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Artikel-Schlagworte: „Knochen“

Problem Tierarzt………Oder: Nelly humpelt, was nun?

Es kommt grundsätzlich sehr häufig vor, dass der Hund humpelt oder lahmt. Oftmals handelt es sich um eine Lappalie. Eine leichte Zerrung, ein aufgerissener Ballen, eine eingerissene Kralle oder ähnliche Dinge können eine Lahmheit hervorrufen. Hier helfen oft einfache Hausmittelchen und wenige Tage später ist das Problem vergessen. Hunde sind bekanntlich hart im Nehmen.

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Was jedoch, wenn sich die Lahmheit verschlimmert und so gar nicht in Griff zu bekommen ist? Dazu kommt, dass es für den “normalen” Hundehalter nicht immer einfach ist, genau zu erkennen woher die Lahmheit genau kommt. Liegt das Problem in der Schulter, dem Ellbogen, der Pfote oder doch irgendwo an der Wirbelsäule? Um das Problem genau zu lokalisieren reicht häufig nicht einmal ein geschulter Blick, wie das Beispiel “Nelly” zeigt.

Am Beispiel meiner Nelly kann man sehen wie schwer eine “gute” Diagnose und wie teuer eine falsche Diagnose sein kann:

Was war passiert?

Nelly rannte wie immer mit Brutos um die Wette auf der Wiese am Bach. Plötzlich blieb sie abrupt stehen und schlich dann im Schritt zu mir zurück. Ich wusste sofort, es ist etwas nicht in Ordnung, denn das war nicht Nellys normales Tempo.

Ich sah mir die Pfoten an und versuchte eine Verletzung zu finden, was mir nicht so recht gelingen konnte. Nelly humpelte vorne rechts ein wenig und wirkte steif. Sie äußerte Schmerzlaute wenn sie versuchte zu traben und drosselte sofort wieder auf Schrittgeschwindigkeit.

Also erst mal ab zum Auto und nach Hause….wo Nelly ungewöhnlicherweise sofort auf ihren Platz ging und schlief. Sie schien total müde, was ebenfalls nicht zu ihrer Art passte. Nun war es Wochenende und ich entschied ihr erst mal Traumeel zu geben und den nächsten Tag abzuwarten. Eine äußerliche Verletzung oder eine Schwellung konnte ich nicht finden.21-04-12unterwegs9-300x249 in Am nächsten Tag ging es Nelly wesentlich besser bis auf das Humpeln mit dem rechten Vorderbein, was jedoch auch etwas besser war als am Vortag. Gut, dachte ich, sie hat sich sicher nur vertreten. Ich gab ihr weiterhin Traumeel und war ein wenig beruhigt.

Meine Ruhe hielt nur bis zum Folgewochenende an, denn es wiederholte sich exakt genau das Problem, welches ich beschrieben hatte. Es stand für mich also fest: Montag wird ein Termin vereinbart um Nelly zu röntgen.

Wenige Tage später fuhren wir (Brutos durfte gleich mitkommen) nach Leipzig zu einem Tierarzt, bei dem ich bisher immer gute Erfahrungen bzgl. diverser Knochen- und Gelenkprobleme bei den Hunden gemacht hatte. Brutos hatte ich ebenfalls angemeldet, da der alte Herr in der letzten Zeit zunehmend Probleme beim Aufstehen zeigte. Ist er “warmgelaufen” kann er noch rennen und spielen wie ein Junghund – also auch gleich nachsehen lassen.

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Es wurde eine sogenannte “Gangbilddiagnose” und Röntgenbilder von beiden Hunden erstellt. Beide Ergebnisse klangen nicht berauschend, die ich erhielt:

Nelly: hochgradige Arthrose im rechten Ellbogengelenk + beginnende Spondylose

Brutos: HD frei, jedoch hochgradige Spondylose in der gesamten Wirbelsäule

Beide Befunde wurden mir anhand der Röntgenbilder so erklärt, daß ich es als Laie so glauben musste.

Es gab erst mal Schmerzmittel, die ich einsetzen sollte falls nötig. Bzgl. Nelly sollte noch überlegt werden, ob eine weitere Maßnahme sinnvoll sein könnte.

Auf meine Frage nach Goldimplantaten/Goldakupunktur erhielt ich die Adresse einer Tierärztin, mit der ich mich in Verbindung setzen sollte. Es könne wohl eventuell etwas bringen wurde mir gesagt. Das Telefonat mit dieser Tierärztin wirkte auf mich nicht sehr hoffnungsvoll worauf ich meine Gedanken an diese Variante erst mal wieder verwarf. Interessant war, dass der Leipziger Tierarzt beim nächsten Telefonat meinte: “Goldimplantate und Goldakupunktur sei nur Geldmacherei….”. Irgendwie hatte sich offensichtlich die Einstellung zu der Thematik kurzfristig geändert….?

Da ich für Nelly alles tun wollte, was ihr helfen könnte, sollte sie Hyaluronsäure ins Ellbogengelenk gespritzt bekommen (dies wird auch im Humanbereich bei Arthrose praktiziert). Also 5 mal die Fahrt nach Leipzig im Abstand von je einer Woche (eine Strecke 125 km) + pro Spritze rund 85 Euro……… (bei 300 Euro war ich bereits für die Röntgenbilder und die Schmerzmittel für Nelly und Brutos)

Ergebnis? Nelly lief nach der ersten Spritze etwas besser……..danach wurde es wieder schlechter und nach der 5. Spritze lief sie schlechter als vor den Spritzen Icon Sad in

Zu Deutsch: Diagnose 2 Hunde, Behandlung ohne Erfolg, Fahrten etc. Mein Konto war gute tausend Euro leichter und beiden Hunden war nicht geholfen – natürlich gibt es keine GARANTIEN und natürlich sind solche Dinge nicht heilbar……….aber es musste doch was geben. Außerdem, woher und warum hat meine Nelly so plötzlich diese hochgradige Arthrose?

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Mit tausend Fragen im Kopf bemühte ich wieder nächtelang Freund GOOGLE……bis ich mich entschloss eine Rundmail an alle Tierschützer zu schicken bzgl. Erfahrungen mit Goldakupunktur.

Die Resonanz, die ich erhielt hätte ich mir nicht träumen lassen! An dieser Stelle nochmal ganz lieben Dank an Alle, die sich gemeldet haben!!

All diese Erfahrungsberichte haben mir sehr geholfen eine Entscheidung zu treffen. Gute bis sehr gute Ergebnisse hatten all die Hundehalter, die sich nicht für die “billigste” Variante sondern für die ganzheitliche Variante bei einem erfahrenen Tierarzt mit nachvollziehbar guter Ausbildung in diesem Bereich entschieden haben. Die Billigvarianten, die auf bestehende Diagnosen durchgeführt wurden, brachten keine bzw. nur einen minimalen Erfolg.

Nun hatte ich 6 Tierarztpraxen quer durch Deutschland ausgesucht, rief dort an und übermittelte per Mail die Röntgenbilder, welche ich zwischenzeitlich abfotografiert aus Leipzig erhalten hatte.

Was nun kam war richtig spannend:

Der erste Anruf kam sehr kurzfristig aus Falkensee bei Berlin. Kurz zusammengefasst die Aussagen, die mich ziemlich aus den Schuhen hoben: Die relativ schlechten Röntgenbilder zeigten diesem Arzt eine max. mittelschwere Arthrose im Ellbogen und einen Bruch an einem Dornfortsatz im Brustwirbelbereich …….. Das Röntgenbild bearbeitet und mit Markierung des Bruchs erhielt ich per Mail wieder zurück.

3 weitere Tierärzte antworteten per Mail ohne auf die Röntgenbilder einzugehen. Eine Tierärztin hatte mich eine Woche später zurückgerufen und meinte, sie hätte die Röntgenbilder nicht erhalten, nur die Mail. Die 3 Tierärzte, die per Mail geantwortet hatten, versuchte ich telefonisch zu erreichen und auf den Rippenbruch anzusprechen. Hm, auch interessant: einer der Ärzte meinte, das sei ein Gendefekt, der zweite TA meinte, das sei einfach in einer blöden Stellung geröntgt und täuscht. Nummer 3 konnte ich trotz 5 Versuchen nicht erreichen und ein Rückruf, wie hinterlassen, erfolgte bis heute nicht.

Also – wir hatten dann am 16. August unseren Termin in Falkensee bei Berlin.

Ein ausführlicher Bericht zu dem Termin in Falkensee mit Nelly und Brutos folgt in Kürze! Es war nicht “nur” ein Tierarzttermin – nein, es war gleichzeitig ein Erlebnis mit Lerneffekt. Noch immer bin ich im Kopf dabei all diese Eindrücke zu sortieren……..

Auch werde ich hier noch genau beschreiben, wie es Nelly und Brutos ergangen ist und wie sich die ganze Sache nun nach der Goldakupunktur entwickelt.

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Ein Tag der Katastrophen – der 17.02.11!!

Eigentlich sollte es ein Tag zum Freuen werden – naja, als Nachtarbeiter freut man sich eigentlich nicht wirklich, wenn man vor 6 Uhr schon wieder aufstehen muß, aber Boy´s Knie und seine Hüfte sollte kontrolliert werden und die Fäden sollte er los bekommen.

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Heißt also – ein Schritt nach vorne, zumal mir das Bein ganz gut gefiel. Er setzte es ja auch schon wieder ein wenig ein.

Der Tag begann toll: nicht verschlafen, der angesagte Schneefall blieb aus, die Straßen waren trocken und der gemeldete Stau vor Leipzig existierte nur noch in der Gegenrichtung – wir waren überpünktlich in der Tierarztpraxis.

Super, dachte ich, dann kann sich eventuell der Tierarzt meinem Brutos noch die Beule an der Vorderpfoten ansehen. Diese Beule direkt vorne unterhalb des Ellbogens wurde bei uns hier vorort als Abszess behandelt und es stellte sich leider immer nur vorübergehend eine leichte Besserung ein. Seit einigen Tagen humpelte er auch nach längerer Bewegung.

Noch war alles im grünen Bereich……….

Bei Boy sah alles gut aus: der Doc war begeistert vom Knie – alles super! Die
Naht an der Hüfte suppte etwas und es wurde etwas Wundflüssigkeit abgezogen. Da beide Nähte sonst sehr gut aussahen, wurden die Fäden gezogen.

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Nun kam mein Großer dran – schnell erkannt, egal was da drin ist, es muß raus, denn es reibt am Knochen und ruft Entzündungen hervor.

Es gab eine Stunde “Pause” für mich. Okay, eine kleine Runde mit Boy in der Stadt und dann mit Nelly in den Schloßpark. Sie war ebenfalls mitgefahren.

Dann kam der erste Hammer des Tages!

Die Beule war kein Abszess - es war ein Tumor. Ich durfte ihn sehen und er sag beim besten Willen nicht besonders lecker aus Icon Sad in Er sollte eingeschickt werden um sicher festzustellen ob er gut- oder bösartig ist und um weitere Informationen zu erhalten.

Ich war erstmal fix und alle – hört es denn gar nicht mehr auf? Das kann doch alles nur nicht sein oder?

Erstmal nur noch nach Hause, dachte ich. Okay ich mußte noch Medikamente für Luci holen und dann weiter nach Hause. Wie ich mich fühlte, kann ich nicht mehr so genau erklären.

Endlich waren wir angekommen und glücklicherweise hatte mein Großer sich seinen Verband noch nicht abgemacht, denn der sollte mindestens bis Samstag am Abend dran bleiben – wo er doch Verbände so haßt. Also wenigstens mal das gut gegangen.

Ich erstmal Brutos am Ausladen, der noch ein wenig im Narkose-Dämmer war, dann Boy……..ich will mit ihm Pippi machen gehen und denke ich falle gleich tot um – die Naht an der Hüfte war aufgegangen – komplett offen. Das war die Naht, die etwas suppte, klasse! Keine Ahnung ob er während der Fahrt rumgeknaupelt hatte oder ob das so passiert ist, ich hatte ihn hinten in der Box im Auto und konnte es nicht sehen. Die Strecke fahre ich ja knapp 2 Stunden, also eine ganze Zeit in der eine Menge passieren kann – keine Ahnung wie das ging.

Okay, wieder ins Auto nebenbei die Tierärztin anrufen und dort in die Praxis im Tiefflug. Nochmal Narkose, Wunde reinigen und tackern. Schnell zurück um zu sehen was mein frisch operierter Großer macht. In der Hoffnung, daß er seinen Verband in der Zwischenzeit noch immer in Ruhe gelassen hat.

Inzwischen war es Abend gegen 17 Uhr. Ich konnte kaum noch aus den Augen gucken und war fix und alle.

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Als ich alles soweit sortiert hatte, sah mich dann Luci an mit den Worten in den Augen “für mich hast Du heute gar keine Zeit? *schnief”………”Doch”, sagte ich, “Du kannst so viel Ruhe und Liebe ausstrahlen, das kann mir jetzt nur helfen und Dir kann eine kleine Runde durch den Wald auch nicht schaden”. Also ging ich mit Luci noch fast eine Stunde durch den Wald – nicht zu glauben, diese feinfühlige Hündin ließ mich keine Sekunde aus den Augen und bettelte so sehr um Schnuseeinheiten, daß sie mir wieder ein wenig innere Ruhe gab. Ich hoffe, sie hat noch ganz ganz lange Zeit…..

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Zurück zu Hause gabs erstmal Raubtierfütterung für die Wuffs. Boy schlief noch, er fiel beim Futtern aus. Mein Großer hatte schon wieder Hunger, wenn auch nicht ganz so wie sonst.

So, es war inzwischen 19:50 Uhr – die Arbeit ruft bis 3 Uhr – ein unvergesslicher Tag von deren Sorte ich nie wieder einen erleben möchte!!!

Update: Luci und Boy

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Zuerst das positivere der beiden Updates: Luci ist relativ fit, rennt über die Wiese und freut sich des Lebens, wobei die Bronchitis noch nicht ausgestanden ist und sie hustet immer noch ab und an. Die Lymphknoten sind ein ganzes Stück abgeschwollen, aber dennoch vom Normalzustand einiges entfernt. Ich weiß, Jeder sagt mir, das kann eine ganze Zeit dauern, aber mich beunruhigt es einfach noch. Haltet bitte mit die Daumen, daß es weiter aufwärts geht!

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Nun, bei Boy wird das Ganze wesentlich komplizierter. Je mehr Meinungen ich mir einhole, desto unsicherer wurde ich anfangs bezüglich dessen was ich machen sollte oder könnte. Geschehen muß schnellstmöglich etwas, denn solange er auf drei Beinen hüpft, werden die anderen Gelenke überbelastet und das kann auf Dauer so nicht gehen. Außerdem geht es ohne Schmerzmittel auch nicht und auch diese möchte ich ihm nicht auf Dauer zumuten.

Ich bin nun irgendwie nach dem Ausschlußverfahren vorgegangen:

1) Eine künstliche Hüfte einsetzen lassen ist nicht nur die teuerste und risikoreichste Variante, natürlich auch mit den besten Ergebnissen, wenn die OP klappt……diese fällt jedoch aus, da Boy noch zu jung ist. Zum momentanen Stand können wir nicht wirklich zu 100% davon ausgehen, daß er schon komplett ausgewachsen ist.

2) eine Gelenkkopfabnahme, eine sogenannte Femurkopfresektion, fällt deshalb aus, da Boy zu groß, zu schwer und eigentlich auch noch zu jung ist. Die Meinungen, die ich mir eingeholt haben, sehen die Grenze für diese Methode bereits bei einem Gewicht von max. 20 kg. Also muß ich darüber nicht weiter nachdenken, da Boy knapp 36 kg auf die Waage bringt.

Ansich bleiben dann noch genau 2 Möglichkeiten – beide Varianten klingen für mich erstmal gangbar, wobei beide wohl ihre Vor- und Nachteile bringen. Die Entscheidung ist  mir nicht gerade leicht gefallen. Ich finde es schon nicht einfach, wenn man sie für den eigenen Hund treffen müßte – noch schwerer für einen Wuff, der einem nicht gehört.

Die eine der beiden verbleibenden Möglichkeiten lautet: Goldimplantat bzw. Goldakkupunktur, die andere Möglichkeit ist die Denervation.

Unter anderen habe ich mit der Tierarztpraxis in Leipzig Schönefeld in Verbindung gesetzt. Vor einigen Jahren wurde dort meine Dobi-Hündin Li sehr erfolgreich operiert obgleich im Vorfeld jeder andere Tierarzt sagte, das sei nicht operabel. Bei ihr hatte sich die Achyllessehne vom Fersenbein gelöst gehabt. Sie hatte damals eine alte chronische Gelenkentzündung mitbegracht. Li konnte nach der OP noch bis an ihr Lebensende (gute 4 Jahre) mit dem Beinchen rennen und springen wie ein Reh.

Auch an dieser Stelle, lieben Dank an Herrn Dr. Jähnig, der sich viel Zeit genommen hat und mir, auch für den Laien verständlich, die Vorgehensweisen und Wirkungsweisen der verbleibenden Möglichkeiten erklärt hat. Er hat mir die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten sehr gut nachvollziehbar dargestellt.

Überzeugt hat mich letztenendes die Aussage aus seiner Mail (Zitat):

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“……….Die Denervierung läst die Chance, auch mit anderen OPs (Hüftgelenkersatz, Goldimplantation, Femurkopfresektion, Pectineusschnitt) später noch zu Helfen. Es ist also noch alles möglich.
Die großen Erfolge der Denervierung in den letzten Jahren bestärkten uns aber darin, diese Methode auch bei jüngeren Hunden häufiger einzusetzen……”

*************************************

Was mit dem Knie von Boy geschehen sollte oder muß, kann erst nach einer weiteren Untersuchung, das heißt, nach einer sogenannten Kniespiegelung, entschieden werden.

Ich habe nun für Dienstag, den 08.02. einen Termin mit Boy in Leipzig und hoffe, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Eine weitere Bestätigung dieser Entscheidung erhielt ich gestern noch von dem bekannten Tierarzt Dr. Gerald Krakauer aus der Fernsehsendung “Hundkatzemaus” , der sich die Zeit nahm, sich mit dem Fall “BOY” außeinander zu setzen – VIELEN DANK!!!!!

Zitat:

Sehr geehrte Frau Abt,

Ihre Einschätzung ist schon sehr präzise und gut recherchiert, ich kann das alles nur bestätigen. Sicher ist eine künstliche Hüfte – wenn sie im richtigen Alter eingesetzt wird und die OP erfolgreich verläuft – die beste Lösung, aber es ist schon klar – und das hat jetzt nichts mit der Tatsache zu tun, dass es sich um einem Tierschutzhund handelt – dass hier die enormen Kosten bedacht werden müssen.  Aus meiner Sicht würde ich auch zur Denervation raten, ein einfacher Eingriff, der zwar u.U. nach drei, vier Jahren erneut vorgenommen werden muss,  bei dem aber jede andere Behandlungsoption – wie eben auch eine künstliche Hüfte – bestehen bleibt. Alternativ käme sicher auch eine Goldakupunktur in Frage, es gibt da nur sehr unterschiedliche Rückmeldungen was den Erfolg angeht. Vom doch recht destruktiven Entfernen der Oberschenkelköpfe würde ich bei einem so jungen Hund abraten, wenn er damit nicht zurecht kommt und Schmerzmittel nicht ausreichen, bleibt oft nur noch das Einschläfern.

Mit freundlichen Grüßen

________________________________

Dr. Gerald Krakauer

DOCMA TV Produktion GmbH
Studio und Redaktion
Poccistraße 10
80336 München

Wie schon gesagt hoffe ich, daß ich für Boy die richtige Entscheidung getroffen habe und ich werde ihn Herrn Dr. Jähnig anvertrauen - ich weiß auf jeden Fall, daß er alles menschenmögliche für ihn tun wird. Bei ihm macht es auch keinen Unterschied ob der Hund reinrassig, Leistungshund oder Tierschutzhund ist. Herr Dr. Jähnig setzt sich auch im Leipziger Tierheim für die Tiere ein und er hatte damals keinerlei Probleme meine Li zu behandeln, wie zig andere Tierärzte. (Erklärung: Li war kein einfacher Hund, ihre Vorerlebnisse hatten sie nicht wirklich zu jedem Menschen freundlich sein lassen ………).

Haltet bitte mit die Daumen für Boy, daß er alles gut übersteht – ich halte Euch auf dem Laufenden!


Badesaison eröffnet……

Endlich scheint sich der Frühling auch bis zu uns durchzukämpfen – endlich Icon Wink in

Für die Hunde beginnt die geliebte Badesaison. Natürlich macht Schwimmen nicht nur Spaß sondern ist sogar gesund.  Für die Gelenke, die Knochen und die Muskulatur ist Schwimmen gleichermaßen aufbauend ohne Gewichtsbelastung.

Klar, nicht jeder Hund traut sich ins Wasser, aber schwimmen können definitiv alle.

Herrlich, wenn sie es als Welpe lernen dürfen, denn da ist die Angst, ähnlich wie beim Menschen noch nicht so hinderlich wie ab einem gewissen Alter.  Allerdings lernt natürlich auch ein erwachsener Hund noch Schwimmen. Bei meinen Wuffs war es eigentlich immer so, daß sie es von den anderen abgeguckt haben.

Mein Brutos, die größte Wasserratte im Rudel hat schon als Welpe mit Wasser zu tun gehabt. Durch die Hitze Frühsommer 2003 hatte ich immer 2 oder 3 große flache Wasserschüsseln im Welpenauslauf stehen gehabt und die kleinen Racker hatten es immer geschafft entweder reinzuspringen, die Dinger zu fünft umzuwerfen oder oder oder……..*lach

Ich hatte damals den neuen Besitzern allen gesagt, die Hunde werden mal Wasserratten – und ich hatte tatsächlich Recht. Die anderen Wuffs machten immer in der Anfangszeit um jede Pfütze einen Bogen und gingen dann spätestens im Folgesommer ins Wasser zum Baden Icon Wink in

So haben wir nun am Montag die Badesaison 2010 an der naheliegenden Elbe eröffnet:

* am Schönsten zu sehen, wenn man unten rechts die Taste FS  und dann SL anklickt.

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