Die Pfoten-Hotline
ACHTUNG!
Probleme mit oder Rund um den Hund

Hier finden Sie schnelle Hilfe, Tipps und Informationen

Pfoten-Hotline
alle Karegorien
Kalender
Juli 2017
M D M D F S S
« Aug    
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  

Artikel-Schlagworte: „Verantwortung“

Es stimmt mich einfach nur traurig……

.…….wie wir Menschen mit den Tieren umgehen.

Als ich noch Kind war, war es so etwas wie eine Schande, wenn Leute ihre Tiere nicht ordentlich behandelt haben. Zumindest war das in der Gegend in der ich aufgewachsen bin so.

Wir haben noch gelernt für uns und unser Umfeld Verantwortung zu übernehmen, für uns selbst, unsere Familie und für unsere Tiere. Entweder sehe ich inzwischen mehr weil ich altersbedingt genauer hinsehe oder die Moral der Menschen läßt immer mehr nach. Keine Ahnung!

24-03-12Sammy1-300x254 in

Manchmal denke ich, ich hätte mich verlaufen auf dem Weg durchs Leben…..doch dann erkenne ich, daß ich in dem kleinen verschlafenen Ort in dem ich mit meinen Hunden lebe, genau richtig bin.

16-03-12amBach19-300x225 in

Was hat das mit Hunden und Tierschutz zu tun, werdet Ihr Euch jetzt fragen - sehr sehr viel!

So staune ich doch immer wieder über Menschen, die sich Tierschützer o.ä. nennen wie eiskalt und kaltschnäuzig sie doch in Wirklichkeit mit den Tieren umgehen. Man ist häufig nicht mal bereit sich überhaupt mit den Bedürfnissen der Tiere zu befassen, noch weniger artgerecht mit ihnen umzugehen. Es wird einfach agiert um das eigene Ego aufzupolieren und um sich selbst einreden zu können, man hat etwas vollbracht – ob sinnvoll oder sinnlos ist meist vollkommen egal.

Diskutieren kann man mit diesen Menschen überhaupt nicht, denn sie sind in den wenigsten Fällen kritikfähig, schlagen sofort, den Inhalt und den Sinn vergessend, um sich. Wie unglücklich müssen solche Menschen sein? Wie unzufrieden mit sich selbst und ALLES und JEDER ist dran Schuld nur sie selbst nicht.

Gut, wer mich kennt weiß, daß mir die Menschen egal sind, denn sie haben selbst die Möglichkeit und den Verstand zu wählen. Sie können ihre Einstellung, ihre Perspektive und ihr Leben selbst bestimmen. Unsere Tiere leider nicht!!!! Sie werden sinnlos geschlachtet um im schlimmsten Fall nicht mal aufgefressen zu werden sondern um auf dem Müll zu landen. Haustiere werden getötet wenn sie nicht funktionieren.

Je unperfekter der Mensch ist, desto perfekter sollte das Tier funktionieren – man hat ja schließlich keinen Nerv und keine Zeit sich um die Macken zu kümmern – und die eigenen Macken? Die eigene Unfähigkeit sich mit dem Tier außeinanderzusetzen? Neee – so was hat man ja nicht nötig. Sich Hilfe suchen? Oh nein, man hält sich doch selbst für perfekt!

Wie krank die Menschen in der heutigen Zeit sind zeigen doch einige Beispiele sehr deutlich auf:

Animal Hording ist immer mehr auf dem Vormarsch, Panikmache in der Presse gegen Kampfhunde – Wirkung: selbst mit dem liebsten Staff an der Leine werden die Halter übelst angemacht. Polizei erschießt entlaufenen Angsthund mit 7 oder 8 Schüssen bei der Verfolgung. Angsthund aus Italien wird mit Gerichtsvollzieher aus der Pflegestelle gerissen in der er fast 2 Jahre lang liebevoll umsorgt wurde und Vertrauen gefaßt hatte – nun ist er spurlos verschwunden. Hunde werden von sogenannten Tierschützern vor dem Einschläfern gerettet, was öffentlich Publicity brachte, um nach einigen Monaten unter Ausschluß der Öffentlichkeit die Todesspritze zu bekommen. Sogenannte Tierrechtler und Tierschützer demonstrieren gegen Tierversuche und verfüttern gleichzeitig industrielles Tierfutter für das Tierversuche gemacht werden – aber wenns doch ne Spende war……… Bei den Veganern müssen sogar Hunde und Katzen veganisch essen – steht nicht sogar im Tierschutzgesetz etwas von “artgerechter Ernährung”?  Ich könnte hier noch tagelang weiterschreiben……….

Wie krank ist das alles?

16-03-12amBach4-300x226 in

Ja, ich danke dem Schicksal, daß ich hier leben darf, in einem kleinen Dorf in Sachsen-Anhalt, wo sich die Einwohner noch freuen wenn sie die Hunde sehen, auch wenn Dobis dabei sind. Die Frage: na? gehts allen gut und sind alle gesund? kommt ehrlich über die Lippen. Natürlich schlachten hier die Bauern auch ihre Hühner oder mal ein Schaf oder ein Schwein für den eigenen Bedarf, aber zu Lebzeiten durfte das Tier ein artgerechtes Leben führen.

Schön, daß es noch Oasen gibt!

A-09-02-12unterwegs4-300x222 in

Ja, ich bin ein glücklicher Mensch – und ich bin glücklich wenn ich in die Augen meiner Hunde sehe und sie glänzen, weil auch sie glücklich sind. Sicher sind alle 4 keine “einfachen” Hunde, denn sie mußten im Vorleben andere Erfahrungen machen, die sie natürlich geprägt haben. Na und? Hier hat jeder seine ganz spezielle Macke – einschließlich Frauchen Icon Wink in

A-15-02-12Falcon3-300x243 in

Auch ist es schön immer mal wieder einem Pflegehund “auf die Sprünge” zu helfen. Es gibt so viel, wenn man beobachten kann wie so ein Tier wieder Vertrauen faßt und Lebensfreude ganz neu erfindet – bestes Beispiel dafür – Falcon der wunderschöne Husky-Bub, der inzwischen mit seiner neuen Freundin und seinem Papa ein glücklicher Hund geworden ist. Es ist schön und macht undendlich Spaß mit jedem Hund zu lernen und Erfahrungen zu sammeln. Es ist immer ein geben und nehmen.

Vielleicht sollte man ab und an mal die Perspektiven überdenken und sich Gedanken machen wie man wirkliche Probleme sinnvoll lösen kann und an welcher Stelle man an sich selbst arbeiten sollte.

03-03-2012unterwegs16-300x257 in

Stellungnahme – Richtigstellung!

Lieben Dank an Tanja für den Hinweis in ihrem Kommentar:

Der Artikel wurde inzwischen auf dem Berg der Hunde gelöscht – war wohl irgendwie ein Eigentor gewesen??

ich hab mir das Ganze durchgelesen und möchte so kurz wie möglich dazu Stellung nehmen bzw. ein paar Punkte richtigstellen:

1) Werden hier auf dem Pfotenservice-Blog keine Lügen verbreitet, denn alles kann lückenlos belegt werden. Was nicht zu 100% belegbar ist, erscheint hier nicht.

2) befand sich der totgebissene Hund augenscheinlich im Verantwortungsbereich des Tierheims und es ist schwer nachvollziehbar wie man aus einer Entfernung von gut 2.500 km für das verantwortungslose Vorgehen im Tierhiem beschuldigt wird. Auf derselben Seite kann man deutlich erkennen, daß es sich nicht um einen Einzelfall (in Bezug auf Beissereien im Tierheim) handelt:

und hier wird eine Interessentin an der Hündin ebenfalls beschuldigt:

Ergo: man hat also nie selbst die Schuld – man findet immer wen……

3) Zu den Vorwürfen, daß ich wegen der hohen Telefonkosten einen Ausgleich erhalten habe, ist richtig, daraus habe ich nie einen Hehl gemacht und dies bereits in einem vorherigen Artikel geschrieben. Ich hatte anfänglich die Fahrt koordiniert, die Interessenten vor und nach der Adoption angerufen und betreut und hatte ganz schnell eine Telefonrechnung von über 200 Euro. Als Alleinverdiener mit 4 eigenen großen Hunden nicht machbar. Ich wollte den Einsatz reduzieren – worauf mir angetragen wurde, weiterzumachen und eine finanzielle Lösung zu suchen. Um den Hunden nichts wegzunehmen wurde daraufhin die Schutzgebühr für die Hunde erhöht, da sie einiges unter dem Durchschnitt lag. Mit den 30 Euro wurden die Telefonkosten weitestgehend abgedeckt. Andere Pflegestellen erhalten sogar Futterkosten und Tierarztkosten für die Pflegehunde ersetzt oder? Manche “Tierschützer” leben sogar von dem “Geschäft” oder seh ich da was falsch? Mir ging es einzig darum, daß ich die Existenz meiner eigenen Hunde nicht aufs Spiel setze.

4) Zu der Homepage (peulihof.de) die ich angeblich geklaut habe (dies wurde mir nicht nur in besagtem Artikel vorgeworfen) kann ich nur sagen, daß ich bereits seit 1 Jahr Eigentümerin der Domain bin. Diese habe ich von einem Herrn Uli (Ulrich) Plattes übernommen. Herr Wagner selbst bat mich darum, da er begründet durch seinen Wohnsitz in Spanien angeblich keine .de-Domain besitzen könne, so sagte er mir.
Ich habe letztendlich die Inhalte von der Seite genommen, nachdem “private” Spendenkonten darauf beworben wurden, Spender keine Spendenquittungen erhielten, wie im Vorfeld zugesichert wurde. Die Löschung der Inhalte erfolgte um vor weiterem Mißbrauch zu schützen.

In der Folge wollte Herr Wagner die Domain wiederum nicht selbst übernehmen sondern forderte mich auf, die Domain (also mein Eigentum) an eine dritte Person zu überschreiben. Ich wollte dahingehend einzigst eine Erklärung von Herrn Gunter H., daß er sich bewußt ist, als Domaineigentümer auch die Haftung für die Inhalte zu übernehmen.

Diese Erklärung habe ich bis dato nicht erhalten – stattdessen werde ich beschimpft, die Domain GEKLAUT zu haben.

Schriftverkehr, Unterlagen etc können jederzeit bei Interesse angefordert werden – für Fragen stehe ich natürlich auch jederzeit zur Verfügung.

Nachtrag zum Thema – 3jähriges Kind in Thüringen totgebissen

Ich denke, wir sind uns hier an dieser Stelle ziemlich einig darüber, dass ein solcher Vorfall kaum von der Rasse der Hunde abhängig zu machen ist, sondern eher von der Verantwortung des Halters oder der Halterin.

Natürlich wird es immer so sein, dass ein größerer Hund mit einer etwaigen stärkeren Beisskraft mehr Schaden anrichten kann als eventuell ein Rehpinscher, ein Malteser oder ähnliches.

Die Höhe der Reizschwelle des jeweiligen Hundes sehe ich auch nicht wirklich in Zusammenhang mit der Rasse, sondern eher im Zusammenhang der Prägung und der Haltung.  Nicht zu vergessen das prägende Umfeld des Tieres.  Alleine dem Halter, der sein Tier oder seine Tiere sehr gut kennen sollte obliegt die Entscheidung was das Tier verträgt und womit es umgehen kann.

Nachwie vor gebe ich die vollumfängliche Schuld an dem Vorfall der Hundehalterin und in keinster Weise den Hunden. Ob die Hunde falsch erzogen waren oder nicht, bleibt eigentlich dahin gestellt, denn es muss doch bitte auch mit “schlecht” erzogenen Hunden nichts passieren oder?Der Halter muß einschätzen können was die Hunde können und was nicht. Natürliche Instinkte müssen dabei ebenfalls berücksichtigt werden.

Ich habe z.B. genau wie einige Tierschutzkollegen und Kolleginnen Hunde aus dem Tierschutz übernommen, die total daneben waren. Mit diesen Hunden muß doch auch nichts passieren oder? Man kennt sie doch nach einer gewissen Eingewöhnungszeit. Man lernt ihre Stärken und Schwächen kennen, arbeitet daran und sichert die Hunde in bestimmten Situationen so, damit nichts passieren kann oder sehe ich das falsch? Ich persönlich gehe zumindest so damit um und ich kann ganz sicher sagen, dass durch meine Hunde noch nie Jemand zu Schaden kam.

Den andiskutierten Hundeführerschein oder etwas in dieser Art würde ich sehr sehr gut finden, denn dies würde nicht nur Menschen schützen sondern auch die Hunde, die oft ihr Leben lang total unverstanden irgendwo dahinvegetieren müssen und/oder missverstanden und als unerziehbar geltend in Tierheimen landen. Dies würde ich mir für alle Rassen wünschen, egal ob Pitbull, Schäferhund oder ShiTzu.

Außerdem finde ich die angesprochene Zuchtbeschränkung ebenfalls sinnvoll. Warum brauchen wir hunderttausende neue Hunde, solange die Tierheime voll sind mit Hunden, die kein zu Hause haben. Natürlich sind Züchtungen im gewissen Rahmen in Ordnung, denn es werden Hunde für bestimmte Aufgaben benötigt, die bereits als Welpe mit der Ausbildung beginnen sollten, so z.B. Behindertenbegleithunde, Blindenführhunde, Hunde für Schäfereien, Hunde für den Rettungsdienst oder ähnliches. Wozu jedoch muss ein Hund für eine “normale” Familie einen makellosen Stammbaum nachweisen? Sorry, kann ich nicht nachvollziehen.

Außerdem, warum dürfen auch heutzutage noch alle Besitzer einer Hündin wahllos und ziellos Würfe haben um die Welpen dann an jeden x-beliebigen weiterzugeben oder sogar zu verschenken, bevor die Futterkosten zu hoch werden? Wo diese Tiere im Endeffekt landen, kann man an 3 Finger abzählen.

Geschockt bin ich auch immer wieder, wenn ich im Internet ab und an die Hundegesuche durchgehe um eventuell für einen Tierschutzhund ein geeignetes Plätzchen zu finden………..trotz aller Vorfälle lauten bestimmt 60% aller Gesuche wie folgt:

“…..suchen wir einen kleinen Hund für unsere Kinder……”  oder ” unser Kind wünscht sich so sehr einen Hund und wir wollen ihm die Freude machen”. Am Besten noch die: “Ich bin alleinstehend  und mein Kind möchte einen Spielgefährten…….”.

Da läuft doch irgendwie alles falsch oder?

Ein Hund ist und bleibt kein KINDERSPIELZEUG und er wird es auch sicher nie werden!

Übrigens beim Surfen durchs Netz zu dem Thema habe ich einen sehr sehr guten Artikel in einem anderen Blog über Hunde gefunden – wie ich finde ist er für jeden interessierten Hundehalter und noch mehr für Jeden interessant, der darüber nachdenkt sich einen Hund anzuschaffen:

Die natürliche Aggression des Hundes

Verantwortung dem eigenen Hund gegenüber!

Leider werde ich immer wieder mit dem Satz konfrontiert: “Naja, der Tierarzt muß es ja wissen, schließlich hat er ja studiert…………

Ich bin wohl kein Hund, aber stellt es selbst mir die Nackenhaare auf!!

Ein Malermeister hat auch gelernt und macht oft nicht so wirklich das was man erwartet oder? Politiker haben auch fast alle eine Ausbildung genossen und erfüllen wohl kaum die Erwartungen ihrer Steuerzahler (also praktisch ihrer Brötchengeber) – oder?

Da ich mich bereits auf der Hauptseite detailiert mit dem Thema befaßt habe, möchte ich dies hier nicht nochmal tun, sondern jeden Hundehalter, der Fragen zum Thema “Gesundheit des Tieres” oder “Problematik Tierarzt” hat, bitten

HIER

weiterzulesen!

Brutos-300x227 in

Fortsetzung 1 zu: Muß das wirklich Alles sein?

Natürlich ist es beim Hund nicht anders als beim Menschen – große Industriezweige leben nicht von der Gesundheit des Menschen und des Tiers, sondern von den Krankheiten. Man nennt diese nicht umsonst oft “Zivilisationskrankheiten” – auf diese Thematik ging ich im ersten Teil des Artikels bereits ein. Es handelt sich hierbei inzwischen um mehr als nur ein Milliardengeschäft!

Winkehund in

Dies hört sich nun vielleicht erstmal blöd an, aber Jeder, der die Geschehnisse im Laufe der Zeit eingehend verfolgt, dem ist bewusst, dass Krankheiten gewünscht sind um daraus Profit zu schlagen. Genau wie Tierversuche, sie sind längst veraltet und kaum nutzbar, denn es ist bewiesen, dass die meisten Ergebnisse nicht auf den Menschen übertragbar sind bzw. anderweitige Versuche und Tests mindestens genauso anwendbar sind – wozu also werden diese Tierquälereien noch heute millionenfach durchgeführt?

Warum sind einige Tierfutter-Hersteller gerade im Tierversuchsbereich führend? Weil denen das Tier am Herzen liegt?? Naja, ich glaube wohl kaum. Warum verkaufen Tierärzte genau diese Fertigfutterprodukte? Aus Tierliebe sicherlich nicht!! Meinen Sie, ein Tierarzt wird reich, wenn es nur gesunde Tiere gibt? Meinen Sie nicht, er erhält satte Provisionen für die Futterumsätze? Also kann er doppelt verdienen…….STOP(!) sicher nicht jeder Tierarzt, aber sind wir mal ehrlich – „Tierarzt“ ist ein Beruf wie jeder andere Beruf auch. Sicherlich haben einige den Beruf aus Überzeugung gewählt, aber ich denke nicht, dass jeder Finanzbeamte ein Steuerfanatiker ist oder jeder, der in der Landwirtschaft arbeitet ein ausgesprochener Tierfreund. Einflüsse im Laufe des Studiums lasse ich einfach mal an dieser Stelle außen vor….

Hinzu kommt, dass eine Tierarztausbildung nur in einigen wenigen Stunden das Thema „Ernährung“ streift. Darin enthalten ist die Ernährung für Fische, Vögel, Hund, Katze, Maus, Ratte, Pferd………

Ich selbst bin immer wieder fasziniert mit welcher Überzeugung Hundehalter den Anweisungen eines Tierarztes Folge leisten. Der Tierarzt hat gesagt…….ich habe das Gefühl, manche Leute würden ihr Tier noch über den Balkonrand werfen, wenn es DER TIERARZT sagt. Ich bin an dieser Stelle immer mehr als fassungslos. Gut, vielleicht habe ich persönlich schon zu viele schlechte Erfahrungen mit Tierärzten machen müssen um hier eine andere Einstellung zu haben. Auf jeden Fall nehme ich selbst auch keine Tabletten ein, die mir ein Arzt gibt, bevor ich nicht die Packungsbeilage gelesen habe. Ich würde auch niemals meinen Hausarzt fragen was ich essen soll und was nicht (schon gar nicht, wenn das Zeug dort im Regal zum Verkauf steht) – da würde ich bei Bedarf eher einen Spezialisten zu Rate ziehen und zwar einen unabhängigen, der objektiv berät und keinen offensichtlichen Vorteil aus einer einseitigen Beratung zieht.

Das Schlimmste an der Sache finde ich die Tatsache, dass leider sehr viele Tierhalter (nicht nur Hundehalter) blindlings, nach dem Schema „Gott in Weiß“ das Leben Ihres Tieres einem Tierarzt anvertrauen. Es wird blind ohne zu denken, ohne zu überlegen, oftmals ohne das Tier überhaupt zu beobachten, den tierärztlichen Anweisungen Folge geleistet.

Doc in

Meine Bitte zum Wohl der Tiere – einfach mal darüber nachdenken:

  • ein Tierarzt ist ein Mensch und dadurch nicht fehlerfrei.
  • eine zweite Meinung kann nie schaden und oftmals dem Tier helfen.
  • ein Tierarzt hat einen schwierigen und vielseitigen Beruf (Zahnarzt, Internist, Chirurg, etc. – für Hund, Katze, Maus, Vogel, Pferd usw.) und kann nicht immer alles wissen.
  • ein Tierarzt hat sicher oft, wie viele Menschen ein Problem damit, zu sagen, er weiß nicht weiter….

Ich denke, jeder Hundehalter, jeder Tierhalter sollte sich seiner Verantwortung im Klaren sein. Nicht ein Tierarzt trägt die Verantwortung für das jeweilige Tier, sondern der Halter – auch wenn das Tier krank wird. Es ist ein Lebewesen, das durchaus mal krank werden kann und dann noch mehr als in gesunden Tagen seinem Halter vertraut und auf diesen angewiesen ist. Das Tier kann sich leider nicht wehren, wenn es falsch oder nicht gut behandelt wird. Es ist uns als Halter schutzlos ausgeliefert – wir sollten uns einfach mal in die Situation hineinversetzen – eventuell würden dann einige Entscheidungen anders aussehen.

Wir sollten an dieser Stelle vielleicht auch mal darüber nachdenken, dass  ein Tierarzt ein reiner Dienstleister für uns ist, der den Auftrag bekommt unserem Tier zu helfen. Geben wir heute unser Auto in die Werkstatt und es fährt danach immer noch nicht richtig oder unser Auftrag wird nicht gewissenhaft erledigt, dann wechseln wir die Werkstatt oder? Bzw. wir holen uns zumindest den Rat eines anderen Mechanikers ein……..ist uns unser Auto mehr Wert als unser Hund?

PICT0459-150x150 in

Niemals würden wir sagen: “okay”, wenn der KFZ-Meister sagt: Sie können mit dem Auto jetzt eben nur noch 70 km/h fahren….” – würden Sie sich damit einfach begnügen?

Einfach mal zum Nachdenken………..


  • weitere Fortsetzungen  folgen…….

Allergie – Immunsystem – Verdauung beim Hund

Erschreckend hoch ist die Zunahme von allergischen Erkrankungen bei Hund und Katze.

Wie reagiert ein gesundes Immunsystem, welche Fehlfunktionen des Immunsystems bei einer Allergie und welche Möglichkeiten von Allergenauschaltung und Desensibilisierung sind über die Fütterung und Pflege gegeben?

Wie reagiert ein gesundes Immunsystem?

Unterscheidung zwischen „körpereigen“ und „körperfremd“

Grundsätzlich unterscheidet das Immunsystem zwischen körpereigenen und körperfremden Substanzen.

Körperfremde Substanzen – Antigene

Tagtäglich wird das Immunsystem ganz natürlicherweise mit körperfremden Substanzen, den Antigenen, konfrontiert z.B. über die Nahrung, die Luft etc..Antigene kommen über verschiedene Wege mit dem Immunsystem in Kontakt z.B. über die Schleimhäute der Atemwege, über die Haut oder durch die Nahrungsaufnahme über die Darmschleimhaut.

Ein intaktes Immunsystem hat ohne Probleme viele verschiedene Möglichkeiten auf Antigene angemessen zu reagieren.

„körperfremd harmlos-nützlich“ und „körperfremd gefährlich“

Hierbei unterscheidet das Immunsystem grundsätzlich in „körperfremd harmlos-nützliche Antigene“ wie z.B. Nahrungsbestandteile und „körperfremd gefährliche Antigene“ wie z.B. Viren oder giftige Substanzen.

„körperfremd harmlos-nützlich“

Die vom Immunsystem als harmlos und/oder nützlich erkannten Substanzen werden innerhalb des regulären Stoffwechsels produktiv verarbeitet und ihrer Verwertung zugeführt.

„körperfremd gefährlich“

Auf die als gefährlich eingestuften Antigene reagiert ein gesundes Immunsystem zunächst mit einer gesteigerter Abwehraktivität. Die gesteigerte Aktivität kann durchaus ausreichend sein, um den Organismus vor grösseren Schädigungen zu schützen.

Angriff durch Viren

Wird der Organismus durch Viren angegriffen, so reagiert das gesunde Immunsystem beginnend mit der unspezifischen Abwehrreaktion (Fieber, Schwellung der Schleimhäute etc.) baldmöglichst mit der Herstellung von spezifischen Antikörpern. Diese verbinden sich mit dem Virus und bilden einen sogenannten Immunkomplex (Antigen-Antikörper-Verbindung). Durch die Bildung des Immunkomplexes wird der Virus inaktiviert und kann anschliessend problemlos zerlegt werden.

Angriff durch Toxine

Bei der Aufnahme toxinhaltiger Substanzen wie z.B. Kadaver kann durch einen vom Immunsystem befohlenen kurzfristigen Durchfall eine tiefere Schädigung des Organismus verhindert werden. Dies wäre als eine gesunde und erfolgreiche Reaktion des Abwehrsystems auf „körperfremde gefährliche“ Antigene anzusehen.

Chemische Gifte

Synthetische Zusätze wie z.B. BHA, BHT oder Ethoxyquine können bei einer gesunden immunologischen Reaktionslage ebenfalls Abwehrmassnahmen wie Durchfall, Erbrechen etc. auslösen. In der Regel versucht das Immunsystem aber über unspezifische Abwehrmassnahmen unter Beteiligung des Stoffwechsels eine Verarbeitung und/oder Ausscheidung der Toxine, was aber nicht in jedem Fall gelingt.

Wie reagiert ein „allergisches“ Immunsystem?

Was ist überhaupt eine Allergie?

Eine Allergie ist die krankhafte Reaktion des Immunsystems auf körperfremde Antigene unter Ausbildung von bestimmten Abwehrreaktionen.

Auftreten einer Allergie

Ob Allergieerscheinungen wirklich auftreten, hängt von dem Grad der Allergiedisposition, der Toxidität, der Menge der „körperfremd gefährlichen“ Substanzen sowie von sonstigen belastenden Umweltfaktoren (Allergendruck) des Hundes ab. Dies sind entscheidende Gründe dafür, dass Allergieerscheinungen beim Hund durch kluges Management und Allergenminimierung verhindert bzw. möglichst gering gehalten werden.

Unterscheidung zwischen sofortiger, verzögerter und durch Akkumulation verursachter Allergie

Bei den Vorgehensweisen des allergisch reagierenden Immunssystems sollte man grundsätzlich zwischen der Sofortreaktion, der verzögerten und der durch Akkumulation verursachten Reaktion unterscheiden.

Sofortreaktion – anaphylaktische Reaktion

Bei Kontakt mit dem betreffenden Allergen treten unmittelbar, oder innerhalb von wenigen Minuten, allergische Reaktionen auf. Anaphylaktische Schocks mit akutem Kreislaufversagen, Schwellungen der Schleimhäute, Atemnot etc. sowie hochakute Hautsymptome mit oder ohne Juckreiz sind typische Merkmale dieses Allergietyps. Konkrete Beispiele für diese Reaktionsart sind Allergien gegen Insektenstiche (Wespen), chemische Antizeckenmittel oder Penicillin.

verzögerte Reaktion

Stellt sich die Ausbildung von Symptomen relativ spät (ca. 24h – 14 Tage nach einem Allergenkontakt) ein, spricht man von einer verzögerten Reaktionsweise. In der Regel kommt es bei der verzögerten Reaktion im Gegensatz zur Sofortreaktion seltener zur Ausbildung von heftigen, lebensbedrohlichen Symptomen. Typische Beispiele für eine verzögerte Reaktion sind allergische Reaktionen an der Haut, die ca. 1-2 Tage nach dem Baden in belastenden Gewässern oder auch nach Impfungen auftreten können.

Durch Akkumulation verursachte Reaktion

Eine AVA (Akkumulationsverursachte Allergie) bedeutet, dass ein ehemals intaktes Immunsystem plötzlich Fehlreaktionen aufweist, weil es mit Antigenen konfrontiert wird, für die es sozusagen keine erfolgreichen Reaktionsmuster hat. Auslöser für diese Art der Fehlreaktionen sind nicht (oder nur sehr schwer) abbaubare – in der Regel synthetische – Substanzen, die sowohl das Immunsystem als auch die Stoffwechselorgane auf Dauer überfordern.

Zur Erinnerung: Das normale Reaktionsmuster nämlich

  1. Bekämpfung mit der körpereigenen unspezifischen Abwehr (Unschädlichmachung und Zerlegung bzw. Vernichtung der Substanzen ) und
  2. gleichzeitig der Tätigkeit der Stoffwechselorgane (Leber, Nieren etc.), um schädliche Substanzen zu verarbeiten oder soweit möglich aus dem Organismus zu transportieren
  3. das Eingreifen der spezifischen Abwehr, d. i. die spezifische Antikörperbildung gegen Mikroorganismen

Beispiel:

Beinhaltet ein Hundefutter zu viele oder zu hoch dosierte  schwer oder nicht abbaubare synthetische Substanzen wie z.B. BHA, BHT oder Ethoxyquin, so wird das Immunsystem mit vollkommen unbekannten Antigenen konfrontiert, für die es sozusagen kein natürliches, erfolgreiches Reaktionsmuster hat.

Beginn einer AVA

Anfangs versucht der Organismus unter Zuhilfenahme der unspezifischen Abwehr und der Stoffwechselorgane diese synthetischen Substanzen auf dem regulären Wege unschädlich zu machen, indem er sie zerlegt, vernichtet und/oder aus dem Körper unter grossen Stoffwechselanstrengungen abtransportiert bzw. was aus Mangel an Abbaukapazitäten passiert, an nicht dafür vorgesehenen Stellen im Körper akkumuliert (anhäuft/speichert).

Dieses Verfahren findet im Verborgenen statt und bleibt vom Besitzer unerkannt.

Abhängig von der jeweiligen Konstitution des Hundes und der Hochgradigkeit der Belastung mit diesen synthetischen Substanzen kann der Organismus einige Wochen oder auch einige Jahre das Problem tolerieren. Kommt es aber zu einer Überlastung der unspezifischen Abwehr und des Stoffwechsels, schaltet sich die spezifische Abwehr ein und versucht mit der Bildung von Antikörpern gegen die Substanzen vorzugehen.

Da die Bildung von Antikörpern innerhalb eines gesunden Immunssystems nur gegen Mirkroorganismen wie Viren etc. stattfindet, ist dies quasi der Beginn der Fehlreaktion, die in ihrer Folge zu mehr oder weniger hochgradigen Allergieerscheinungen führt. Wenn die eingeleiteten immunologischen Massnahmen nicht zu dem angestrebten Erfolg, nämlich der Beseitigung des Problems führen, weitet das Immunsystem seine Aktivitäten auf andere als „körperfremd gefährlich“ erkannte und schliesslich auch auf „körperfremd harmlos-nützliche“ Antigene wie Nahrungsbestandteile aus und intensiviert gleichzeitig seine Aktivität gegenüber dem ursächlichen Antigen. Die Art der Antikörperbildung ist dann abhängig von den im Umfeld des Hundes am meisten vorhandenen Antigenen. So kommt es z.B. dazu, dass ein Hund, der mit einer durch synthetische Zusatzstoffe ausgelösten AVA behaftet ist und mit einem weizenhaltigen Futter gefüttert wird, plötzlich auch Antikörper gegen Weizen ausbildet, obwohl der Weizen an sich ursächlich nichts mit der Allergie zu tun hat.

Beginnt das Immunsystem erst einmal mit der fehlerhaften Bildung von Antikörpern gegen Substanzen, gegen die ein gesundes Immunsystem niemals Antikörper ausbilden würde, dehnt sich diese Fehlreaktion immer weiter auf im Umfeld des Hundes zufällig vorhandene Antigene aus. Dabei werden leider in zunehmendem Masse die „körperfremd harmlos-nützlichen“ Antigene als durch Antikörper zu bekämpfende Antigene eingestuft.

Kr in

Erst zu dem Zeitpunkt, wenn das Immunsystem gegen verschiedenste Substanzen, die zufällig im Umfeld des Hunds vermehrt auftreten mit Antikörperbildung reagiert, treten die ersten sichtbaren Probleme auf. Wird zu diesem Zeitpunkt dann ein Allergietest gemacht, schlagen mittlerweile viele verschiedene Parameter wie z.B. Weizen, Mais, Rindfleisch, Gräser, Kräuter, Pollen, Milben etc. etc. an. Die Parameter, die beim Allergietest anschlagen, geben aber nur Auskunft darüber, auf welche Antigene das Immunsystem seine Fehlreaktion schon ausgeweitet hat. Da aber auf die ursächlich auslösenden synthetischen Substanzen nie bzw. selten getestet wird, bleibt die wahre Ursache im Dunkeln.

Das erklärt auch die vielen Fälle der sogenannten „Futtermittelallergie“ gegen die am meisten verwendeten Futterkomponeten wie Weizen, Mais oder Rindfleisch, die eigentlich als „Allergien auf synthetische Substanzen“ bezeichnet werden müssten. Glaubt man aber nun mit der Fütterung von einem Zweikomponentenfutter (das zufällig keine der bislang im Futter enthaltenen Komponenten enthält), das Problem langfristig in den Griff zu bekommen, täuscht man sich und bekämpft den falschen „Feind“ auf dem falschen Weg.

41MTNS9B74L SL500 AA240 in

Zusätzlich wird ein Teufelkreislauf infolge der kompletten Verarmung der Darmflora in Gang gesetzt. Dadurch kommt es zu einer weiteren Schwächung des Immunsystems und damit zu einer Verschlimmerung der Allergie.

An dieser Stelle sollte einmal folgendes ganz klar und deutlich gesagt werden:

Nicht die „harmlos-nützlichen“Antigene , nämlich Futterkomponenten wie Weizen, Mais, Rindleisch, Geflügel, Hafer etc. sind für unsere Hunde eine Gefahr. Diese Futterkomponenten, in hochwertiger Qualität eingesetzt, bilden seit Jahrhunderten eine Grundlage für die langfristige Gesunderhaltung der Hunde. Die Verteufelung der notwendigen, häufig eingesetzten Futterkomponenten und das Ausweichen auf „exotische“ Futtermitttel führt geradewegs in eine Verstärkung der Erkrankung, auch wenn es oft kurzfristig zu einem Symptomverstummen kommt.

Die wirklich krankmachenden hohen Zugaben von synthetischen Substanzen, darunter auch die synthetisch zugesetzten Konservierungsmittel, kommen dabei leider immer zu gut weg. Sie werden zwar auch erwähnt, aber leider viel zu selten als der wirkliche Feind erkannt und bekämpft.

Massnahmen zur Allergiebekämpfung

Allergenausschaltung bei allergischen Hunden

Die Allergenausschaltung bzw. -minimierung ist Grundvoraussetzung, damit eine Besserung bzw. Heilung überhaupt möglich wird. So ist es vollkommen unsinnig, einen allergischen Hund einer Kortisontherapie zu unterziehen, wenn Fütterungs- und Haltungsmässig weiterhin eine Allergenüberflutung stattfindet. Vermeiden Sie grundsätzlich bei jedem allergischen Hund sowohl fütterungsbedingte als auch sonstige Allergenüberflutung.

  • Verzichten Sie auf Futtersorten, die unnötige synthetische Substanzen oder belastete Futter-komponenten enthalten.
  • Verzichten Sie auf Pflegemittel, die synthetische Substanzen enthalten.
  • Verzichten Sie auf chemische Präparate wie chem. Antiparasitika oder chem. Umgebungssprays.
  • Wenden Sie nur im äussersten Notfall chem. Medikamente und Impfungen an.
  • Achten Sie auch bei der Ausrüstung und den Liegeflächen des Hundes auf das Vermeiden synthetischer Substanzen.

Bedenken Sie, dass das Immunsystem nur wieder zu einer relativ normalen Verhaltensweise zurückfinden kann, wenn die Überflutung mit „körperfremd-gefährlichen“ Allergenen insgesamt gestoppt wird.

Erst dadurch, dass der Teufelskreislauf unterbrochen wird, d.h. dass die Reizüberflutung aufhört, ist überhaupt die Möglichkeit für eine Besserung gegeben. Erst die Vielfalt verschiedener hochwertiger Futterzutaten trainiert das Immunsystem dementsprechend.

Desensibilisierung durch angemessene Fütterung

Eine wirksame Desensibilisierung nach Ausschaltung bzw. Minimierung der wahren Allergene kann nur über die Regenerierung des Darmmilieus stattfinden. Nur über diesen Weg kann das Immunsystem über mehrere Monate lernen mit „körperfremd harmlosen-nützlichen“ Antigenen auf gesunde Weise umzugehen. Obwohl die Regenerierung der Darmflora monatelang in Anspruch nehmen kann, kommt es unter der Voraussetzung, dass die „körperfremd gefährlichen“ Antigene nicht mehr mit „körperfremd harmlosen“ Antigenen im Futter gemischt sind, recht bald wieder zu einer Differenzierungsfähigkeit zwischen gefährlichen Antigenen und nützlichen Antigenen.

Daraus erklärt sich die, bei vielen Allergikern zu beobachtende, zügige Besserung der Symptome nach Ausschaltung der pathogenen Ursachen und der natürlichen Unterstützung der Stoffwechselfunktionen.

…….dies ist übrigens beim Menschen nicht viel anders……


 in 41u-I37S9bL SL500 AA240 in

Noch Fragen zum Thema Hundeernährung?

Eine absolute Pflichlektüre für jeden verantwortungsbewußten Hundehalter wurde bereits im Jahr 1999 veröffentlicht. Warum dieses Buch bis heute leider nicht den Bekanntheitsgrad erlangt hat, der ihm eigentlich zusteht, können Sie auf der Informationsseite zum Buch nachlesen:

“Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin”

Der Titel verspricht viel – der Inhalt hat dafür gesorgt, dass dieses Buch nicht bekannt wird und nicht zu den Empfängern gelangt, wo es eigentlich hin sollte.

Aber lesen Sie selbst – Sie werden ganz sicher sehr überrascht sein, was hier zu Lasten unserer Tiere so gespielt wird………

Sekrank5-hund Kotzt in

Fragen zum Thema Hundefutter – Fragen Sie sich selbst..

Nachstehend einfach mal ein paar gesammelte Fragen zum Thema Fütterung des Hundes:

Hund Mit Kauknochen Schanz-300x200 in

  • Wissen Sie genau was in Ihrem Hundefutter enthalten ist?
  • Sind alle Inhaltsstoffe genau angegeben?
  • Wissen Sie eigentlich was da alles drin sein kann??
  • Wissen Sie warum viele große Hersteller Tochterfirmen von Nahrungsmittelindustriefirmen sind?
  • Wußten Sie daß viele Hersteller hauptsächlich Getreide ins Futter mischen, das Hunde überhaupt nicht brauchen?
  • Wußten Sie, daß genmanipuliertes Getreide für Hunde krebserregend wirken kann(gemäß amerikanischer Studien)?
  • Ist Ihnen bewußt, daß unsere Hunde genau wie ihre Vorfahren Fleisch-und Beutefresser sind und bleiben – deshalb benötigt ihr Organismus überwiegend Fleisch um vor Mangelerscheinungen geschützt zu sein.
  • Wissen Sie eigentlich, womit Ihr Futter konserviert ist?   Sind in Ihrem Futter sicher keine giftigen Antioxidanten?
  • Wußten Sie, daß in vielen Tiernahrungsprodukten das hochgiftige Propylenglycol – bedeutet:  „Frostschutzmittel“ – enthalten ist?
  • Ist Ihnen bekannt, daß häufig Zucker bzw. Karamel zugesetzt wird (als Lockstoff). Dieser Zusatz verursacht Karies, Probleme mit der Bauchspeicheldrüse und den Analdrüsen bei Hunden.
  • Wissen Sie, daß sehr viele Hersteller Maismehl,  Sojamehl und sonstige Getreidemehle sowie Cellulose und Erdnußhülsen als Füllstoffe verwenden? – All diese Stoffe füllen nur kurzzeitig den Magen und haben blähende Wirkungen. Sie können Allergien, Durchfall und Magenkrämpfe hervorrufen!!! Sojamehl wirkt sich außerdem hemmend auf die Schilddrüsenfunktion aus.
  • Wußten Sie, daß sehr häufig Farbstoffe zugesetzt werden? Diese können Allergien und Übernervosität auslösen.

Tierarzt in

Ich denke, es macht durchaus Sinn sich mal ganz für sich selbst diese Fragen zu beantworten.

Auch wenn ich den Eindruck einer “Fertigfutter-Gegnerin” hinterlassen sollte, dann ist das sicher “fast” richtig. Ich bin der Meinung, der Mensch sollte sich ein wenig mehr Mühe bzgl. der Ernährung seines Hundes machen als nur “Sack aufreissen und in den Napf kippen”.

Sicherlich gibt es auch recht positiv zu bewertende Trockenfutter-Hersteller, aber man sollte sich bewußt sein, dass diese Futtermittel nicht für 10 Euro der Sack erhältlich sind und man deren Produkte kaum im Supermarkt oder in einer Einkaufskette erhalten wird. Hier besteht überwiegend die Vorschrift, dass Tiernahrung 2 Jahre haltbar sein muß (bei manchen “nur” 1 Jahr) – spätestens an dieser Stelle sollte man sich die Frage stellen, wie es möglich sein kann, dass ein Fleischprodukt so lange haltbar ist.

Irgendwie liegen hier doch schon einige Probleme klar auf der Hand…….sicher muß jeder Hundehalter selbst entscheiden, wie er sein Tier ernährt. Mein Anliegen ist es an dieser Stelle – zum Nachdenken anzuregen!

Eigentlich sollte jedem Hundehalter das Wohl und die Gesundheit seines Tieres am Herzen liegen!

Brutos-259x300 in

Pfotenservice
Herzlich Willkommen beim Pfotenservice!
Hier finden Sie:
Informatives,Kritisches, Provokatives,Erlebtes, Hoffnungsvolles....... - ALLES rund um den Hund - gerne zum Mitdiskutieren,Anregungen geben,Meinungen äußern usw.