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Artikel-Schlagworte: „Rüde“

Gesucht: Brandbracke Henry Hunter

Henry ist ca. 3 Jahre alt, männl.,kastriert, gechipt. Er hat leicht ausgedrehte Vorderpfoten. Im Mai war Henry gültig geimpft und gesund, gut verträgl. mit Artgenossen. Henry hatte ursprünglich einige Probleme, die durch Hundetrainerin korrigiert worden waren.

Der Hund wurde am 12.05.2012 in einer Hundepension unterschlagen und von dort zu einer gewerbl. Hundehändlerin nach Niedersachsen verbracht. Von hier wurde er weiterverschoben und tauchte nun aufgrund eines Hinweises von Tasso e.v. auf. Es wurde unter Namensnennung eines Tierheimes in NRW bei Tasso eine Umregistrierung beantragt. In dem Umregistrierungsantrag genannten Tierheim befindet sich Henry nicht mehr.

Henry hält sich vermutlich im Bereich Solingen auf.

Da Henry offensichtlich seit einigen Monaten das Schicksal eines “Wanderpokales” erleidet, besteht die Möglichkeit, dass seine ehemals vorhandenen Probleme unverzüglich wieder auftauchen könnten, bzw. durch Schlüsselreize ausgelöst werden. Henry ist derzeit nicht regulär versicherungsfähig, d.h. bei einem Schadensfall, verursacht durch Henry, ist die jeweilige Person, die Henry hält privatrechtlich haftbar.

Bitte das Gesuch weiträumig im Internet zu verteilen. Suchplakate zum Aushang werden auf Wunsch kostenfrei übersandt. Hinweise, die zur Auffindung von Henry dienen, werden belohnt.

Hinweise über den Aufenthalt von Henry an:

RA Michael Rockel: 040-22 94 20 22

STA Stendal: 03931-5841103 oder 03931-584112

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Mali-Fans gesucht

Hehe – wo sind die Malinois-Fans und/oder Hunde-Hobby-Sportler?

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Bevor ich noch zum Pflegestellenversager werde Icon Wink in

Robbie – Traumhund für Kenner und Liebhaber sucht Kumpel, Chef, Chefin, Partner/-in, Spiel-und Sportfreund.

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Inzwischen lebt Robbie gut 2 Monate hier bei uns und ich kenne ihn inzwischen so gut um sagen zu können wohin er paßt und wohin nicht.

Robbie ist ganz sicher kein “Nebenbei-Hund” und auch kein “Mitläufer” dazu ist er viel zu sehr “Arbeitshund” und er war zu lange einfach weggesperrt. Er hat viel Schlechtes erlebt und entdeckt nun wieder wie es ist “Hund sein zu können”. Das sollte ihm auch in Zukunft geboten werden.

Robbie ist auch kein Hund für Anfänger oder gar ein “Spielhund” für Kinder – dafür hat er viel zu viel Power!!!!

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Robbie ist aber für einen Kenner ein absolut zuverlässiger Partner, ein Hund, der seiner Bezugsperson, wenn er diese akzeptiert hat, bedingungslos zur Seite steht. Fühlt er sich verstanden und gut behandelt, möchte er nur noch gefallen und dabei sein.

Robbie hat wenig Jagdtrieb, der über Kommando leicht kontrollierbar ist, er mag Hundemädels total gern, auch Rüden werden überwiegend akzeptiert, Katzen interessieren ihn nur wenn sie wegrennen. Hundebegegnungen beim Spaziergang sind mit Robbie komplett unproblematisch, denn sein Mensch ist ihm wichtiger als alles andere. Die Grundkommandos beherrscht er sehr gut.

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Wer denkt, er oder sie wäre der passende Mensch für Robbie, melde sich einfach bei mir hund@pfotenservice.de

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Goldakupunktur – erste Erfolge bei Nelly und Brutos

Vorgestern hatten Nelly und Brutos ihren ersten Termin zur Nachuntersuchung in Berlin-Falkensee in der Tierarztpraxis Rosin.

Wieder waren die AHA-Effekte sehr beeindruckend.

Die Tatsache, dass Brutos von Tag zu Tag ein wenig leichter aufsteht nach den Ruhephasen, kann ich als Laie bereits sehen. Auch Nelly humpelt durchschnittlich wesentlich weniger als vor der Goldakupunktur. Teilweise ist das Humpeln schon gänzlich verschwunden. Die Körperhaltung hat sich bei beiden Hunden positiv verändert, was wohl auf die aufgelösten Verspannungen zurückzuführen ist. Beispielsweise fiel mir bei Brutos in letzter Zeit häufig auf, dass er den Kopf gerade nach vorne hielt und nicht nach oben wie es normal wäre. Ich sagte dann oft, er steht da wie eine Kuh *ja gemein. Inzwischen hält er immer häufiger den Kopf aufrecht, er findet also zurück zur “normalen” Haltung. Auch Nelly zeigt eine positive Haltungsveränderung.

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Bei der Nachuntersuchung wurden die Veränderungen durch Prüfung der Schmerzpunkte aller Gelenke verdeutlicht. Ich drücke das mal laienhaft mit meinen Worten aus, wie ich es gesehen und erlebt habe:

Es wurde am Donnerstag im Anschluß der neuerlichen Gangbildbetrachtung eine Liste zur Hand genommen, die ich schon am Tag der Goldakupunktur kennenlernte. In diese Liste wurden während der Voruntersuchung die Schmerzreaktionen aller Gelenke und der Wirbelsäule in die erste Spalte eingetragen. Es gab einen Strich bei “keine Schmerzreaktion” und es gab “halbe +” bis hin zu +++ bei sehr starker Schmerzreaktion. Die Einstufungen wurden mir detailliert erklärt und waren für mich nachvollziehbar. Nun wurde am Donnerstag die zweite Spalte ausgefüllt und das Ergebnis war verblüffend. Bei Nelly wie auch bei Brutos hatten sich alle Werte wesentlich verbessert. Gelenke ohne Röntgenbefund, aber mit Schmerzreaktion, wie mir erklärt wurde durch Überbelastung, waren inzwischen ohne Schmerzreaktion. Gelenke mit Befund, wie Arthrose bzw. HD zeigten noch Schmerzreaktionen, jedoch stark vermindert gegenüber vor der Goldakupunktur.

Diese Entwicklung ist nur 14 Tage nach der Behandlung für mich kaum zu fassen.

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Sehr interessant finde ich die Erkenntnis, dass beide Hunde vor der Goldbehandlung auch in den vorderen Gelenken, wie Schulter, Ellbogen etc. Schmerzreaktionen unterschiedlicher Intensität zeigten, die, außer am rechten Ellbogen von Nelly, inzwischen verschwunden sind. Dies würde heißen, dass die Hunde bedingt durch die HD und/oder die Spondylose eine Überbelastung auf die Vorderbeine brachten und diese Überbelastung bereits einen Dauerschmerz verursacht hat. Dadurch verstärkt sich bei mir der Gedanke, dass dadurch die Arthrose in Nellys Ellbogen entstanden ist. Dies würde heißen, der Hund hat Schmerzen in der Wirbelsäule oder in der Hüfte, entlastet den hinteren Körperbereich und verlagert auf den vorderen Bereich. Somit hilft der Hund sich sozusagen erstmal selbst.

Vor Kurzem sage man zu mir: es gibt keinen Hund, der vorne rechts humpelt, weil er ne Spondylose im Lendenwirbelbereich hat…….sorry, aber diese Meinung kann ich seit Donnerstag nicht mehr mitgehen.

Nun dürfen Nelly und Brutos nach rund 20 Minuten im Schritt “an der Leine einlaufen”, wieder frei laufen und auf der Wiese rennen. Na das war ein Fest, als ich die Leine abmachte und das “Okay” zu vernehmen war……..”wehe wenn sie losgelassen…..”kann man da nur noch sagen Icon Wink in

Außerdem dürfen beide Wuffels eine bis zwei tägliche Massagen geniessen, damit sich die Muskulatur lockert, denn beide haben Muskelkater, wie es auf der Seite der Tierarztpraxis Rosin beschrieben ist. Die, sich normalisierenden, Bewegungsabläufe beanspruchen nun wieder Muskeln, die durch Schonhaltungen abgebaut wurden. Ich finde, diese Entwicklung sehr positiv, da man daran erkennen kann, dass alles in die richtige Richtung geht.

Die nächste und gleichzeitig abschließende Untersuchung steht am 27. September an. Ich bin schon sehr gespannt wie die Entwiklung weitergeht!

Tja, dann werde ich wohl fragen ob man in die Wuffels auch eine Bremse einpflanzen kann *lach

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Nach wie vor kann ich nur sagen: Ich bin vollumfänglich begeistert! – Danke an das gesamte Team der Tierarztpraxis Rosin!

Fortsetzung folgt…….

Problem Tierarzt………Oder: Nelly humpelt, was nun?

Es kommt grundsätzlich sehr häufig vor, dass der Hund humpelt oder lahmt. Oftmals handelt es sich um eine Lappalie. Eine leichte Zerrung, ein aufgerissener Ballen, eine eingerissene Kralle oder ähnliche Dinge können eine Lahmheit hervorrufen. Hier helfen oft einfache Hausmittelchen und wenige Tage später ist das Problem vergessen. Hunde sind bekanntlich hart im Nehmen.

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Was jedoch, wenn sich die Lahmheit verschlimmert und so gar nicht in Griff zu bekommen ist? Dazu kommt, dass es für den “normalen” Hundehalter nicht immer einfach ist, genau zu erkennen woher die Lahmheit genau kommt. Liegt das Problem in der Schulter, dem Ellbogen, der Pfote oder doch irgendwo an der Wirbelsäule? Um das Problem genau zu lokalisieren reicht häufig nicht einmal ein geschulter Blick, wie das Beispiel “Nelly” zeigt.

Am Beispiel meiner Nelly kann man sehen wie schwer eine “gute” Diagnose und wie teuer eine falsche Diagnose sein kann:

Was war passiert?

Nelly rannte wie immer mit Brutos um die Wette auf der Wiese am Bach. Plötzlich blieb sie abrupt stehen und schlich dann im Schritt zu mir zurück. Ich wusste sofort, es ist etwas nicht in Ordnung, denn das war nicht Nellys normales Tempo.

Ich sah mir die Pfoten an und versuchte eine Verletzung zu finden, was mir nicht so recht gelingen konnte. Nelly humpelte vorne rechts ein wenig und wirkte steif. Sie äußerte Schmerzlaute wenn sie versuchte zu traben und drosselte sofort wieder auf Schrittgeschwindigkeit.

Also erst mal ab zum Auto und nach Hause….wo Nelly ungewöhnlicherweise sofort auf ihren Platz ging und schlief. Sie schien total müde, was ebenfalls nicht zu ihrer Art passte. Nun war es Wochenende und ich entschied ihr erst mal Traumeel zu geben und den nächsten Tag abzuwarten. Eine äußerliche Verletzung oder eine Schwellung konnte ich nicht finden.21-04-12unterwegs9-300x249 in Am nächsten Tag ging es Nelly wesentlich besser bis auf das Humpeln mit dem rechten Vorderbein, was jedoch auch etwas besser war als am Vortag. Gut, dachte ich, sie hat sich sicher nur vertreten. Ich gab ihr weiterhin Traumeel und war ein wenig beruhigt.

Meine Ruhe hielt nur bis zum Folgewochenende an, denn es wiederholte sich exakt genau das Problem, welches ich beschrieben hatte. Es stand für mich also fest: Montag wird ein Termin vereinbart um Nelly zu röntgen.

Wenige Tage später fuhren wir (Brutos durfte gleich mitkommen) nach Leipzig zu einem Tierarzt, bei dem ich bisher immer gute Erfahrungen bzgl. diverser Knochen- und Gelenkprobleme bei den Hunden gemacht hatte. Brutos hatte ich ebenfalls angemeldet, da der alte Herr in der letzten Zeit zunehmend Probleme beim Aufstehen zeigte. Ist er “warmgelaufen” kann er noch rennen und spielen wie ein Junghund – also auch gleich nachsehen lassen.

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Es wurde eine sogenannte “Gangbilddiagnose” und Röntgenbilder von beiden Hunden erstellt. Beide Ergebnisse klangen nicht berauschend, die ich erhielt:

Nelly: hochgradige Arthrose im rechten Ellbogengelenk + beginnende Spondylose

Brutos: HD frei, jedoch hochgradige Spondylose in der gesamten Wirbelsäule

Beide Befunde wurden mir anhand der Röntgenbilder so erklärt, daß ich es als Laie so glauben musste.

Es gab erst mal Schmerzmittel, die ich einsetzen sollte falls nötig. Bzgl. Nelly sollte noch überlegt werden, ob eine weitere Maßnahme sinnvoll sein könnte.

Auf meine Frage nach Goldimplantaten/Goldakupunktur erhielt ich die Adresse einer Tierärztin, mit der ich mich in Verbindung setzen sollte. Es könne wohl eventuell etwas bringen wurde mir gesagt. Das Telefonat mit dieser Tierärztin wirkte auf mich nicht sehr hoffnungsvoll worauf ich meine Gedanken an diese Variante erst mal wieder verwarf. Interessant war, dass der Leipziger Tierarzt beim nächsten Telefonat meinte: “Goldimplantate und Goldakupunktur sei nur Geldmacherei….”. Irgendwie hatte sich offensichtlich die Einstellung zu der Thematik kurzfristig geändert….?

Da ich für Nelly alles tun wollte, was ihr helfen könnte, sollte sie Hyaluronsäure ins Ellbogengelenk gespritzt bekommen (dies wird auch im Humanbereich bei Arthrose praktiziert). Also 5 mal die Fahrt nach Leipzig im Abstand von je einer Woche (eine Strecke 125 km) + pro Spritze rund 85 Euro……… (bei 300 Euro war ich bereits für die Röntgenbilder und die Schmerzmittel für Nelly und Brutos)

Ergebnis? Nelly lief nach der ersten Spritze etwas besser……..danach wurde es wieder schlechter und nach der 5. Spritze lief sie schlechter als vor den Spritzen Icon Sad in

Zu Deutsch: Diagnose 2 Hunde, Behandlung ohne Erfolg, Fahrten etc. Mein Konto war gute tausend Euro leichter und beiden Hunden war nicht geholfen – natürlich gibt es keine GARANTIEN und natürlich sind solche Dinge nicht heilbar……….aber es musste doch was geben. Außerdem, woher und warum hat meine Nelly so plötzlich diese hochgradige Arthrose?

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Mit tausend Fragen im Kopf bemühte ich wieder nächtelang Freund GOOGLE……bis ich mich entschloss eine Rundmail an alle Tierschützer zu schicken bzgl. Erfahrungen mit Goldakupunktur.

Die Resonanz, die ich erhielt hätte ich mir nicht träumen lassen! An dieser Stelle nochmal ganz lieben Dank an Alle, die sich gemeldet haben!!

All diese Erfahrungsberichte haben mir sehr geholfen eine Entscheidung zu treffen. Gute bis sehr gute Ergebnisse hatten all die Hundehalter, die sich nicht für die “billigste” Variante sondern für die ganzheitliche Variante bei einem erfahrenen Tierarzt mit nachvollziehbar guter Ausbildung in diesem Bereich entschieden haben. Die Billigvarianten, die auf bestehende Diagnosen durchgeführt wurden, brachten keine bzw. nur einen minimalen Erfolg.

Nun hatte ich 6 Tierarztpraxen quer durch Deutschland ausgesucht, rief dort an und übermittelte per Mail die Röntgenbilder, welche ich zwischenzeitlich abfotografiert aus Leipzig erhalten hatte.

Was nun kam war richtig spannend:

Der erste Anruf kam sehr kurzfristig aus Falkensee bei Berlin. Kurz zusammengefasst die Aussagen, die mich ziemlich aus den Schuhen hoben: Die relativ schlechten Röntgenbilder zeigten diesem Arzt eine max. mittelschwere Arthrose im Ellbogen und einen Bruch an einem Dornfortsatz im Brustwirbelbereich …….. Das Röntgenbild bearbeitet und mit Markierung des Bruchs erhielt ich per Mail wieder zurück.

3 weitere Tierärzte antworteten per Mail ohne auf die Röntgenbilder einzugehen. Eine Tierärztin hatte mich eine Woche später zurückgerufen und meinte, sie hätte die Röntgenbilder nicht erhalten, nur die Mail. Die 3 Tierärzte, die per Mail geantwortet hatten, versuchte ich telefonisch zu erreichen und auf den Rippenbruch anzusprechen. Hm, auch interessant: einer der Ärzte meinte, das sei ein Gendefekt, der zweite TA meinte, das sei einfach in einer blöden Stellung geröntgt und täuscht. Nummer 3 konnte ich trotz 5 Versuchen nicht erreichen und ein Rückruf, wie hinterlassen, erfolgte bis heute nicht.

Also – wir hatten dann am 16. August unseren Termin in Falkensee bei Berlin.

Ein ausführlicher Bericht zu dem Termin in Falkensee mit Nelly und Brutos folgt in Kürze! Es war nicht “nur” ein Tierarzttermin – nein, es war gleichzeitig ein Erlebnis mit Lerneffekt. Noch immer bin ich im Kopf dabei all diese Eindrücke zu sortieren……..

Auch werde ich hier noch genau beschreiben, wie es Nelly und Brutos ergangen ist und wie sich die ganze Sache nun nach der Goldakupunktur entwickelt.

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Robbie kann so schön Clown spielen ;-)

Ja, unser großer Pflegi entwickelt sich prächtig und macht seiner Rasse alle Ehre.

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Alles was ich im Vorfeld über den “Malinois” gelesen habe präsentiert der junge Mann. Arbeitswillig bis wütig, hochintelligent, immer aufmerksam, verspielt, schmusig zu wem er Vertrauen hat aber auch am testen was geht und was nicht……ein Traumhund für Hundekenner!

Ich staune wie schnell Robbie umsetzt und innerhalb von Tagen kaum noch etwas aus seinem Leben im Stallverschlag zu spüren ist. Ein Hund mit Köpfchen, Charakter und mit Persönlichkeit.

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Seiner Vertrauensperson gegenüber zeigt sich Robbie förmlich wie ein Clown und wie ein Schmuse-Schoßhund. Doch Vorsicht: er würde seine Bezugs- und Vertrauensperson auch bedingungslos verteidigen, wenn er die Notwendigkeit dazu sieht. Hier muß man ihm ganz deutlich klar machen, daß er das nicht zu tun braucht.

Haus und Grundstück sind bei Robbie in absolut sicheren Pfoten Icon Wink in

Hier Robbie als Clown Icon Wink in      Robbie mit Ball

Robbie – wunderschöner Mali sucht Partner fürs Leben

Robbie hat in seinem bisherigen Leben nicht wirklich viel Glück gehabt. Er wurde eher durch Zufall in einem Stallverschlag entdeckt, in dem er laut Augenzeugen schon über Jahre dahinvegetierte.

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Angeblich wurde Robbie als Welpe von der Frau des Hofes angeschafft, die mit ihm den Hundeplatz besuchte. Leider hat die Frau etwas später nicht nur den Mann sondern auch Robbie einfach verlassen. Der Mann kam mit Robbie wohl nie so recht klar, denn er sagte einfach, der Hund sei bissig. Sicherlich hatte er einfach keine große Lust sich um den Wuff der Ex-Frau groß zu kümmern.

Glücklicherweise war der Besitzer von Robbie letztendlich bereit, den Hund abzugeben und so kam der hübsche Bursche zu uns. Wir waren durch all die Erzählungen im Vorfeld erstmal auf ein wahres Überraschungspaket gefaßt.

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Ganz sicher hat Robbie viel erdulden müssen in seinem bisherigen Leben, denn diverse Narben am Kopf und Körper erzählen von seiner miesen Vergangenheit. Seinen guten Charakter hat Robbie sich jedoch nicht gänzlich verderben lassen. Wer kann es ihm verübeln, daß er sich in diversen Situationen kritisch zeigt und daß er nicht sofort jedem Zweibeiner vertraut?

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Schnell jedoch hat Robbie erkannt daß es ihm jetzt gut geht und er nichts böses zu befürchten hat. Er möchte gefallen und ganz viel lernen. Manchmal zeigt er sich sogar welpenhaft neugierig und achtet immer auf seine Bezugsperson an der er sich orientiert.

Robbie kennt die Grundkommandos schon sehr gut und führt sie auch in schwierigen Situationen und unter Ablenkung recht zuverlässig aus. Natürlich muß man hier weiter dran arbeiten. Robbie hat jetzt sehr viel nachzuholen, denn er kennt nach dem langen Leben im Stallverschlag viele Dinge nicht oder nicht mehr.

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Robbie ist dennoch in allen Situationen relativ leicht führbar. Autos, Fahrräder, andere Hunde etc. stellen an der Leine für ihn kein Problem dar. Mit Hündinnen ist Robbie sehr gut verträglich, bei Rüden sieht es im Moment so aus, daß wohl die Sympathie entscheidet.

Robbie wird hier bei uns noch einiges lernen um dann zu seinen(m) passenden Menschen finden zu können.

Wir wünschen uns für Robbie Menschen mit echtem Hundeverstand, die kein Spielzeug oder einen Mitläufer sondern einen echten Partner auf 4 Pfoten suchen.

Robbie benötigt einen gradlinigen und selbstbewußten Menschen an seiner Seite, auf den er sich verlassen kann. Dann ist Robbie ein großer Schmusebär und ausgelassener Clown, denn dann fühlt er sich geborgen und in Sicherheit. Für fremde Menschen interessiert sich Robbie grundsätzlich wenig, solange er nicht bedrängt wird.

Da Robbie nachweislich über Jahre niemanden hatte, der ihm sagte und zeigte wann er sich wie verhalten soll, reagiert er oft noch etwas unsicher, was jedoch von Tag zu Tag besser wird. Robbie sollte aber deshalb nicht zu kleineren Kindern vermittelt werden. Die Möglichkeit nach herzenslust durch ein eingezäuntest Grundstück zu toben sollte auf jeden Fall gegeben sein. Robbie ist kein Ausbrecher, jedoch neigt er dazu “sein” Reich zu beschützen.

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Robbie wurde Ende Januar 2007 geboren und hat gute 70 cm Schulterhöhe – er ist also ein ganzer Mann Icon Wink in

Bei Interesse an diesem wunderschönen Kerl, tollen Kumpel und Aufpasser wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer Telefonnummer an:  hund@pfotenservice.de

Hunde mit “Tötungsabsicht”

Fortsetzung meines Artikels

Fakt ist ja nun, daß Tobi tot ist. Er wurde ermordet, da er, wie ein Vereinsmitglied verbreitet hat, die 1. Vorsitzende in TÖTUNGSABSICHT angegriffen und verletzt hat.

Nach wie vor klingen die Aussagen sehr unterschiedlich: von 3 Tagen Klinikaufenthalt bis hin zu 3 Wochen, Armverletzungen bis hin zu Bauch aufgerissen und fast tot gewesen………da wird alles rumerzählt und angeblich alles aus erster Hand.

Doch, wer verbreitet so einen Stuß? Nein, nicht die erste Vorsitzende selbst – sie hält sich bedeckt und schweigt den Fall tot. Nicht gerade eine Geste, die von Ehrlichkeit und Transparenz zeugt. Ein Vereinsmitglied, das schon seit vielen Jahren für seine Schmutzkampagnen bekannt ist, hält jegliche Kritiker in Schach. Nein, dies läßt noch viel weniger auf einen seriösen TierSCHUTZverein schließen.

Ganz ehrlich? Ich mußte erstmal eine ganze Tonne Dampf ablassen um weiter über den Fall “Tobi – der Dobi” schreiben zu können. Inzwischen habe ich versucht mich in das Thema “Hund” und “Tötungsabsicht” einzulesen. Außerdem habe ich diverse Hundetrainer zu dem Thema befragt, denn ich muß zugeben, ich würde bei einem Angriff durch einen Hund nicht erkennen können ob er in Tötungsabsicht angreift oder aus diversen anderen Gründen. Auch würde ich nicht erkennen können ob er ein gesundheitliches Problem o.ä. hat. Nein, ich besitze nicht so viel Wissen und Erfahrung wie manch andere Tierschützer.

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Kommen wir nochmal auf das Vereinsmitglied mit der Aufgabe, die Kritiker abzuwehren, zurück: Die Aussage mit der “Tötungsabsicht” wurde von ihm mehreren Tierschützern gegenüber gemacht. Schrieb er jedoch selbst am  03. Dezember 2011  in den Kommentaren zum Artikel  “Tobi der Dobi – ein neues Opfer des “Tierschutzes“?

Zitat: ………Ja ich habe Tobi persönlich gesehen, aber das heißt doch nicht ihn oder die Rasse zu kennen, deswegen schrieb ich zu der Rasse:“ Ich gebe zu, von Dobis habe ich zu wenig Wissen, aber wenn Dobis allgemein so lebensgefährlich ausrasten, wenn sie unterfordert sind, dann ist dies sicher kein Familienhund. Denn in einer Familie fällt schnell mal viel an, wo auch die Zeit fürs Tier fehlt.”

Was hat es also mit mutig zu schaffen, wenn ich mich erst in die Rassenmerkmale einlesen muss? Das ändert nichts daran, dass ich den Hund im Gegensatz zu Ihnen wenigstens persönlich kenne…..…* Zitat Ende!

Nein, da kann ich nicht mithalten – wenn ich einen Hund sehe, kenne ich ihn noch nicht. Und noch weniger kann ich, wenn ein Beißvorfall passiert wissen, daß er in “Tötungsabsicht” gehandelt hat, denn vorort war der werte Herr K. zum maßgeblichen Zeitpunkt nicht. Hut ab!!!!!!!

Tja, aber wie schlau dieser werte Herr K. ist, zeigt er momentan zur Genüge in Facebook – da kann ihm so schnell keiner das Wasser reichen…..zumindest nicht wenn es um Verleumdungen, Beleidigungen und um Denunzierungen geht.

Das Ganze darf und kann jedes Facebook-Mitglied lesen, denn es handelt sich um eine offene Gruppe in der er sich präsentiert. (Wer sich für den Link interessiert – bitte eine kurze Mail an:  hund@pfotenservice.de mit dem Betreff: Link auf FB).

Tja, “Tobi – der Hund mit Tötungsabsicht” war mit Sicherheit ein sehr schlauer Hund. Vielleicht mußte er deshalb sterben? Einschlägige Literatur beschreibt das Vorgehen in “Tötungsabsicht” damit, daß Vorsatz und eine geplante Handlung vorliegen muß. Ja, ein vorsätzlicher geplanter Mord ist das Ergebnis von Tötungsabsicht. Die Tatsache, daß Dobis sehr intelligent sind, war mir bekannt, aber daß sie richtig planen können, das ist mir schon irgendwie neu…..

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Nun abschließend noch einige Fakten zum Fall Tobi:

1) Ausschnitt aus einer Mail der ersten Vorsitzenden des betreffenden Vereins an mich vom 26.12.2010 (nach der Rettung von Tob)i:

“……..Dir danke ich nochmal ganz herzlich für deine Hilfe, finanziell wie mit dem Heraussuchen der Hundepension……”

2) Nachstehende Mail schrieb die erste Vorsitzende am 03. Oktober 2010 an mich (ein Ausschnitt aus der Mail:

“….Ich möchte mich einmal an dieser Stelle ganz herzlich für diese gute Arbeit, die viele investierte Zeit und die gute Betreuung bedanken, die unser Hund dort erfährt. Und ich bin sicher, daß es nicht viele Menschen gibt, die soviel Herzblut und Engagement in einen ihnen völlig fremden Hund gesteckt hätten, und das nur für geringe Unterbringungskosten !

Innerhalb von 4 Wochen bekommt man natürlich keinen problemlosen Hund, sehr wohl aber einen, der bei entsprechender Führung alltagstauglich ist.”

3) Mail vom 23.12.2010 von der Vereinsvorsitzenden an mich (wobei ich auf die erste eingestellte Mail verweisen möchte, weitere Zahlungen angeboten wurden und Tobi ein weitere Sponsoren hatte, u.a. Fotum-Patenhund war)

“hallo Ulla,

nein , aber danke dafür !

ich überlege die ganze Zeit, wann ich Tobi dort abholen fahre… wir brauchen das Geld dringend für andere Sachen (muß im Januar mit Gismo zum Wesenstest, 500 Euro ! und diverse Tierarztkosten,

die ich immer schon vor mir herschiebe… )

so schade das ist, wenn er hier her muß, aber was soll ich tun?”

4) Am 17.01.2011 erhalte ich die Erlaubnis, die Fotos von Tobi zu verwenden (Tobi wurde am 31.12.2010 aus der Hundepension geholt worden) :

hallo Ulla,
gestern haben wir ein paar neue Fotos gemacht, noch nicht optimal, aber es werden noch welche folgen, wenn wir schönes Wetter haben.
Hier ist ein neuer Text, den du gern verwenden kannst, wenn du magst. Die Fotos natürlich auch”

5) Nachstehende Mail erreichte mich am 14.09.2011:

….es gibt Neuigkeiten zu Tobi, leider keine guten.

Laß uns vielleicht heute abend (oder sonst einen anderen Abend in der Woche) telefonieren…”

6) Nachdem mein Angebot, Tobi zu übernehmen ignoriert wurde, erhielt ich am 17.10. 2011 diese Mail:

es sind nun einige Wochen vergangen, in denen ich intensiv nach einer zufriedenstellenden Lösung
für Tobi ´s Zukunft gesucht habe.
Leider hat sich nun mein letzter Hoffnungsschimmer verabschiedet – meine favorisierte Option hat nach längerer
gründlicher  Überlegung abgesagt.
Es scheint keine Möglichkeit zu geben, Tobi eine lebenswerte Zukunft bieten zu können.
Wenn es sie gibt, habe ich sie nicht gefunden.
So bleibt – im Sinne Tobi´s – die Frage, ob du ihm den damals zugesagten Platz bieten willst.
Wie damals schon erwähnt, wird er nicht an Dritte weitervermittelt und sollte er die Möglichkeit bei dir bekommen,
muß das für immer sein.
Ich habe ihm einmal aus einer schwierigen Situation geholfen und ihn abgeholt, damit er leben konnte.
Vielleicht hat er noch mal Glück?
Tobi hat es nicht verdient, langfristig eingesperrt leben zu müssen, auch wenn er hier einen Auslauf hat – die letzten Wochen haben sehr an unserer beider Nerven gezehrt.
Einen bereits geplanten CT-Termin hatte ich abgesagt, weil sein Umzug, den ich ihm so gewünscht hätte, doch nicht stattfand.”

7) Meine Mail an die Vereinsvorsitzende am 23.10.2011:

okay. Tobi wird erstmal bei XXXXX (dem Hundetrainer, bei dem er nach seiner Rettung war) sein, bis entweder Boy vermittelt wird oder bis ca. Frühjahr (je nach Wetterlage).

Die Unterbringungskosten werden von mir übernommen, da ich ihn ab Vertrag und Übergabe zu XXXXX als meinen “privaten” Hund betrachte.

Du kannst mir den Vertrag gerne per Mailanhang senden, ich werde ihn unterschreiben (sofern alles wie besprochen okay ist), einscannen und per Mail senden. Wenn Du möchtest, kann ich ihn postalisch nachsenden”

Gemäß dem Vertrag, den ich postalisch erhielt, sollte Tobi lediglich in meinen Besitz übergehen und nicht in mein Eigentum. Außerdem hätte Tobi niemals weitervermittelt werden dürfen und können, auch nicht im Krankheitsfall bzw. es wäre ein kompetenter Traumplatz gefunden worden. Ich änderte die beiden Punkte ab.Da der Vertrag per Post bei mir ankam, konnte ich nur handschriftliche Änderungen vornehmen. Abgeschickt wurde der Vertrag von mir am 01.11.2011. Angeblich war der Vertrag nicht angekommen.

8 ) Am 14.11.2011 schrieb ich dann:

“Anbei der eingescannte Vertrag wie ich ihn Dir eigentlich mit der Post

geschickt hatte.

Es reicht, wenn Du den gegengezeichneten Vertrag mit zu XXXXX nimmst, er kann

ihn mir erstmal faxen und ich nehme ihn dann im Original mit, wenn ich dort

bin.”

9) Am 16.11.2011 erhielt ich die letzte Mail von der Vereinsvorsitzenden:

“die Voraussetzung für eine Übereignung Tobi?s war meine Vorgabe, daß

der Hund NICHT weitervermittelt wird.

Deshalb war ich offenbar fälschlich davon ausgegangen, daß du Tobi

selbst behalten würdest”


Dies war dann augenscheinlich Tobis Todesurteil!

Den Übergabevertrag werde ich nach Schwärzung der personenbezogenen Daten hier einstellen.
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TOBI – einer von vielen, die dem Tierschutz und angeblichen Hundeliebhabern zum Opfer gefallen sind! Er soll nicht umsonst gestorben sein, sondern immer wieder daran erinnern wie grausam Menschen sein können, wie Selbstüberschätzung und Egoismus selbst oder gerade im Tierschutz praktiziert wird.

Eine wahre Geschichte – ich war ein Rassehund!

Leider war ich nur ein Hund….

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……dennoch möchte ich Euch gerne meine traurige Geschichte erzählen. Vielleicht kann ich damit helfen, daß manche Menschen ihren Kopf einsetzen bevor sie so oder auch so handeln.

Im Sommer 2003 hat meine Mami mich und meine Geschwister in Sachsen-Anhalt auf die Welt gebracht.

Es war ein herrlicher Sommer und wir tobten viel in der warmen Sonne. Wir alle waren wunderschöne kräftige Welpchen und der ganze Stolz unserer Zweibeiner. Unsere Mami gab ihr Bestes uns Racker das erste 1 x 1 beizubringen.

Außer meinem Bruder und mir zogen nach wenigen Wochen alle Geschwister aus. Sie wurden von verschiedenen Menschen abgeholt, die strahlend mit glänzenden Augen ihren Welpen in ihre Arme nahmen.

Mein Bruder und ich durften nun jede Woche 2 mal mit auf einen Platz, wo wir viele andere Hunde sahen. Die meisten waren wie Brüder und Schwestern von uns, nur älter. Leider durften wir hier nicht spielen. Frauchen sagte, wir würden hierher kommen um zu lernen. Spielen könnten wir dann zu Hause. Naja, schade irgendwie – aber okay.

Wir waren eigentlich glückliche Kinder, mein Bruder und ich. Manchmal war es sehr anstrengend so viel auf einmal zu lernen, aber wir fühlten uns wohl und es war schön, wenn wir gelobt wurden oder eine leckere Belohnung erhielten.

Doch dann passierte etwas wohl ganz Schlimmes. Frauchen war total durcheinander und Herrchen war plötzlich nicht mehr da. Ich sah ihn nie wieder und war sehr traurig, genau wie mein Bruder und alle anderen Hunde hier auch. Es war ja Mama, Oma, mein Onkel und noch andere auch da. Wir waren 9 Hunde zu dem Zeitpunkt.

Komisch war, daß ein paar Wochen später immer wieder fremde Menschen kamen und mich und meinen Bruder besuchten. Es war wie damals als unsere Geschwister auszogen.

Dann kamen zwei Männer, die mich kennenlernen wollten. Ein älterer Herr und ein junger Mann, wohl Vater und Sohn. Sie sprachen lange mit unserem Frauchen und nahmen mich dann mit dem Auto mit. Ich fand es schrecklich, weil ich von meinem Bruder und meiner Mama getrennt wurde. Ein wenig getröstet hat mich bei der Ankunft die kleine Dobermannhündin, die schon dort wohnte. Leider ging das nur so lange gut bis ich das zweite mal an den Schrank gepieselt hatte. Der junge Mann baute dann irgendwas am Stall und ich mußte ab sofort dort hinter einem dicken Gitter wohnen. Das fand ich voll übel.

Ab und an durfte ich mit dem Auto mitfahren, das war toll, denn nach einigen Minuten stiegen wir am Waldrand aus und ich durfte nach Herzenslust rennen. Die Zeiten wurden aber leider immer kürzer und wir fuhren immer seltener dorthin. Ich fand das Leben inzwischen total doof. Lernen durfte ich nichts mehr, wobei mir das doch immer viel Spaß gemacht hatte. Gelobt werden, Lecker verdienen – das war doch toll und spannend.

Eines Tages kam der ältere Herr mit meinem Kettenhalsband zu mir in mein Verlies und ich freute mich, daß es endlich mal wieder raus ging. Keine Ahnung was der machte, auf jeden Fall warf er das Kettenhalsband einige Male klirrend direkt neben mit auf den Betonboden. Das klang so bedrohlich in meinen Ohren, daß ich Angst bekam und nach ihm schnappte. Er schrie hysterisch, was mir noch mehr Angst macht und ich schnappte noch 3 oder 4 Mal zu - ich war total in Panik.

Ich durfte danach mein dunkles Loch so gut wie gar nicht mehr verlassen. Nur der junge Mann fuhr noch 3 oder 4 mal mit mir irgendwohin wo mich fremde Menschen kritisch musterten. Mit einer Frau habe ich auch mal einen ganz langen Spaziergang gemacht. Das war klasse. Ich habe mich auch wirklich gut benommen, das hat sie bestätigt. Sie sagte, ich sei eigentlich ein toller Hund. Da freute ich mich und hoffte, dass sich dadurch was ändern würde. Sie versprach mir beim Abschied, sie würde alles tun um ein besseres Leben für mich zu ermöglichen. Doch erstmal mußte ich zurück in mein dunkles Loch.

Dann kam der Tag als mich die beiden Männer, bei denen ich noch immer im Verlies lebte, ins Auto luden und ziemlich weit mit mir fuhren. Wir kamen auf einem riesigen Bauernhof an. Dort bellten sehr viele Hunde als wir kamen. Ich hörte die Menschen sagen, es sei ein Tierheim. Naja, ich wurde in einen Käfig gebracht und die beiden Männer fuhren mit dem Auto ohne mich wieder weg.

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Nun saß ich wieder in einem Käfig, aber zumindest war es hier nicht so dunkel wie in dem Verlies davor. An den folgenden Tagen kam auch fast immer eine nette junge Frau, die mit mir sprach und mit mir Gassi ging. Das fand ich sehr schön und ich genoß die Zeit außerhalb des Käfigs in vollen Zügen.

Dann kam diese junge Frau einige Tage nicht und keiner redete mit mir und keiner ging mehr mit mir Gassi. Ich saß den ganzen Tag traurig am Gitter und wartete. Endlich kam ein junger Mann mit einem Stock oder Stab oder Besen(?) an und ich freute mir den Hintern ab, daß endlich einer kommt und mit mir rausgeht. Aber da hatte ich mich wohl geschnitten, denn der Typ kam in meinen Zwinger und als ich freudig an ihm hochspringen wollte, schlug er mir den Stock über den Kopf – ich hatte furchtbare Angst und schnappte. Ich erwischte den Typen auch, denn er ließ mich in Ruhe und rannte brüllend und fluchend weg. Ich saß wieder traurig in meinem Zwinger und schimpfte auf Gott und die Welt durch die Gitterstäbe. Ich wünschte mir so sehr, meine Mami würde kommen und mich hier wegholen.

Viele Menschen kamen in den nächsten Tagen, glotzten auf mich und laberten und laberten….keine Ahnung was die für ein Problem hatten, denn die saßen ja nicht in einem Käfig, sondern ich.

Es vergingen wieder einige Tage an denen ich die Gitterstäbe zählte und durch hektisches auf- und abrennen meinen aufgestauten Frust versuchte abzubauen. Dann wurde ich mitten in der Nacht aus dem Zwinger geholt – von der netten jungen Frau, die anfangs immer mit mir Gassi ging. Ich freute mich sehr, sie wieder zu sehen. Sie erzählte mir was von einem Umzug und dass jetzt alles gut wird. Ich glaubte ihr und versuchte mich zu freuen.

Was mich an der drahtigen alten Frau störte, die mich mitnahm, konnte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht sagen, aber irgendwie war sie komisch. Die junge Frau drängte mich in eine Gitterbox, die in einem großen Auto stand. Sie sagte mir, das müßte sein, damit ich mit dem großen Auto mitfahren könne. In dem Auto roch es komisch aber ich konnte den Geruch nicht einordnen. Es waren noch zwei junge Leute in dem Auto, die aber keine große Rolle zu spielen schienen. Sie verhielten sich auch ziemlich komisch. Ich hatte ein komisches Gefühl im Bauch.

Wir fuhren dann die restliche Nacht mit dem großen Auto. Ich bin irgendwann eingeschlafen. Als das Auto anhielt, brüllte mich die alte Frau an “wir sind da, Du Köter”. Ich blinzelte durch die Scheiben und sah *freu einen riesigen Bauernhof und dachte, ich könnte sicherlich gleich mal meine Beine entknoten und ne Runde Gas geben……

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Dies war leider wieder mal einer meiner Trugschlüsse. Ich wurde in der Gitterbox aus dem Auto geholt und in einen größeren Käfig gebracht. Das wars dann erstmal. Ich mußte dringend mal……Mist, ich konnta ja grad mal aufstehen und durch die Gitter pinkeln, das war ja doof!

Nach und nach hörte ich ganz viele andere Hundestimmen und mir war schnell klar, ich war wieder in so einem komischen Tierheim gelandet. Hatte die alte Frau als sie mich abholte nicht irgendwas gesagt von im Haus wohnen oder so? Naja, vielleicht kommt das ja noch – ich warte gespannt. Ich hatte inzwischen einen Bärenhunger und Durst.

Nichts passierte, ich habe wahnsinnigen Durst und ich muß mal groß, aber in der kleinen Gitterbox geht das ja mal gar nicht. Ich bin ja nicht gerade verwöhnt, aber ich kacke doch nicht dahin wo ich liege….

Irgendwie war mir immer wieder mal richtig komisch – schwindlig und müde……erst Tage später durfte ich die Gitterbox verlassen und mich wenigstens in dem großen Käfig frei bewegen. Selten ließ mich die alte komische Frau auch mal aus dem Käfig raus ins Freie. Die Tage kann ich aber zählen, zumal diese immer seltener wurden. Ich wurde depressiv und wollte mich irgendwie zur Wehr setzen gegen dieses Leben das ich immer mehr haßte. Nur was konnte ich tun? Bellen, heulen, schreien, weinen? Nichts half – mich hörte keiner, es reagierte niemand….

Immer wenn mal wer in die Nähe meines Käfigs kam wollte ich sagen wie ich mich fühle, aber ich glaube es hat mich keiner jemals verstanden. Wahrscheinlich hat sich auch keiner jemals die Mühe gemacht.

Genau in diesem Käfig bin ich im Sommer 2008 gestorben. Ein Tierarzt, der in einer anderen Sprache redete hat meine letzte Hoffnung auf ein besseres Leben ausgelöscht.

Ich sollte ein stolzer Schutzhund werden – dafür hat mich meine Mama auf die Welt gebracht – ich bin gestorben wie ein räudiger Köter durch eine Tötungsspritze!

Ja, geboren im Sommer 2003 in Sachsen-Anhaltgestorben im Sommer 2008 in Sustrum-Moor im Emslandmein Leben als Dobermann!

Und – ich bin umsonst gestorben, denn es hat sich nichts verändert - und alle Beteiligten nennen sich “Tierschützer“!

In Gedenken an Xito vom Kuxwinkel, einem Rassehund mit besten Veranlagungen!

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Xito – ich werde Dich nie vergessen, auch wenn ich Dich nur für rund 2 Stunden kennenlernen durfte.  Es tut mir so leid!

Nachdem der zuständige Amtsveterinär die Stelle wärmstens empfohlen hatte, habe ich zugelassen daß Du nach Sustrum geholt wurdest. Meine Bemühungen Dich dort wieder herauszuholen waren chancenlos und endeten mit einer Verurteilung wegen Nötigung.

Ja, das alles nennt sich “Tierschutz”!

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