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Artikel-Schlagworte: „Krankheit“

Ein Buch, das man unbedingt lesen sollte

Ich hatte schon mal auf das Buch von Frau Dr. med. vet. Jutta Ziegler – Hunde würden länger leben, wenn…….. hingewiesen.

Inzwischen kann das Buch ganz einfach über Amazon bezogen werden – es lohnt sich für jeden Hunde- und Katzenbesitzer – am meisten für die betroffenen Tiere.

Aber Achtung – man sollte mit der Wahrheit umgehen können!!!

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Schwarzbuch Tierarzt - Hunde würden länger lebnen wenn....

Lesenswert für jeden Hundehalter!!!

Einige Artikel habe ich hier bereits zum Thema “Tierarzt” geschrieben.

Ja, es gibt immer und überall solche und solche auch bei den Tierärzten – das hat ganz sicher schon jeder Tierbesitzer live erlebt. Natürlich sind sie nicht wegzudenken, denn wir brauchen sie dringend um unseren Tieren im Krankheitsfall oder nach einem Unfall helfen zu können.

Um eine Diagnose zu erstellen ist ein guter Tierarzt nicht wegzudenken – dies sollte im Bedarfsfall auch immer dringlichst gemacht werden. Die Behandlungsweise ist dann für die Gesundung des jeweiligen Tieres der nächste sehr wichtige Schritt…….

aber lesen Sie unbedingt das Buch der Tierärztin Dr. Jutta Ziegler, denn sie als Fachfrau weiß wovon sie schreibt:

“Schwarzbuch Tierarzt”

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Totgeimpft, Fehlernährt, Medikamentenvergiftet eine Insiderin packt aus!

Sie können das Buch direkt bei Frau Dr. Ziegler bestellen:

http://www.naturfutterlaedchen.at/Dr-Jutta-Ziegler-Schwarzbuch-Tierarzt

DANKE an Euch ALLE!

Danke für Eure Unterstützung, danke für Eure Tipps, danke für all die lieben Mails und die netten Worte.

Danke im Namen von Luci und Boy! Danke von diesen unendlich dankbaren Hunden. Trotz alldem was die beiden Wuffs im Moment über sich ergehen lassen müssen wegen ihrer Krankheit bzw. nach der Operation, sind die Beiden gut gelaunt, verschmust und freuen sich über jede auch noch so kleine Kleinigkeit.

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Boy ist überglücklich, daß zumindest ein Spaziergang am Tag schon ein klein wenig länger sein darf, auch wenn er am liebsten wieder ohne Leine über die Wiesen sprinten würde – aber bis dahin ist leider noch ein etwas längerer Weg. Noch ist die kurze Leine angesagt, aber besser als nichts – und er benutzt das Bein auch schon recht gut. Auch die Beweglichkeit wird von Tag zu Tag ein klein wenig besser.

Luci hingegen darf ja ohne Leine springen – sie hört, als ob sie schon immer komplett ausgebildet worden wäre. Ich staune nur und kann es immer fast nicht glauben. Selbst wenn sie Wild im Visier hat und sichtlich gerne Gas geben möchte – ein Ruf und sie kommt wedelnd angerannt – Wahnsinn!

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Sie freut sich so abgöttisch über jeden Spaziergang auch wenn sie danach immer ziemlich k.o. ist, denn die Krankheit macht ihr doch sehr zu schaffen. Ich hoffe, die Therapie kann ihr ein gutes Stück weit helfen, denn sie ist trotz allem so lebensfroh, man kann es wohl als Mensch kaum nachvollziehen. Sie merkt sofort, wenn ich sie dann traurig ansehe, weil ich meine Gedanken kaum verbergen kann – dann bekommt sie plötzlich einen angstvollen Blick und läßt mich nicht mehr aus den Augen……..und ich weiß, daß ich mich zusammenreißen muß.

Noch einmal ganz speziellen Dank an Alle, die die beiden Wuffels Luci & Boy unterstützen, die es möglich machen, daß Luci eventuell die klitzekleine Chance hat gesund zu werden oder aber zumindest noch einige Zeit ein lebenswertes Leben führen kann.  Daß Boy die OP bekommen konnte und dadurch bald wieder durchs Leben flitzen kann. Daß er die Chance bekommen hat, nach einer ganz ganz tollen Familie zu suchen bei der er hoffentlich zig Jahre lang ein glücklicher Hund sein darf.

Riesigen Dank an Alle, die es möglich gemacht haben, Boy und Luci nach bestem Wissen und Gewissen zu helfen:

Anika J.

Pia A.

Katrin S.

Silke W.

Nicole P.

Frank G.

Heike Z.

Nicole M.

Catrin S.

Sonja R.

Katharina W.

Familie Eichhorn mit Ihrem Verein:

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Wir danken Euch:

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Update: Luci und Boy

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Zuerst das positivere der beiden Updates: Luci ist relativ fit, rennt über die Wiese und freut sich des Lebens, wobei die Bronchitis noch nicht ausgestanden ist und sie hustet immer noch ab und an. Die Lymphknoten sind ein ganzes Stück abgeschwollen, aber dennoch vom Normalzustand einiges entfernt. Ich weiß, Jeder sagt mir, das kann eine ganze Zeit dauern, aber mich beunruhigt es einfach noch. Haltet bitte mit die Daumen, daß es weiter aufwärts geht!

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Nun, bei Boy wird das Ganze wesentlich komplizierter. Je mehr Meinungen ich mir einhole, desto unsicherer wurde ich anfangs bezüglich dessen was ich machen sollte oder könnte. Geschehen muß schnellstmöglich etwas, denn solange er auf drei Beinen hüpft, werden die anderen Gelenke überbelastet und das kann auf Dauer so nicht gehen. Außerdem geht es ohne Schmerzmittel auch nicht und auch diese möchte ich ihm nicht auf Dauer zumuten.

Ich bin nun irgendwie nach dem Ausschlußverfahren vorgegangen:

1) Eine künstliche Hüfte einsetzen lassen ist nicht nur die teuerste und risikoreichste Variante, natürlich auch mit den besten Ergebnissen, wenn die OP klappt……diese fällt jedoch aus, da Boy noch zu jung ist. Zum momentanen Stand können wir nicht wirklich zu 100% davon ausgehen, daß er schon komplett ausgewachsen ist.

2) eine Gelenkkopfabnahme, eine sogenannte Femurkopfresektion, fällt deshalb aus, da Boy zu groß, zu schwer und eigentlich auch noch zu jung ist. Die Meinungen, die ich mir eingeholt haben, sehen die Grenze für diese Methode bereits bei einem Gewicht von max. 20 kg. Also muß ich darüber nicht weiter nachdenken, da Boy knapp 36 kg auf die Waage bringt.

Ansich bleiben dann noch genau 2 Möglichkeiten – beide Varianten klingen für mich erstmal gangbar, wobei beide wohl ihre Vor- und Nachteile bringen. Die Entscheidung ist  mir nicht gerade leicht gefallen. Ich finde es schon nicht einfach, wenn man sie für den eigenen Hund treffen müßte – noch schwerer für einen Wuff, der einem nicht gehört.

Die eine der beiden verbleibenden Möglichkeiten lautet: Goldimplantat bzw. Goldakkupunktur, die andere Möglichkeit ist die Denervation.

Unter anderen habe ich mit der Tierarztpraxis in Leipzig Schönefeld in Verbindung gesetzt. Vor einigen Jahren wurde dort meine Dobi-Hündin Li sehr erfolgreich operiert obgleich im Vorfeld jeder andere Tierarzt sagte, das sei nicht operabel. Bei ihr hatte sich die Achyllessehne vom Fersenbein gelöst gehabt. Sie hatte damals eine alte chronische Gelenkentzündung mitbegracht. Li konnte nach der OP noch bis an ihr Lebensende (gute 4 Jahre) mit dem Beinchen rennen und springen wie ein Reh.

Auch an dieser Stelle, lieben Dank an Herrn Dr. Jähnig, der sich viel Zeit genommen hat und mir, auch für den Laien verständlich, die Vorgehensweisen und Wirkungsweisen der verbleibenden Möglichkeiten erklärt hat. Er hat mir die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten sehr gut nachvollziehbar dargestellt.

Überzeugt hat mich letztenendes die Aussage aus seiner Mail (Zitat):

********************************

“……….Die Denervierung läst die Chance, auch mit anderen OPs (Hüftgelenkersatz, Goldimplantation, Femurkopfresektion, Pectineusschnitt) später noch zu Helfen. Es ist also noch alles möglich.
Die großen Erfolge der Denervierung in den letzten Jahren bestärkten uns aber darin, diese Methode auch bei jüngeren Hunden häufiger einzusetzen……”

*************************************

Was mit dem Knie von Boy geschehen sollte oder muß, kann erst nach einer weiteren Untersuchung, das heißt, nach einer sogenannten Kniespiegelung, entschieden werden.

Ich habe nun für Dienstag, den 08.02. einen Termin mit Boy in Leipzig und hoffe, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Eine weitere Bestätigung dieser Entscheidung erhielt ich gestern noch von dem bekannten Tierarzt Dr. Gerald Krakauer aus der Fernsehsendung “Hundkatzemaus” , der sich die Zeit nahm, sich mit dem Fall “BOY” außeinander zu setzen – VIELEN DANK!!!!!

Zitat:

Sehr geehrte Frau Abt,

Ihre Einschätzung ist schon sehr präzise und gut recherchiert, ich kann das alles nur bestätigen. Sicher ist eine künstliche Hüfte – wenn sie im richtigen Alter eingesetzt wird und die OP erfolgreich verläuft – die beste Lösung, aber es ist schon klar – und das hat jetzt nichts mit der Tatsache zu tun, dass es sich um einem Tierschutzhund handelt – dass hier die enormen Kosten bedacht werden müssen.  Aus meiner Sicht würde ich auch zur Denervation raten, ein einfacher Eingriff, der zwar u.U. nach drei, vier Jahren erneut vorgenommen werden muss,  bei dem aber jede andere Behandlungsoption – wie eben auch eine künstliche Hüfte – bestehen bleibt. Alternativ käme sicher auch eine Goldakupunktur in Frage, es gibt da nur sehr unterschiedliche Rückmeldungen was den Erfolg angeht. Vom doch recht destruktiven Entfernen der Oberschenkelköpfe würde ich bei einem so jungen Hund abraten, wenn er damit nicht zurecht kommt und Schmerzmittel nicht ausreichen, bleibt oft nur noch das Einschläfern.

Mit freundlichen Grüßen

________________________________

Dr. Gerald Krakauer

DOCMA TV Produktion GmbH
Studio und Redaktion
Poccistraße 10
80336 München

Wie schon gesagt hoffe ich, daß ich für Boy die richtige Entscheidung getroffen habe und ich werde ihn Herrn Dr. Jähnig anvertrauen - ich weiß auf jeden Fall, daß er alles menschenmögliche für ihn tun wird. Bei ihm macht es auch keinen Unterschied ob der Hund reinrassig, Leistungshund oder Tierschutzhund ist. Herr Dr. Jähnig setzt sich auch im Leipziger Tierheim für die Tiere ein und er hatte damals keinerlei Probleme meine Li zu behandeln, wie zig andere Tierärzte. (Erklärung: Li war kein einfacher Hund, ihre Vorerlebnisse hatten sie nicht wirklich zu jedem Menschen freundlich sein lassen ………).

Haltet bitte mit die Daumen für Boy, daß er alles gut übersteht – ich halte Euch auf dem Laufenden!


UPDATE und NACHTRAG: Luci & Boy

Damit einige eventuellen Unklarheiten aus der Welt geschaffen werden bzw. erst gar nicht aufkommen – hier eine kurze Erklärung zu den beiden Wuffs LUCI und BOY. Auch wenn manche Leute irgendetwas anderes behaupten – ist ja nun wohl mal so im Tierschutz, keine Ahnung warum das so ist – das Prinzip werde ich wohl nie verstehen und auch nicht wollen:

BOY habe ich bei mir als dringenden Notfall aufgenommen, als er in NRW aus seiner alten Stelle so schnell wie möglich raus mußte. Er ist ein Hund vom “Peulihof” und ich habe ihn in der Funktion als Pflegestelle aufgenommen.

LUCI ist ebenfalls ein Pflegehund vom “Peulihof“, sie sollte bis zur Vermittlung bei mir bleiben, genau wie BOY. Dies ist mittels Pflegeverträge nachweisbar.

Nun wird mir ja wohl vorgeworfen, ich hätte meine private Kontonummer in dem Spendenaufruf angegeben – ja das ist richtig!

Warum? Beide Hunde sind ohne mein Verschulden krank und müssen behandelt werden. Ich selbst habe 4 eigene Hunde (die selbst aus dem Tierschutz stammen) zu versorgen und bin Alleinverdiener. Um die Futterkosten für BOY und LUCI habe ich nie aufhebens gemacht, aber ich kann die Tierarztkosten nicht alleine tragen, egal wie ich es drehe. Daß ich finanziell nicht sehr gut bestückt bin, war von Anfang an jedem Beteiligten bekannt.

Ich weiß nicht wie das in anderen Regionen Deutschlands gehandhabt wird, bei uns ist es so, daß Tierarztrechnungen sofort fällig sind. Bei Nichtzahlung droht die Einbehaltung des Tieres – darauf kann und will ich mich nicht einlassen.

Okay, was bleibt mir also? Zusehen wie die Hunde leiden? Sie so wie sie sind zurückschicken nach Spanien? Okay, das hab ich nicht drauf. Zu Peter sagen: hol die Hunde ab und nach mir die Sintflut? Auch das hab ich nicht drauf!

LUCI muß weiter behandelt werden, damit es keinen Rückfall gibt und BOY müßte so schnell wie möglich operiert werden, damit nicht das (restliche) Gelenk und die anderen Gelenke noch mehr Schaden nehmen. (die Stellungnahme des Tierarztes kann gerne eingesehen werden, diese habe ich vorliegen) Alleine die veranschlagten OP Kosten für die Hüfte von BOY liegen bei 500 – 700 Euro, das Knie muß erst noch weiter untersucht werden. Nachsorge etc. ist hier noch nicht berücksichtigt……… Je länger der Zustand so bleibt wie er jetzt ist, können die noch gesunden Gelenke Schaden nehmen. Dann könnte es passieren, daß nur noch Einschläfern als Alternative bleibt.

Ergo: ich persönlich sehe mich in der Pflicht zu handeln. Dies kann ich ohne Hilfe aber leider nicht. Wer mich persönlich kennt, weiß, daß ich jeden Cent den Hunden gebe, den ich habe. Aber egal wie ich es drehe und wende, ich kann es alleine nicht. Ich werde am Montag versuchen eine Ratenzahlung zu vereinbaren und hoffe, daß dies wenigstens gelingt.

Falls Jemand eine andere Idee hat, bitte ich dringend um Kontaktaufnahme.

Ich weiß, daß ich, sollte die OP nicht den gewünschten Erfolg bringen, auch wieder die Dumme bin, aber das bin ich ja eh, also kann ich für meinen Teil nur so handeln, außer es kommt noch kurzfristig irgendwoher eine bessere Idee.

Und – nochmal zur Information: die im Spendenaufruf angegebene Kontonummer ist meine private Kontonummer von der auch die Tierarztrechnungen bezahlt werden. Das PayPal-Konto wird in Spanien geführt. Zum jetzigen Stand der Dinge kann ich nicht sagen ob für Spenden, die bei mir eingehen, auch wenn ich diese nach Spanien melde, eine Spendenquittung erstellt wird. Angedacht war es wohl so, daß ich Meldungen weitergebe und diese über den Verein verrechnet werden. Dies kann ich nun nicht mehr gewährleisten – ich kann nur gewährleisten, daß ALLES direkt den beiden Hunden zugute kommt.

Natürlich suche ich für LUCI und für BOY dann auch ein tolles Zuhause für die Zukunft. Für LUCI sobald sie vom Tierarzt für GESUND erklärt wird und für BOY nach der Operation. Natürlich können beide Wuffs erstmal hier bleiben, aber da sie sozusagen Hund Nummer 5 und Hund Nummer 6 neben meinen 4 eigenen Wuffs sind, wäre für sie ein Platz in einer eigenen Familie zukünftig das Beste. BOY sollte dabei auf jeden Fall zu seiner Familie mit ins Haus oder in die Wohnung dürfen (ohne Treppen!), da er mit seiner Hüfte nicht ausschließlich draußen leben sollte und möglichst keine Stufen laufen sollte.

Endstellen werden auf jeden Fall vorkontrolliert und ein gegenseitiges Kennenlernen ist ein absolutes muß bei beiden Hunden!!!!!!!

Bei Interesse oder Fragen bitte  einfach melden bei  hund@pfotenservice.de

Tierarzt, Tierheilpraktiker – wer, wann, warum und welcher?

Ist unser Hund gesund, munter, lustig und fidel, sind wir glücklich. Was aber, wenn er sich sichtlich unwohl fühlt und irgendwie krank erscheint?

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Hunde zeigen, wie prinzipiell alle anderen Tiere, Krankheiten, Unwohlsein oder Schmerzen erst, wenn diese bereits sehr stark beeinträchtigen. Die Natur hat das Lebewesen grundsätzlich so geschaffen. Da das Tier in der Natur täglich ums Überleben kämpfen muss, bleibt keine Möglichkeit zu hadern, zu jammern oder sich hängen zu lassen – dies würde den sicheren Tod bedeuten.

Was nun, wenn wir als Halter merken, es stimmt etwas nicht? Der erste Gedanke ist meist – ab zum Tierarzt, der wirds richten.

Tja, ganz so einfach ist es aber oft nicht. Die häufige Erwartungshaltung - “Spritze rein und gut” ist es doch meist nicht. Wenn ich manche Tierhalter höre, habe ich die Befürchtung, sie verwechseln ihr Tier mit einem Auto, das ab und an in die Werkstatt geschafft wird. Kaputtes Teil raus, neues Teil rein und gut muß es sein. Icon Sad in

Nein, ein Tier ist ein Lebewesen und kann nicht gesund gemacht werden indem man Teile auswechselt oder einfach mal irgendeine Spritze reinhaut!!!

Zum Thema Tierarzt habe ich bereits ausführlich auf der Hauptseite meine Meinung und meine Erlebnisse und Erfahrungen erläutert: siehe PROBLEM TIERARZT

Okay, ich mache kein Geheimnis daraus, dass mir für meine Tiere prinzipiell die Naturheilkunde wesentlich lieber ist als die Chemiekeule. Dies bedeutet in keinem Fall, dass ich Tierärzte generell ablehne. Nein, ich halte es für sehr wichtig einen GUTEN Tierarzt zu haben, der eine ordentliche und detailierte Diagnose stellen kann. Was soll denn bitte behandelt werden, wenn keiner weiß was nun meinem Tier fehlt?

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Nun hatte ich vor einigen Tagen bereits über das Thema “Tierhaaranalyse” geschrieben und es kamen nochmals einige Fragen zu dieser Thematik auf, die teilweise schon dort  beantwortet sind.

Eine weitere sehr interessante Frage kam jedoch zusätzlich auf, die nicht so einfach in zwei Sätzen zu beantworten ist:  Wie finde ich einen GUTEN Tierheilpraktiker? Wo liegen die Unterschiede und was kann ich als Hundehalter erwarten?

Nachstehend möchte ich auf diese Frage näher eingehen:

Leider gibt es ja bekanntlich keinerlei Voraussetzungen dafür, sich Tierheilpraktiker zu nennen. Dies bedeutet im Klartext, es genügt – übrigens genau wie bei Hundeschulen und Hundetrainern – sich einen einfachen Gewerbeschein zu holen – LEIDER!!!

Demnach muß ein Tierheilpraktiker vom Gesetz her maximal eine Bohrmaschine halten können um die Löcher für sein Praxischild bohren zu können – ggf. sollte er es auch noch anschrauben können Icon Wink in

Im Ernst – es ist so! Im Humanbereich sieht es übrigens ähnlich aus.

Wo also liegen die Unterschiede und wie erkennt man diese?

1) Es ist unbedingt anzuraten, den Tierheilpraktiker oder die Tierheilpraktikerin nach Ausbildung, eventuelle Fortbildungen, Spezialgebiete und nicht zuletzt nach der Zugehörigkeit zu einem Berufsverband fragen. Nur so kann man im Vorfeld prüfen, ob überhaupt eine fachliche Grundlage vorhanden ist.

2) Nun sollte sich der/die Tierheilpraktiker/-in Zeit nehmen, sich mit dem Tier eingehend zu beschäftigen und Fragen stellen zu allen möglichen Dingen, wie: Alter des Tieres, Herkunft, Haltungsbedingungen, Ernährung, evtl. Vorerkrankungen, Charakter, Vorlieben und und und. Es muß ein komplettes Bild des Tieres reproduziert werden um eine ganzheitliche Behandlung gewährleisten zu können.

3) Aus Punkt 2) ergibt sich bereits: es ist sehr sehr wichtig, dass sich der/die Tierheilpraktiker/-in sehr viel Zeit nimmt um erstmal eine sogenannte Bestandsaufnahme zu machen.  Auch sollte der/die Tierheilpraktiker/-in ein guter Zuhörer sein, denn auch nur die kleinste Kleinigkeit, die Sie als Halter zu berichten haben, kann Aufschlüsse zur Krankheit geben. Also ist nichts unwichtig, was Sie zu erzählen haben. Der/die Tierheilpraktiker/-in muss nur genau herausfiltern, was auf die jeweilige Krankheit schließen läßt.

4) Bereits bei diesen Vorgesprächen sollte der/die Tierheilpraktiker/-in menschlich sein und bleiben – hier sind “Götter” genauso wenig gefragt wie bei den Tierärzten. Ein guter THP kann sich nur in das Tier und dessen Halter hineinversetzen, wenn er sich auf derselben Ebene bewegt.

5) Ein THP sollte niemals Tierärzte, Tierkliniken oder Berufskollegen schlecht reden, er sollte sich erst eine umfangreiche Meinung bilden. Er oder sie sollte gegenbenenfalls in schwierigen Fällen sogar die Zusammenarbeit suchen um die passende und wirkungsvollste Hilfe für das Tier zu finden.

6) Ist das Problem oder die Krankheit gefunden und erkannt, sollte der/die Tierheilpraktier/-in dem Halter das Problem genau erläutern können. Wichtig ist, dass die Erläuterungen auch für den Laien verständlich sein müssen.

7) Nun sollte ein Therapieplan ausgearbeitet werden, der ebenfalls klar verständlich vermittelt werden sollte. Das bedeutet, der Halter sollte danach genau wissen und verstehen was gemacht wird und warum. Wie wirkt die Therapie und was kann der Halter für sein Tier erwarten? Vorsicht ist unbedingt angesagt, wenn der THP einfach irgendwelche Mittelchen verkaufen will, die er nicht genau und detailiert erklärt.

Icon Cool in Sollte der THP keine exakte Diagnose stellen können, sollte er sich nicht scheuen, sie ggf. mit Ihrem Tier zu einem Tierarzt zu schicken um eventuell ein Blutbild, eine Röntgenaufnahme, einen Ultraschall oder ähnliches erstellen zu lassen. Nur nach einer klaren und eindeutigen Diagnose kann Ihrem Tier geholfen werden – dies sollte immer im Vordergrund stehen.

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Aber warum sollte man denn nun der Tierhalter den/die  Tierheilpraktiker/-in dem Tierarzt vorziehen?

Das Thema mit der Chemie in Unmengen ohne Sinn und Zweck hatte ich hier im Blog schon des öfteren angesprochen. Leider ist es in der Schulmedizin üblich, dass mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird. Desweiteren wird in der Veterinärmedizin genau wie in der Humanmedizin eigentlich immer “nur” das Endprodukt behandelt und nicht die Wurzel des Übels.

Zum Beispiel: betrachten wir nochmal das Thema Juckreiz auf Grund von Allergien. Die Schulmedizin behandelt im Normalfall den Juckreiz mit Kortison. Okay, der Juckreiz läßt nach, aber ich belaste massiv den Stoffwechsel und die Entgiftungsorgane des Tieres. Warum und weshalb die Allergie vorhanden ist, interessiert an dieser Stelle nicht. In der Naturheilkunde wird geforscht woher die Allergie kommt und wie man an der Wurzel des Problems ansetzen kann ohne dem Körper noch mehr Schaden zuzufügen.

Eine tolle Unterstützung bei der Suche nach dem Grundübel ist die, schon beschriebene Tierhaaranalyse. Diese Methode erleichtert die Diagnose-Erstellung wesentlich und zeigt ein breites Spektrum des Gesamtzustandes des Tieres auf.

Ich hoffe, wir konnten hiermit eine kleine Unterstützung bieten, die es  etwas einfacher macht, den oder die richtige gesundheitliche Betreuung für Euer Tier zu finden.

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Absicht oder Unwissenheit? Krebs bei Hunden!

Geld regiert die Welt und wir “kleinen” Verbraucher werden seit zig Jahren auf Teufel komm raus von den großen Konzernen und Massenherstellern jeglicher Bereiche “verarscht”.

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Diese Tatsache sollte eigentlich Jeder schon bemerkt haben. Klar – was können wir schon groß dagegen tun….. “Geld regiert die Welt” – was können wir schon groß dagegenstellen? Also leben wir den Trott weiter, schwimmen mit dem Strom mit und machen was die Politiker und “Die Gesellschaft” von uns erwartet (?)……..Wars das wirklich?

Ja klar, jeder selbstdenkende erwachsene Mensch kann ja tun und lassen was er mag und leben wie es ihm Spaß macht, kein Thema.

Nur – ganz ehrlich – ich werde immer ein wenig säuerlich wenn Tiere dadurch massiv geschädigt werden, die von ihrem Menschen auf Gedeih und Verderb abhängig sind und die Menschen an dem sogenennten “Leck-mich-am-Arsch-Syndrom” erkrankt sind.

Sorry, für den harten Ausdruck, aber wie soll man diese Einstellung denn sonst betiteln? Bitte nicht falsch verstehen, denn jeder Mensch macht Fehler, das muß ja auch so sein. Wir alle sind Menschen und machen Fehler aus denen wir eigentlich lernen sollten. Wir werden älter um die Chance zu haben dazuzulernen. Ich sage immer: ein Tag an dem ich nichts lernen durfte, ist ein sehr trauriger Tag!

Auf was ich aber einmal wieder hinaus möchte, ist die Ernährung unserer Hunde!

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Fast täglich höre ich irgendeine traurige Geschichte eines Hundes, der an Krebs erkrankt oder gestorben ist. Krebs – immer wieder Krebs und fast in jedem Fall dieselbe Ernährung – über 90% dieser Hunde haben ihr Leben lang Fertigfutter fressen müssen, oftmals eins der billigsten, die es auf dem Markt gibt. Natürlich hat sich mit der Krebsbehandlung die Ersparnis beim Futter nicht gerechnet…….. – aber was ist dann schon Geld? Das Tier muß leiden – das ist es eigentlich was zählt. Oder zumindest zählen sollte!

Natürlich ist ein gesundes Tier nicht Jedermanns Interesse – Tierärzte leben nunmal von kranken Tieren, die Pharmakonzerne von kranken Tieren und kranken Menschen……Tierfutterhersteller entdecken neue Marktchancen mit speziellen Futtersorten für Allergiker, für übergewichtige Tiere und und und. Ein nicht zu unterschätzendes Marktpotential!

Das Interesse an einem gesunden Tier sollten WIR haben – WIR, die Halter! Wir sollten FÜR unser Tier entscheiden – das nimmt uns kein Anderer ab!

Zurück zu einem sehr brisanten Thema – KREBS! Wie kommt diese Zivilisationskrankheit eigentlich in unsere Tiere? Klar – durch die Zivilisation, durch die fortschreitende Entfernung von der Natur.

Bereits in der Vergangenheit habe ich hier im Blog unter der Kategorie “Ernährung” über dieses Thema einige Artikel geschrieben………als Ergänzung hierzu habe ich einen sehr sehr interessanten Bericht zum Thema

II Getreide in der Hundeernährung II

gefunden. Dass einerseits Getreide keine natürliche Komponente in der Hundeernährung darstellt sollte eigentlich bekannt sein. Dass die meisten Fertigfutter für Hunde überwiegend aus Getreide bestehen ist ebenfalls bekannt. Was Getreide mit Krebserkrankungen zu tun hat, ist in diesem Bericht sehr gut erklärt und dargestellt.

Über diesen Bereicht sollte man sich doch mal Gedanken machen – dies sollte uns unser Hund, der uns kompromisslos sein ganzes Leben schenkt, Wert sein……..

Auf Fragen zu diesem und zu vielen weiteren Themen rund um den Hund erhalten Sie auch  hier umfassende Antworten und Hilfestellungen:

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Futter – Grundlage für die Gesundheit

Warum ist die Qualität des Futters ausschlaggebend für die Gesundheit unserer Hunde?

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Weil die Stärke des Immunsystems, seine Widerstandskraft gegenüber Krankheiten und dadurch auch die Lebensqualität von der Qualität des Futters abhängig ist. Unsere Hunde werden immer kränker und sterben immer früher. Heute ist bei speziellen Rassen eine Lebenserwartung von 6-8 Jahren normal.

Die Deklaration von Fertigfuttern sind ebenfalls sehr wenig aussagekräftig. 22% Protein, 10% Fett, 25% Kohlehydrate und 40% Feuchtigkeit. Eine Schuhsohle und Motorenöl ergeben einen ähnlichen Prozentsatz von Protein und Fett. Achten Sie also auf detaillierte Inhaltsangaben beim Futter!

Oftmals wurde kommerziell hergestelltes Fertigfutter nicht entworfen, um die Bedürfnisse unserer Haustiere in optimaler Art und Weise zu decken, sondern schlicht und einfach, um die Reste der Menschlichen Nahrungsmittelindustrie gewinnbringend zu verwerten. Es ist wohl kein Zufall, dass nahezu alle großen Haustierfutterfabrikanten Tochterfirmen von Nahrungsmittelindustriefirmen sind. Es geht hier um Profit.

Hauptbestandteil von Fertigfutter ist Getreide, manchmal bis zu 90%. Hunde und Katzen brauchen gar kein Getreide, es kommt in der Natur nicht (oder zumindest nur in minimalster Menge) vor, dass Getreide aufgenommen wird. Gemäss Studien sind Getreide krebserregend für den Hund. In Amerika, die seit 60 Jahren Fertigfutter kennen, ist Krebs die Todesursache Nr. 1 bei Hunden.

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Bei der Ernährung unserer Hunde dürfen wir nicht von unserer Ernährung ausgehen, sondern müssen verstehen, dass der Hund (Canis lupus familaris) und die Katze Fleischfresser bzw. Beutefresser sind und keine angepassten Vegetarier!!

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