleme meine Li zu behandeln, wie zig andere Tierärzte. (Erklärung: Li war kein einfacher Hund, ihre Vorerlebnisse hatten sie nicht wirklich zu jedem Menschen freundlich sein lassen ………).

Haltet bitte mit die Daumen für Boy, daß er alles gut übersteht – ich halte Euch auf dem Laufenden!


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