Die Pfoten-Hotline
ACHTUNG!
Probleme mit oder Rund um den Hund

Hier finden Sie schnelle Hilfe, Tipps und Informationen

Pfoten-Hotline
alle Karegorien
Kalender
September 2017
M D M D F S S
« Aug    
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930  

Artikel-Schlagworte: „Untersuchung“

Goldakupunktur – erste Erfolge bei Nelly und Brutos

Vorgestern hatten Nelly und Brutos ihren ersten Termin zur Nachuntersuchung in Berlin-Falkensee in der Tierarztpraxis Rosin.

Wieder waren die AHA-Effekte sehr beeindruckend.

Die Tatsache, dass Brutos von Tag zu Tag ein wenig leichter aufsteht nach den Ruhephasen, kann ich als Laie bereits sehen. Auch Nelly humpelt durchschnittlich wesentlich weniger als vor der Goldakupunktur. Teilweise ist das Humpeln schon gänzlich verschwunden. Die Körperhaltung hat sich bei beiden Hunden positiv verändert, was wohl auf die aufgelösten Verspannungen zurückzuführen ist. Beispielsweise fiel mir bei Brutos in letzter Zeit häufig auf, dass er den Kopf gerade nach vorne hielt und nicht nach oben wie es normal wäre. Ich sagte dann oft, er steht da wie eine Kuh *ja gemein. Inzwischen hält er immer häufiger den Kopf aufrecht, er findet also zurück zur “normalen” Haltung. Auch Nelly zeigt eine positive Haltungsveränderung.

19-08-12Brutos-rasiert-297x300 in

Bei der Nachuntersuchung wurden die Veränderungen durch Prüfung der Schmerzpunkte aller Gelenke verdeutlicht. Ich drücke das mal laienhaft mit meinen Worten aus, wie ich es gesehen und erlebt habe:

Es wurde am Donnerstag im Anschluß der neuerlichen Gangbildbetrachtung eine Liste zur Hand genommen, die ich schon am Tag der Goldakupunktur kennenlernte. In diese Liste wurden während der Voruntersuchung die Schmerzreaktionen aller Gelenke und der Wirbelsäule in die erste Spalte eingetragen. Es gab einen Strich bei “keine Schmerzreaktion” und es gab “halbe +” bis hin zu +++ bei sehr starker Schmerzreaktion. Die Einstufungen wurden mir detailliert erklärt und waren für mich nachvollziehbar. Nun wurde am Donnerstag die zweite Spalte ausgefüllt und das Ergebnis war verblüffend. Bei Nelly wie auch bei Brutos hatten sich alle Werte wesentlich verbessert. Gelenke ohne Röntgenbefund, aber mit Schmerzreaktion, wie mir erklärt wurde durch Überbelastung, waren inzwischen ohne Schmerzreaktion. Gelenke mit Befund, wie Arthrose bzw. HD zeigten noch Schmerzreaktionen, jedoch stark vermindert gegenüber vor der Goldakupunktur.

Diese Entwicklung ist nur 14 Tage nach der Behandlung für mich kaum zu fassen.

19-08-12Brutos2-300x237 in

Sehr interessant finde ich die Erkenntnis, dass beide Hunde vor der Goldbehandlung auch in den vorderen Gelenken, wie Schulter, Ellbogen etc. Schmerzreaktionen unterschiedlicher Intensität zeigten, die, außer am rechten Ellbogen von Nelly, inzwischen verschwunden sind. Dies würde heißen, dass die Hunde bedingt durch die HD und/oder die Spondylose eine Überbelastung auf die Vorderbeine brachten und diese Überbelastung bereits einen Dauerschmerz verursacht hat. Dadurch verstärkt sich bei mir der Gedanke, dass dadurch die Arthrose in Nellys Ellbogen entstanden ist. Dies würde heißen, der Hund hat Schmerzen in der Wirbelsäule oder in der Hüfte, entlastet den hinteren Körperbereich und verlagert auf den vorderen Bereich. Somit hilft der Hund sich sozusagen erstmal selbst.

Vor Kurzem sage man zu mir: es gibt keinen Hund, der vorne rechts humpelt, weil er ne Spondylose im Lendenwirbelbereich hat…….sorry, aber diese Meinung kann ich seit Donnerstag nicht mehr mitgehen.

Nun dürfen Nelly und Brutos nach rund 20 Minuten im Schritt “an der Leine einlaufen”, wieder frei laufen und auf der Wiese rennen. Na das war ein Fest, als ich die Leine abmachte und das “Okay” zu vernehmen war……..”wehe wenn sie losgelassen…..”kann man da nur noch sagen Icon Wink in

Außerdem dürfen beide Wuffels eine bis zwei tägliche Massagen geniessen, damit sich die Muskulatur lockert, denn beide haben Muskelkater, wie es auf der Seite der Tierarztpraxis Rosin beschrieben ist. Die, sich normalisierenden, Bewegungsabläufe beanspruchen nun wieder Muskeln, die durch Schonhaltungen abgebaut wurden. Ich finde, diese Entwicklung sehr positiv, da man daran erkennen kann, dass alles in die richtige Richtung geht.

Die nächste und gleichzeitig abschließende Untersuchung steht am 27. September an. Ich bin schon sehr gespannt wie die Entwiklung weitergeht!

Tja, dann werde ich wohl fragen ob man in die Wuffels auch eine Bremse einpflanzen kann *lach

22-05-12zuhause18-300x225 in

Nach wie vor kann ich nur sagen: Ich bin vollumfänglich begeistert! – Danke an das gesamte Team der Tierarztpraxis Rosin!

Fortsetzung folgt…….

Befund LUCI

Luci-Befund1 in

Dies ist der Labor-Befund, den ich für Luci erhalten habe – mit dem Inhalt werde ich mich selbst noch mit Hilfe von Google informieren.

Tierarzt, Tierheilpraktiker – wer, wann, warum und welcher?

Ist unser Hund gesund, munter, lustig und fidel, sind wir glücklich. Was aber, wenn er sich sichtlich unwohl fühlt und irgendwie krank erscheint?

Nelly-300x202 in

Hunde zeigen, wie prinzipiell alle anderen Tiere, Krankheiten, Unwohlsein oder Schmerzen erst, wenn diese bereits sehr stark beeinträchtigen. Die Natur hat das Lebewesen grundsätzlich so geschaffen. Da das Tier in der Natur täglich ums Überleben kämpfen muss, bleibt keine Möglichkeit zu hadern, zu jammern oder sich hängen zu lassen – dies würde den sicheren Tod bedeuten.

Was nun, wenn wir als Halter merken, es stimmt etwas nicht? Der erste Gedanke ist meist – ab zum Tierarzt, der wirds richten.

Tja, ganz so einfach ist es aber oft nicht. Die häufige Erwartungshaltung - “Spritze rein und gut” ist es doch meist nicht. Wenn ich manche Tierhalter höre, habe ich die Befürchtung, sie verwechseln ihr Tier mit einem Auto, das ab und an in die Werkstatt geschafft wird. Kaputtes Teil raus, neues Teil rein und gut muß es sein. Icon Sad in

Nein, ein Tier ist ein Lebewesen und kann nicht gesund gemacht werden indem man Teile auswechselt oder einfach mal irgendeine Spritze reinhaut!!!

Zum Thema Tierarzt habe ich bereits ausführlich auf der Hauptseite meine Meinung und meine Erlebnisse und Erfahrungen erläutert: siehe PROBLEM TIERARZT

Okay, ich mache kein Geheimnis daraus, dass mir für meine Tiere prinzipiell die Naturheilkunde wesentlich lieber ist als die Chemiekeule. Dies bedeutet in keinem Fall, dass ich Tierärzte generell ablehne. Nein, ich halte es für sehr wichtig einen GUTEN Tierarzt zu haben, der eine ordentliche und detailierte Diagnose stellen kann. Was soll denn bitte behandelt werden, wenn keiner weiß was nun meinem Tier fehlt?

Plantschen-am-Bach-300x193 in

Nun hatte ich vor einigen Tagen bereits über das Thema “Tierhaaranalyse” geschrieben und es kamen nochmals einige Fragen zu dieser Thematik auf, die teilweise schon dort  beantwortet sind.

Eine weitere sehr interessante Frage kam jedoch zusätzlich auf, die nicht so einfach in zwei Sätzen zu beantworten ist:  Wie finde ich einen GUTEN Tierheilpraktiker? Wo liegen die Unterschiede und was kann ich als Hundehalter erwarten?

Nachstehend möchte ich auf diese Frage näher eingehen:

Leider gibt es ja bekanntlich keinerlei Voraussetzungen dafür, sich Tierheilpraktiker zu nennen. Dies bedeutet im Klartext, es genügt – übrigens genau wie bei Hundeschulen und Hundetrainern – sich einen einfachen Gewerbeschein zu holen – LEIDER!!!

Demnach muß ein Tierheilpraktiker vom Gesetz her maximal eine Bohrmaschine halten können um die Löcher für sein Praxischild bohren zu können – ggf. sollte er es auch noch anschrauben können Icon Wink in

Im Ernst – es ist so! Im Humanbereich sieht es übrigens ähnlich aus.

Wo also liegen die Unterschiede und wie erkennt man diese?

1) Es ist unbedingt anzuraten, den Tierheilpraktiker oder die Tierheilpraktikerin nach Ausbildung, eventuelle Fortbildungen, Spezialgebiete und nicht zuletzt nach der Zugehörigkeit zu einem Berufsverband fragen. Nur so kann man im Vorfeld prüfen, ob überhaupt eine fachliche Grundlage vorhanden ist.

2) Nun sollte sich der/die Tierheilpraktiker/-in Zeit nehmen, sich mit dem Tier eingehend zu beschäftigen und Fragen stellen zu allen möglichen Dingen, wie: Alter des Tieres, Herkunft, Haltungsbedingungen, Ernährung, evtl. Vorerkrankungen, Charakter, Vorlieben und und und. Es muß ein komplettes Bild des Tieres reproduziert werden um eine ganzheitliche Behandlung gewährleisten zu können.

3) Aus Punkt 2) ergibt sich bereits: es ist sehr sehr wichtig, dass sich der/die Tierheilpraktiker/-in sehr viel Zeit nimmt um erstmal eine sogenannte Bestandsaufnahme zu machen.  Auch sollte der/die Tierheilpraktiker/-in ein guter Zuhörer sein, denn auch nur die kleinste Kleinigkeit, die Sie als Halter zu berichten haben, kann Aufschlüsse zur Krankheit geben. Also ist nichts unwichtig, was Sie zu erzählen haben. Der/die Tierheilpraktiker/-in muss nur genau herausfiltern, was auf die jeweilige Krankheit schließen läßt.

4) Bereits bei diesen Vorgesprächen sollte der/die Tierheilpraktiker/-in menschlich sein und bleiben – hier sind “Götter” genauso wenig gefragt wie bei den Tierärzten. Ein guter THP kann sich nur in das Tier und dessen Halter hineinversetzen, wenn er sich auf derselben Ebene bewegt.

5) Ein THP sollte niemals Tierärzte, Tierkliniken oder Berufskollegen schlecht reden, er sollte sich erst eine umfangreiche Meinung bilden. Er oder sie sollte gegenbenenfalls in schwierigen Fällen sogar die Zusammenarbeit suchen um die passende und wirkungsvollste Hilfe für das Tier zu finden.

6) Ist das Problem oder die Krankheit gefunden und erkannt, sollte der/die Tierheilpraktier/-in dem Halter das Problem genau erläutern können. Wichtig ist, dass die Erläuterungen auch für den Laien verständlich sein müssen.

7) Nun sollte ein Therapieplan ausgearbeitet werden, der ebenfalls klar verständlich vermittelt werden sollte. Das bedeutet, der Halter sollte danach genau wissen und verstehen was gemacht wird und warum. Wie wirkt die Therapie und was kann der Halter für sein Tier erwarten? Vorsicht ist unbedingt angesagt, wenn der THP einfach irgendwelche Mittelchen verkaufen will, die er nicht genau und detailiert erklärt.

Icon Cool in Sollte der THP keine exakte Diagnose stellen können, sollte er sich nicht scheuen, sie ggf. mit Ihrem Tier zu einem Tierarzt zu schicken um eventuell ein Blutbild, eine Röntgenaufnahme, einen Ultraschall oder ähnliches erstellen zu lassen. Nur nach einer klaren und eindeutigen Diagnose kann Ihrem Tier geholfen werden – dies sollte immer im Vordergrund stehen.

Sammy-am-Arbeiten-300x217 in

Aber warum sollte man denn nun der Tierhalter den/die  Tierheilpraktiker/-in dem Tierarzt vorziehen?

Das Thema mit der Chemie in Unmengen ohne Sinn und Zweck hatte ich hier im Blog schon des öfteren angesprochen. Leider ist es in der Schulmedizin üblich, dass mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird. Desweiteren wird in der Veterinärmedizin genau wie in der Humanmedizin eigentlich immer “nur” das Endprodukt behandelt und nicht die Wurzel des Übels.

Zum Beispiel: betrachten wir nochmal das Thema Juckreiz auf Grund von Allergien. Die Schulmedizin behandelt im Normalfall den Juckreiz mit Kortison. Okay, der Juckreiz läßt nach, aber ich belaste massiv den Stoffwechsel und die Entgiftungsorgane des Tieres. Warum und weshalb die Allergie vorhanden ist, interessiert an dieser Stelle nicht. In der Naturheilkunde wird geforscht woher die Allergie kommt und wie man an der Wurzel des Problems ansetzen kann ohne dem Körper noch mehr Schaden zuzufügen.

Eine tolle Unterstützung bei der Suche nach dem Grundübel ist die, schon beschriebene Tierhaaranalyse. Diese Methode erleichtert die Diagnose-Erstellung wesentlich und zeigt ein breites Spektrum des Gesamtzustandes des Tieres auf.

Ich hoffe, wir konnten hiermit eine kleine Unterstützung bieten, die es  etwas einfacher macht, den oder die richtige gesundheitliche Betreuung für Euer Tier zu finden.

Alle-4-300x225 in

Pfotenservice
Herzlich Willkommen beim Pfotenservice!
Hier finden Sie:
Informatives,Kritisches, Provokatives,Erlebtes, Hoffnungsvolles....... - ALLES rund um den Hund - gerne zum Mitdiskutieren,Anregungen geben,Meinungen äußern usw.