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Artikel-Schlagworte: „Notfall“

DaWi weint! Wer kann helfen???

Danke an Alle, die mitgeholfen haben – DaWi hat ein neues Traumzuhause gefunden!

DaWi ist sehr traurig und weint um sein Herrchen, das vollkommen unvorsehbar plötzlich verstorben ist.

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DaWi hat es immer geliebt mit seinem aktiven und agilen Herrchen unterwegs zu sein. In der Kinderzeit haben die beiden gemeinsam die Hundeschule besucht und waren einfach ein tolles Team. Leider ist der Traum von heute auf morgen zerbrochen.

Leider ist das Frauchen von DaWi gesundheitlich nicht in der Lage das Herrchen irgendwie zu ersetzen und sie kann ihm ein weiteres artgerechtes Leben nicht ermöglichen. Die Familie wünscht sich, nach dem Schock und allem was damit verbunden ist, für den hübschen jungen Mann ein schönes Zuhause, damit er über seinen Schmerz hinweg kommen kann.

DaWi ist ein 3 Jahre alter rumänischer Hirtenhund, ein Karpaten Schäferhund (Ciob?nesc Românesc Carpatin). Er ist gechipt, kastriert, geimpft und hat natürlich einen Paß. DaWi bringt immerhin rund 45 kg auf die Waage und seine neuen Besitzer sollten schon ein Stück Hundeerfahrung mitbringen.

Leider kann im Moment niemand mit DaWi spazieren gehen oder ihn sonst artgerecht auslasten, da die Verwandschaft zu weit weg wohnt um sich mit dem Hund zu beschäftigen und Frauchen, wie bereits geschrieben, nicht in der Lage ist sich größer zu kümmern.

Toll wäre für DaWi eine liebe Endstelle mit Geduld und Hundeerfahrung (Herdenschutzhunde/Hirtenhunde) oder ein Verein mit entsprechender Aufnahmemöglichkeit oder engagierter Pflegestelle.

DaWi könnte gegebenenfalls auch über eine weitere Entfernung gebracht werden. Er befindet sich momentan im nördlichen NRW.

Wer kann helfen? Wer hat einen schönen Platz oder eine Idee für den jungen Mann? Fragen?

Bitte um Kontaktaufnahme unter hund@pfotenservice.de / Tel.: 039248-18983 (günstig immer gegen Mittag oder ab 20 Uhr sonst einfach probieren!)

Liebe Grüße und DANKE für Eure Mithilfe!

Luci & Boy – Alles auf einen Blick

Für Alle, die mit Interesse die beiden Not-Wuffels Luci & Boy verfolgen, habe ich eine seperate Seite für die beiden Wuffels angelegt.

Hier sind alle Artikel noch einmal übersichtlich nach Datum aufgelistet, damit die Artikel und Berichte leichter zu finden sind.

Außerden werde ich dort noch eine Linksammlung zusammenstellen, die einige Informationen rund um diesen Tierschutzfall eventuell klarer werden lassen. Und…..so wie ich es zeitlich schaffe, werde ich kleine Fotogalerie mit den Fotos der beiden Fellnäschen einfügen.

Direkt zu der Seite geht es hier: Luci & Boy

UPDATE und NACHTRAG: Luci & Boy

Damit einige eventuellen Unklarheiten aus der Welt geschaffen werden bzw. erst gar nicht aufkommen – hier eine kurze Erklärung zu den beiden Wuffs LUCI und BOY. Auch wenn manche Leute irgendetwas anderes behaupten – ist ja nun wohl mal so im Tierschutz, keine Ahnung warum das so ist – das Prinzip werde ich wohl nie verstehen und auch nicht wollen:

BOY habe ich bei mir als dringenden Notfall aufgenommen, als er in NRW aus seiner alten Stelle so schnell wie möglich raus mußte. Er ist ein Hund vom “Peulihof” und ich habe ihn in der Funktion als Pflegestelle aufgenommen.

LUCI ist ebenfalls ein Pflegehund vom “Peulihof“, sie sollte bis zur Vermittlung bei mir bleiben, genau wie BOY. Dies ist mittels Pflegeverträge nachweisbar.

Nun wird mir ja wohl vorgeworfen, ich hätte meine private Kontonummer in dem Spendenaufruf angegeben – ja das ist richtig!

Warum? Beide Hunde sind ohne mein Verschulden krank und müssen behandelt werden. Ich selbst habe 4 eigene Hunde (die selbst aus dem Tierschutz stammen) zu versorgen und bin Alleinverdiener. Um die Futterkosten für BOY und LUCI habe ich nie aufhebens gemacht, aber ich kann die Tierarztkosten nicht alleine tragen, egal wie ich es drehe. Daß ich finanziell nicht sehr gut bestückt bin, war von Anfang an jedem Beteiligten bekannt.

Ich weiß nicht wie das in anderen Regionen Deutschlands gehandhabt wird, bei uns ist es so, daß Tierarztrechnungen sofort fällig sind. Bei Nichtzahlung droht die Einbehaltung des Tieres – darauf kann und will ich mich nicht einlassen.

Okay, was bleibt mir also? Zusehen wie die Hunde leiden? Sie so wie sie sind zurückschicken nach Spanien? Okay, das hab ich nicht drauf. Zu Peter sagen: hol die Hunde ab und nach mir die Sintflut? Auch das hab ich nicht drauf!

LUCI muß weiter behandelt werden, damit es keinen Rückfall gibt und BOY müßte so schnell wie möglich operiert werden, damit nicht das (restliche) Gelenk und die anderen Gelenke noch mehr Schaden nehmen. (die Stellungnahme des Tierarztes kann gerne eingesehen werden, diese habe ich vorliegen) Alleine die veranschlagten OP Kosten für die Hüfte von BOY liegen bei 500 – 700 Euro, das Knie muß erst noch weiter untersucht werden. Nachsorge etc. ist hier noch nicht berücksichtigt……… Je länger der Zustand so bleibt wie er jetzt ist, können die noch gesunden Gelenke Schaden nehmen. Dann könnte es passieren, daß nur noch Einschläfern als Alternative bleibt.

Ergo: ich persönlich sehe mich in der Pflicht zu handeln. Dies kann ich ohne Hilfe aber leider nicht. Wer mich persönlich kennt, weiß, daß ich jeden Cent den Hunden gebe, den ich habe. Aber egal wie ich es drehe und wende, ich kann es alleine nicht. Ich werde am Montag versuchen eine Ratenzahlung zu vereinbaren und hoffe, daß dies wenigstens gelingt.

Falls Jemand eine andere Idee hat, bitte ich dringend um Kontaktaufnahme.

Ich weiß, daß ich, sollte die OP nicht den gewünschten Erfolg bringen, auch wieder die Dumme bin, aber das bin ich ja eh, also kann ich für meinen Teil nur so handeln, außer es kommt noch kurzfristig irgendwoher eine bessere Idee.

Und – nochmal zur Information: die im Spendenaufruf angegebene Kontonummer ist meine private Kontonummer von der auch die Tierarztrechnungen bezahlt werden. Das PayPal-Konto wird in Spanien geführt. Zum jetzigen Stand der Dinge kann ich nicht sagen ob für Spenden, die bei mir eingehen, auch wenn ich diese nach Spanien melde, eine Spendenquittung erstellt wird. Angedacht war es wohl so, daß ich Meldungen weitergebe und diese über den Verein verrechnet werden. Dies kann ich nun nicht mehr gewährleisten – ich kann nur gewährleisten, daß ALLES direkt den beiden Hunden zugute kommt.

Natürlich suche ich für LUCI und für BOY dann auch ein tolles Zuhause für die Zukunft. Für LUCI sobald sie vom Tierarzt für GESUND erklärt wird und für BOY nach der Operation. Natürlich können beide Wuffs erstmal hier bleiben, aber da sie sozusagen Hund Nummer 5 und Hund Nummer 6 neben meinen 4 eigenen Wuffs sind, wäre für sie ein Platz in einer eigenen Familie zukünftig das Beste. BOY sollte dabei auf jeden Fall zu seiner Familie mit ins Haus oder in die Wohnung dürfen (ohne Treppen!), da er mit seiner Hüfte nicht ausschließlich draußen leben sollte und möglichst keine Stufen laufen sollte.

Endstellen werden auf jeden Fall vorkontrolliert und ein gegenseitiges Kennenlernen ist ein absolutes muß bei beiden Hunden!!!!!!!

Bei Interesse oder Fragen bitte  einfach melden bei  hund@pfotenservice.de

Dringend gesucht! Wer hat eine Idee?

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Ja, leider reißen irgendwie die Notfälle nicht wirklich ab.

Die einen Wuffs haben es geschafft, aber sind wir mal ehrlich…..die nächsten warten schon wieder auf uns.

Um helfen zu können benötigen wir DRINGEND Bauzäune oder ähnliches um seperate und getrennte Freiläufe für die Hunde zu schaffen.

War es vor einigen Jahren noch möglich, gebrauchte Bauzäune günstig über Baufirmen zu bekommen, klappt das irgendwie fast nicht mehr. Die einen mieten die selber nur noch, die nächsten benutzen die bis sie außeinanderfallen Icon Sad in

Neue Bauzäune könnte man fast (aber nur fast) noch kaufen, aber den Transport noch obendrauf geht gar nicht mehr.

Vielleich hat hier Jemand eine Idee?

Bitte meldet Euch, wenn Ihr irgendeine Idee habt wie und wo man an diese Dinger günstig kommt unter:  hund@pfotenservice.de

Situationen, die das Herz berühren…..

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Letzte Woche war es wieder mal soweit.……einige Hunde durften die Reise von Vilagarcia, Galizien, nach Deutschland antreten. Ihre Adoptanten erwarteten sie schon sehnsüchtig und mehr oder wenigere nervös.

Das sind die schönsten Momente, die man erleben darf………..Hunde, die einfach irgendwann weggeworfen wurden, für die sich lange Keiner  interessiert hat. Doch nun sind die Menschen da, die sich mit geöffneten Armen und geöffnetem Herzen auf ihr neues Familienmitglied freuen. Wahnsinn – ich krieg da immer Gänsehaut vor Freude Icon Wink in

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Denke ich nur mal an die arme kleine Hope, der vor gut 6 Wochen kein Mensch mehr eine Chance gegeben hätte, wenn der Peter nicht so sehr um sie gekämpft hätte. Ihre Geschichte findet Ihr HIER

Danke Doro und Familie, dass Ihr diesem Hundel das Paradies auf Erden schenkt.

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Danke Conny, daß Du mit Deinem Verein im Vorfeld ganz schnell eine riesige Spendenaktion gestartet hast, damit die kleine Maus in der Klinik so toll behandelt werden konnte. Das hätte sonst kein Mensch bezahlen können.

Danke all den anderen Spendern, die geholfen haben, dieses Wunder zu vollbringen.

Besonders freuen wir uns auch über den Umzug der Notfall-Hunde Pascal, Batita, Oli und Kitti, die es ebenfalls geschafft haben und in ihr neues Zuhause umziehen durften.

Ein weiteres Highlight war der Empfang von Oli, der sich schon total aufgegeben hatte im Tierheim. Keiner hat mehr wirklich daran geglaubt, daß auf ihn noch so etwas wie eine Zukunft wartet.  Zu lange war er schon im Tierheim und er hatte im Sommer seinen Bruder, seinen einzigen Halt, bei einer Beisserei im Rudel verloren. Sein neues Frauchen empfing ihn mit Tränen in den Augen und mit den Worten: “Danke, dass Ihr das Vertrauen in uns habt und uns dieses arme Hundchen anvertraut……..” Fast hätte ich mit geheult…….. Danke Karola, danke an Deinen Mann, an Deine Tochter und an die anderen Wuffels in der Familie. Danke, dass Ihr dem armen Oli noch eine Chance gebt!

Auch die kleine Kitti darf nun ihre Babys behütet und in Sicherheit zur Welt bringen bei Ihrer neuen Mami Carola mit Familie.

Ganz doll lieben Dank unserer Christiane und unserer Doro, die uns so tatkräftig bei der Adoptantensuche unterstützten – suuper!!!!! Eure Unterstützung und Euer Engagement hat diese Erfolge möglich werden lassen!

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DANKE Peter – DANKE, daß Du immer weiter kämpfst und durchhältst. Klar, es gibt viele Neider, viele Kritiker, aber wer Dich kennt, weiß, daß Du immer im Sinne der Tiere entscheidest und das ist es was zählt! Sie brauchen Dich und ohne Dich hätten es viele nie geschafft – Danke im Namen der vielen Hunde, die Du gerettet hast und im Namen unzähliger glücklicher Familien, die stolz auf ihr vierbeiniges Familienmitglied sind und sein können.

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DANKE, daß es auch solche Momente gibt………..


Verhaßt, verdammt, vergöttert…….der Dobermann

…oder umgekehrt?

Egal – irgendwie läuft das immer irgendwie nach demselben Schema ab….oder landen aus irgendeinem Grund immer bei mir  diese relativ  deckungsgleichen Fälle?????

Ja, okay, vielleicht liegt der Grund darin, dass ich die Rasse “Dobermänner” so gerne mag. Meine Liebe zu Ihnen ist durch meine Li entstanden, auch wenn sie definitiv die Schuld an tausenden grauen Haaren bei mir trägt Icon Wink in Auch wenn ich oft der Verzweiflung nahe war in der Anfangszeit, in der sie bei mir lebte.  Durch sie durfte ich jede Menge über Hunde lernen – auch wenn ich damals eigentlich nicht wirklich so schnell so viel lernen wollte Icon Wink in …..heute profitiere ich natürlich davon und bin meiner Li unendlich dankbar. Vergessen werde ich sie ohnehin nie…….

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Noch heute ist der Fall “XITO” aus dem Jahr 2007 präsent, mit dem ich längst noch nicht abgeschlossen habe. Ich denke, selbst Google findet hierzu noch unzählige Einträge. Ich möchte die Fälle, bei denen ein Dobi einfach schuldlos eingeschläfert wurde beziehungsweise eingeschläfert werden sollte nicht alle aufzählen, denn darüber sollte ich dann wohl irgendwann eher ein komplettes Buch schreiben.

Aber warum immer gerade diese Rasse? Ja, diese Frage ist gut – warum eigentlich so häufig der Dobi?

Das liegt ganz sicher nicht an der Rasse, sondern an den Menschen, die nach meiner persönlichen Meinung die Tiere viel zu sehr nach Optik auswählen. Ob der Charakter oder die Rassegrundlagen passen, das interessiert irgendwie die Leute nicht…..zumindest so lange nicht, bis es zur Katastrophe kommt – LEIDER!

Dass ein Dobi kein Kinderspielzeug ist und auch kein Mitläuferhund, sollte jede einschlägige Literatur bereits hergeben. Dass ein Dobi nicht mit Gewalt und übermäßigem Druck erziehbar ist, sollte auch klar sein………aber wer kümmert sich schon drum?

Klar, er ist ein wunderschöner Hund, elegant, temperamentvoll, hochintelligent…..HIER kann man einfach mal nachlesen woher er kommt und wozu er gezüchtet wurde. Das macht sicherlich einiges klarer.

Vielen Züchtern, Hundehändlern und ähnlichem ist es ja auch überweigend egal wo die Tiere landen, Hauptsache die Kasse stimmt – das Thema hatten wir hier ja schon des Öfteren.

Und was ist das Ergebnis? Einer der aktuellsten Fälle ist auf der Seite der Tierschutz-Notfälle zu finden:

TOBI der DOBI

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Inzwischen ist TOBI gestern Nachmittag in der Hundepension angekommen. Man kann noch nicht viel über ihn sagen, nur dass er sehr nervös und aufgeregt war, aber das ist nach dem Stress ja auch normal.

An dieser Stelle “Hut ab” und lieben Dank an Herrn Riemeyer, der ohne lange zu überlegen sofort zusagte, TOBI in seiner Hundepension aufzunehmen. Ohne den Hund zu kennen, ohne im Vorfeld genauere Informationen über den Hund zu haben und ohne uns zu kennen, hat er ohne “wenn und aber” geholfen. Wir wissen nun TOBI erstmal in sachkundigen und sehr guten Händen.

Mindestens genauso großer Dank gilt hier Andrea, die kurzerhand die letzten Euros an der Tankstelle gelassen hat und fast den ganzen Tag durch die Gegend gefahren ist um den jungen Mann im alten Zuhause abzuholen und in die Hundepension zu bringen. Andrea ist mal wieder die gute Fee, ohne die viele Hunde nicht mehr leben würden. Sie ist da wenn es brennt und wenns mal selbst nichts mehr zu essen gibt – sie hat einem Hund das Leben gerettet, das zählt!

Was haben wir nun vor mit TOBI?

Wir werden nun erstmal sichten, mit Hilfe von Herrn Riemeyer, wie TOBI wirklich drauf ist. Sollte er vermittelbar sein, werden wir uns dahinterklemmen. Falls nicht oder nicht in absehbarer Zeit, werden wir wohl für ihn einen eigenen Auslauf bauen, damit er auf jeden Fall eine gesicherte Zukunft haben wird – egal wie es kommt, wir werden ihn nicht wieder im Stich lassen.

Das einzige Problem, das bleibt, ist die finanzielle Seite. Andrea genau wie ich – wir finanzieren das Alles aus eigener und privater Tasche. Auch der Verein von Andrea ist ein sehr kleiner Verein, den sie ausschließlich alleine am Leben erhält. Einige wenige Futterspenden sind da nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Da Andrea den TOBI gestern vollumfänglich übernommen hat, das heißt, sie hat die volle Verantwortung für ihn übernommen, vertraglich abgesichert, bleibt nun erstmal alles an ihr hängen. Ich kann sie im Moment nur wenig unterstützen – deshalb die Frage an Euch:

- wer kann und mag uns ein wenig unter die Arme greifen um dem TOBI ein gesichertes und hundegerechtes Leben zu bieten? Wir müssen für die Unterbringung in der Hundepension bezahlen, die Fahrten und der Bau eines großen Auslaufs steht vermutlich auch noch an.

Wer uns helfen kann, bitte  HIER klicken!!!!!!!!!!!!!!

(Hier ist Andreas Verein und das Vereinskonto zu finden)

Warum engagiert sich der Pfotenservice für die Spanier vom “Berg der Hunde”?

Die Frage wird mir oft gestellt – warum gerade diese Hunde? Warum gerade dieses Tierheim im Nordwesten Spaniens?

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Gegenfrage: warum nicht?

Nein, ganz so einfach ist die Frage nicht zu beantworten bzw. ganz so einfach habe ich es mir im Vorfeld nicht gemacht.

Vorrangig sehe ich noch immer, und daran wird sich sicher nie etwas ändern, die deutschen Notfälle.  Wobei diese meist viel schwieriger zu vermitteln sind als die spanischen Hunde. warum das so ist, werde ich versuchen kurz zu erläutern:

Offensichtlich sind die Spanier oder auch viele andere Südländer von ihrer Mentalität sehr viel anders als wir Deutschen. So auch die Hunde. Oftmals sind in den deutschen Tierheimen Hunde zu finden, die nicht gerade leicht zu vermitteln sind, denn entweder sind sie charakterlich schwierig oder schon älter. Leider lassen sich ältere Hunde generell recht schwer vermitteln. Jüngere Hunde mit ausgeprägtem Fehlverhalten möchte sich gleich gar Keiner mehr antun.

Sind wir mal ehrlich – ein süßer Welpe, wird doch sehr leicht einfach in den Himmel gehoben, verhätschelt und vertätschelt. Dies ist ja auch schön, wenn es in einem gewissen Rahmen bleibt. Aber leider ist das sehr häufig nicht der Fall. Dadurch werden dem Hund in der sogenannten Prägephase Ansprüche anerzogen, die er in der Folge stellen wird. Er wurde ja zum Rudelchef in der Familie gemacht, nicht geboren. Dann kommt der Tag an dem die Halter mit dem Tier nicht mehr klar kommen. Dazu kommt noch, dass viele Hunde ohne Artgenossenkontakte aufwachsen müssen, vieles nicht kennenlernen und später damit nicht umgehen können. Kann dann der Besitzer mit seinem Hund auch nicht umgehen, kommt es unweigerlich zu schwerwiegenden Problemen im Zusammenleben. Was passiert? der Hund wird abgegeben. Endstation Tierheim, denn wer adoptiert heute noch einen erwachsenen Problemhund?

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Einem unerfahrenen Menschen, einer Familie mit Kindern oder gar einem Hundeanfänger würde ich ein solches Tier bei aller Liebe nicht empfehlen. Natürlich gönne ich auch diesen Tieren, die ganz sicher nichts für ihre missliche Situation können, ein wundervolles Zuhause, aber die Voraussetzungen müssen dafür gegen sein – viel Hundeverstand und Kenntnis.

Den Südländischen Hunden, gerade auch den Spaniern, geht es da doch ganz anders. Leider werden sie oftmals schon als Welpe wie der letzte Dreck behandelt, sich selbst überlassen oder einfach ausgesetzt. Natürlich ist das mehr als mies – der positive Effekt dabei ist jedoch, diese Hunde erlernen keine Ansprüche, sie lernen mit allem und mit jedem klar zu kommen um überhaupt zu überleben. Natürlich sind diese Hunde später für alles dankbar. Sie bemühen sich alles richtig zu machen um ihr neues tolles Zuhause nicht wieder zu verlieren, denn sie wissen es zu schätzen. Die Verträglichkeit mit Artgenossen haben sie ebenfalls von klein auf gelernt, denn auch mit diesen mußten sie sich häufig auf der Straße arrangieren um zu überleben.

Nun denke ich, es ist doch besser einen spanischen Hund zu einem Hundeneuling zu vermitteln als keinem Tier helfen zu können oder? Allen kann man ohnehin nicht helfen – also irgendeinen ob er nun aus Deutschland, aus Bulgarien oder aus Spanien stammt. Ein Tier gerettet – bedeutet, ein Tier glücklich gemacht zu haben. Eigentlich ist es doch egal woher es kommt oder?

Da ich den Peter vom Peulihof vor knapp 3 Jahren kennenlernen durfte oder mußte Icon Wink in war auch der Bezug zu Spanien irgendwie da. Er war damals gerade nach Spanien umgesiedelt. Gut, man hat ihn mir gegenüber schlecht gemacht, ihm üble Dinge nachgesagt, von denen ich inzwischen auch weiß woher sie kommen ……… naja, ich denke Jeder, der schon mal mit Tierschutz zu tun hatte, weiß, dass einige Tierschützer weit mehr Zeit dafür verwenden ihren Neid und ihre Dummheit an den Tag zu tragen als etwas für Tiere zu tun. (Über diese traurige Tatsache habe ich schon einige Artikel geschrieben)

Nun, ich habe den Peter inzwischen doch sehr gut kennengelernt und ich denke, ich darf ihn zwischenzeitlich als sehr guten Freund bezeichnen. Okay, wir sind sicherlich nicht immer einer Meinung, aber wir finden immer einen Weg für die Tiere.  Die Tatsache, dass bei jedem Schritt, der gemacht wird, der Hund im Vordergrund steht, hat mich persönlich überzeugt. Okay, vielleicht wird nicht alles immer so pünktlich und 200%ig abgewickelt wie ein Bürokrat sich das vorstellt, aber ich denke, man muß auch mal berücksichtigen, dass dort vorort täglich für das Leben von mehr als 180 erwachsenen Hunden gekämpft wird, dass in den Hauptzeiten häufig mal schnell 10 oder noch mehr Welpen pro Tag auf der Straße und aus Müllcontainern eingesammelt werden, verletzte und tote Hunde von der Straße gekratzt werden. Ich denke, jeder der zu kritisieren hat, sollte darüber nachdenken ob er dieser schweren Arbeit gewachsen wäre?????

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Ich freue mich jedesmal, wenn ich ein kleines Häppchen einbringen kann, das bei der schwierigen Arbeit vorort helfen kann!!!!

Tierschutz (Hilfe aus Liebe zum Tier) oder Tierhandel (ein skrupelloses Geschäft)?

Nicht immer ist Tierschutz auch das was es verspricht – aber wo liegen wirklich die Unterschiede? Wie kann man erkennen was was ist? Tötungsstationen? Gibt es die wirklich? Was ist der Unterschied zwischen einem Tierheim und einer Tötungsstation und warum gibt es das Eine und das Andere?

Die Unterscheidung ist für Außenstehende, tierliebe Menschen, die ein Tier aus dem Tierschutz adoptieren möchten oder für Menschen, die durch Spenden in Not geratenen Tieren helfen möchten, nicht wirklich einfach. Selbst eingefleischte Tierschützer erkennen nicht immer sofort bei neuen Kontakten was dahinter steckt – oftmals zeigt erst eine derbe Erfahrung in der Zusammenarbeit wo der Hase langläuft.

Ich selbst habe aus meinen langjährigen Erfahrungen heraus lange Zeit das Thema Auslandstierschutz fast gänzlich abgelehnt, da hier teilweise sehr undurchsichtige Dinge laufen.  Beispielsweise gibt es definitiv deutsche “Tierschützer”, die ihre Notwelpen sehr einfach auf dem Polenmarkt kaufen und in Deutschland als Tierschutz-Notfälle verhökern. Natürlich sind die Tiere unter katastrophalen Umständen zur Welt gekommen und sind arme Würmchen – doch der Handel wird dadurch skrupellos unterstützt und gefördert. Die meisten Hunde werden kein Jahr alt bevor sie erbärmlich sterben…. Jeder Cent, der über den Tisch geht, fördert jedoch die Produktion und somit das Leid der Tiere.

“Tierschützer”, die gut von den erhaltenen Spendengeldern leben, sind ebenfalls nicht so rar wie man denken mag.  Klar, oftmals handelt es sich um arme Länder in denen die Menschen wenig haben – sehen wir doch mal weite Teile von Polen, Russland, Serbien…..um nur einige wenige zu nennen. Glauben wir wirklich, dort würden die meisten Menschen lieber Hundefutter kaufen als endlich mal wieder ein Stück Fleisch für die eigene Familie?

Dazu kommt, dass der Mensch doch ziemlich Geld versaut ist oder sieht das Jemand anders? Vom ersten Hunderter nimmt man nur 10 Euro weg und keiner hackt einem die Finger dafür ab. Naja, dann halt vielleicht mal 15 Euro? Oder doch 20 weil das Auto kaputt gegangen ist? Das merkt doch so schnell Niemand! Natürlich ist Jedem die Jacke näher als das Hemd! Nur wo ist die Grenze?

Inzwischen hat mich die Erfahrung gelehrt, dass es in Deutschland keinen Deut besser ist als im Ausland. Ja traurig – aber wahr! Klar, auch hier kann Jeder Geld gebrauchen. Und man glaubt es kaum was unter dem Deckmantel des Tierschutzes so alles geht….denken wir nur mal an Arche2000, an Poggendorf und viele viele andere.

Einzigstes Plus für die Tiere – wir haben in Deutschland noch keine sogenannten Tötungsstationen,  hier würde sowas ohnehin nicht so sehr an die große Glocke gehangen. Wenn eingeschläfert wird, dann geschieht das in den Tierheimen. Man findet dazu doch immer irgendwie eine Begründung und es geht eher still und heimlich dabei zu. Die Auslandstierschützer haben im Gegenteil dazu doch recht häufig gemerkt, dass man auf diese Weise viele Tiere gut vermitteln kann. Was drückt schon mehr auf die Tränendrüse als “ein armer lieber junger Hund in der Tötungsstation”?Jeder Deutsche würde am heimischen Tierheim vorbeilaufen, es hinnehmen, dass dort gerade Hunde eingeschläfert werden und würde den armen Hund aus der Tötungsstation retten!

Komisch nur, diese Hunde sind oft schon gechipt, geimpft und kastriert – Hahahahaha – welche Tötungsstation investiert solche Dinge in ein Tier, das eh getötet wird? Das klingt doch eher nach Ausreisefertig machen oder? Aber egal, das merkt doch der tierliebe Adoptant nicht, der dann häufig noch total überzogene Schutzgebühren bezahlt, weil er ja einen Hund RETTEN will. Danach läßt man sich bewundern….man hat einen Hund vor dem sicheren Tod gerettet!!! Mit wirklich tierlieben Menschen kann man ja so vieles machen…..LEIDER! Und schade für viele arme Tiere, die wirklich Hilfe bräuchten. Nicht dass ich es DEM Tier nicht gönnen würde – doch, von ganzem Herzen! Nicht gönne ich es den Menschen, die unter Vortäuschung falscher Tatsachen tierliebe Menschen verarscht haben.

Und wehe, der Hund ist dann mal einige Wochen in der neuen Stelle und es gibt Probleme egal welcher Art……von den Tierschützern, die das Tier vermittelt haben ist nicht selten keiner mehr erreichbar und schon gar nicht zuständig. Naja, dann muß der Hund im schlimmsten Fall wieder weg – dann kommt die Endstation im deutschen Tierheim!

Wo hat nun wer dem Tier geholfen? Wo ist nun der Sinn des Ganzen?

Ja, so läuft es leider oft genug ab – ich habs zu oft so erleben müssen, leider!

Andererseits muß ich sagen, ziehe ich den Hut vor den “ECHTEN” Tierschützern im Inland und mindestens genauso im Ausland, die oftmals mit widrigsten Bedingungen zu kämpfen haben. Wo es an der Tagesordnung ist kranke und verletzte Tiere von der Straße zu sammeln, wo kein Geld da ist, die Tiere ordentlich zu versorgen. Wo trächtige Mütter ausgesetzt aufgefunden werden (Ein trauriges Beispiel ist “HIER” zu finden). Wo Städte und Gemeinden die Unterstützung verweigern, weil es wohl wichtigere Dinge gibt, die Geld genug verschlingen. Tierschützer, die aufopfernd dort an der Front kämpfen und alles den Tieren geben und teilweise selbst nichts besitzen außer ein paar Klamotten – diese Menschen bewundere ich – und die gibt es wirklich noch!

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Im Moment bekomme ich eine solche Situation hautnah mit. Spanien, ein Land, wo die Rosen schon bunter geblüht haben….nicht für die Tiere denen es in diesem Land noch nie wirklich gut ging, aber für die Menschen. Die Staatskassen sind leer und es wird überall gespart. Natürlich zuerst bei den Tieren und dann bei den Menschen.  Peter, ein guter Freund, der in einem Tierheim im Nordwesten Spaniens arbeitet und sich um Vermittlungen bemüht, erlebt dies im Moment live mit.

Die Stadt hat jegliche Unterstützung des Tierheims rückwirkend und auf unbestimmte Zeit gänzlich eingefroren. Das ist hart, denn rund 180 Hunde zuzüglich all der Katzen, die die Tierschützer vorort versorgen, benötigen Futter und ärztliche Versorgung. Kastrationen sind ohne die Gelder der Stadt nicht mehr bezahlbar, noch weniger die Versorgung verletzter Tiere, die auf der Straße aufgesammelt werden. Im Moment weiß keiner mehr wie es überhaupt weitergehen soll. Der kleine spanische Verein hat nicht annähernd die Mittel, das Alles zu bewerkstelligen. Die Vermittlungen fangen gerade mal einen Teil der Futterkosten ab.

Tja, was nun – das ist die große Frage?

In der Verzweiflung sammeln die wenigen Vereinsmitglieder schon alles was irgendwie und irgendwoher zu kriegen ist und veranstalten alle 4 bis 6 Wochen einen sogenannten Tierheim-Flohmarkt, wo alles so gut wie möglich verkauft wird um Futter für die Tiere zu besorgen. Nur wie lange kann das noch gut gehen?

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Aus gegebenem Anlass habe ich viel über die Sache nachgedacht und ich weiß auch, dass überall das Geld knapp ist und keiner mehr was zu verschenken hat……..aber vielleicht hat man ja noch ein paar Sachen für den Flohmarkt rumliegen oder mal 5 oder 10 Euro die man einem Tierchen schenken kann – vielleicht kann es Leben retten!

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Über den aktuellen Stand vorort in Spanien werde ich hier weiter berichten……

PS:  die Fotos sind jeweils verlinkt!!!

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